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Kimisch v. Hohcnblnin. Der nicdcrösterr. RegierungsrathJosef Karl S. wurde im Jahre 1791 mit „Edler v. H." iu denRitterstand erhoben. sM. v. M. 146. — v. H.s
Simlcr zu Eliermannsdors. Diese bayer. Familie erhielt am4. Mai 1789 vom Kurf. Karl Theodor ein Edelndiplvm.fv. Heiner, bayer. Adel S. llS. T. III. — v. Laug SSV. — v. H.sSiininclniaycr v. Pickons. Der Hauptmann Karl S. wurde imJahre 1819 mit v. P. geadelt. sM. v. M., Erg. 451. — v. H3Siminclsdorf, f. Tuch er.
st Simnicrn, eine schles. Familie, welche 1633 im Bres-lau'schcu begütert, ehedem aber in Pommern gewesen ist. DerHistoriograph Kosmus v. S., geb. 1579 zu Kolberg, wurdeam 16. Okt. 1611 geadelt, sv. Ledebur II. 4473 Wappen:Quergetheilt; unten in G- u. Schw. geschachtet, oben in G- zwi-schen zwei Sternen eine Sage.sSlnap II. IVI2. — Gauhe II. 1080 n. f. — v- H.sSininicrn, s. LangWerth; Zimmern.
Simotin, ein adl. Geschlecht, welches sarazcn. Ursprungs seinsoll. Nach neueren Forschungen sollen die S. ein Zweig desgroßen bathor. Geschlechts sein. Aus Bosnien siedelte eS1463 sich im Lande der Magiarcn an. Von hier wendete sich derlezte Sprößling, Mathias Karl S., 1679 nach Schweden undpflanzte dort seinen Stamm fort. Die Familie kam nun vorzüg-lich durch Karl Gustav S., welcher iu russ. Diensten ansehnlicheWürden u. Güter in Kurland erwarb, in Aufnahme und ver-breitete sich von da nach Deutschland, Preußen, Anhalt w.Am 19. Juni 1754 erlangte die Familie den Adelstand u. erhieltim Diplome den Beinamen „Edler v. Bathory", und am1V. Mai 1776 erhielt das Geschlecht die poln. Frciherrnwürde.
sv. Zedlitz. — R. T. A. R. — v- Ledebur II. 447. — v. Hefner,preuß. Adel S. 65. T- 83-1
1. Limo» o. Freyenscid. Der Erzieher Anton S. wurde imJahre 1743 mit v. F. geadelt. HM. v- M., Erg. 451. — v. H.s
2. Simon v. Hohenfels. Johann Kristian S., pfalz-zwei-brücken'schcr Oberamtmann, wurde 1776 mit v. H. geadelt.
iR. T. A. R-s
3. Simon v. Lindcnbcrg. Der Kapitänlieutenant Sebastian S.wurde im Jahre 1784 mit v. L. geadelt.
HM. v. M., Erg. 451. — v. H.s
4. Simon v. Lindcndcrg. Der kais. Hauptmann Sebastian S.wurde im I. 1786 mit v. L. geadelt. sM. v. M. 266.ss
5. Simon o. Simonsluirg, österreichisch. Daniel S. v. S.stand 1857 als Hauptmann im 21. Inf. Regiment.
6. Simon v. Jostrom. Hermann und Paul S., Adoptivsöhneder verwittweten Frau Adelgunde v. Kleist, geb. v. Zastrow,wurden am 23. März 1855 unter dem Namen S. " . Z. geadelt.
sv. Ledebur II. 443 s
Simonetti, zweifelhaft ob von Adel. Man findet den Namen1716 iu Polen und 1897 zu Frankfurt a- d. Oder, auch imBestze verschiedener Güter und im Gebrauch eines Wappens,sv. Ledebur II. 448. s
Snnonffh, wahrscheinlich ungarisch. Julius v. S. stand1857 als Kadet im 11. österr. Hus. Regiment.
Zimoni. Stefan Herr v. S., geh. Rath, erhält am 31. Juli1672 die Edelmannöfrcihcit auf seinen einschichtigen Gütern,iv. Heltersberg 754
Simonidcs v. Scilcnsctd, Ludwig, wurde im I. 1796 in denböhm. Ritterstand erhoben. sM. v. M., Erg. 208. — v. Hst
Simonis, ein schles. Geschlecht um 1708; vielleicht EinesStammes mit denen v. Simonis zu Weiduitz i» der Ober-Lausitz. Wappen? sv. Ledebur II. 4483 Auch Simon! genannt.
Simono». Der österr. Rittmeister Johann v. S. stand 1796als Sekondwachtmeister bei der k. k. Arcicreuleibgarde.sWiener Adreßbuch v. 17963
1. Simonomitz. Der Oberstlieut. Joh. S. wurde im I. 1792geadelt. sM. v. M. 266. — v. H3
2. Simonomitz. Der Kaufmann Jakob S. zu Czernowitzwurde im I. 1818 in den Nitterstand erhoben.
sM. v. M. ,46. — v. H3
Simonftts, ungarisch. Anna v. S., geb. v. Palatzky,war 1835 AnSschußfran beim Wohlthätigkeitsverein z» Ofen.
Zimontsits de Danyalnka, wahrscheinlich kroatisch oder dal-matisch. Ludwig S. de B. stand 1857 als Kadet im 37stenösterr. Inf. Regiment.
Simonis, ungarisch. Johann v. S. stand 1835 bei denungar. eidlichen Leibgarde zu Wien.
1. Simoinst, ungarisch. Andreas v. S. war 1835 k. ungar.Truchseß zu Wien.
2. Zimonist de Simonis et Uarsanis, wahrscheinlich ungarisch.Alois S. de S. et V. war 1857 k. k. österr. Hauptmann undKompagniekommandant im Jnvalidenhause zu Wien. Die dreiSimon!) möchten wol Eines Geschlechts sein.
Simpson ans Gcorgcnburg, wurde am 19. Sept. 1840 mit Be-schränkung in den preuß. Adelstand erhoben.
sv. Zedlitz. — Diplom. Jahrb. für den preuß. Staat 184t. Abth.s2.S. 118. — v. Ledebur II. 4483
Jimßdors, s. Stoltz.
Simunich. Der kais. österr. F. M. L. Balthasar Edler v. S.wurde 1850 Freiherr. Die Familie stammt ursprünglich ausDalmatieu, wendete sich dann nach Kroatien. Am 2. Okt.1585 erkannte K. Rudolf II. den alten Adel der Familie an-sFrhrl. Taschenbuch v- 13603
Sinccrc. Der F. M-L. Klaudius v. S. wurde im I. 1757in den Freiherrnstand erhoben. Die Familie ist wahrscheinlichfranzös. Ursprungs und Adels. sM. v. M. 86. — v. H.ss
st Jinching, Siniching, eine alte bayerische, im I. 1165schon vorkommende, aber längst ausgestorbene Familie, deren ehe-maliges Stammschloß, Dorf und Hofmark an der großen Laberim Tunegan gelegen u. nachher an die v. Staufs gekommen ist.sW. Hund 1. 335 u. f. — Siebmacher II. 63. n. 14. — v. H3
Sinclair, ein schwedisches frhrl. und gräfl- Geschlecht, auswelchem Mitglieder — 1640 — in polnischen Diensten standen.Franz S. am 30. Jan. 1649, David S. wurde am 1. Jan. 1655und Andreas S. am 2. Okt. 1639 unter den schweb. Adel aufge-nommen. so. Hefuer, Mecklenburg. Adel S. 19. T. 17. — v. Ledebur11.443. III. 3443 Ursprünglich schottisch.
Sind v. Sindcnscc, österreichisch. Josef S. v. S. war1835 Verschlcißbeamter bei der k. k. Fabrikwaarenuiederlage zwWien.
Zindclnrz, s. Sachs.
st Jinderstädt, ein thüring. ausgestorbenes Geschlecht, dasaber im I. 1564 noch vorkommt und dessen Stammst; wol einerder beiden im Weimar'schcn gelegenen Orte dieses Namenö gewesewsein mag. sZedler XXXVII. 1607. - v. H3
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