Vogt
133
1694 in den böhm, Hcrrenstand aufgenommen. Zu welchem Ge-schlechte derselbe gehörte, kann man nicht angeben.
4. Vogt. Der kais. Kameraloberdirektor in dem KönigreichSlavonien und Herzogthum Sirmien, Johann Wilh. v. V.,wurde 1740 in den Neichsritterstand erhoben. sR. T. A. R.s
5- Vogt. Karl V. erlangte am 20. Jan. 1766 den salzburg.Adel, welches 1767 daselbst bekannt gemacht wurde.
so. Schallhammcrn.s
6. ch Vogt v. Aiiimcrthot, ein erloschenes Geschlecht, welchesauS demVogtlande sich nach O st p r e u ß c n wendete. Es führtein G- drei Spaten, sv. Ledebur III. 61. n. I .s
7. Vogt v. Jerg, Perg. Nach Siebenkces, I. 112, sollen siemit den Voit v. Bottenberg einerlei Stammes sein; es sindaber die bei Siebmacher, II. 69. n. 7. IV. 185. n. 11. 188. n. 1,befindlichen, einander ziemlich ahnlichen Wappen von den aus Ur-kunden von Siebenkces beschriebenen zwei, dem adlichen und demfreiherrlichcn, Vollenberg. Wappen ganz verschieden. Die Herrschaftder V. v. B. lag in Nie der oft erreich, grenzte an Neuburgund das Marchfeld, es umgab Mölk. Der Hauptsiz Perga warbei Mölk, und weil der östcrr. Herzog die Eigentümer diesesSchlosses zu erbl. Unterschuzvögten dieser Abtei ernannte, bekamensie davon den Beinamen der Vögte oder Advokaten. Der Aeltestedieses Geschlechts, welcher mit Zuverlässigkeit angegeben werdenkann, ist Rudolf v. Perge, ein Edelherr, welcher mit seinemSohne Walchun zwischen 1056 —1075 in Mölk wohnte. MitOtto starb nach 1231 dieses Geschlecht auS.
sL. A. Gebhardt'« gencal. Gesch. der erbl. Neichsst. B. 3. S. 259 u. f.
— v. H.s
8. Vogt von dem Dcrge. Nobilis vir advocatus de Monteschenkt seinem Vasallen Hildebrand v. Hardenberg einen Zehent1304 zu Minden. sUrk. Buch für Niedcrs. III. 24 ff.s
9. Vogt v. Bingen, auch Mger genannt, ein altes rheini-sches Geschlecht, welches von Bingen am Rhein den Namenführt. Es soll mit Thcodorich V. v. B. 1285 nach Ostpreußengewandert sein und in den jezt in den balt. Provinzen Rußlandsvorkommenden v. Bingen noch blühen; in Kurland begütert.Wappen: Unverändert fortgesührt, in S. ein schw. Balken. Vergl.Berg v. Bingen. Möchte einerlei Stamm sein.
sKneschke, Ad. Lex. I. 43ö.s
10. Vogt v. Costcl »ud Wallenfels, eine schwäbische, sch le-sische und schweizer Familie, deren Nebenlinien die v. Leiter-bcrg oder deScala, Necker bürg, Warland bilden. Einnoch stehendes Schloß bei LoSdorf im solothnrn. Amte Gösgenwar das Stammhaus der Freiherren v. Warte nfelS; ist nach-gehends an die v. Rosen egg, dann 1465 an die v. Buben-berg gekommen. sWnrstisen öl. — Lutz 681. — Bucelini stemmst.IV. ^99. — Sinap II. 478. - Gauhe I. 1982. - Zedier U. 292.
- v. H.s
11. Vogt v. Ehmiicil. Der Obcrlieut. Joh. B. wurde imJahre 1765 mit dem Beinamen v. E. geadelt.
sM. v. M., Erg. 430. - v. H.s
' 12. f Vogt v. Elspe, ein rhcinländ. Geschlecht, davonEiner, Heinrich, als milcs advocatus in Elspe im I. 1297 lebte.Noch im 16. Jahrh. kommen Einige von diesem Geschlcchte vor.Das Geschlecht ist erloschen; die v. Plettenberg-Bodelschwingnahmen Wappen u. Namen an. fv. Ledebur III. 61. n. II. — v. H.
— v. Hallstein I. 607. — v. Steinen, westfal. Gesch. 1909. Tab. 16.n. 2. — v. Meding I. n. 909.s
13. Vogt v. Fronhouscii, ein altes Hess. Geschlecht, das imJahre 1558 vorkommt. Die V. v. Treis sind wahrscheinlichEines Stammes mit den V. v. Fronhausen; beide Orte liegennahe beisammen. Die V. v. T. wendeten sich nach Ostpreußen,wo sie 1615 als Erbgesessene zu Raucken erscheinen.
sSinap II. 476. — Gauhe I. 1982. — Zedier D. 296. — Estor'SAhnenprobe 123. — Siebmacher I. 137. n. 9. — v. Meding I. m 907.
— v. H.s
14. Vogt v. Fundingcn, ein altes Geschlecht in Bayern, vondem dießorts nichts weiter bekannt ist.
sGanhe I. 1982. — Siebmacher I. 94. n. 10. — Sinap II. 477 u. f.
— Zedier U. 296. — v. H.s
15- Vogt v. Gcbcrsried, Gebhardöreith. Bei ihrer der Religionhalber geschehenen Auswandernng gaben sie den Adelstand ans; alleinder Landsasse Leonh. Anton V. zu Geber sried erhielt am 14. Nov.1754 vom Kurf. Maximilian Josef ein Adelserneuerungsdiplom.
sv. Lang 578. — v. Hefner, bayer. Adel S. 121. T. 149. — v. H.s
16. Vogt v. Hunolstein, ein freiherrl. rheinländ. Geschlecht,das schon im 11. Jahrh. vorkommt. Im I. 1660 erlangte das-selbe die Freiherrnwürde und nahm später, nachdem Einer dieLezte der v. Stein-Kallenfels geehelicht hatte, den Namenv. S.-K. nebst Wappen zu dem seinigen an. Ein Zweig desGeschlechts wurde in den Grafenstand erhoben und wohnt derselbein Frankreich, wo er bedeutende Besiznngen hat.
sCast, AdelSb. v. Württemberg. — Geneal. Taschenb. der greift Häuserauf 1838 u. f. — Taschenb. der frhrl. Häuser auf 1853 n. 1856 u. f. —Die Württemberg. Wappenbücher von L. Dorst und I. A. Tyroff. —v. Ledebur III. 61. n. III. — v. Hefner, bayer. Adel S. 12. T. 7. S. 41.T. 39. — v. Hattstein I. 608. — Humbracht, Tab. 88 u. f. — Lucä,schles. cur. Merkwürdig!. 82. — Sinap II. 478. — Zedier U. 298 u. f.
— Gauhe I. 1982. — Hörschelmann's Samml. 67. — v. Meding I.n. 908. III. 833. — Nachtrag zum geneal. Hdb. 111 —13. — SalverS. 589. 602. — v. H.s
17. Vogt v. Veyniniind, ein rheinländ. Geschlecht.
sSiebmacher II. 103. n. 5. — v. H.s
18. Vogt o. Nhctz und König, eine neue braunschw eig'scheFamilie, die jezt zu Minden wohnt.
sLüdcrsen'S Sammlung. — v. H.s
19- Vogt o. Nincck, Riencck, Reincck, ein sehr altes frän-kisches Geschlecht, aus dem schon Gotzo und Johann im Jahre1349 vorkommen. Am 27. Okt. 1697 erhob K. Leopold den Frei-herrn Karl Friedrich V. v. R. und sein Geschlecht in den Grafen-stand nach dem Rechte der Erstgeburt. sSinap II. 478. — Zedier I..S-301. — Gauhe I. 1983. — Schannat, Client. Fnld- 177. — v. Hatt-stein II. 503. — Dnrchl. Welt IV. Bd. I. Th. 430. — Siebm. I. 103.n. 12. — Strnv's neucröfsn. histor. u. polit. Archiv V. 265. — v. Me-ding I. n. 910 u. III. n. 833, wo er aber die Erhebung in den Grafcn-staiid in das Jahr 1700 sezt, welches jedoch die Zeit der Errichtung desFideikommißes ist. — Tyroff, bayer. Wappenb. II. 45. — v. Hefner,bayer. Adel S. 19. T. 14. — v. H. - v. Lang 88. — Biedermann,Geb. Tab. 293—99 I. Vcrz.; Rh. u. W. I. Verz.; Steigerw. I. Vcrz. —Salver 253. 265. 433. 487. 495. 541. 542. 553. 569. 603. 61 I.s
20. Vogt v. Jägcwih, eine freiherrl. Familie in Schlesien.Man hält sie für einerlei mit den V. v. West er dach; im Schildeeinen Maueranker führend. sSiebmacher I. 40. V. 46. — v. LedeburIII. 6l. n. V. — v. H. — Gauhe I. 1983. — Sinap II. 479. —v. Zedlitz.s
21. st Vogt v. Jalslmrg, ein altes stifts- und turniermäßigesHaus, das von allen Zeiten her in dem ehemal. fränk. Ritter-Kanton Rhön-Werra immatrikulirt war u. dessen Stammhaus