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4 (1866) Spaur - Z : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 6530 Adels-Geschlechter
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Vaux Veil

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im 12, Jahrh. die Krcuzzüge mit Richard Löwenherz mitgemachthaben sollen. Der kais. Jngenieurmajor Thicry chcvalicr de V,,k. k. wirkt- geh. Rath, Gcneralfeldzeugmcister, erlangte 1792 denFrcihcrrnstand. Wappen: Gevicrtet; 1. u. 4. F. in G. eine rothe,mit 8 Lilien gezierte schmale Schnur; 2. n. 3. F. in B. ein gold.Anker mit einem r. Thau. sTaschenb. der srhrl. Häuser für 1853.)

2. Vaur. Die de V. stammen aus Frankreich u. gehörenzum alten Adel. Durch Aufhebung des Edikts von Nantes, 1685,verloren sie ihre Güter in Frankreich. Simon de V. wanderte aus;sein zweiter Sohn David de V. war Kammerjunker am braun-schwcig-lüneburg. Hofe zu Zelle; sein dritter Sohn, Charlesde V-, stand in hannöv. Kriegsdiensten. Seine Nachkommenblühen in Hannover, sv. d. Knesebecks

3. Vaur. Walthcr und Heinrich de la V., aus dem Herzog-thum Limburg, erhielten 1692 ein Adclsdiplom. sN. T. A. RZ

Va»r, de, s. Thicrri. Vaiminirc»is, s. Büren.

Vaq, ungarisch. Baron de V., Generalmajor, befand sich1796 unter den Rittern des k. k. Militär. Theresienordens.sWiener Adreßbuch von 1796.)

Vechelde, vormals Vechcld, Vecheld, Vechtelt, Vechtelde, Vcch-tilde, ein altes braunschweig, eidliches patrizischeS Geschlecht,das höchst wahrscheinlich im 13. Jahrh. seinen unweit Braunschweiggelegenen Stammsiz verließ, um bei den damaligen unruhigenZeiten theils den Schuz der Stadt zu genießen, theils auch vonden Bürgern, um sie zu schüzen, in die Stadt gerufen wurde.Am FrohnleichnamStage des Jahres 1388 wurde Hermann v. V.vom Herzog Friedrich von Braun schweig auf dem Schlachtfeldevon Winsen an der Aller zum Ritter geschlagen, da er durchseine Tapferkeit nicht wenig zur Erkämpfung des Sieges beigetragenhat. K. Sigismund erhob im I. 1437 Hermann v. Vecheld'sSohn für sich und seine Nachkommen in des heil. röm. ReichsRitterstand und bestätigte das von der Familie längst geführteWappen. sLeibnitz, S. R- Brunsvic. III. 676. Rcchtmeyer's braun-schweig. Chronik 670. Ribbnatorch, Beschreib, der Stadt BraunschwcigS. 72. 87. Venturlui, Umriß der braunschweig'schcn Gesch. n. 81.v. dem Knesebeck, Taschenb. des Adels in Hannover. Dcrs., Archivfür Gesch. u. Genealogie I. 2ll. Grote, hannöv- Wappenb. v. 3.)W.: In S. drei g. Rosen, schw. Balken, sv- Hefner, hannöv. AdelS. 29. T. 33. v. H .s

Vcchcnbach, s- Fechenbach.

Vechcnstcili, s- Länser.

Vcchtildc, s. Vechelde.

Vcckher, Martin, wurde 1653 geadelt. sR.T.A. N.j

Vccsti Sc Haimicskcö , österr. Freiherren. Die Anentafcl vonSiegbcrt Frhrn. v. V. de H. mit 16 Anen befindet sich in v. Schön-feld's Adelsschematismus, l. 234. Der Gencralfeldwachtmcistcr w.Frhr. August V. de H. wurde im I. 1814 in den Grafenstanderhoben. sM. v. M. 30. v. H.sj

Vccfty la Dolta. Der österr. Oberstlieut. L. v. V. wurde1851 mt la B. in den Freiherrnstand erhoben.sA. A. Zeit. v. 1851.)

st Vcddmi, eine halberstadt'sche ausgestorbene Familie.sW. Buddäi, Halberstadt. Stamm - u. Lehnrcg. Abels deutsche u.siichs. Alterth. 2. Th. S. 593. Zedier XU VI. 924. - v. H.j

Ve'vr v. Körös - Tartsa , siebenbürgisch. Georg B. v. K. -T. war 1835 Obcrstuhlrichter bei der inneren szolnokcr Ge-spanschaft.

Vcga. Der Major w. u. Ritter des Maria-TheresienordensGeorg v. V. wurde im I. 1800 in den Freihcrrnstand erhoben.

sM. v. M. 91. v. Hefner, kraincr Adel S. 20. T. 20. v. H. Kneschke, Wappen IV.s

Vegesack, eine liefländische Familie, die in der GrafschaftOldenburg einen gleichnamigen Ort besessen, auch in Bran-denburg begütert, aber im I. 1709 da ausgestorben. Heiße V.,ein Nachkomme des Bürgermeisters Thomas V., erhielt 1597 vomK.Sigismund von Polen eine AdelScrneuerung und Vermehrungdes Wappens. Georg V. erlangte am 12. Juli 1651 von der KöniginKristine auch denschwed. Adel. Die Familie ist inSchwedcn, inFinnland, Liefland, Kur- u. Esthland, in der Priegnitzund in Franken begütert, 1637. sZcdler XI. VI. 940-43, ausschriftl. Nachr. Suea Nikes p. 22) Indessen finden sich noch Ei-nige dieses Namens in Pommern und zu Danzig, und auchin preuß. u. schw ed. Staatsdiensten. sHupel, liefländ .Anz. Nr. 63.S. 45155. Dipl. Jahrb. für die preuß. Staaten 1843. S. 304.v. Ledebur III. 51. 354. v. H.s Auch Fegesack.

1. Ve'gh de Elidcm, ungarisch. Peter V. de E. war 1796k. k. wirkt, geh. Rath und juder Curiae.

sWiener Adreßbuch von 1796.)

2. Ve'gh v. Vcre'b, ungarisch. Anton V. v. V. war 1335Beisizcr der Septcmviraltafcl zu Pesth.

st Vchlberg, ein adlichcs schwäb. altes Geschlecht, hausendim jezigen Württemberg. O.A. Crailsheim., welches 1197 beimTurnier in Nürnberg erschien und längst erloschen ist.

sGricsinger 1471.)

st Vehlen, Velen, ein adliches, freiherrliches und zum Theilgräfliches Geschlecht in Westfalen, dessen AnHerr unter KaiserKarl d. Gr. nach Westfalen gekommen sein soll. Alexanderv. V. wurde 1630 u. Dietrich v. V. 1661 in den Freiherrnstanderhoben. sR. T-A. R-s Fahne, II. 172, liefert eine aufgeschworneStammtafel, da die hübncr'sche zum Theil erfunden, zum Theilsehr fehlerhaft ist. K. Fcrd. III. erhob Alexander II. Edlen Herrnv. V. 1641 in den Rcichsgrafenstand. Die gräfl. Linie starb 1733Wiederaus. sZedler XI7VI. 961 - 65. Hübner II. Tab. 447.Jmhof, notit. proc. Jmp. Lib. 9. c. 14. Spencr, hist. insign. Lib. I.c. 59. §. 20. Frankcnb. europ. Herold I. 683. Schweizer, Prätens.Lib. 6. Sect. 18. c. 5. Gauhc I. 1941. Siebmacher I. 191. n. 10.V. 14. n. 13. Durchl. Welt II. 759.) DieFamilie besaß Bretzen-heim und in Folge dessen Siz u. Stimme auf der schwäbischenNeichsgrafenbank. sv. Ledebur III. 52. v- H. Trier. Wppb.S. 58- v. Meding II. n. 916.s

Vcidcr und Malbcrg, eine im Trier'schen zu Malberg 1329ansässige srhrl. Familie.

sBcrnd, Taf. LXXIII. 245. - v. Ledebur III. 52.)

1. Vcigl v. Kricgslohn. Der Oberst Valentin V. wurde imJahre 1814 mit dem Beinamen v. K. geadelt.

sM. v. M. 277. v. H.s

2. Vcigl v. Itrcitcilfcls , österreichisch. Wenzel V. v. S.war 1796 Expedient bei der Bankalgefälladministration zu Wien.(Wird wol Streiten-Feld und Feigl heißen sollen.)

sWiener Adreßbuch von 1796.)

Vcilchcnau, s. Fiala v. V.

st Vcilwitz, ein meißnisches Geschlecht, das seinen Ritterstzin Eulbach w. hat.

sKnauth, prodr. Miön. 586. Zedier XlbVI. 1005. v. H.s