Ser — Setz
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Kcrvigny, ein altes vornehmes Geschlecht in Geldern, welchesim 18. Jahrh. im Bcsize der Herrschaft Welhorst sich befand,sv. Zedlitz. — v. Ledebur II. 442 )
Kcrviislty, s. Gyurkovich.
Serwutowsky, gali zisch. Theodor v. S. stand 1857 alsUnterlicuicnant im 1. östcrr. Gcnicbataillon.
-s Zeruiiti). Conradus de S., famuluS, tcstis in einem Briefdes Klosters Maricnsee 1261.
(Cod. Brandenburg. XIII. 211.)
tz Zessinova-Aiisti, ein altes mähr, gntcs Geschlecht, daS umdie Mitte deö 17. Jahrhunderts erloschen ist. Sein gold. Schildzeigte eine bl. Rose mit gr. Putzen. Die Grafen v. Auerspcrgnahmen solchen in ihr Wappen auf.sSeifcrt, Ahnentafeln; III. Tafel der v. Auerspcrg.s
Zcstcrstcth, s. Zesterfleth. — Ictciiistctc, s. Satinstedt.Jelindors, s. Sebottend orf.
Scttala dei Tapitani di Scttala, östcrr.-italien. Grafen-Geschlecht. Franz Graf S. dei C. di S. Conte di Sardi-gliano, Joh.Ord. Ritter und Kämmerer, stand 1857 bei derk. k. Arcierengarde in Wien.
Kettele v. Dtmnenthal. Der Hofagent Ich. Vinccnz S. wurdeim I. 1794 mit „Edler v. B." in den Nittcrstand erhoben.sM. v. M., Erg. 207. — v. H)
Icttclin, Johann Franz, kathol. Bürgermeister zu Bibrach,und dessen Brüder Johann Baptist und Ich. Georg wurden 1688geadelt. sR. T. A. R.^s
Seh v. Waldt, Johann Georg und Jakob, erhielten 1623 einAdclsdiplom. sR. T. A. N.)
Ketzer, Gebrüder, wurden 1665 geadelt. sR. T. A. R.)Jeubert, s- Schraishuon.
Icudcr, LukaS. So hieß eigentlich der berühmte Maler LukasCranach, welcher Name nach den Sitten seiner Zeit, geb. 1472,von seiner Geburtsstadt, Cranach in Oberfrauken (Bayern), her-kommt. Im I. 1567 soll derselbe von Friedrich dem Weisen inden Nittcrstand erhoben worden sein. sJllustr. Welt. 1863. S. 435.ssScusscrtzeld, Ludwig Franz, in Mailand, ein Bruder desfrankfurter Kaufmanns Georg S., wurde geadelt. Wanu? Erstarb im April 1853. Die Familie S., aus Schwaben stam-mend, soll schon 1562 einen kais. Wappcnbricf erhalten haben undvon Kaiser Josef II. hat aus derselben Familie Michael S. am22. Sept. 1771 eine Erneuerung deö alten Adels erhalten. DieseFamilie ist erloschen. sKncschke, Wappen IV.^s Vergl. Seyffer-held.
Keuselitz, s. Pistoris.
Zcuttcr zu Lögen, Lotzen, ursprünglich ein kemptner Stadt-Geschlecht, welches 1491 und 1532 kais. Wappcnbricfe erhielt.K. Ferdinand I. erhob es am 1. März 1559 in den Adelstand,und 1716 erhielt cS das Patriziat in Ulm. Ich. Kvnrad v. S.erhielt 1716 ein Freihcrrndiplom und im Jahre 1816 erlangte dieFamilie ein Württemberg. Freihcrrndiplom. sR. T. A. N. —Cast, Adelsb. v. Württembergs Ob der 1653 geadelte kais. Hof-Silberarbcitcr Martin S. zu vorstehender Familie gehört, steht zubezweifeln. Eben so wenig möchte dazu gehören Scbast. Scnthcr,welcher 1572, und die Gebrüder Scuther, welche 1583 dieAdclSwürde erhielten. Die beiden leztcrcn kommen in der Reichs-Taxamtsrcchnung vor. (Cast, Adelsb. von Baden u. Württemberg. —
Gencal. Jahrb. des deutschen Adels für 1844 u. f. — Archiv für Gesch.Geneal. u. Dipl. 84. — Die württ. Wappenbücher von L. Dorst n. IA. Tproff. — Griesinger 1273. — v. Lang 547. — v. Hcsuer, wllrtüAdel S. 12. Taf. 14; bayer. Adel S. 115. Taf. 140 n. 141; stichst AdelS. 48. T. 55. — Kneschke, Wappen I. — Sicbmacher III. 103. n. 2.V. 28. n. 3 u. f. 45. n. 3. — v. H.s
Sciic, ein adl. Geschlecht, das Afframhof in Steyermarkbesaß. sSchmutz III. 596. — v. H.^s
Sevciiacr, eine sehr alte Familie in Geldern, welche dendasigen Ritter- und Landtagen vor 766 Jahren schon beigewohnthat und noch in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts vorkommt.sBncclini stemmat. IV. 255. — Gauhe II. 1076 u. f. — v. Zedlitz.
— v. H.)
tz Scvelelic». Heinricus de S. tcstis in einem walkenriedcrBrief 1253; auch Sybeleyben genannt.sllrk.Buch für Niedcrs. II. 199 u. ff.s
tz Scvcuich. Das Stammhaus dieses Geschlechts liegt imKreise Jülich; es blühte noch 1623. Wappen?sv. Ledebur II. 442.)
Jever o. Strcngciilicrg. Der Obcrlieut. Johann S. wurde imJahre 1775 mit obigem Beinamen geadelt.sM. v. M., Erg. 449. — v. H.)
tz Kcvcrshauscn, Severthnsen, eine halberstadt'sche Familie,die längst erloschen zu sein scheint. Sie kommt im I. 1273 inUrkunden vor. sMeybaum's Chronik des Klosters Marienberg 33. —Abcl's d. Alterth. II. 592. - Zedier XXXVII. 631. — v. Zedlitz.
— v. H.s
Severus v. Laulienfcld. Der ösierr. Major Karl S. wurde1356 mit v. L. geadelt.sA. A. Zeit. v. 1856. — Oesterr. Milit. Schemat. v. 1856.)
p Zcvoloulien. Hermannus de S. et Heinricus filius, famuli,1364 in einem walkenriedcr Brief,sllrk. Buch für Nieders. III. 3l)
Zcmurg, Mathias, kais. Hauptmann, wurde 1656 geadelt.sR. T. A. N.s
Scybarth, Kaspar, kais. Obersiwachtmcisicr, wurde um's Jahr1662 geadelt. sR.T.A.N.)
ZciM. Die v. S. sind eine adliche Familie in den preuß.Nheinprovinzen, welche immatrikulirt ist und in Düsseldorflebt. sv. Zedlitz. — v. Ledebur II. 442.)
Icyliold, Johann Georg, Oberforstrath, wurde am 16. Dez.1821 vom König von Bayern geadelt.sReggs. Bl. v. 1822. Nr. 6. — v. Hefncr, bayer. Adel S. 115. T. 141
— Kneschke, Wappen IV.)
Kcybolt, Melchior, wurde 1571 geadelt. sR. T. A. R.)Ieyliollstorff, s. Seiboldsdorfs.
Icybathcn. Die v. S. stammen aus der Reichsstadt Notten-burg, woselbst Philipp S., Allbürgermcister, 1661 geadelt wurde.
sv. Hefner, württ. Adel S. <8. T. 24. — Kneschke, Wappen II. —Cast, Adelsb. v- Württemberg. — Die Württemberg. Wappenbücher vonL. Dorst u- I. A. Tyroff.)
Zcydau, s. Sidau.
1. Kcydcl, Lieutenant, wurde am 4. Sept. 1776 von KönigFriedrich II. von Preußen geadelt,sv. Zedlitz. — v. Ledebur II. 443. — Preutz. Wppb. IV. 62.)2- Icydcl. Der Obersthofposiamtsverwalter Ich. Georg S.in Wien wurde wegen 43jähriger Dienstleistung im I. 1773 mit„Edler von" geadelt. sM. v. M. 265.^j Der NeichshofkanzlistVinccnz Jgnaz v. S. wurde mit seiner Gemahlin Maria Barbara,geb. v. ProSky, im I. 1796 in den Neichöritterstand erhoben.