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4 (1866) Spaur - Z : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 6530 Adels-Geschlechter
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Voigt Volg

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durch kais. Diplom vom 30. Dezember 1776 in den NcichSadelstanderhoben, k) Der Obcrappcllationsrath Jobst Adolf V. und seineehelichen Nachkommen, auch dessen Schwester Maria Anna V.,Kanonisstn zu Marienwerder, erlangten durch kaiscrl. Diplomvom 30. Dez. 1776 den Adelstand, e) Der Oberamtmann OttoPhilipp Ludwig V. zu Harste erhielt mit seinen ehelichen Nach-kommen am 30. Dez. 1776 den NcichSadelstand. ck> Der geheimeKanzlcisekretär Joh. Eberhard August V. und der KammersekretärJakob Friedrich V. zu Hannvcr wurden durch kais. Diplom vom30. Dez. 1776 geadelt. sVerz. der in den kurhannöv. Landen publ.St.V, C- n, 5558. v. d Knesebeck,) Es scheint, als ob vor-stehende Personen Abkömmlinge des 1687 geadelten Arnold V.

seien, deren Voreltern den Adel nicht fortgcsczt haben.) sv. LedeburIII. 62. n. I. Grote, Hanno». Wppb. ?. 6. Kncschke, Wappen II.

v. Hefner, hannov, Adel S. 26. T. 33.)

3. f Voigt, Kristian Gottlob, Kammerpräsident zu Weimar,nachheriger geh. Rath, Staatsminister und Kammeroberpräsident,ward durch den Großherzog von Sachsen-Weimar am 30. Jan.1807 in den Adelstand erhoben, welcher aber mit seinem 1813gestorbenen Sohne wieder erloschen ist.sOcffeMlichc Dankrede auf den v. Voigt. 1819.)

f Voigtdolcm, ein braun schweig, ausgestorbenes adlicheöGeschlecht, dessen Namen das vor mehreren Jahren eingegangenebraunschweig. Amt Voigtsdalem führte. Die Familie besaß dieDörfer Groß- u. Klein-Dahlem und das wüste Henstedtals erbliche Vogtci, sowie auch einige Zeit die Vogtei über dieStadt Brauns chwcig. Nach dem Aussterben der v. Wendenund mit Joh. v. Wenden gingen im I. 1595 die Güter in daslandesherrliche Eigenthum über. sBraunschwcig. Anz. 1747. 31. St.1750. 87. Hassel u. Berge II. 74. Merlan 190. v. H.)

Voigts. Der Oberappellationsrath Joh. Just. V. zu Cellewurde nebst seiner Descendcnz am 9. Okt. 1740 in den Reichs -Adelstand erhoben. sVerz. der in den knrs. publiz. St.B.C. n. 26.v. d. Knesebeck. Grote, hannöv. Wppb.) Der Oberamtmann zuKalenberg, Arnold Just. V., wurde am 11. Juni 1749 mitseinen Nachkommen in den NcichSadelstand erhoben. sVerz. zc. n.30.

Siebmachcr, Snppb IX. Tab. 30. n. 10.) Die Familie hat die Na-men v. V.-Nhetz u. v. V.-König angenommen, sv.d.Knesebeck.

v. Ledebur III. 62. v. H.)

1. ^ Voit, eine nürnberger gerichtsfähige Familie, vonder Siebmacher, I. 212. n. 4, das Wappen gibt. Ist wahrschein-lich erloschen.

2. Voit v. KKrg, Hanns, Reichsvogt zu Augsburg, erlangte1612 den NeichSritterstand. sGauhc I. 1982. R. T. A. R.)

Voit, -s. Vogt.

Voilh. Der k. bat) er. oberste Bergrath w- Jgnaz V. erhieltam 16. April 1792 vom Kurf. Karl Theodor ein Adels- undNitterdiplom. sv. Lang 579. v. Hefner, bayer. Adel S. 120.Taf. 149.)

Voithcnderg, s. Vogt.

Voitschcr, s. Veitscher.

Voitspcrg, Voitsberg. Im Fulda'scheu kommt bloß 1309Einer dieses auch steyermärk. Geschlechts und dessen Wappenvor bei Schannat, fuld. Lehnhof 177; bei Schmutz IV. 272, undbei v. Meding III. n. 894. sv. H.)

Vosnits, ungarisch. Anton v. V. war 1835 Substitut beider bscser Gespanschaft.

Volon! v. Compasala. Der Arzt Adam V. zu Noveredowurde im I. 1765 mit v. C. geadelt.sM. v. M., Erg. 481. v. H.)

Volckcrn, Johann Peter, kaiserl. Obcrfeldkriegsauditor, danndessen Brüder Hermann Gabriel, kais. Siegclamtmann u. Kammer-Diener, und Wolfgang Wilhelm, kais. Obcrkriegskommissär, wur-den 1675 geadelt und 1688 in den Rittcrstand erhoben.sR. T. A. R.)

Volckcrsam, Volckersen, Volckerssen, Volckersem, s. Völkersam.ch Volckcrstorff, Weickersdorf, ein österr. frhrl. Geschlecht,das des Hauses Oesterreich Erbfändrich war, aber schon imJahre 1616 ausgestorben ist. Es kommt schon im I. 1142 vorund sein Stammschloß hat gleichen Namen mit ihm.

sv. Hattstcin, II. Snppl. 76. v. Hoheneck II. 764. SiebmachcrI. 27. n. 4. Bncelini stemmst, III. Spcner, hist. instgn. L. I.c. 97. p. 375, Tab. 14. - Zedier I.. 388, - v, Meding II, n, 924,Hartmann's Sammlung, Gauhe I, 1955, v, H,)

1. 1 Volckmoiiii. Nach v. Ledebur, III, 63. n. I u. S. 354,stammt diese Familie aus Flandern, wendete sich ans Glaubens-Ursachcn nach Pommern um 1600 und kaufte sich daselbst an.Joachim v.V., der Sohn des Eingewanderten, besaß 1654 Rap-pin und Ricnow. Scheint erloschen, insofern keine Verbindungmit dem Landrathe Johann V. besteht.

2. Votckminni. Joh. V., Landrath im Hcrzogthum Hinter-Pommern und im Fürstenth. Camin, wurde am 18. Januar1701 in den preuß. Adelstand erhoben.

sv. Ledebur III. 63. n. III. v. H. v. Zedlitz.)

Volckmcr ». Volckmcrshaiiseii. Johann Kasimir V., kais. rnss.Hofrath, erhielt 1800 den Neichsadelstand mit obigem Beinamen.sR.T.A. R.)

Vollkommen v. Ehrenkerg. Der Ncgistrator bei dem Oberst -Bergmcisteramt in Kärnthen, Hr. V., wurde im I. 1168 mitEdler v. E." geadelt. sM. v. M., Erg. 481. - v. H.)

-s Volckroh, Volkra, Volhra, ein altes ausgestorbenes öst er-reich. Geschlecht, von dem Friedrich V. im I. 1355 zu Pachvorkommt. K. Ferdinand I. verlieh ihm im I, 1525 das Wappendes ausgestorbenen Geschlechts der v. Missendorf oder Misstn-dorf, mit dem Rechte, mit blauem (wie v. Meding angibt, Gauheund Zedier aber sagen rothcm) Wachse zu siegeln. Sic wurden imJahre 1656 in den Herren- und bald darauf in den Grafenstanderhoben, ingleichcn mit dem Oberst-Erblandfalkenmcisteramte inOesterreich unter der Enns beliehen. Ehedem führten sieden Namen v. Dorn ach. sBrandis, tiroler Ehrenkränzl. n, 64.Hübncr III. 722. Siebmachcr I, 38. n. 3. Spener, Taf. 24.v. Hoheneck II. 335 749. Wurmbrand, Collect, gencal. Austr.v. Meding III- n. 896. Sinap II, 268, Gauhe I. 1986.Bucelin, German. III. Zedier!-. 402 n. ff. v. H )

f Voldeiischcrcn, ein auSgestorb. sächs. Geschlecht, das sich zuK. Heinrich's I. Zeiten in der Altmark an der Elbe niederließ.sEnzcl's altmärk, Chronik 64. v. H.s

Volgstiidt, Volgstcdt, Vclgstctt, Volkstedt, Volkstette, Volke-stete, Volcstet und Follistet, eine alte lhüring. Familie, davonEiner, Johann v. Volgstädt, im Jahre 1305 in Urkunden zu-erst vorkommt. Wahrscheinlich war das alte Volkstedt vor er-folgter Aufbanung des jczigen rudolstädt'schen Dorfes Volkstedt,das früher weiterhin nach Süden zu gestanden hatte, der Ueber-schwcmmung halber aber wcggcbaut wurde, ihr alter, vielleicht vonihnen erbauter Stammsiz. Besonders waren sie schon im 14ten