Sirrins — Strem
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erscheint. Daher rührt die Verschiedenheit der Wappen. Die altenS. v. S. führten das Wappen (Siebmacher I. 24) mit dem Linden -Blatt, die neueren Schwarzenau das Wappen mit den Rosen, wahr-scheinlich von Genghofen herrührend.
Friedrich Kristian S., dessen Vater am 4. Okt. 1745 dieBestätigung der Freiherrnwürde erhalten und wahrscheinlich denNamen Strein wieder aufgenommen, wurde 1856 von Preußenin den Grafenstand erhoben. In Oesterreich hatte Karl Kon-stantin v. Schwarzenau 1787 die Freiherrnwürde erhalten.
(Taschenb. der frhrl. Häuser von 1851. — v. Ledebur II. 42l, unterSchwarzenau. — Gräfl. Taschenb. v. >857, unter Schwarzenau.)
Ztrciiisdcrg. Der Hof- und Stcrnkrcuzordenssekrctär LudwigJosef S. wurde im I. 1863 mit „Edler von" geadelt.
sM. v. M., Erg. 463. - v. H.)
1. Ztrcit, eine alte tiroler und eine schles. Familie, dievielleicht nicht mit einander verwandt sind, und zwischen 1336 und1578 vorkommen. sSiuap I. 956. — Gauhe II. 1118. —v. Zedlitz.) Die beiden Familien führen zwei ganz verschiedeneWappen, sv. Ledebur II. 497.) Wappen des schles. Geschlechts,welches schon 1417 vorkommt: Gespalten; vorn in G. eine rotheRose, hinten in B. ein g. Greif. sSiebmacher II. 46.) Wappendes tiroler Geschlechts: Querbalken mit Zinnen, unten dreiSchrägrechtsbalkcn, oben wächst ein geharnischter Mann hervor,einen Kommandostab rechts, drei Blumen links haltend, sv. H.)
2. Streit, stammen aus Oesterreich. Kristof S., ein tapfererKriegsmann, erhielt von K. Rudolf II. am 24. Juni 1598 den Adel.Georg v. S. wurde am 3. Febr. 1713 in den Freiherrnstand erhoben.Die Familie ist in Sachsen seßhaft, v. Hcfncr, sächs. Adel S. 16.Taf. 16. - v. Ledebur II. 467. III. 348.)
3. Streit. Der zweite Präsident des b öh m. Oberlandesgerichts,I. Ritter v. S., Ritter des Ordens der eisernen Krone 2. Klasse,wurde 1861 in den Freiherrnstand erhoben. sA. A. Zeit., Febr.1861.) Zu welcher der Familien v. Streit derselbe gehört, istdießorts unbekannt.
4. f Streit v. Imcndingc», ein altes breiögau'scheö, nachherelsassisches Geschlecht, dessen Freiherrnprädikat durch Lehnbriefeund Patente der alten französ. Regierung erprobt ist. Erloschenam 11. Juli 1858.
sv. Hefncr, bayer. Adel S. 59. T. 62; Erg.Bd. S. 29. — Freiherr!.Taschenb. v. 1857. — Bayer. Wppb. IV. 2l. — v. Lang 246-— v. H.)
5. Streit v. Strcitluirg. Der Hauptmann Stefan S. wurdeim I. 1791 mit obigem Beinamen geadelt.
sM. v. M., Erg. 463. - v. H.)
6. Streit r. Strcitschmerdt. Der kais. österr. Oberst Paul S.zu Gr atz wurde 1826 mit obigem Beinamen geadelt. sE. S.)
1- 1 Ztreitbcrg, eines der ältesten fränk. Geschlechter, dasschon im I. 1197 auf dem Turnier zu Nürnberg war, unddas mit Hanns Wilh. v. S. im I. 1696 erloschen ist. Es warbesonders in dem ehemaligen Ritterkanton Gebürg und in denRh ein lau den begütert.
(Biedermann, Geb. Tab. 367 — 74. — I. S. Fickwcilcr, Leichenpr.u. Lebensl- H. W. v. Strcitberg's, seines Geschlechts der Lezte. 1699.^ v. Hattstein II. 499. — Pastorii Francon. rediv. — Gauhe I. 1824.
v. Falkcnstein, Annal. Nordgav. VI. 469. — Salver 279. 443. —Zedier XI,. 919 u. f. — Hartmann's Samml. — v. H.)
2. 7 Itreitdcrg. Rudolf v. S. kommt 1286 als Zeuge vor.Ihr Stammsiz S. lag im O.A. Riedlingen.
3. S'treitlurg, eine in den österr. Erblanden u. in Böhmen
seßhafte Familie, aus welcher der Truchseß, Schazmcister w. Wenzelv. S. im I. 1728 in den böhm. Nitterstand erhoben wurde.sM. v. M., Erg. 213. — v. H.)
Strcitbcrg, s. Oclawalski.
Streite»»», s. Fischer; Teuffel; Wittgens.
7 Strcitcnftld. Martin Müller, der sich im 36jährigenKriege sehr ausgezeichnet hatte, wurde am 11. Jan. 1558 vomKaiser unter dem Namen v. S. in den Adelstand erhoben; 'mitseinem Tode erlosch der Adel wieder.
sSinap II. 1944. — Gauhe II. lll8. 1682. — v. Ledebur II. 497.
- v. H.)
Streitenftld, s. Feigel; Hebe »streit.
Itreitciiscls, österreichisch. Alfred v. S. stand 1857 alsKadet im 34. k. k. Inf. Regiment.
Strcitfctd, s. Sterzinger; Wittich.
Strcitsorth, s. Winkler.
7 Strcithagcii, Judciikop ». S., ein am Niederrhein begü-tertes, um 1562 vorkommendes adliches Geschlecht, daö längst
ausgestorben ist. sSiebmacher II. 118. — v. Ledebur II. 497. —Fahne I. 425.)
Strcithorst, v. d., ein altes braunschweig'sches, thürin-ge n'sches, sächsisches und mansfcld'sches Geschlecht, dasschon zu K. Karl's d. Gr. Zeiten in die Altmark gekommen ist.In Braun schweig ist das Geschlecht erloschen, aber nicht inKurland, wo solches schon vor 1634 ansässig war. (Im Jahre1751 waren bei der Justizkanzlei zu W »Isenbüttel noch zweiProzesse anhängig in Sachen v. d. S. gegen die Gebrüder v. d.S. und in Sachen des Domkapitulars v. d. S. gegen den Kammer-Herrn v. d. S.) Die Familie kommt bereits 1421 vor.
sv. Ledebur II. 497. — Siebmacher I. 132. n. 2. — v. Meding III.n. 826- — Pfeffinger, Hist. des braunschwcig-lnneburg. Hauses Uli 285.
— Nemark's neuspross. Palmbaum 384. — Zedier XI,. 915 u. f. —Gauhe I. 1826. — Tyroff I. B. 74. Ausg. — Siebenkees 27, ansschriftl. Nachr. — Lüdcrsen's samml. — v. H.)
Strcitkotlicn, s. Sch neidauer.
Strcitwih, ein in Sachsen um 1763 mit Gr. Jena begü-tertes Geschlecht, daö auch im Brandcnburg'schen angesessen ist.sv. Ledebur II. 497. III. 348, wo das Wappen angegeben ist.)
1. Strclc, Strehle, Strzela, eine ob er sächs. Familie, wovonEinige im 13. und 14. Jahrh. vorkommen. Vergl. Strzela.
sSchöttgcn's dipl. Nachl. I. 69. V. 161. — v. Ludwig, reliq. Mspt.I. 67. 167. 499. — Zedier XI,. 927. — Grundmann'ö Vers, einerUckermark. Adelshist. — Gauhe II. 1115. — v. H.)
2. Strclc v. Aäruiangcn. Der österr. Statthaltereirath A. S.zu Innsbruck wurde 1855 mit v. B. in den rittermäßigcn Adel-stand erhoben. sA. A. Zeit. v. 1855.)
3. Strclc )» Lcbcnbcrg und Stralcnburg. Der Schützenhauptmannund Umgeldeinnehmer Josef Karl S. zu Ehrenberg in Tirolwurde im I. 1786 mit obigen Zusäzen in den Ritterstand erhoben.
sM. v. M. 147. — v. H.)
7 Strcllcntin, eine erloschene, noch 1671 im Lauenburg'-schen vorkommende Familie, sv. Ledebur II. 497.) Wappen?
Itrcmaycr, österreichisch. Alexander v. S. stand 1357als Oberlieutenant im 8. k. k. Art. Regiment; Jgnaz v. S. warHauptmann im 56. Inf. Regiment; Joh. Edler v. S. war Unter-Lieutenant im 37. Inf. Regiment.
Strcmlcr. Peter S., Handelsmann zu Posen, wurde 1812durch König Friedrich August von Sachsen als Großherzog vonWarschau geadelt, sv. Ledebur II. 497.)
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