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3 (1865) M - Spaun : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 8680 Adels-Geschlechter
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Schwei — Schwen

Joh. Sigmund v. S. auf Hausdorf, welcher am 3. Mai1724 in den böhm. Freihcrrnstand erhoben wurde, und MelchiorFriedrich v. S. und Hanns Kristof auf Tscheplan, welcher am26. Dez. 1698 den Freiherrnstand erlangte, gehören ohne Zweifelzu dem noch blühenden Geschlechte der Herren v. S.

(M. v. M>, Erg. 100. — v. Zedlitz. — Taschenb. der gräfl. Häuserauf 1311 u. f. — v. Ledebur II. 425. — v. Hesner, preuh. Adel S. 2g.Taf. 30; sächs. Adel S. 47. Taf. 54; hannöv. Adel S. 26. Taf. 29. —Kncschke, Grafcnhäuser.(

Ichwciintzer, Hanns Kaspar und Kristof, erlangten 1661 denReichöadelstand. In der ReichStaramtsrechnnng kommt dieser Nameauf sehr verschiedene Art geschrieben vor, als S ch w e i n z,Schweinzer u. f. f.

Schwcilipcckh, Schweinbeck zum Hauß, ein altes st eh er. Ge-schlecht, das von 1568 an vorkommt, und ist vielleicht mit denenv. Steinbeck ein und dasselbe.

(Prevcnhuebcr, Annal. Styrens. — Zedier XXXVI. 283. — v. H.)

Schwcinsbcrg, f. Schenk v. S.

Schwciiistuirg, f. Schenk.

ch Schwcüithaler, altbayerisch. (Ein gekrüpft sizender Eber.)Kaspar S. zu Winden (Erding) in der bayer. Landtafel 1496.

Schweintz, Jakob, Doktor der Weltweisheit, k- bayer. Stabs-Arzt, wurde 1841 geadelt. (M- S.)

Ichwciskc, Daniel, geadelt am 22. Dez. 1666.fv. Ledebur II. 426. — v. H.)

1. Schweitzer, Georg, des Reichsvicekanzlers Aufwärter, er-hielt um 1623 ein Adelsdiplom. sR. T. A. N.)

2. Schweitzer, Johann Jakob Kasimir, wurde im I. 1716mit „Edler von" geadelt. sM. v. M., Erg. 447. — v. LedeburII. 426.) Lorenz Wilhelm S. war 1786 Herr auf Mosen undReinsdorf im Merseburg'schen. sv- H.)

3. Schweitzer, Johann Georg, Bürgermeister zu Frankfurta/M., wurde 1736 in den Adclstand erhoben. sR. T-A. R.)

4. Schweitzer. Franz Maria S. (Suaizer) kam um die Mittedes 13. Jahrhunderts aus Verona nach Frankfurt a/M., woer sich niederließ u. den Titel eines kurpfälz. geh. Raths erlangte.Seine Gemahlin Paula Maria, geb. Allesina, gebar ihm unterandern drei Söhne, Karl Franz, Joh. Baptist u. Anton Maria,welche am 18. Okt. 1816 in den bayer. Adclstand erhoben wurden.Karl Franz fügte den mütterlichen Namen dem seinigcn bei; erstand als Major in russ. Diensten. Seine beiden Söhne EleonvrJohann Paul und Joh. Mar. Ludwig Theodor erhob der Herzogvon Nassau am 16. Juli 1844 in den Freihcrrnstand. EineSchwester heurathete der Fürst Aug. v. Wittgenstein.

fFrhrl. Taschenb. v. 1857. — v. Hefncr, Nassauer Adel S. 10. T. 10;frankf. Adel S. 7. T. 5; bayer. Adel S. 66. T. 71; sächs. Adel S. 47.T. 54. — Kneschke, Wappen III.)

5. Schweitzer v. Schweihersteiii. Georg S., Beamter in Böh-men, wurde 1652 mit v. Schweitzerstein geadelt.

(R. T. A. R.f

6. st Schweitzer v. Wiederhol!», ein ausgestorb. frankfurterGeschlecht, welches aus Stuttgart stammte. Dasselbe erhieltvom Grafen Martin v. Thurn n. Taxis 1592 einen Wappen-Brief, wendete sich 1671 von Stuttgart nach Frankfurt, undwurde 1736 vom Kaiser mit v. W. in den Adclstand erhoben.Sebastian S. verwaltete fünfmal das Bürgermeisteramt. Im Jahre1773 starb die Fainilie aus. (Kneschke, Wappen IV.)

Schweizer, Michael, erlangte 1621 den Adelstand.fR. T. A. R.)

Schwcizhord. Der geh. Sekretär in span. Angelegenheiten,Joh. Bartholomäus S., wurde wegen 36jähriger Dienste im Jahre1725 mit „Edler von" in den Reichsritterstand erhoben.(M. v. M. 145. — v. H.)

ch Schwclbruiui, wegen ihres Wappens, ein r. Hafen in S.,die Häfner v. Unters und hei in genannt. Sie hatten ihrenSiz bei Hall in Schwaben. Der Lezte wurde bei Ellwangenermordet.

(Crusius, schwäb. Chronik I. 804. — Siebmacher It. 96.j

Schweiler, Matthäus Anton, Wechselgerichtsassessor inMünchen,erhielt am 27. Mai 1796 ein Edelndiplom.

(v. Lang 543. — v. Hefner, bayer. Adel S- 113. T- 138. — v. H.)Ichwciiiicr. Der Sindikus David S. zu Breslau wurdeam 8. Juni 1761 in den böhm. Ritterstand erhoben.

(v. Zedlitz. — v. Ledebur II. 426. — — M. v. M., Erg. 206)Schwcwmer v. Schwemmersdorff. Der Hof- und Wirthschafts-Kontrolor des Bisthums Breslau, Joh. Peter S., wurde am22. Sept. 1726 mit obigem Beinamen geadelt,sv. Ledebur II. 426. III. 342. — M. v. M., Erg. 447. - v. H.)Schwcncke, Schwenke, eine alte adliche Familie im Münster'-schen, deren Stammsiz Friescnburg im Emslande gelegen; eskommt zuerst im I. 1669 vor.

(Zedier XXXVI. 385. — Gauhe I. 1671. — Siebmacher IV. 175.n. 10. — v. Meding II. n. 824. — v. Zedlitz. — v. H.)

ch Schwciickfcld, Schwenckenfeld, Schweuckinfeld, ein ausge-storbenes schles. Geschlecht, dein das im Schweidnitz'schen ge-legene Gut dieses Namens gehört. Es kommt im I. 1332 inUrkunden vor. (Balbini Mise. Bohem. — Sinap I. 861 — 63. —Zedier XXXVI. 385 u. f. — Gauhe I. 1671. — Siebmacher I. 60.n. 7. — v. Meding I. n. 796. — v. H.) Aus diesem Geschlechtestammt der bekannte Kaspar v. S., ein Zeitgenosse Luthcr's, welchereine von Lezterein abweichende Religionssekte zu bilden suchte.(Griesinger 1253.(

ch Schweiidciidörffcr, Schwendendorff, ein sehr altes sächsischesfrhrl. Geschlecht, das ehedem Schwenden, Schwanden geheißenhat. Es wurde iin I. 1631 unter Kaiser Ferdinand II. in denfreien ReichSritterstand aufgenommen, und Bartholomäus Leonhardv. S. mit seinen Nachkommen im I. 1763 von Kaiser Leopold inden Stand der Reichspauuer- und Freiherren erhoben.

(Zedier XXXVI. 393—99. — v. Ledebur II. 426. — Sächs. Wppb.V. 23. — v. H.(

Schwcndcr. Der vorderö sterr. Appellationsrath Franz Fer-dinand S. wurde im I. 1797 init „Edler von" geadelt.

(M. v. M., Erg. 447. — v. H.)

ch Ichweiidi, Schwend, Schwendy, eine adliche, nachher frei-herrliche Familie in Schwaben, die das bei Guttenzell gelegeneSchloß dieses Namens erbaute, nachdem sie aus der Schweizforteilte. Sie kommt schon im I. 969 auf den Turnieren vor.Sic ist erloschen. Den Freiherrnstand erlangte die Familie unterKarl V. mit v. Hohen landsbach. ch 1766.

(Beschr. des württ. Oberamtö Laupheim 248. — Bucelini stemm. III.-Bürgermeister, vom schwäb. Adel. — Zedier XXXVI. 399 - 401. —Hartmann's Samml. — Gauhe I. 1670. II. 1063. — Siebmacher1.25. n. II. 115. n. 2. — v. Ledebur II. 426.— v. Zedlitz. — v. H.s

Schweiidlcr. Äom Großherzog von Weimar wurde an dessenam 3. Sept. u. f. Tage 1825 gefeierten Regicrungsjubiläum derLandesdirektionspräsident, Ritter des Ordens vom weißen Falken,