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4 (1866) Spaur - Z : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 6530 Adels-Geschlechter
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Tur

Tysz

Turtsanyi v. Turtsany ct Krstyanfalu, 1857 Ober-Lieutenant im 43. österr. Inf. Regiment.

7 Turzansky, auf Turzany im Posen'schen. W.: Grzy-mala. sv. Ledebur III- 394

Turznicki, sollen ein Zweig des cnlm. Geschlechts v. Thurersein; sie sind seßhaft auf Melno in Westpreußen 1742. Wappen:Ostoja. sv- Ledebur III. 39st

Tusch v. llcttenthun», österreichisch. Friedrich T. v. N.stand 1857 als Unterlicuteuant im 4. k. k. Inf. Regiment.

Tuschucr ». Vjleuburg. Der österr. Hauptmann PH. T. wurde1840 mit v. O. geadelt. sM. SstTujsaint, s- Bourgeois.

Tustanowsky, galizisch. Basil Jgnaz v. T. war 1835 Rathbei dem k. k. österr. Krimiualgericht zu Rzeszow.

TusMski, auf Bojan in Westprcußen 1782. Wappen:Nalencz. sv. Ledebur III. 39st Ein Josef v. T. war 1796Rath bei dem k. k. Appellationsgericht für Galizien.

Wiener Adreßbuch von 1796stTlitchcnrodii, f. Tütticheroda.

-s Tutclcibc, Tüttleben. Alte, unfehlbar längst ausgestorbeneEdelleute dieses Namens haben sich von dem gleichnamigen, zweiStunden von Gotha in diesem Herzogthume gelegenen Dorfe ge-nannt oder diesem den Namen gegeben, kommen aber nur zwischen1152 und 1338 in Urkunden vor.sBrnckner III. Th, 9. St. 79. - v. Hst

7 Tiitclstcd, Dittelstedt, Totilstete. Da sich in den Jahren 1285bis 1395 in Thüringen Tütelstete, Tutilstede, Titclstede,Tittelstete unter dem Adel finden, im Gotha'schen aber einDorf Töttelstädt und im crfurt'schen Gebiet ein Dittelstedtliegt, so ist ungewiß, von welchem diese thüring. Edelleute denNamen bekommen, oder welchem sie den Namen von sich gegebenhaben. sBrückner III. Th. 5. St. 72. v. HstTüfingen, s. Tichtl.

Tngfi u. Laß. Der ständische Kassier zu Görz, Michael T.,wurde im I. 1773 mit v. L. in den Ritterstand erhoben,s M. v. M., Erg. 218. v. H. Kneschke, Wappen IllstTwardama, ein sch lesischeS, 1555 vorkommendes Geschlecht.ES blühte noch 1340. Wappen: Wieniawa.

sv. Ledebur III. 39. Sinap I. 1993. Siebmacher II. 52. n. 2.- v. 5).s

Twardost. Wappenbeschreibung, sv. Ledebur III. 394Twardomski, stammen aus Polen, wo 1760 ein v. T. Chefder Schazkammer und Woiwode von Kali sch war. Mehrerestanden im preuß. Heere. Sind im Posen'schen stark begütert,sv. Zedlitz. v. Ledebur III. 39st Wappen: Ogonczyk.

ch Twcreln, waren Burgmänncr zu Hartenfels, Nassau.Der Schild: Drei bl. Pfäle in S., darüber ein r. Balken.sHist. Trev. II. 5st

Twcrskis de Tampo. Wenzel Florian T. de C. wurde am16. April 1652 in den böhm. Adelstand erhoben, sv. H4

Twicket, ein freiherrl. Geschlecht im Paderborn'schen undMünster'schen, welches zum Uradel gehört u. aus der Tiwcntestammt. Am 19. Juli 1703 wurde Kristof Bernhard v. T. in ^den Freihcrrnstand erhoben.

sv. dem Knesebeck. Diplom. Jahrb. für die preuß. Staaten. 1841.Abth. 2. S. 71. Taschenbuch der freiherrl. Häuser auf 1349 n. f.v. Zedlitz. Grote, hannöv. Wppb. II. 4. v. Ledebur III. 39. l

v. Hefner, preuß. Adel S. 67. Taf. 87; hannöv. Adel S. 28. T. 32.Ganhe I- 1938. Zedier XI-V. 2137. Siebmacher, V. Zus. 37.n. II, sezt sie unter die bur gund- Wappen. v- Hst

Twiuger, Gebrüder, wurden 1605 geadelt. sR. T. A. R4st Twiste, ein in Hessen und Westfalen begütert gewesenesGeschlecht, welches 1541 zur mindeu'schen Ritterschaft gehörte,schon 1195 auf ihrem Stammsize Twiste bei Arolsen hauste undam 15. Dez. 1715 erloschen ist. Wappen: Drei Räder,sv. Ledebur III. 39st

Twistclbcrc, ein im 13. Jahrh. blühendes thüring. Geschlecht,das in der Grafschaft Gleichen bekannt war.sSagittar 83. Zedier XI-V. 2139. v. Hstst Tworkowski v. Srawani, in Schlesien gesessen. Wappen:Odrowouz. S. Krawar u. Tworkau bei v. Ledebur I. 478.sv. Ledebur III. 39.s

Tylm, ein adl. Geschlecht in Ungarn, aus dem ein Zweignach Preußen gekommen ist. Die v. Tyba besaßen das GutPhinkaimcn in Preußen und Backofen bei Lyck.sv. Zedlitz. v. Ledebur III. 39, ohne Wappen-Angäbest

Tistes». Diese besaßen im 14. u. 15. Jahrh. in SteyermarkGutencck, Mohrenberg, Obermarburg :c. und wurdenim I. 1452 in die Landmannschaft aufgenommen.

sSchmutz IV. 235. Prevenhueber, Annal.Styr. 419. Zedier XI-V.S. 2146. - v. Hst

Tistotth v. Kocsoba, ungarisch. Geisa T. v. K. stand 1857als Unterlieutenant im 19. österr. Inf. Regiment.

Tistorcgist, bestzen in Ostpreußen Ostrowitt 1820. Zweifel-hafter Adel. Wappen: Lubicz. sv. Ledebur III. 39. 352J

Tifiicki, in Westpreußen seßhaft. Peter v. T. war 1616Bischof von Ermlaud, nachher von Cujavien. W.: Lubicz.sv. Ledebur III. 39. 35l.s Siehe Tllltzktz.

Tislly, Tilly, stammen aus Mecklenburg. Die Familiebesaß Grabow und Lest in. Der Besizer des lezteren Guteslebte um 1800. In preuß. Kriegs- und Civildiensten befandensich mehrere v. T. Der Rittmeister Joh. Friedrich v. T. wurdeam 5. Nov. 1.708 in den böhm. Ritterstand erhoben. sM.v.M.,Erg. 216.s Wenigstens ist anzunehmen, daß der genannte JohannFriedrich zu der Mecklenburg. Familie v. T. gehöre, da die österr.und bayer. Tilly, aus dem tserclaes'schcu Geschlechte in Brüsselstammend, längst erloschen sind.

Tymier v. Hotensels. Sebastian T., kais. Hauptmann u. Vasallvon Luxemburg, erhielt 1618 ein Adelsdiplom, Wappenbesse-rung und den Namen seiner Bestznng als Beinamen.sR. T. A. Rst

Tynimr, s. Handl.

Tqsocstky, ungarisch. Ladislaus v. T. stand 1357 alsOberlicuteuaut im 6. österr. Gend.Regiment.

Tys^ka. Dem Landrath und Besizer des adlichen Gutes Ko-wall lcn in Preußen, Krist. T., ist nebst seinen 6 Brüdern wegendes seinen Vorfahren im I. 1469 ertheilten poln. Adels derselbevom König von Preußen am 10. Aug. 1764 erneuert und be-stätigt worden. Dem KreiSdcputirtcn T. auf Wei schnüren inOstpreußen ist der Adel vom König von Preußen am 10. April1810 erneuert worden, sv. Zedlitz. v. Ledebur III. 39. v. H- Preuß. Wppb. IV. 78. Kneschke, Wappen Ist

Työfiucwih-Kalc»icki, ist ein poln. adlicheS, von dem ältestenSohne des Großherzogs Gedcmin von Lithaucn abstammendes,