Tan — Tar
63
im Großherzogthum Weimar liegt, Mangold u, Konrad v. T.kommen in Urkunden im Jahre 1314 und Konrad v, T. als derLezte dieses Geschlechts im I. 1433 vor.
sMüllcr's Forts, des StaatSkabinctS I. Th. 8. Kap. n. 3. 380-82. -Gauhe l. 1136-38. — Zedier XQI. 1729. — Avemann's kirchberg.Beschreib. 169. 220. — v. H-lTannenwald, s. Stein dl.
1. Taillier, Johann, kurköln. Pfleger, wurde 1617 geadelt.sN. T. A. Nst
2. Taiiner v. Ncichersdors. K. Rudolf II. erhob am 12. Okt.1596 den Hanns T. in den Adelstand. Der Oberst Joh. AdamT- v. R. wurde mit seinen Brüdern Nikolaus und Stefan imJahre 1763 mit »Edle Herren" in den Reichsritter- und am15. Aug. 1716 in den Freiherrustand erhoben, so. Meding I. u. 854u. 855. — M- v. M., Erg. 214. — Tyroff II. 223 u. 7l. — Lüning,Rcichsarchiv Cent. III. Abth. 2. S. I69.s Die Familie gehörte zumfrank. Adel. sv. HZ
7 Tannhaiistn, Tanhausen, Thanhausen, eine freiherrliche undtheils gräfliche Familie in Steh ermark und im Salzburg'-schen, wohin sie aus Tirol sich wendeten. Richold v. T. lebteum das Jahr 1319. Im I. 1621 ist die Familie erloschen; dasfür sie neugcgründete Erblandjägermeisteramt in Steh ermarkkam an die Grafen v. Dietrich st ein, und das ihnen auch vor-mals zustehende Erbtruchsessenamt au das gräfliche, jezt sürstlicheHaus Lemberg. Der Beiname „v. Thannhausen", welchen dieGrafen v. Stadion führen, kommt vom Rittergute Thann-hausen in Württemberg. fBucelini stemmat. III. — Spener, Hist.insign. p. 413. — Gauhe I. 1869. — Zedier XUIII. 413. — SchmutzIV. 130. — Siebmacher I. 22. n. 11. 86. n. 14. — v. Meding III.n. 836 u. f. — v. HZ
Tannhoscn, s- Budich. fKueschke, Wappen IZTannstcin, gen. Fleischmann. Der kurmainz. HofgerichtSrathJoachim Franz T. erhielt die Ritterwürde mit dem Prädikat „v. T.gen. F." von K. Franz I., laut des Diploms vom 7. April1764. so. Hefncr, bayer. Adel S. 119. T. 147. - Kncschke, Wapp. II.— v. Lang, Suppl. 146. — v- HZ
Tanto, Tantow, eine märkische Familie, deren Stammgutgleichen Namens an der pommer'schen Grenze gelegen, aberihnen nicht mehr gehört. Von diesem Geschlechte ist Johannesv. T. im I. 1336 Bürgermeister zu Prentzlau gewesen.sGrundmann 53. — Zedlcr XUI. 1739- — v. HZ
Tanski, ein poscn'sches Geschlecht. W.: Jastrzembiec.sv. Ledebur II. 2.s
Canzi. Dem Mailänder Josef T- wurde 1844 der österr.Adelstand crthcilt. sM. SZ
Tapavicza, Stefan, kais. österr. Major, wurde 1836 geadelt.sM. SZ
7 Tapsen, ein schwäb- altes Adelsgeschlecht, das 1138 vor-kommt und wahrscheinlich eine Seitenlinie der v. Blankensteinwar. fGriesingcr 1371Z
Tapp v. Tnppenburg. Die DirektorialregistraturadjunktenwittwcJosefa T. wurde mit ihren Kindern im I. 1797 mit v. Tappen-burg geadelt. sM. v. M., Erg. 467. — v. HZTappe, s. Almesloe.
Tar, un garisch. Josef v. T. war 1835 Provinzialkommissärin dem eoenburger Distrikt.
Taranowski, in Posen seßhaft. Wappen: Belina-sv. Ledebur III. 2.j
Tarbach, kurtrier'scher geh. Rath und Vicekanzler, wurde1718 in den Adelstand erhoben. sR. T. A. NZ
Tarbuk, österr. Hauptmann von der Armee, wurde 1853geadelt. sA. A. Zeit. v. 1853Z
Tarchalski, im Großhcrzogthum Posen angesessen. Wappen:Zagloba. sv. Ledebur III. 2Z
TarcZynski, ein in Westpreußcn zu Losno angesessenes Ge-schlecht. Wappen: Tarnawa- sv. Ledebur III. 3Z
Tarjaiiyi, ungarisch. Jgnaz v. T. war 1835 Fiskal undDirektionSassessor beim Berggericht zu Oravicza im Banat.
Tarlo, eine posen'sche Familie. Wappen: Topor.sv. Ledebur III. 3Z
7 Tannen, ein Geschlecht der Freien in Pommern.sMicrälius, Antiq. Pommer. 533. VI. B. 379. — Siebmacher V. 158.n. 10. — v. Meding III. n. 839. — v. Ledebur II. 515. (3.) III. 350.'- Bagmihl V. 61. - v. HZ
Tarnau, ein schlcsischcs, im Oelsnischen seßhaftes Ge-schlecht, das aus der polnischen Familie der Lelwier stammt.sSinap l. 969. Olsuogr. I. 889 u. in den Anmerkungen 31. — Sieb-macher, 11.48. n. 3, hat Tarncnv, gen. Kueschmalz. — v. MedingII. n. 874Z Die Familie kommt in Preußen vor. Auch Tar-nowski v. Tarnow genannt. Amor Joh. v. T. erhielt 1785vom Kaiser Bestätigung des Grafenstandes, sv. Ledebur III. 3. —M. v. M., Erg. 33. — v. ZedlitzZ W.: Leliwa. sv. Hefncr, galiz.Adel S. 29. T. 3l. - v. HZ
Tarnawa. Wappenbeschreibung, sv. Ledebur III. 3ZTarnawiecki, galizisch. Günther Ritter v. T. stand 1857als Hauptmann im 24. österr. Inf. Regiment.
Tarnawski, Wappen Sas; in die galizische Matrikel 1782eingetragen, sv. Hefner, galiz. Adel S. 29.f
7 Tarner, ein ausgegangenes schles. Geschlecht. Wappen?sv. Ledebur III. 3Z
7 Tarncwitz, ein nach dem I. 1621 ausgestorb. mecklen-burg'sches Geschlecht, sv. Meding II. n. 875. — v. HZ
7 Tarnhanstn. Luppoldus de Tarnhusen testis 1225 fürden Herzog Otto von Lüneburg. sUrk.B. f. Nieders. II. 167Z
Tarnoczy, ungar. Abstammung. Mar Josef v. T. war 1835Professor zu Salzburg.
TarnvcZy v. Also-Lcclocs, ungarisch. Karl T. v. A.-L.war 1835 k. k. österr. Kämmerer.
1. 7 Tarnow, ein längst erloschenes Mecklenburg. Geschlecht,das zwischen Güstrow und Biltzow seinen gleichnamigen Stammsizgehabt hat. sv. Meding II. n. 876. — v. HI
2. Tarnow, Johann Kristian oder Kristof, erlangte 1746 denAdclstand bestätigt, welchen er 1739 erhalten hatte.
sGenealog. Staatshdb. v. 1748. S. 327. — R. T. A. R.jTarnowski, s. Tarnau.
Taronca, s. Sylva.
Tarrach. Friedrich Franz T., Stud. d. R. und ein Sohndes geh. Finanzrathes Friedrich Wilhelm T. aus Tilsit, wurde1788 in den preuß. Adelstand erhoben. Er war zulezt preuß.Gesandter in Stockholm und starb 1812. In Preußen be-gütert. sv. Ledebur III. 3. — v. Zedlitz.;
Tarrakanoff. So heißen in Rußland die Söhne, welche dieKaiserin Elisabeth in Folge liebevoller Umarmung eines gemeinenaus der Ukraine gebürtigen Grenadiers geboren hatte. DerGrenadier selbst, Alexis Gregoriewitsch Nazumoffky, wurde in