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Sin — Sit
t Sindlingen, ein altes schwäb. Geschlecht, dessen Bnrg S.im Württemberg, O.A. Oehringen lag. Leztcre kam 1328 andie Grafen v. Hohenlohe. ^Griesinger 1285.s
-s Singen. Stammhans Singen unter Hohcntwicl, B. A.Radolfzell. Waren wol zäring'scher Lehnadcl. Eberhardusde Sing in et frater suus Adilbert 1121.
Singensrid, s, Kail.
1. Singer, Franz Onofrius, Regent der gräflich kannitz'schenGüter, und sein Bruder Maximilian wurden 1665 geadelt.
sR.T.A.R-s
2. Singer v. Gleichen»». Ladislaus S., österr. Obcrstlieut.in Pension, wurde 1855 mit v. G- geadelt.
sOestcrr. Milit. Schemat. v, 1855.s
3. Singer v. Mossau. Diese waren dem Rittcrkanton Rhönnnd Werra einverleibt.
fBiedcrmann, Rh. u. W. I. Vcrz. — v. H.s
4. Singer v. Walimoor, österreichisch. Wilhelm S. v. W.stand 1357 als Hauptmann im 66. k.k. Inf. Regiment.
5. Singer ». Wyssogursky. Der galiz. Fiskaladjunkt FranzS. wurde im I. 1788 mit dem Prädikat v. W. geadelt. DerFiskaladjunkt Joh. S. zu Lemberg, und der Doktor der Medizin,Jgnaz S., wurden im I. 1794 mit v. W. in den galiz. Adel-stand erhoben. sM. v. M., Erg. 452. — v. H. — v. Hefner, galiz.Adel S. 27. T. 29. s
1. Sinhudcr, Ferdinand Jgnaz, wurde am 26. Nov. 1716geadelt, sv. H.s
2. Jinhulicr v. Ghrnfcls. Der Salzversilbercr Ferdinand S.zu Ig lau und dessen Bruder, der Fändrich Johann Reinhard S.wurden im I. 1764 mit dem Beinamen v. E. geadelt.
sM. v. M. 266. — v. H.s
Sinne, ein fränk. Geschlecht, das schon im Jahre 1396 auchals fulda'sche Vasallen vorkommt.
sv- Meding II. u. 839. — v. H.s
Siiincr, ein altes Patriziergeschlecht der Stadt Bern, welchesvon dem berühmten Geschlechte der Schinner im Kanton Wallisseinen Ursprung herleitet. Peter v. S. war 1467 Mitglied desGerichts in Bern und Stammvater des noch blühenden Geschlechts.Joh. Rudolf v. S. war 1696 Schultheiß zu Bern und wurdeam 12. März 1766 von K. Josef l. in den Reichsfreiherrnstanderhoben, so. Zedlitz. — Frhrl. Taschenb. v. I855.s
Sinnich, s. Simich.
Sinnig. Georg Konstantin v. S., kais. Truchscß u. nie der-öste rr. Negimentsrath, wurde 1695 in den Frciherrnstand erhoben.sR. T. A. R.j Wann geadelt?
Jinotd v. Schütz, s. Schütz.
1 Sintzenhauser, oberpfälz. Uradel, führte einen Rohrkolbenim Schild und ein Muttergottesbild auf dem Helm, welches nachAbgang der S. die Miller von Altammerthal angenommenhaben. sO. S.j
1 Sintzcnhoscr zu Tcilititz und Licnbcrg, bah er. Uradel, dermit Pankratius, Domherrn zu Regens bürg im I. 1543 aus-gestorben sein soll. sO. S. — Sicbmacher I. 80. n. 8. V. 92. n. 8.- v. H.s
f Singcndors. Diese sind mit den Grafen v. Zinzendorfund Potte ndorf nicht zu verwechseln, beide aber in Oester-reich ansässig. Diese stammen aus welf. Geblüte von Herzog
Heinrich von Nied erb ah ern und besaßen auch Güter inSt eh ermark. Im I. 1611 wurden sie in den Frciherrn- undeine Linie in den Grafenstand erhoben. Dieses Haus erhielt dasRcichserbschazmeisteramt im I. 1653, das Erbschenkenamt 1625u. das Oberstlandvorschncider-, Erbschildträger- u. Kempfrichteramtin Oesterreich. sSiuap II. 223—27. — Siebmachcr I. n. I. V. 3.n. 3. — v. Hoheneck II. 421—59. — Beigen 's durchl. Welt II. 632.
— Leupold I. Th. IV. B. 613 -33. — Hübner II. 623-27. — MaschS. 163. — Jmhof, not. proc. Jmp. 7. cap. II. — Galcati GualdiComit. Priorati, de origine gentis Sinzendorf. Vicunae. — Gauhe I.S. 1719. — Zedlcr XXXVII. 1715-38. — v. Meding II. n. 840. -Gothaer gcncal- Hofkal. v. 1825. S. 136 u. f. — M. v. M. 8. — SchmutzIV. R — Brandis, tiroler Ehrcukr. n. 53. — Hartmann's Sammlung.sS.-Ernstbrunn oder Feuereck ist seit 1863 eine fürstlicheNebenlinie dcS vorigen gräflichen, jezt fürstlichen Geschlechts.sSpener, hist. insign. p. 531 u. f. Tab. 22. — Siebmacher I. 38. n. 14.92. n. 2. V. 3. n. 1. 2. — Durchl. Welt II. 41 l der Ausg. von 1710.
— v. Meding II. n. 84t.s S. -Neuburg ist ebenfalls eine gräf-liche Nebenlinie der vorigen, welche am 19. Juli 1767 mit GrafOktaviani, Malthescrkomthur zu Klein-Ocls, sowie überhauptdas ganze Geschlecht im I. 1842 erloschen ist- fSiebmacher VI. 12.u. 2. — v. Meding II. n. 842. — Gcneal. stallst. Hdb. v. 1827 u. f. —Vchse, Gesch. dcö österr. Hofes u. Adels VI. 267. — v. Ledebur II. 448.
— v. H.s
Sjöholni, ein aus Schweden stammendes Geschlecht, welchesin Preußen Besiznngcn hat und aus welchem mehrere Mitgliederin k. preuß. Diensten stehen, sv. Ledebur II. 449. III. 344. —Schwcd. Rcichswappenbuch S. 20 s
Iioniorndihky, ein schlcs. Geschlecht.sS inap I. 900. — Siebmachcr I. 73. n. 12. — v. Meding III. n. 779.
— v. Ledebur II. 448. — v. H.s
Sips, f. Schenk.
1 Sirgcnstcin, ein altes schwäb. Edelngeschlecht im OberamtBlaub euren, welches ein Seitenzweig der v. Stein gewesenzu sein scheint und das sich später in Giengen seßhaft machte.sGricsinger I285.s
1 Silk, Zirk, eine alte rheinländ. Familie, deren Stamm-Schloß und Städtchen Sirk an der Mosel zwischen Trier u. Metzgelegen ist. Aus ihr kommt schon im Jahre 1283 ein Bischof zuUtrecht vor, sie scheint aber gänzlich erloschen zu sein.sSalver 267. — Gauhe II. 1722 u. f. - v. Zedlitz. — v. H.sIistck', ungarisch. Ernst v. S. war 1835 k. k. österr.Oberstlicutenant beim 32. Inf. Regiment.
s- Siscincrow. Hinricus de Sysemerowe 1318 in einemBrief des Klosters Seehausen in der Uckermark.sCod. Brandenburg. XIII. 439.s
Iiskovits, ungarisch. Josef v. S. war 1835 Vicegespander baranyer Gespanschaft.
-s Sislau, ein in Preußen seßhaftes Geschlecht. W.: Domb.sv. Ledebur II. 448. III. 344.s Vergl. ZelslawSki.
st Silin. Stammhaus Seitin gen bei Tuttlingen. Waltonusde S. 1161.
1 Sitsch, Sytzen, Sitzen, ein erloschenes schles. Geschlecht,woraus Anna Hedwig die Lezte ihres Geschlechts im I. 1626die Gemahlin Herzog Johann Kristian's zu Brieg u. Liegnitzwar. Ihre Kinder hießen v. Lignitz.sSinap I. 900. — Siebmachcr I. 58. n. 7. — v. Meding III. n. 780.
— Gauhe I. 1723. — Lucä, schles. Merkwürdig!. — Zedier XXXVII.S. 1845. 1850. — v. Ledebur II. 448. — v. H.s