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Stett — Stich
sich in dcn vormal. fränk. Rittcrkantonen Odenwald und Alt-mühl ansässig inachte. Ihr Stammvater war Walthcr S. v. u.zu G., der im I. 1466 :c. als k. k. Hauptmann u. Jägermeisterlebte. sBiedermann, Mm- Tab. tlZt—16; N. Tab. 263. — Neues gen.Handb. v. 1778. S. 266-8- — v. Hefncr, bayer. Adel S. 117. T. 144.
— Bayer. Wpyb. Xlll. 56. — Siebmacher ltl. 43. n. 7. 72. n. I. —v- H4
Itcttncr v. Makkos-Hctty. Der österr. Hofrath der chema-maligen uugar. Hofkanzlci, M. S. v. M.-H., erlangte 1853 dcnFreihcrrnstand. sA. A. Zeit. v. 1853J
Stcttucrii, österreichisch. Stanislaus v. S. befand sich1796 unter dcn Doktoren der Medizin. Fakultät zu Wien.sWiener Adreßbuch v. 1796st
Stcnbr», in alten Urkunden Stöven, Stephen, Stifen, Strienund Steiben. Dieses Geschlecht hat sich im 8. Jahrhundert ausFranken nach Sachsen, Holstein w. begeben und besondersin der Gegend um Halle u. im Mansfeld'schen niedergelassen.Heinrich v. S. lebte im I. 1139.sKönig II. 1166—18. - Zedier XXXIX. 2635. - Gauhe I. >863.- Mnnster 's Cosmogr. Lib. III. p. 1687. — v. Ledebur II. 485. —v. Hefncr, sächs. Adel S- 49. T. 56. - Sachs. Wppb. V. 92. — v. H.
— Spangenberg, Adelöspiegel II. 211. — Mansfeld. Chron. 326. —Angelt, Holstein. Chronik. — Alte thüring. Chron. 59 u. f. — v. MedingII. n. 362. - v. Zedlitz^
Itcubcr, Stcybcr, Gebrüder, erhielten 1566 Adelsfreiheit.sN . T. A. R.ss Wahrscheinlich ist solches der Auhcrr der in Kur-Hessen blühenden Familie v. S., aus welcher 1836 Einer kur-hess. Gesandter in Wien war. sSiebmachcr, Suppl. VII l. 27.sIn Blau ein laufender Windhund, sv. Ledebur II. 485. III. 347.ssv. Hefncr, Hess. Adel S. 27. Taf. 39, sagt, die Familie sei vonKurhesscn geadelt worden, was der Anführung Siebmacher'swiderspricht.
Iteuu, s. Dietrich.
Steiner v. siicbcnburg. Am 11. Jan. 1685 wurde für AntonMathias S., Pfleger zn Sachsen bürg die Erhebung in denAdelstand mit v. N. zu Salzburg bekannt gemacht,sv- Schallhammern.sj
si Itcuslof, StoiSloff, Stoislow, Stoyslof, eine sehr altemecklenburg'sche, nach Hrn. v. Meding auf dem gänzlichen Ab-gang stehende Familie, weiche im I. 1619 noch im Amte Ribnitzeinige Güter besessen hat. Wappen: Drei Sonnen,sv. Ledebur II. 489. III. 347. — Gauhe I. 1864. — Zedier XI,. 465.
— v. Meding II. n. 864. — v. HI
f Steusstingen, ein altes schwäb. Rittergeschlccht auf gleich-namiger Burg im O.A. Ehingen. Das Geschlecht mag im15. Jahrh. erloschen sein. ^Griesinger 46. 1384.ss
Stcutner, Johann Samuel Ernst, Präsident der Regierungzu Posen, wurde am 8. April 1793 geadelt.
sv. Ledebur II. 485, wo es wahrscheinlich richtig Stendencr heißt.
— Preuß. Wppb. IV. 69. — v. H.s
Itcnttner v. Stcruftld. Der Adel dieser Familie wurde inPreußen am 12. Juni 1793 anerkannt.sPrcuß. Wppb. IV. 69. — v. Ledebur II. 485.ss
st Stcvcniiig, ein Erbmanusgeschlccht der Stadt Münster,welches im Anfange des 13. Jahrhunderts erloschen ist.sv. Ledebur II. 485JItcwitz, s. Stibitz.
Itcybcr. Ein Hauptmann v. S. befindet sich 1856 im preuß.Heere. Siehe Steuber. sv. Ledebur II. 435. III. 347.^
1. Itcycr, Steyermark, Grafen, die ihren Ursprung von demHerzoge der Gothen, Vinulfro, haben, der im I. 412 gelebthat. Um das I. 1972 erhob K. Heinrich IV. dcn Ottokar zumMarkgrafen, K. Friedrich I. Ottokar V. zum ersten Herzoge inSteyermark, der, da er keine Kinder hatte, nachdem 5 Otto-kare hinter einander das Land regiert hatten, solches mit seinerStände Bewilligung im I. 1193 dem Herzog Leopold von Oester-reich, seinem Schwiegervater, verkaufte, welcher Kauf von KaiserHeinrich VI. bestätigt worden ist. Die ältere Geschichte ist sehrdunkel. II. v. Kalchbcrg, die Nachkommen der Grafen v. S., in desJosef v. Hornmcyer's Frhrn. zu Hartcnburg Archiv für Geogr. Hist.Staats-u. Kriegök. Wien, 1814. V. Jah^. 9—12 und in (Jgnaz Koll-mannl „Der Aufmerksame" im Jahrg. >813. Nr. 54 n. 55. — Hart-mann's Sammlung, ein Cat. Schema gencalog. — Hübncr I. T. >29.— Zedler XXXIX. 2687 u. f. — Siebmachcr II. 2. n. 6. — v. H.f
2. Ztcycr. Der Archidiakou der Metropolitankirche zu Prag,Johann Ludwig S., wurde am 22. April 1729 in dcn böhm.Adelstand erhoben. sM. v. M., Erg. 466. — v. H.j
3. Sieger u. Höchberg, österreichisch. Oskar S. v. H.stand 1857 als Oberlieutcnant im 39. k. k. Inf. Regiment.
Iteycr, s. Winkler.
Stcgcrbing, s- Burg au er.
Stryctz v. Görnitz, s. Görnitz.
Itcyg, eine meißnische Familie, aus der Georg v. S. am22. Aug. 1511 von K. Maximilian I. ein Wappen erhielt, dasnach dem Wappenbricfc ganz anders gebildet ist, als es Sieb-machcr, I. 157. n. 13, darstellt, sv. Meding I. n. 839. — v. Hst
Stcqmiiilcr. Der Hauptmann Josef S. wurde im I. 1812geadelt. sM. v. M., Erg. 453. - v. H.s
Zteynern, vergl. Steiner.
1. Itcgrer. Diese hießen vorhin Goldschmid, waren Bürgerzu Steher, wurden geadelt und lebten im 15. Jahrh. auf ihrenLandgütern. Der Stammvater möchte wol Andreas S., kaiser-licher Hoftrompetcr, sein, der 1639 geadelt wurde.
sN. T. A. R. — v. H. — Prcvenhnebcr, Annal. Styr. 62, gibtweitere Nachricht, sowie ihr Wappen. — Zedier XXXIX. 2692.f
2. Stcqrcr v. siicdcnburg, österreichisch. Maximilian S.v. N. war 1796 Raitoffizier bei der k. k. Staatshauptbuchhaltungin Militaribus. Vergl. vorstehende Sichrer.
sWiencr Adreßbuch v. 1796.f
Ztibcr v. Horuhcim. Dem kais. österr. Oberstlicut. K. I. S.wurde 1841 der Adel mit v. H. crtheilt. sM. S.s
1. Stibich, Sübich, Stubich, Stubcck, Stubick. Diese be-saßen in Steyermark die Herrschaften Spielfeld, Triebrin zc.zwischen 1189 und 1635, in welchem leztcren Jahre sie in denFreiherrn- und nachher Einige von K.Leopold in den Grafenstanderhoben wurden. sBucelini stemmat. III. — Gauhe I. 1831. — ZedlerXI. 1365. — Siebmacher II. 43. n. 13. — Schmutz IV. 91. — v. H.f
2. Stillich. Die Advokatenwittwe Lcopoldine Viktoria S. wurdemit ihrem Sohne Karl Josef im I. 1721 in dcn böhm. Adelstanderhoben. sM. v. M., Erg. 466. — v. HI
Stibitz, Stiwitz, ehedem Stewitz, eine schles. Familie, dieschon im I. 1241 vorkommt.
sSinap I. 937. II. 1635. - Zedler XI.. 3. - Gauhe I. 1864 u. f. —Siebmacher I. 69. n. 6. — v. Ledebur II. 485. — v. HI
1. Stich zu Sorgciibors. Franz Anton S. zu S. wurde im Jahre1715 Freiherr. sM. v. M., Erg. 164. — v. H.s
2. Stich u. Stcinbnrg. Der böhm. Kammer- und Kameral-