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4 (1866) Spaur - Z : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 6530 Adels-Geschlechter
Entstehung
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Z6

Stös Stoll

Stösscl, ein schles, Geschlecht, das mehrere hundert Jahreunter dem Namen Stolctto auf der Insel Korsika bekannt war.sLncä, schles, Denkwürdigk, 1853. Sinap I. 939 42, II. 1038.Zedier XU. 296 u, f. Gauhe I. 1810. Siebmacher 1. 72. n. 14.jHanns S. wurde 1613 geadelt. sR. T. A. R.sj Möchte wol derStammvater sein. sv. Ledebur II. 492. v. H.sjStösscr, s. Stosser.

ch Ztötcroggc, Stöttcrogen, Stoteroggen, ein altes vormaligesPatriziergcschlccht in Lüneburg, wo es schon im I, 1317 vor-kommt , und aus dem Zedier, XI.. 366 u. 459, wol irrig zweiverschiedene Geschlechter macht. Büttner, in dem Stamm- undGeschlcchlsrcgistcr der lüncburg'schcn Familien, der von diesem Ge-schlechte zwei Linien, die eine mit dem kurzen, die andere mit demlangen Aste unterscheidet, sagt von ihr, daß ihr Wappen verschie-dentlich geführt worden sei. Kaiser Karl VI. hat der Familie imJahre 1719 den Adel bestätigt und sie mit dem PrädikatEdlervon" unter die Ritter des hl. röm. Reichs aufgenommen, Sie istim I. 1769 mit Brand David v. S. ausgestorben.

sPfessinger, Hist, des Hauses Braunschwcig II. 55. Büttncr'sStamm- und Gcschl.Reg. der Patrizier in Lüneburg, RrrIIuu.Lüdersens Samml. v. Meding II. n, 866. III. n. 843. v. demKnesebeck, v. H.f

1 Stove», eine abgegangene mecklcnbnrg'sche, im I. 1445n och blühende Familie, welche von den S., die eigentlich Steu-ben heißen und auch Stövcn geschrieben gefunden werden, ver-schieden zu sein scheint, sSiebmachcr V. 149, n. 9, der das Wappen in S. einen schw. Querbalken unter die holstein'schen sezt.v. Meding l. n. 846. v, H.j

Stövcsandt, Johann Kristof, kurhannöv. Jngenieurhaupt-mann, erlangte 1751 den Adelstand. sN. T. A. R sjStoffel, s. Staffel.

Stoffel», s. Stoffeln-

1. Stosser. Josef v. S. war 1835 Sekretär und Kanzlei-Direktor der ungar. Palatinalkanzlei. Alexander v. S. stand1857 als Unterlieutenant im 2. k. k. Hus. Regiment.

2. Stosser v. Uctseglö, wahrscheinlich ungarisch. Josef S.v. V. stand 1857 als Oberlieutenant im 6. ö st er r. Inf. Regiment.Vielleicht Eines Stammes mit obigen.

Stojakovits, Dr. G., Oberlandgerichtsrath zu Teweswar,erlangte 1856 den ö st err. rittermäßigcn Adelstand.sA. A. Zeit. v. I856.s

StoMowski v. Stcrnbcrg, gali zisch. Alexander Ritter S.v. S. war 1857 Kadet im 58. ö st err. Inf. Regiment.

Stoslinich v. Selm. Der Generalmajor S. wurde im I. 1891mit dem Beinamen v. Selin geadelt.sM. v. M., Erg, 462. - v. H.f

Itosonowilch Der Bürgermeister zu Zolkiew, Andreas S.,wurde im Jahre 1789 mitEdler von" in den galiz. Adelstanderhoben, sv. Hesner, galiz. Adel S. 23. T. 31. M. v. M., Erg.S. 462. - v. H .j

Stollcrcr, Johann Ferdinand, kurbayer. Resident, erlaugte1673 den rittermäßigen Adclstaud. sR. T. A. N.s

Itojentin, Stoyentin, ein altes stettin'schcs Geschlecht, dasvor Anfang des 14. Jahrhunderts schon bekannt war. AuchStontin geschrieben. Die v. Schwetzkow und v. Wojensind Abzweigungen dieses Geschlechts. Es führt in Westprcußenden Beinamen v. St. Wonglikowöki und ist stark begütert.

sv. Ledebur II. 488. III. 347. - v. H. - Micrälius 532. Sieb-macher V. 72. n. 9, v, Meding III, n, 815. Gauhe l, 1810.Rauft's Archiv v. 1734. S. 673. - Zedier XU. 305, - v. Zedlitz-!

StojowsKi, galizisch. Stefan Ritter v. S. stand 1857 alsKadet im 5. öst err. Kürassierregiment. Ein Michael v. S. war1796 Rath bei den k. k. Landrechtcn zu Tarnow.

Stojowsky, Zakliezin-Jordan. Michael v. S. war 1835 k. k.öst err. Kämmerer.

Stoisavjcviö, kroatisch. Michael v. S. befand sich 1857unter den unangestellten ö st err. Obersten, zu Szamobor beiAgram.

Itoisloff, s. SteuSlof.

Stoirncr. Der kurfürstl. Rath und StadtsindikuS Franz S.erhielt für sich u. seinen Neffen ein pfalzgräflich zcil'sches Edcln-Diplom am 1. Sept. 1769, welches am 5. Dez. desselben Jahresausgeschrieben war. sv. Hesner, bayer. Adel S. 118. T. 145. Bayer.Wppb. vm. 97, j Mit demselben Wappen in B. ein s. Drei-Berg mit g. Flammen, daraus ein Phönix hervorbricht warnach v. Hefncr, si bayer. Adel S. 26. T. 22, Johann Paul S.,kurfürstl. Hofgerichtsadvokat in München, 1742 geadelt worden,dessen Nachkommen mit Franz Karl v. S. 1799 abgestorben sind,sv. Lang 562. ^ v. H.j

Stokar, österreichisch. Emanuel Frhr, v. S. war 185?k. k. Major in Pension. Vergl. Stockar und Stuckar.

Stokcto, Stocketo, ein altes lüneburg. Patrizialgcschlecht.sBüttncr's Stamm- u. Geschl-Reg. der lüneburg. Patrizier, Ux.v. Meding III. n. 816. Lüderscn's Samml. v. H.j

Stokowsky, im Poscn'schen auf Lubczyn seßhaft. Wappen:Jelita. sv. Ledebur II. 489.j

Stolinski, f. Kalkstein. Wappen: Korczag; in West-Preußen begütert, sv. Ledebur II. 489.j

Stoll v. Wcspach, ein memmingcr Patriziergeschlecht, welchemvon K. Karl VI. am 15. Juni 1729 der Adelstand mit Beilegungdes Namens und Wappens der v. W., einem Gute, welchesdiese Familie kurz zuvor gekauft hatte, bestätigt wurde,

sv. Hefner, bayer. Adel S. 113. T. 145. Bayer. Wppb. VIII. 98. v. Lang 563. v. H .j

Stolllicrg, Stolberg, ein im Preußischen, in Sachsenund im Hessen-D arm st ädt'schen seßhaftes altes gräfliches HauS,dessen mittlere Linie S.-Gedern im I. 1742 in den Reichs -Fürstenstand erhoben wurde, die aber im männlichen Zweige am5. Jan. 1894 erlosch und von der ältern Hauptliuie S.-Werni-gerode: beerbt wurde. Das Haus theiltc sich in zwei Aeste, inden ältern Wernigerode'sehen und in den jüngeren, welcher dieZweige Stolberg-Stolberg u. Stolberg-Roßla begreift.Die Grafschaft Wernigerode stand schon länger unter preuß.Hoheit, die Grafschaft Stolberg unter .sächsischer und dieGrafschaft Hohnstein nnter hannöver'scher. Die v. Vogels-berg und die in der Wetterau gelegene Grafschaft Gedern undOrtenburg sind durch die Rheinbundesakte unter die großher-hcrzoglich hessische gelangt.

sv. Hefner, sächs. Adel S. 5, T, 5; haunöv. Adel S. 27. T. 31; Hess-Adel S, 27. T. 30; preuß, Adel S. 29. T. 33. Geneal, Staatshdb.von 1827 u. f. v, Zedlitz. Haunöv, Wppb. IX. Beilage zum39. Stück der Magdeburger Zeltung v. 1840, Sonnabend, den 15. Febr.,woselbst sich eine geneal. Untersuchung von Länger zu Renstadt untermHohnstein über die stolberg. Lande befindet, hervorgerufen durch einekurze Beschreibung des stolberg-stolberg. Grafcnhanses in dem Anhalt-Bernburger Reggs.Blatte, vcrm. von 1840, und der Erwiederung eines