Druckschrift 
4 (1866) Spaur - Z : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 6530 Adels-Geschlechter
Entstehung
Seite
47
Einzelbild herunterladen
 

Strze -

st Strzeminski, ein in Schlesien um 1720 angesessenes Ge-schlecht. sSinap II. 1074J Wappen: Strzemien. sv. LedeburII. 500.s Auch in Galizien angesessen; eingetragen 1782.sv. Hcfncr, galiz. Adel S. 28.s

Strzezymiiiski, eine posen'sche Familie. W.: Leszczyc.sv. Ledebur II. 566.s

Strzibcrsky v. SMcrlicrg. Der Obcrstlieut. Johann Franz S.wurde im I. 1779 mit obigem Prädikate geadelt.sM. v. M., Erg. 464 u. f. - v. H,s

Strsteiisky, ein im Großherzogthum Posen 1788 seß-haftes Geschlecht. W.: Tarnawa. sv. Ledebur II. 500. III. 348J

Strzicsiewski, eine in Preußen angesessene Familie. Wappen:Gozdawa. so. Ledebur II. 566. III. 348.s

Itrzictez, s- Dcym.

Stuart, ein aus Schottland stammendes Geschlecht, welchesin der Niederlansitz angesessen ist, 1696, 1739. sv. LedeburII. 500 .s Karl Eduard Ludwig S. d'Albani stand 1857 alsRittmeister im 1. österr. Kür.Regiment.

Stuben, ein schon 1100 bekanntes schwäbisches, zulezt frei-herrliches Geschlecht, das Einige irrig Stubenberg nennen.

sBucclin III. Bürgermeister, vom schwäb. Adel. Zedier XI,.S. 1166. Ganhe I. 1829. - v. Hattst-in III. 523 u. f. - Sieb-macher I. 117. ».II. Griesinger 1339. v. H.s

Stubcnbcrg, eines der ältesten und mächtigsten steyermärk.Geschlechter, dessen Stammst; gleichen Namens zwischen Prück undHartberg gelegen. Man fängt die Stammreihe derselben vomJahre 1000 mit Wülfing I. an. Sic theilten sich schon im litten, Jahrhundert in zwei Hauptlinien, in die wurmbcrg'sche und» in die kapfenbcrg'sche; erstere ist in der zweiten Hälfte des17. Jahrhunderts ausgestorben. Später theiltc sie sich in die evan-gelische oder sächsische, vormals österreichische, und in die katho-lische oder steyermärk. Linie. Erstere ist am 30. Sept. 1771in männlicher Linie mit dem kursächs. Kabinets- u. Konferenz-Minister Wilhelm August Grafen v. S. ausgestorben. MehrereGlieder dieses gräflichen Geschlechts schrieben sich nur v. S. Auchbekleidete das Geschlecht schon sehr lange das steyermärk. Erb-Schenkcnamt. Dem Grafen Wilhelm August v. S. wurde vonK. Karl VII. am 6. Mai 1742 seine reichsgräfl. Würde erneuertund bestätigt.

sFortges. neue gencal.histor. Nachr. Th. 129. S. 63632. Taschenb.der gräfl. Häuser auf 1849 u. f. Freiherr!. Taschenb. für 1849.v. Hefner, kraincr Adel S. 18. T. 18; görzer Adel S. 36. v. H.Hennigcs, Thcatr. geneal. III. RitlerShns, op. gencal. in 2 Tafeln.

Bucelini stemmal. III. 229. Jmhof, nolit. proc. Jmp. in Mantiss.

Spangcnberg, Adelsspiegcl. Hormcyer's Archiv IX. Jahrg. 83.Colleci. Austr. hist. geneal. p. I seg. Spener, Histor. insign. Lib. I.cap. 87. Hübner III. Taf. 715 19. Brandis, tiroler Ehrcnkr.n. 66. Ganhe I. 1829 u. f. Zedier XI,. 116776. I. Seifert'sgeneal. Beschr. der Grafen n. Herren v. Stubcnberg. Regensbnrg, 1763.Fol. Allgem. gencal. Hdb. I. 846 49. Genealog. Taschenb. für1S25. S. 41 u. f. 1826. S. 118 u. f. - Siebmachcr I. 23. n. 5. 36. n. 3.

v. Mcding II. n. 868. Schmutz IV. 118-36, ans archiv. Nach-richten; es ist dich die weitläufigste Adclsgeschichte, die er in seinemLexikon für Steyermärk vorgetragen hat. Hartmann's Samml. sehrgründl. Nachr. Taschenb. der gräfl. Hänscr für 1344 u. f. Kneschke,deutsche Grafenhäuser.s

1. Stubcuruuch. Die beiden Brüder Johann Friedrich undJoh. Jakob S., beziehungsweise kurmainz. geh. Rath u. Lehn-Probst, und Hof- u. Regicrungsrath, erlangten 1750 den rittcr-mäßigcn Adelstand. sR. T. A. R.s

2. Itubliirauch. Der kurfürstl. Hofkammerrath Franz Xaver

- Stud 47

S. erhielt am 6. Nov. 1758 vom Grafen v. Zeil ein pfalzgräf-liches Adelsdiplom, das am 3. April 1766 anerkannt und ausge-schrieben wurde, sv. Lang 566. v. Hefner, bayer. Adel S. 118.T. 145. Bayer. Wppb. IX. 2. v. H.s

3. Stiibcnrluich. Maximilian Joh. Nepomnk Anton u. JohannAlois S. erhielten am 5. Jan. 1766 vom Grafen v. Zeil einpfalzgräfliches Edelndiplom. sv. Lang 565. v. HI

4. Stiibcnraiich. Der Reichöhofagent Joh. Michael S. wurdeim I. 1789 in den Reichsadelstand erhoben.

sM. v. M., Erg. 465. v. H.s

5. Stubcurauch v. Tammibnrg. Der kais. österr. HauptmannGeorg S. wurde 1842 mit v. T- geadelt. sE. S.s

Zillbenliolt, ein frhrl. niederösterr. und steyermärk. Ge-schlecht, das sich aber bei der Reformation nach Sachsen wendete.sHörschelmann's Samml. 62. Dessen geneal. Adelshist. I. 139 44.

N. geneal. Handb. v. 1777. S. 336. 1778. S. 383. SiebmachcrIII. 49. n. 6. 55. n. 4; zwei etwas verschiedene Wappen. v. LedeburII. 566. v. H. Kneschke, Wappen IV.s

Itnbcr. Der ehemalige Hof- und Büchcrcensur-Rath, dannk. bayer. AppellationsgerichtSrath Josef Jgnaz S. in Münchenerhielt vom Kurf. Karl Theodor am 27. Juli 1792 das Ritter -und Adelsdiplom, sv. Lang 567. v. Hefner, bayer. Adel S. 116.T. 145. Bayer. Wppb. IX. 3. v. H.s

Ztubilk, ein ungar. Geschlecht, welches am 12. Febr. 1182den ungar. Adel erhielt, und als Frei- und Edle Herren aufKönigstein (früher auch auf Windig-Jen ikan) in den Standder ungar. Barone und Magnaten 1659 aufgenommen wurde.Am 12. März 1662 erlangten Johann Gottfried v. S. und seinVetter Hanns Kristian die Reichsgrafenwürde und 1672 das Jn-kolat in Böhmen. Die Familie blüht nur noch in einemZweige. sGräfl. Taschenb. v. 1862.s Vergl. Stibich.

st Stuchowc, Stochow, eine alte sächsische, wahrscheinlicherloschene, im 14. Jahrh. blos vorkommende Familie.sZedler XI. 1179. Schöttgen's diplom. Nachl. 292. v. H.s

Ztuchs v. Trautmamisdors. Diese waren im 13. u. 14. Jahrh.in Steyermärk begütert und schrieben sich theilö v. Götzen-dorf u. Trautmannsdorf:c. M. s. a. Trautmannsdorf.sSchmutz IV. 132. v. H.s

Stnckar, Stockar, eine schweizer Familie, die mit dem Ka-pitän Joh. Jakob S. in die Pfalz kam, wo derselbe Hofkanzlerdes Kurfürsten Karl Ludwig wurde. Siehe Stockar.sBucelini stemmat. IV. Ganhe I. 1831. v. H.s

Slucki, ein 1746 in Wcstpreußen seßhaftes Geschlecht,sv. Ledebur II. 50I .s Wappen: Pruß III.

Iiuckimftld, s. Köck.

ZtiickrM, ein adliches Hess. Geschlecht, welches noch 1783bei Kassel begütert war. Mehrere Mitglieder stehen im preuß.Heere, sv. Zedlitz. v. Ledebur II. 561. III. 348. v. Hefner,Hess. Adel S. 27. T. 36.s

Stiidcnuuin, s. Ehrenstein.

Itiidnilirski, ein posen'sches, 1833 noch blühendes Geschlecht.Wappen: Pobog. sv. Ledebur II. 501.s

Stübnitz, Studnic, ein schlesisches, später sachsen-gotha'-scheS Geschlecht, das sich auch in Böhmen und Mähren ver-breitet hat. Im I. 1306 wurden drei Brüder v. S. vom KonigWenzcslaus von Böhmen zu Rittern geschlagen. Siebmachcr,I. 57. n. 15, schreibt es unrichtig Stübnitz.