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Schelv — Schenk
ch Zchclvcle, Hermanns, mileS, tcstis in einem walkcnriederBrief 1238. sUrk.B. f. Niedcrs. II. 159.)
1. Zchelncr, Benedikt Anton Georg, erhielt 1748 die Nittcr-standswürde. sR. T. A. N) Er soll nach Einigen schon eidlichenStandes gewesen sein. sv. Ledebur III. 337.)
2. Ichclrcr, KaSpar Erich, wnrde 1891 geadelt,sv. Ledebur III. .137. - R, T. A. Nst
Schcl)ingcr, österreichisch. Alois v. S. war 1796 Rait-Osfizicr bei der k. k. StaatShanptbuchhaltung in militaribus.sWicner Adreßbuch 1796 st
Schcmerl v. Lcythcnbach. Der Hofbaurathsdirektorec. S. wurdeim I- 1811 mit v. L- in den stiitterstand erhoben.sM. v M. 142. ^ v. Hefner, krainer Adel S. t7. T. 16. — v. Hst
Schcnimcl n. Kühnritt. Der kais. östcrr. Oberstlient. HeinrichS. erlangte 1852 den Adelstand mit v. K-sA. A. Zeit, von 1852. — Ocsterr. Niilitär-Schemat. v. 1853. s
Schcnürts v. Wnlburg. Abraham Franz S. aus Antwerpenerhielt 1697 ein Reichsrittcrdiplom mit dem Beinamen v. W.sR. T- A. Rst
Ichcnckowski, auf Stolzen selbe in der Neu mark, 1793.Auch in P o m m c r n seßhaft. Wappen ? sv. Ledebur II. 358.)
Schenkel, Karl Leopold, Oberamtmanu zu Murzino beiGmevkowo, wurde 1849 vom König von Preußen geadelt unddarf sich S. v. Pelkowsky schreiben und das Wappen derv. Pelkowsky führen, sv. Zedlitz. — v. Ledebur II. 358.)
ch Schillingen. Ulricuö de Schenynge, miles, testis in do-cumeuto quodam Barnim! Pommeraniae ducis 1335.sCod. Brandenburg. XIII. 249st
Schenk, Schenck. Der Familien, die den Amtsnameu Schenkohne und mit einem Beinamen, der meistens ihren Rittersiz be-zeichnet, führen, gibt es in Deutschland (in der Schweiz auch nichtwenig) eine große Menge, deren Zal sich über 59 beläuft, wennman nur die, welche Burgermeister, Falkenstein, Jselin, Gauhe w.angeben, rechnet. Nachbenannte: Schenk v. Bedere, Beien-burg, BichlingShausen, Dipe, Ebenheim, Kußberg,Liebenberg, Lindberg, Rodelöberg, Veithenegg undVoudorf sind Nebenlinien Anderer gewesen, sv. Hst
1. ch Schenk, eine alte adliche Familie in Schlesien, vonder Konrad Senken Sun (Schenkcn's Sohn) im I. 1294 inUrkunden vorkommt. Sie schrieb sich zuweilen auch Schenkv. Schenkendorf, ist aber von den unten vorkommendenv. Schcnkendorf ganz verschieden. Wappen: Gespalten Schild;vorn in S. einen zweiköpfigen halben r. Adler; hinten in S. ge-zinnte r. Balken. Die Familie, welche Bettsch, Kau er,Marschwitz, Steinau w. besaß, ist erloschen.
sSinap I. 815—17. — Srebmacher I. 59. n. 5. — v. Meding I.n. 734. ^ Horn's Handbibliothek von Sachsen 134. — Waltheri Sin-gular. Magdeb. VIl. — Spangenberg, Adelsspicgcl I. 351. — Bucelinistemmat. I- 29- — Zedier XXXIV. >2. — v. Ledebur II. 353. —Gauhe I. 1596. — v. Hst
2. Schenk, eine alte mark. Familie, die in Brandenburg
das Erzschazmeisteramt besizt, und die auch im Magdeburg'schcu
und Maunsfcld'schcn sich sehr ausgebreitet hat.
sv. Zedlitz. — Dipl. Jahrb. für die preuß. Staaten 1343. S. 391. —Gauhe I. 1599. — v. Hst
3. Schenk, Schenck. Der Major des Inf. Regiments „Zeetze",Kristiau S., wurde am 4. Aug. 1733 von Preußen geadelt
Sein Großvater v. S- soll in der Pfalz begütert gewesen sein,dieselbe verloren haben; sein Vater soll den Adel aufgegeben haben,sv. Ledebur II. 358. — Preuß. Wppb. IV. 46st W.: In S. ein vondrei brennenden Granaten begleitetes schwarzes Dreieck, innerhalbwelchem ein s. Löwe mit Degen bewaffnet.
4. Schenk. Der oberösterr. Hofkammcrrath Franz JosefS. wnrde im I. 1764 mit „Edler von" in den Rcichsritterstanderhoben. sM. v. M., Erg. 292. - v. Hst
5. Schenk, Franz, kais. österr. Titularrath, wurde 1845mit „Edler von" in den Adelstand erhoben.
sA. A. Zeit, von >845st
6. Schenk, Schenck. Es soll sich, nach v. Hefner, Hess. AdelS. 24, eine Familie v. S. in knrhess. Diensten befinden.
7. ch Schenk v. Ihlberg oder Irbc, Nordgau er, die von1265 —1319 vorkommen. Sie waren auch ihm ehemaligen fränk.Rittcrkanton Altmühl begütert. W.: Im Schild ein springenderHirsch, sv. Falkcnstcin, Cod. dipl. Antiq. Nordgav. 55. 118. >66. —Gauhe II. 1767. — Biedermann, Altm- Tab. 237. — v. Hst
8. Schenk v. Attenburg. Auch im Nordgau von 1393 bis1322 vorkommend, sv. Falkenstein, Antiq. Nordgav. p. 119. 168. —Zedier XXXIV. 1223. — Gauhe II. 1767. — v. Hst
9. st Schenk v. Ilten-Mnr. Nur Einer von ihnen kommtin einer Urkunde von 1373 als Zeuge vor.
sv. Falkeustcin, Cod. dipl. Antiq. Nordgav. 298. — Zedier XXXIV.S- 1275. — v. Hst
19. ch Schenk ». Anstnd, ein ausgestorb. Geschlecht in Tirol.
sZedler XXXIV. 1245. - v. Hst
11. Schenk v. Apolda. Kommen von 1268 —1299 vor undwaren eine Seitenlinie der Schenk v. Tautenburg. Sie be-kleideten im 12. Jahrh. das Erbschenkenamt des Erzstiftcs Mainz.sErath, cod. dipl. Quedlinburg. 196.) Wappen: In B. vier — auchfünf — schräglinke s. Linien, Striche, sv. Falkeustein II. 1368 u. f.- v. Hst
12. Schenk v. u. aus der Au, ein bayer. Geschlecht, das auchScheukenaw, auch Flügelsperg genannt wird und zwischen1399 und 1426 vorkommt.
sW. Hund I. 324 — 27. - Z-dler XXXIV. 1245. - v. Hst
13- Schenk ». Urntseldc», eine in der zweiten Hafte des 13tenJahrhunderts im Nordgau vorkommende Familie.
sv. Falkeustein, Cod. dipl. Antiq. Nordgav. p. 55. 118. 166. — GauheII. 1767. - Zedier XXXlV. 1224. - v. Hst
14. Schenk o. Prisnih. Brisnitz, jezt Frauen-Bricßnitz,nicht weit von Naumburg gesessen.
sv. Falkeustein, thüring. Chronik I. 1375. — v. Hst
15. ch Schenk v. Dnrgstnd. Johann S. v. B., des Kurfürstenvon Sachsen Küchenmeister, erhielt von K. Friedrich III. 1465einen Wappenbrief. Sein Enkel und Urenkel waren Doktoren derArzneiknnde und Professoren zu Jena. Am 21. Dez. 1671 istdas Geschlecht erloschen, sv. Ledebur II- 358.) W.: Im Schildeder Rumpf eines Mannes, der über seinem Haupte ein bogenför-miges Instrument hält.
16. Schenk v. Acberhen, Dobirschen. Diese thüring. S.kommen um die Jahre 1288, 1293, 1296 und 1397 vor. Siesind gleichen Stammes mit den S. v. Vargula, Apolda:c.Ihr Rittersiz war Döbritschen.
sv. Falkenstein, thüring. Chronik II. 1369 u. f. — v. Hst