Druckschrift 
4 (1866) Spaur - Z : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 6530 Adels-Geschlechter
Entstehung
Seite
38
Einzelbild herunterladen
 

38 Stor -

Mecklenburg. Wappenbuch, n. 182, anführt, sv. Ledebur II. 49V.ffWappen: Gespalten; vorn in N. auf gr. Boden 2 Weinstöcke,sv- H.s

2. Storch. Im Schilde u. auf dem Helme ein Storch. KarlLudwig v. S., k. schweb. Regierungsrath, erlangte am 28. Juni1776 von Schweden die Bestätigung seines Adels u. des Fam. -Zusammenhangs mit denen v. Stork in Schweden, sv. LedeburIII. 347. v. Hcfncr, Mecklenburg. Adel S. 2V. T. 18J Wahr-scheinlich einerlei mit Storck. sKneschkc, Wappen IVI

3. Storch v. Arbc», österreichisch. Friedrich S. v. A.stand 1857 als Hauptmann im 6. k. k. Inf. Regiment.

4. Storch v. Sturmbraiid. Der Hauptmann Wenzel S. wurde-m I. 179V mit obigem Beinamen in den Rittcrstand erhoben.

sM. v. M., Erg. 213. - v. H.sStorchcnsctd, s. Zelenka.

Itorchmaiin ». Storchcno». Franz Sigmund S. wurde imJahre 17V8 mit obigem Beinamen in den Ritterstand erhoben.sM. v. M., Erg. 213. v- H.s

st Itorchwitz, Storkwitz, eine im Crossen'schen begütert ge-wesene, 1697 erloschene Familie, sv. Ledebur II. 49V.j

Storck, Johann Kaspar, Friedrich und Karl Ludwig, Brüder,dann Johaun Joachim, Vetter, mit zwei Brüdern, Kristof Theodosund Johann Detlef, wurden 1754 in den Adelstand erhoben.sR. T. A. R.s

Storcr. Der Bürger und Rathsverwandte Joh. Karl SimonS. zu Konstanz wurde im I. 1731 geadelt.sM. v. M., Erg. 462. - v. H.s

st Storkow, Storkau, eine bran denburg. Familie, Patrizierin Berlin, 135V; auch in Thüringen Erbgesessen zu Kelbra.Erloschen; zur Zeit des großen Kurfürsten noch blühend,sv. Ledebur II. 490.s

st Storm, ein abgegangenes, im Jahre 1442 noch blühendesGeschlecht, sv. Meding II. n. 865. v. Ledebur II. 490. v. H.sStorndorf, eine hessische Familie.sSpeuer, theor. insign. Tab. 20. Schannat, Client. Fuld. 152.Siebmacher I. 138. n. 9. v. Meding III. n. 818. v. HstZtoroscld, s. Potturicza.

Storps!. Die Wittwe des vorderösterr. Regimentsrathesund Ordenskanzlers des St. Johann-Maltheser-Ordens, NamensMaria Franziska, geb. Vehr, wurde im I. 1714 in den Reichs -Adelstand erhoben. sM- v. M., Erg. 462 u. f. v. H.sStorr, Lienhardt, wurde 1571 geadelt. sN. T. A.R.fjItorrcn. Am 11. Okt. 1745 wurde der Oberstlicut. JohannHeinrich S. in den Adelstand erhoben, sv. dem Knesebecks ImI. 1746 erlangte er die Reichsritterwürde. sSiebmacher, Suppl.IX. 29-1 In demselben Jahre wurde der hannöv. Kapitän FranzLudwig S. ebenfalls geadelt. sGenealog. Staatshandb. v. 1748.Grote, hannöv. Wppb. Kneschke, Wappen II. R. T. A. R.v. Hefncr, hannöv. Adel S. 28. T. 31.s

Ztos, Nikolaus, wird am 11. Nov. 179V in den polnischenAdelstand erhoben; seßhaft auf Lubasz im Posen'scheu. Wappen:Lukocz. sv. Ledebur II. 49v.fj

1. Stosch, eine adlichc, freiherrliche und zum Theil gräflicheFamilie, die aus Kroatien nach Böhmen und dann nachMähren, Schlesien und Polen sich wendete. Im 12tenJahrhundert hatte sie den gräfl. Titel, der aber damals noch nichterblich war. Von Anfang des 14. Jahrhunderts erscheinen die S.

- Stot

als einfache Edellente, die sich in viele verschiedene Linien thciltenund sich durch besondere, von ihren Gütern entlehnte Beinamen,als z. B. S.-Kaunitz, S.-Sicgroth, S.-Kreidelwitz,S. - Wettschütz, S. - Schwarzau, S. - Mondschütz u. m. a.unterschieden. Die meisten Linien sind erloschen und in neuesterZeit 185V die siegroth'sche mit dem großherzoglich hes-sischen Obersthofmeister v. S. Kaspar v. S. auf Grabitzu. Kreidelwitz w. erlangte am 17. Jan. 17V1 die freiherrlicheWürde und am 1. Juli 1798 wurde ein v. S. von K. FriedrichWilhelm III. von Preußen bei der Huldigung in Breslau inden Grafeustand erhoben. sM. F. v. Stosch. Genealogie des gräflichenund hochadl. Geschlechts der v. Stosch, nebst Geschlechtstafeln u. Kupfern.Breslau u. Leipzig, 1736. Fol. 2 Theile. Gauhe, I. 181216, hatden v. Stosch sehr benüzt u. eine weitläufige Beschreibung von dem Ge-schleckte gegeben. Hcrrmann, Praxis herald, mystica I. sect. ult.Dienemanu 253. n. 41. Henel 777. Siebmacher I. 57. n. 12.Cunradi, Silesia togata 298- I- Seulteti, Gcschl Reg. der altenLinie der v. Stosch. 1637. Allgem. histor. Lexikon in Supplein.Sinap I. 943 54. II. 45664. Zedier XU. 442 53. SiebmacherI. 57. n. 12. v. Meding Hl- n. 819- v. Zedlitz. Kneschke,deutsche Grafenhäuscr. v- Hefner, preuß. Adel S. 29. T. 33. S. 66.T. 68; Hess. Adel S. 27. T. 30. Sam. Lenz, histor. Abhdl. von demverstarb. Generalmajor v. Stosch. Halle, 1751. 4. Taschenb. der gräfl.Häuser für 1842 u. f. Jahrb. des deutschen Adels auf 1847 u. f.v. Ledebur II. 491. v. H.s Bedeutenden Bestz.

2. Stosch. Friedrich Wilh. S., Hofrath und geh. Staats-Sekretär, und Wilh. Heinrich S., Hofrath und geh. Kämmerer,wurden bei der Krönung am 18. Jan. 17V1 in den preuß. Adel-stand erhoben. Die Gebrüder S-, Aug. Wilhelm, Dr. med.,Karl Friedrich, Lieutenant und Adjutant, und Gustav Heinrich,Lieutenant, haben am 3V. Mai 1823 ihren Adel erneuert erhalten.Wilh. S., Lieut. der Kavallerie, wurde am 18. April 1811 ge-adelt und Ferd. S., Hauptmann, am 1. Sept. 1815 und erhieltam 24- April 1823 Erneuerung. Die Geadelten erhielten u. führensämmtlich das st osch'sche Stammwappen; es steht demnach zu ver-muthen, daß ihre Voreltern Abkömmlinge des stosch'schcn Geschlechtswaren, die aus irgend besonderen Ursachen den Adel fallen ließenund deren Nachkommen solchen nun erneuert erlangten.

II. A. Tyroff, Wppb. der preuß. Monarchie IV. 71. v. Zedlitz.Vehse, Gesch. des preuß. Hofes u. Adels II. 28. v. Ledebur II. 491.

Taschenb. der frhrl. Häuser auf 1860, 1862 u. 1863. v. H.s

Ztoskcn, ein Geschlecht der Freien in Pommern.

sMicrälius 379. 532. - v. Meding III. n. 820. Zedier XU. 454..

v. H.s

Stosscr, Stösser, eine angeblich württemberg'schc Familie,wovon Einer in prenß. Dienste trat (wahrscheinlich Personalist,da vom Hauptmann aufwärts in Württemberg jeder dasvon'ifür seine Person gebrauchen durfte, was jezt vom Major erst an-fangt). Unter den erbadlichen Familien in Württemberg ist dieserName nicht bekannt, sv. Zedlitz. v. Ledebur III. 347.jj ImJahre 1362 wurde ein Hofgcrichtsrath v. Stösser zum baden-schen Kammerherrn ernannt. sA. A. Zeit-, Mai 1862J

Itotcroggeii, s. Stöterogge.

Stotternheim, Stutternheim, Stotterheim, Stodderhcim, einealte sächs. und thüring. Familie, deren Reichthum unter anderndas stotternheim'sche Gebäude in Erfurt bezeugt. Ihr bei Erfurtgelegenes gleichnamiges Stammschloß wurde im I. 1268 von denErfurtern erobert und zerstört. Cunemund v. S. soll im Jahre964 von K. Otto I. zum Ritter geschlagen worden sein. Daniel