Velt — Verit
1. Velten, ein fachst Geschlecht, das schon zu K. Karl's desGroßen Zeiten bekannt ist.
fEnzclt's altmärk, Chronik öl. — Zedier Xll,VI, 1078. — v. H.s
2. Velten, Johann Friedrich, Rittmeister im preuß. Hus. -Regiment „v. Eben", wurde am 21. Okt. 1786 geadelt.
sv. Zedlitz. — v. Ledebur III. 52. - Preuß. Wappenb. IV. g>. —v. H.s
3- Velten, Karl Ulrich, kais. österr. Rittmeister, erlangte1836 den Adelstand mit „Edler von". sM. S-s
Veltheim, Veltem, Vethem, ehedem auch Fclthcim, ein sehraltes adliches, oft auch, aber irrig, freihcrrl. Geschlecht, das inSachsen, im Herzogth. Magdeburg, im Fiirstenth. Halb er -stadt, im Lüneburg'schen, Wolfcnbüttel'schen und Han-noverschen mehrere Güter besessen, das Erbschenkenamt im Hil-deshcim'schen und das Kämmereramt im Brannschweig'schenbekleidet hat. Es thcilt sich in die weiße und schwarze Linie. Lu-dolf v. Veltem wurde 1313 von Herzog Albrecht dem Fettenmit dem w ol sei, büttel'scheu Erbküchenmeisteramte belehnt. 1569wurde Achaz v. V. von Neuem damit belehnt. Seitdem bliebdieses Amt bei der Familie. Der k. großbritann- und kur-braunschweig. Berghauptmann August Fcrd. v. V., herzoglichbraunschweig. Erbküchenmeister, wurde am 6. Juli 1798 inden preuß. Grafenstand erhoben. sPseffinger I. 506-30, — Dilmarn. 5. — Seifert's Anentafcl III. Th. — Knauth, prodr. Misn. 586. —Abel's deutsche u. stichst Alterth. — Gauhe I. 1944. — Zedier Xll,Vl.S. 1078 — 83. — v. Falkenstein, Antiq. Nordgav. II. 324. — R. A.Nolteuii Diatrib» genealogico hist. de ill, Vclthemior. familia per face.XI. XII. XIII et XIV. diplomatum probatissimorumque historieorumfide descripta. Helmst. 1727. 4. — C. B. Behren'« histor. Beschr. desHauses v. Steinberg, in den Beil- Nr. 15. 105—10. — Nachtr. zumgcneal. Hdb. 106—11. — Köhler, von Erblandhofämlern 17 u. f. —Siebmachcr I. 167. n. 3. V. 207. u. 3, welche beide Wappcndarstellungeneinander ziemlich ähnlich sind, leztcrc aber unter die schweizerischen ge-rechnet wird. — v. Meding I. n. 900. — Harenberg, Histor. diplom.Gandersh. Tab. 35. n. 1. — Theatr. uobil. C. P. P. II. — Beitr. zurGeschl. Hist. der Herren V .Veltheim; in den hanuöv. Beitr. >762. n. 4.5. 6. — Sam. Lentz, Geschl. Gesch. des adl. Geschlechts v. Veltheim,Mspt., in dem Veltheim. Archiv befindlich, wegen der Topographie derVeltheim. Güter werthvoll. — v. Zedlitz. — Taschenb. der gräfl. Häuserauf 1840 u. f. — Dipl. Jahrb. für die preuß. Staaten 1841. Abth. 2.S. 59. — Jahrb. des deutschen Adels für 1848. — Grote, haunöv.Wppb. 2t. 10. — Taschenb. der frhrl. Häuser auf 1854. — v. Hefuer,preuß. Adel S. 30. Taf. 34; hanuöv. Adel S. 29. Tas. 33. — Preuß.Wappenb. II- 3.s Der angebliche gcnealog. Zusammenhang diesesangesehenen Geschlechts mit den alten Grafen v. Veltheim,Öfter bürg und Altenhausen bedarf noch sehr deö Beweises,fv. Ledebur III. 52. 354. — v. H. — Kneschke, Grafenh. — Sam.Lenz, von dem ehemal. Grafenstaude der Herren v. Veltheim; in denhanuöv. Beitr. 1756. n. 93. 99. — Anmerk. v. dem Wappen der Herrenv. V.; cbcno. 1755. u. 6. — Nachrichten u. Anentafeln von einzelnenIndividuen dieses Geschlechts finden sich in mehreren Leichenpredigteuaus diese. — H. Meibom, de fam. Veltheim Mspt. — Gesch. u. Genea-logie der vi V. mit 250 Urkunden, ein Manuskript, das Lenz in derVorrede zur diplom. Stifts- n. Landeöhistorie von Magdeburg anführt.— Lüdersen's Sammlung.s
Veltheim, s. Vellmar.
st Veltpach (Fcldbach), Wernhcr, 1123 Domdekan zu Kon-stanz. Stammort ist Feldbach auf einer Landzunge bei Stcck-bvrn am Bodensee. An der Stelle der dortigen alten Burg ward1252 ein Nonnenkloster gestiftet.
Veli> - Jinigkcii. Ein französ. Ausgewanderter v. V. ver-mählte sich mit Einer v. Jungkcn, gen. Münzer v. Mohren-
Stammbuch des Adels in Deutschland. IV.
stamm. Er vereinigte hieraus Namen und Wappen und erbte1367 durch sie Hüffe in Westfalen, sv. Ledebur III. 53 s
st Vcmcr», stammen von der Insel Fem er», ließen sich inPommern nieder, sind aber um 1593 ausgestorben,sv. Ledebur III. 53. — Bagmihl V. 52. 354.s
st Vcnck, ein ausgestorbenes steh er. Geschlecht, das im IltenJahrhundert bekannt war. sPreveuhueber, Annal.Styr 369. - ZedierXI.VI. 1159. — v. H.f
Vcnde, eine fulda'sche und fränkische Familie.sSchauuat, fuld. Lehnhof 177. — Siebmachcr V. 99. n. 10. 280. u. I,wo ein etwas vermehrtes Wappen, das er unter die schweiufurter vor-nehmen Geschlechter rechnet, steht, als am ersteren Orte. — v. MedingIII. n. 886. — v. H.s
Vcndeville. Der österr. Hauptmann im 9. Art. Regiment,A. Dittmann, wurde 1862 mit v. V. in den rittermäßigcnAdclstand erhoben. sA- A. Zeit., Juli 1862.s
Vcitditiiniii - Tliicrgi, österr. - italienisch. Graf Nikolausv. V.-C., k. k. österr. Kämmerer, war 1835 Deputirter zurCentralkongregation zu Venedig.
Veudtcr, Kristof, Bürgermeister zu Frankfurt a/M., Lizcn-tiat, wurde 1661 geadelt. sR. T. A. R.s In Frankfurt blühtdie Familie nicht mehr.
Vencdigcr, eine preuß. Familie, die sich auch in Meißen,im Anhalt'scheu, in Steh ermark und in Schlesien ver-breitet hat. Thomas v. V., der im I. 1574 starb, ist der Erste,welchen man in richtiger Ordnung annehmen kann; er war Haupt-mann bei den deutschen Ordensherrcn zu Stum und machte sichin Preußen sehr berühmt. Kurfürst Friedrich Wilhelm von Bran-denburg stellte dem Wolf v. V. am 23. Okt- 1671 ein Aner-kennungszeugniß über seinen Adel aus. sv. Zedlitz. — v. LedeburIII. 53. — Preuß. Wppb. IV. 3l. — Sinap II. 1083. — König II.S. 1177—86. — Knauth, prodr. Misn. 536. — Gauhe I. 1946. —Zedier Xb,VI. 1264—63. — Siebmachcr V. 64. n. II. 65. n. 2. —v- H.s
Veline, österr. - italienisch. Franz Edler v. V. war 1835Deputirter zur k. k. Delegation zu Treviso.
Vciiicr, italien. Nobile, österr. Kämmerer n. Munizipal -Assessor, nebst Bruder Giuseppe, wurden 1857 in den österr.Grafenstand erhoben. Die Familie V. zu Santa Maria for-mosa gehört zu den ältesten Patriziern von Venedig und gabder früheren Republik drei Dogen.sA. A. Zelt. >v. 1857. — Grafl. Taschenbuch für 186l.s
Vciiiti, österreichisch. Karl Edler v. V. stand 1857 alsOberlieutenant im 19. k. k. Inf. Regiment.
Vemuiti l>. Daisto». Der österr. Präfekt des lombardisch -vcnctian. Monte, V., erlangte 1854 den rittermäßigen Adelstandmit v. B. sA. A. Zeit. v. 1354.s
Venningen. Dieses alte rhein ländische, schon im Jahre1136 vorkommende Geschlecht darf, wie schon unter Fenningenbemerkt worden, mit dem der v. Fcnninge», das auch zuweilenmit einem V. gefunden wird, nicht verwechselt werden.
sBucelini stemmat. I. — Burgermeister, vom schwäb. Reichsadel. —Spangenberg, Adelshist. II. — Gauhe I. 1948.— Zedier Xb,VI. >628u. f. — Crusii Annat. Suev. II. 326. — Humbracht, Tab. 142—44.Siebmacher I. 122. n. 10. — v. Meding II. u. 919. — Salver 225.229. 233. — Cast, Adelsb. v. Baden. — Taschenb. der srhrl. Häuserauf 1343 u. f. — v. Hefner, bayer. Adel S. 61. T. 65; Hess. Adel 29.T. 32. — v. Ledebur III. 54. — v. H.s
Vcntimiglia, österr.-italienisch. Anton v. V. war 1835
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