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4 (1866) Spaur - Z : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 6530 Adels-Geschlechter
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Swo Sza

Suioriiskq, Kristof, wurde 1590 in den Frciherrustand erhoben.fR. T. A. R.)

1. Zybci, eine anö der Grafschaft Mark stammende Familie.Lorenz S, war 1570 bentheim-tecklenburg'scher Rath.

fFahne II. 152. v. Ledebur II. 507.)

2. S>M, Ferdiuaud Philipp, Regieruugsrath zu Düssel-dorf, wurde 1831 geadelt. sPrcuß. Wppb, IV. 73. v. LedeburII. 507. III. 319. v. Hefner, Hess. Adel S. 27. T. 30.)

Beide Sybel möchten wol zu einem Stamme gehören.

Sistcr, Mathias, kais. Obereinnehmer zu Chrembspurg,erlangte 1651 den Adelstand. fR. T-A. R.)

Sydcrg, Siberg, )i> Jimmer», ein aufgeschworncs nieder-rhei n. und westfäl. Geschlecht, so. Steinen, wcstfal. Gesch. I. Th.Tab. 2. n. 2. Robenö I. 18296. Siebmacher II. 115. n. 13.Ganhe I. 1714. Seifert, Stammtaf. IV. n. 21. Zedier XXXVII.S. 1038. v. Firks, Nrspr. des Adels in den Ostseeprovinzen I53.fKaSpar v. S. war 1560 Ordensritter u. Komthur zu Marien -bürg. fFahne II. 152. >60. Frhrl. Taschenb. v. 1856. v. Die-ding III. n. 832.) Der vormalige kurkö ln. Kämmerer, wirklichegeh. Rath :c. Niklaus Günther v. S. zu S. wurde am 11. Juni1819 als Freiherr immatrikulirt. fv. Lang S. 70. v. Zedlitz.)Aus diesem Geschlechte hat sich auch ein Zweig in Lieflandseßhaft gemacht und besizt auch Güter in Kurland. Sie führenden Beinamen Mischling von einem ererbten Gute. (Die inWestfalen und am Rheine lebenden Freiherren v. S.» Sim-mern stammen selbstcn von dem um 1584 aus Liefland nachWestfalen zurückgekehrten Philipp v. S. ab.) Inzwischen starbder liefländ. Zweig um 1800 ans und die Erbtochter brachtedie sehr beträchtlichen Güter ihrem Gemahl, dem Grafen v. demBrocl, genannt Plater, zu. fTaschenb. d. gräsl. Häuser auf 1854.

v. Ledebur II. 507. III. 349. Bernd, Tab. VXIX. 238.v. Hefner, nasf. Adel S. 10. T. II; baycr. Adel S. 60. T. 63. S. 119.T. 146; preuß. Adel S. 66. T. 86; Hess. Adel S. 27. T. 3V. v. H.)

Sicher). Der k. k. Rath und Hofsekretär Edmund GottfriedS- wurde im I. 1728 mitEdler von" in den Reichsritterstanderhoben. fM. v. M., Erg. 214. v. H.f

Sichilskq, Sibilsky, Siebilskh, Frhr. v. Woistbcrg, ein ur-sprünglich poln. Geschlecht, aus welchem der Generalmajor Jo-hann Paul S. im Oktober 1738 von K. Karl VI. mit dem Titeleines Frcihcrrn v. W. in den R. Freiherrnstand erhoben wurde.(Zedier Xlll. 533. v. H.f

Sichurg. Im I. 1759 erhielt ein General v. S. das preuß.Inf. Regiment Nr. 13. Zwei Enkel von ihm standen um 1836im preuß. Heere, fv. Zedlitz.) Soll vielleicht Syberg heißen,da sich Leztcre auch zuweilen Syburg schrieben.

Sychowüky, ein in Westpreußcn seßhaftes Geschlecht. W.:Stumberg. sv. Ledebur II. 507.)

Sichau, s. Truchseß.

Sichler, Abraham, Johann Gabriel, Wolf und Isaak, Ge-brüder, in österr. Diensten, wurden 1653 geadelt.fR. T. A. N.f

Sqdow, Sidow, Sidowen, in Polen Zydo und ZidovSkygenannt, eine märkische und pommcr'sche Familie, davon eineLinie sich S. v. Schönfeld, und eine S. v. Blumenbergnennt. Aus diesem Gcschlcchte war Albrccht v. S. im I. 1454Weihbischof im Stifte Camin. fMicrälius, Pommerl. VI. 530.Dittmar, vom Joh. Orden, die Ahnentafel Aegid Ehrcnreich's v. S. 55

67. Gauhe 1. 1713. Dan. Bünling, Leichenpredigt u. Lebenslauf

der Elisabeth geb. u. verrn. v. S. <622. 4. Siebmacher III. 155.n. 7. V. 159. n. 4. Diencmann 168. n. 2. 255. n. 26. 333. n. 9.v. Ledebur II. 507. III. 349. v. Hefner, frankf. Adel S. 5. Taf. 3;sächs. Adel S. 49. T. 57. v. H. v. Meding Iii. n. 834. ZedierXXXVII. 972. Schwarz, pommer'sche Lehnshist. 1260. Küstnerhat in Access. II. 157 u. f. mehrere >s>pecialia. v. Zedlitz.)

Sichern, s. Schenk.

SiWiia. Godefridus comes de S. im Gefolge K. Rudolfszu Hagenau 1274. sllrk. Buch für Nieders. II. 282.)

Iichorski, eine adliche Familie in Hinterpommern,fv. Zedlitz.)

Iichliach, s. Daiser.

Sisiiui-Taroiica, ein ursprünglich spanisches und portu-giesisches sehr altes Geschlecht. Es thcilte sich früh in mehrereZweige, von denen einige in Spanien und Portugal blieben,andere aber nach Mähren, Böhmen, Sardinien w. sichwendeten; die Herrschaft T. wurde durch Heurath mit der Erb-Gräfin v. Tarouca erworben. 1687 erlangte das Geschlecht dieGrafenwürde.

fSiebmacher XII. 27. Taschenb. der gräfl. Häuser auf 1841.)

Shnuiu, s. Schenk.

Sijmoi, t>. Chmiliroii. Der Buchhalter Kristian Florian S. inSchlesien wurde im I. 1704 mit dem Beinamen v. E. in denböhm. Adelstand erhoben. (M. v. M., Erg. 466. v. H.)

SiMinsi v. Vitczvar. Der österr. Rittmeister Josef S. v. V.wurde im I. 1804 in den Freiherrnstand erhoben.fM. v. M. 89. v. H.)

Synkouiski, in Preußen seßhaft, fv. Ledebur II. 509. III. 349.)Gleich mit Senkowski.

Si)»)cnhoftr, s. Sinzeu Hofen.

Sifpincwski, Sypnewski, ein westpreuß. Geschlecht. W.:Odrowonz. fv. Ledebur II. 409.)

Syrakowskcr ». Pcrkow, ein altes mähr. Geschlecht, das zu-erst 1530 vorkommt. (Pfeifcr's Schauplaz des alten Adels in MährenS. 153. Zedier XI,!. 1052 u. f. v. H.)

Syrciiliiirg, s. Walser.

's Sqreiigchcit, ein erloschenes schles. Geschlecht,fv. Ledebur II. 509.)

Sqrgc, Mathias, kais. Beamter in Steher, wurde 1647 ge-adelt. fR. T. A. R.)

Iyrgciisiein, s. Sur genstein.

Sqrist, Lorenz, erlaugte 1592 den Adelstand. fR. T. A. R.)

Sqrokomla. Wappenbeschreibung, fv. Ledebur II. 509.)

Sytzcn, s. Sitsch.

Z)l>bl»), ungarisch. Gregor v. S. war 1796 k. k. Rathund Hofsckretär bei der Ungar. Hofkanzlei.

(Wiener Adreßbuch von 1796.)

SMii. Im österr. Heere standen 1857 vier Herren v. S.,nämlich v. S. ohne Beinamen, S. v. Buts, S. v. Csik-Szent-Martom, S. v. Komlodi, theils als Rittmeister, theils alsObcrlieutcnants; wahrscheinlich gehören sie Zweigen eines Ge-schlechts an.

Izachlacki v. Darachk». Stefan Magno S. wurde am 19. Juli1593 von K. Rudolf II. in den Nittcrstand erhoben, fv. Hcfner,galiz. Adel S. 29. Taf. 31.) Nach Andern heißt der NameSza ch tack i.

Izadokirrslü, um 1790 im Poseu'schcn angesessen. Wappen:Nalencz. fv. Ledebur II. 509.)