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Wilh — Will
Mar Emanuel von Bayern im Eril. Er mitunterzeicknete dasDekret von der Rückkehr desselben d.d. St. Cloud 16. Jän. 1715.Klara Hortulana v. W. war 1737—1753 Mutter im Pütrich-NcgelhauS zn München. sO. S.s
Wilhelmi, Wilhelmy, eine seit den 1783er Jahren in preuß.Kriegsdiensten vorkommende Familie. Wappen?so. Ledebur III. 116. — v. Zedlitz, s
Wilhclmslnirg. Im I. 1665 ging der Herzog Georg Wilhelmvon Braunschwcig-Lüncburg eine morganat. Ehe mit demFräulein Eleonore d'Olbreuse ans einer nradl. französ. Fa-milie der Grafschaft Pvi ton ein. Diese Gemahlin nannte sichanfangs Frau v. Haar bürg, ward indessen vom Kaiser zurGräfin v. W. erhoben. Ihre Tochter ward 1682 an den Erb-Prinzcn Georg Ludwig von Hannover vcrheurathet und nunnahm die Mutter den Titel einer Herzogin „zu Braunschweig undLüneburg" an. sv. dem Knesebecks
-s Wilhclinsdorf, Wilhcrmsdorf, ein fränkisches, schon imJahre 1565 mit Wolf v. W. ausgestorbenes Geschlecht, das zuerst1124 vorkommt, und dessen Stammfiz gleichen Namens in dembaireuth. Amte Neustadt - EmSkirchcn gelegen ist.
sJ, C. Wibel's hist. Bcschr. der v. W. Nürnberg, 1742. 8. S. 20. —Zedier b,VI, 1536—98. — Gauhe II. 1292. — Biedermann, Altm.Tab. 252—54. — Sicbmachcr II. 72. n. I. — v. H.s
Wiiheimspcrg, ein steycrischcs, im I. 1138 vorkommendesGes chlecht. sPrevcnhucber, Annal. Styrens. p. 364. — Zedier 1>VI.S. 1599. — v. H.s
Wilhelmy v. Willcustcin. Der Oberstwachtmeister Karl W.wurde im Jahre 1791 geadelt. Auch in Preußen kommen diev. Wilhelmy vor, wo sie das Gut Frankenau bei Neiden-burg besizcn. sv. Zedlitz. - M. v. M., Erg. 431. — v. H.s
Wilimowsky v. Lichtcndurg. Adam W., Registrator und Er-peditor der böhm. Kammerbuchhaltung, wurde am 4. Juli 1738mit v. L. in den böhm. Adelstand erhoben.sM. v. M., Erg. 492. — v. H .sWilischkcwih, s. Weltewitz.
Wilsucki, Willucki, ein aus Posen flammendes, seit 1778in Sachsen befindliches Geschlecht mit ganz verschiedenem Wap-pen von den Wilucki, die v. Ledebur anführt. Wappen: In S.ein bl. Anker.
sv, Hcsner, sächs. Adel S. 52. T. 61. — Kneschke, Wappen IV.sWilkuuih, Wilkauiec, eine in Ostpreußen seßhafte Familie.Wappen: Ostrzew. sv. Ledebur III. 117.)
Wilkauowski, ein altes, schon 1464 urkundlich vorkommendesadlichcS poln. Geschlecht. Wappen: Lis.sv. Ledebur III, II7.s
1. Wilkau, eine sch lesische Familie, daraus Einer schon imJahre 1334 als Domherr vorkommt.
sSinap I. 1934. — Zedier DVI. 1653. — v. H.s
2. Wilkau, Wilkc, Wilckc, eine 1561 in Ostpreußen mitWilcke belehnte Familie. Wappen? sv. Ledebur III. 117.)Wahrscheinlich einerlei mit W. 1.
1. Wilke, ein altes sächsisches, braunschwcig'sches undschwarzburg'sches Geschlecht, aus dem Einer schon im Jahre1256 Laudvoigt im Lande zu Göttingen gewesen ist.
sSvangcnberg'S mannsfeld, Chronik Kap, 259. — Dessen AdelsspicgelII. 719. - Konig I. 166. III. I>8>. 1182. 1184. — Gauhe I, 2139. —Zedier I.VI. >653. — I, Ch. Cirschkans, Entw. eines hist.chronolog.BerzeichnisseS des hohen Hauses S. albert. Linie. — Hof-, Kriegs- n.
Civilstaat II. 238, — Dresdner polit. Anzeigen v. 1763. Nr. 29. Art, 6.
— v. Uechtritz. GeschlcchtScrz. I, Taf. 18, Dessen diplom. Nachr. v, 1653bis 1785, aus den Wolkramshausen-dreitzisch-ammeihayn- u. torgau'-schen Kirchenbüchern ll. 161—67.— v, Hefncr, sächs. Adel S. 52. T. 61.
— v. H. — Kneschke, Wappen I.s
2. Wilkc, Georg Leberecht, kursächs. Kabinetsrath, wurde1755 geadelt. sR. T. A. R. — v. Ledebur III. 115. 359. — v. Hefner,sächs. Adel S. 52, in Anm. bei v. Wilke.s
3. i Wilkc v. Koniccchinm, ein erloschenes, früher in Schle-sien seßhaft gewesenes Geschlecht, sv. Ledebur III. 117.)
Wilke», Wilckeu, Kaspar Harald oder Hunold, erlangte1744 den Adelstand. sR. T. A, N.)
1. Wilkcns, Joh, Adolf Kristian, wurde 1765 in den Adclstanderhoben. sR. T. A-N.) Vielleicht zu W. v. Hohenau gehörig.
2. Wilkcns v, Hohenau, eine von Kurhessen geadelte Familie;d asel bst angesessen und bedienstet, sv. Hefncr, Hess, Adel S. 39. T. 35.s
Wilkenh, s. Schlangenfeld.
Wilkonski, ein im Großherzogthum Posen begütertes Ge-schlecht mit dem Wappen Odrowonz. sv. Ledebur III. 117.)
ch Wilkostowski, ein posen'sches erloschenes Geschlecht mitdem Wappen Po miau. sv. Ledebur III. 117.)
Wilkowski. Man findet viererlei Familien dieses Namens:1. v. Soboboliuski, gen. W., mit dem Wappen Grzymala.Dieses Geschlecht ist in Ostpreußen seßhaft. 2. v. W-, seßhaftin Ostpreußen mit dem Wappen Slcpowron. 3. Die v. W.im Posen'schcn. Wappen? 4. Die v. W. im Posen'schen mitdem Wappen Kotwicz. sv. Ledebur III. 117.)
Willamounh. Die v. W. gehören ursprünglich dem früherenGroßherzogthum, jczt russ. Lithauen an, woselbst ihr Stamm-Haus Semienow lange Jahrhunderte hindurch in ihren Händenwar. Das Geschlecht thcilte sich in drei Linien, in die russische,unter dem Namen Semianow-Wilamow, welche die gräflicheWürde erlangte, in die zweite oder polnische, welche den NamenSemienow - Wilamovski führte, und in die dritte oderlithancn'sche (evangelische) unter dem Namen Semienow-Wilamowitz (witsch). Ein Ast derselben machte sich im 16ten(17.) Jahrh. in Schlesien seßhaft, aus welchem Johann Leopoldv. Wilamowitz v. Skockzow am 2. Sept. 1733 als böhm.Freiherr präscntirt wurde. AuS demselben ging auch Moriz LudwigFrhr. v. W., k. Preuß. Lcgationörath, hervor, Vater von 26an verschiedenen Höfen gut versorgten Kindern. Der mit seinenNachfolgern verwandte Fcldmarschall v. Möllendorf starb ohneKinder und seinen drei adoptirten Neffen, den Gebrüdern HugoFriedrich Erdmann, Heinrich Ottokar Hanns Theodor Erdmannund Arnold Eugen Theodor Heinrich Tcllo v. W., Schwestcrenkeldes Feldmarschalls v. Möllendorf, wurde sub dato Berlin, den4. Mai 1815 die Erlaubniß erlheilt, sich W. v. M. zu nennen,auch die. beiden Wappen vereinigt führen zu dürfen, sv. LedeburIII. 114. 359.— V .Zedlitz.) Friedrich E. v. W.-M. wurde 1857von Preußen gegrast. sA. A. Zeit. v. 1857. — Gräfl. Taschenb.von 1859. — v. H.s Wappen: Ogonczyk.
Willamowsky, s. SkocowSky.
Willatha, Willata. Dominikus v. W., kais. Kammerdiener,erhielt 1697 ein Rcichsritterdiplom. sR-T. A. R.)
Willaume v. Wiliuuuischciu, Der Oberlicut. Franz W. wurdeim Jahre 1819 mit v. Wil launische in geadelt.sM. v. M., Erg. 432. - v. H.s