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4 (1866) Spaur - Z : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 6530 Adels-Geschlechter
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Wack Wäch

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S- 258. v. Zedlitz. v. Hefncr, preuß. Adel S. 30. T. 34.v. Ledebur III. 67. 355. v. H- Kncschke, Grafenhäuser.f

siWackcnih, Wakenitz, ein altes Wolgast'sches Geschlecht, aus

welchem Albrecht v. W. Erbgesessen zu Eleveno und herzoglich

pommcr'scher Hofrath n. Domkantor zu Camin war um 1635.

I». H- ^ MicräliuS 540; Antiq. Pom. VI. 384. SiebmachcrV. 169. n. 7. Gauhc I. 2609. Zedler I^ll. 1091. v. Ledebur

III. 70. 355. ^ Bagmihl II. Taf. XVII. Kncschke, Wappen II.v. Meding III. n. 898. v. Zedlitz.)

Wacker. Johann Karl Benedikt W. in Gröba, Ritterguts -Befizcr, wurde im I. 1792 vom Kurf, von Sachsen als Neichs-Vikar in den Neichsadelstand erhoben.

sKneschke, Wappen IV. v. Beust, sächs. Staatöanz. I. Heft.v. H.f

Wackcrbard, richtiger, als Wackerbardt, Wackcrbartt, Wacker -bahrt, Wackcrbart und später Wackerbarth, eine der ältesten undvornehmsten Familien Deutschlands, die seit undenklichen Zeitenihren Hauptsiz auf dem Stammgute Kogel im Herzogth. Sachsen-Lauenburg, eine Stunde von Ratzcburg, hatte, auch mit denbeiden Kaiserhöfcn und mit dem k. preuß. Hause verwandt ist.Sie stammt aus Mecklenburg und hat sich in Nieder- undObersachsen sehr verbreitet. Zuerst findet sich im Jahre 1261Marqnard Konrad's v. W. Sohn als Domherr zu Ratzcburg.Ein Thctlivus Wackerbart erscheint in einer Urkunde vom3V. Jan. 1273 in Parchim. Ein Otte Wackerbart, miles,war ein Mitgelober des Landfriedensbricfs der sächs. u. wend.Fürsten vom 13. Juni 1233. Eines Grafen v. W. legitimirterSohn erhielt 'am 5. Jan. 1848 vom König von Sachsen die Er-laubniß, das Wappen ohne gräfl. Abzeichen zu führen. Den KarlWilh. v. W. erhob der König von Sachsen 1819 in den Frei-hcrrustand. Adolf Leberecht v. W. wurde am 12. Dez. 1811 mitdem Beinamen v. BomSdorf in den Freihcrrnstand erhoben.sFreihcrrl. Taschenbuch von 1858. Sächsisches Wappenbuch II. 34.

IV. 23. 97. ^ v. Hefncr, preußischer Adel S. 63. Taf. 89. Lisch,malzan'sche Urkunde I. 65. Vehse, Gesch. der kl. deutschen Hbfe I. 216. v. Ledebur III. 68. v. Hcllbach, Sammlung. v. Zedlitz.Taschenb. der gräfl. Häuser auf l84l u. f. Mecklenburg. Wappenb.Taf. U. I96.f Den berühmte» k. poln. und kursächs. Staats-Minister und Generalfeldmarschall Aug. Kristof v. W. erhob KaiserJosef I. im I. 1793 in den Grafenstand. Worauf es sich dahergründet, wenn der Hr. Graf August Ludwig sagt: Im I. 1810nahm er (eben dieser) den Grafcntitel seiner Vorfahren, die ihnseit 399 Jahren geführt, wiederum öffentlich an, das wird viel-leicht in der versprochenen vollständigen Lebensbeschreibung von undüber ihn ebenso aufgeklart erscheinen, als dessen etwas sehr starkeForderung von mehr als hundert Millionen Louisd'or an dasHcrzogthum Lauenburg und Hannover.

IHeuuiges Gcneal. aliquot famil. nobil. II. 782 801. v. West-Phalen, monum. med. IV. Tab. 20. n. 82. Gauhe I. 2009>4.Zedier Uli. 36586. Siebmachcr I. 166. u. 12, wo, wie auch imRegister, die Ueberschrift irrig Wackcrbrodt heißt. V. >57. n. 1, woes ebenfalls unrichtig Wackerbarthen überschrieben u. unter die Mecklen-burg. Wappen gcsezt ist. Pfeffingcr, Hist. des brauschwcig-lüneburg.Hauses II. 782 801. v. Meding II. u. 936, welcher bemerkt, daß erdas gräfl. wackerbarth. Wappen aus Mangel der Keuntniß vor jezo nichtbeschreiben können. Es hat aber solches schon früher Seifert und darausZedier, XI.II. 370, beschrieben. Flüchtige Schilderungen des Grafenv. Wackerbart. 1820. Fol. 2 Bogen, mit dem Brustbild- des Gr- I. N.L. v. Wackerbart in, Holzschnitt. Lüderscn's Sammlung. v. H.f

Wlickerbart-Ialmour. Da der im vor. Art. gedachte General-Feldmarschall Graf v. W. mit seiner Gemahlin Katharina Bal-

biani, einer verwittweten Marguise v. Salmour, keine Kindererzeugt hatte und deren in ihrer ersten Ehe erzengten Sohn JosefAnton Gabalcon an Kindesstatt also angenommen, daß er seinenGeschlechtsnamcn neben demselben führen solle, so entstand dadurcheine andere Familie, die sich W.-S., früher S.-Gamal eonnannte. sGauhe I. 2013. Zedier lstll. 1085. Leben u. Thatendes Gr. August Kristof S.-Wackerbart. Eiscnach, 1738. II. 8. Mit K-- v. H.f

Wackcrhagcn. Beruh. Friedrich W., fürstlich anhalt-dcssau'-scher Oberforstmeister, wurde am 12. Juli 1734 in den Reichs -Adelstand, George August Kristian W., preuß. geh. Kriegsrathund Landrcutmeistcr in Halberstadt, am 13. Okt. 1763 in denpreuß. Adelsstand erhoben. Beide erhielten gleiche Wappen,fv. Ledebur III. 68. v. H.f

W-ickersselb oder Wackerfcld, f. Wirker.

Wackersleben, ein Magdeburg. Geschlecht, dessen gleichnamigesStammhaus unweit Maricnborn gelegen ist, und aus dem Was-moth v. W. im I. 1341 als Burgmann zu Sommerschen-burg vorkommt.

sMaybaum, Chronik des Klosters Marienborn S. 77 u. f.; Chronikdes Klosters Maricnberg S. 4l. Abel's deutsche u. sächs. AlterthümerII. 593. - Zedier QU. 386. - v. H.f

Wackerstem, f. Vegucl.

si Wackerzicl. Diese besaßen im 14. und 15. Jahrh. ein Gutzu Leutschach in Steyermark, das jczt Trantenbnrg heißt.fSchmutz IV. 290. v. H.fWacknih, f. Lanken.

WMamicfek. Der Adel des Ritters v. W., k. k. österr.geh. Rathes und Domprobstes, wurde 1859 auf seinen Neffen R.W. übergetragen. sA. A. Zeit. v. 1859.)

Wacquaiit - Geozelics. Der F.M.L. w. Johann Peter Theodorv. W.-G. wurde im I. 1819 in den Freiherrnstand erhoben.sM. v. M., Erg. III. - v. H.f

Wabe, ein aus Italien stammendes westfäl. Geschlecht,von welchem behauptet werden will, daß es in Rom schon vorKristi Geburt unter dem Namen Sura (eine Wade) bekannt undnoch im Großherzogthum Toskana blühe, im 15. Jahrh. aber sichin die deutschen Niederlande begeben und den Namen W. ange-nommen haben soll.sGauhe II. 1230 u. f. aus erhaltenen schriftl. Nachr. v. H.fWadcwih, ein sch lesisches, zu Merzdorf im Neisse'schenseßhaftes Geschlecht, wie es scheint im 16. Jahrhundert,sv. H. Sinap II. 1095. Zedler T,II. 403.f

WM. Der fürstlich lichtenstein'sche Kanzleidirektor FranzJosef W. wurde im I. 1748 in den böhm. Adclstand erhoben.sM. v. M., Erg. 482. - v. H.f

Wadschcll. Der Hauptmann Heinrich W. wurde im I. 1769geadelt. sM. v. M., Erg. 482. v. H.f

Wadwilf. Wappcnbeschreibung bei v. Ledebur III. 68.si Wächingcr, auch Weichinger zu Wäching oder Weiching.(Ein oben gezahnter Schrägbalken.) Andrä W. zu W. in derbah er. Landtafel 1479.

1. Wächter, Georg, wurde 1749 in den rittermäßigen Adel-stand erhoben. sR. T.A. R.f

2. Wächter, Johann Anton, Lieutenant im Kür. RegimentDallwig", wurde am 3. Okt. 1766 in den preuß. Adelstanderhoben, sv. Ledebur III. 67. Preuß. Wppb. IV. 84.f

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