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Scharf — Scharff
Jahrhundert Urkunden Viele des Geschlechts. 1281 Friederich,1292 Verengen, 1298 Ulrich, 1305 Walthcr v. S. Hainz v. S.saß 1343 zu Giengen, Kunz v. S. 1355 zu Heidenhcim;Watther v. S. verkauft 1358 seiu Gut zu A s ch an das KlosterBtaub euren, Peter 1365 das Patronat von Nattheim.1547 verkauft Mar v. S. seiu Haus in Bertizheim an dieStadt. Waren hclfcustciu'sche Dienstlcute.
sMcmminger, O.A. Blaudcuren 195. — Salver 116. Tab. 16. n. 51.Tab. 26. n 76 nnd 259. — Siebmacher 1. 119. n. 16. — v. McdingIII. n. 7!9. - v. H.)
-s- Ichiwfeiibcrg. Unter K. Friedrich II. ist Heinrich v. S.Bischof von Spei er. Die Burg S. ist nicht fern von Hohen-staufen und längst verfallen.
Scharftnftld, s. Mischtiak.
f Sch»rsciistci», eine vormals cichSfeld'sche, nachher im Her-zogthum Gotha zu Goldbach u. Hochheim begüterte Familie,deren Stammrcihe im I. 1246 mit Anarch v. S. angefangen undbis 1692, wo der Leztc des Geschlechts, Hanns v. S., gestorben,fortgeführt ist. Sie hat ihren Namen von dem auf dem Eichsfeldevon ihnen erbauten gleichnamigen Schlosse.
sGauhc I. 286. — Brückner l. Th. 9. St. 16. - Gleichcnstein n. 76.- Wolf, eichsfcld. Urk.Buch 17. — v. Ledebur II. 351. - v. H.)
Scharftnftciii, s. Cratz v. S.; Zcu eggen.
1. 1 Scharst, eine abgegangene Mecklenburg. Familie, ausder die drei Brüder, Anton, Hennecke u. Heinrich v. S. um dasJahr 1367 lebten. j> Meding II. n. 762. — v. H.)
2. Scharst. Der Obercinnehmer der Mauth-, Steuer- undWcggefälle, Joh. Kaspar N. zu Gr ätz, wurde im I. 1769 mit„Edler von" geadelt. sM. v. M. 256 n. 434.) Diese Standes -Erhöhung wurde 1851 von Bayern bestätigt, sv. Hefner, bayer.Adel S. 109. Taf. 133.) Der Erhobene hatte den Beinamenv. Scharffen stein. Kneschke, Wappen, III- 394, sagt, daßHermann S., aus einer frankfurter Familie, am 24. Mai1851 vom König von Bayern mit „v. Scharsfenstein" geadeltworden sei. Thomas Jgnaz S. wurde am 18. März 1700 inden Adelstand erhoben. Joh. Lorenz v. Scharff oder Scharpf,kurmainz. geh. Rath, Lehnprobst und Kreisgesandtcr in Nürn-berg, dessen Sohn in knrbayer. Diensten stand, erlangte 1715den Freiherrnstand. sN. T. A. R.) Wann derselbe geadelt wordenist, oder ob er ein Nachkömmling von einem der beiden vorstehen-den geadelten v. Scharff gewesen sei, weiß man nicht anzugeben.
sv. H.)
^ 7 Scharst. Der kais. Hofrath der allgemeinen Hofkammer,Franz Vinccnz S., wurde 1792 in den erbl. Ritterstand erhobenSein Sohn Joh. Nepomuk machte sich in Mähren ansässig underlangte 1813 die Freiherrnwürde, starb aber 1841 ohne Kinder.ITaschenb. der frhrl. Häuser auf 1849. — M. v. M. 83; Erg. 261.sBei M. v. M. wird Franz Vincenz als schon zur Zeit adlich an-gegeben, wo er in den Ritterstand erhoben wurde. Von welcherFamilie Scharff derselbe abstammte, kann man nicht angeben.
4. Scharst v. Icharsciistts. Der öfterr. Hauptmann JohannS. wurde im I. 1772 mit obigem Beinamen geadelt,
sM. v. M. 434. — v. H.s
5. Scharst v. Werth, ein 1537 von Kaiser Ferdinand geadeltesGeschlecht, welches in Preußen und in Schlesien angesessenist, 1720. Wappen? sv. Ledebur II. 351.)
Icharffcistach, s. Popowsky.
1. Icharffcndcrg, eine im 16. Jahrh. in Westfalen vorkom-mende Familie, welche Scharsfenbcrg bei Brillon besaß. W.:?
sv. Ledebur II. 351. n- Iis
2. Scharsscnbcrg, Scharffenberger, ein in der Oberlausitzgesessenes Geschlecht, welches am 16. Febr. 1554 von Kaiser Fer-dinand I. geadelt worden ist. jDorst, allgem. Wppb. II. n. 272. —v. Ledebur II- 351. n. Ill.s W.: In B. über einem g. dreihügcligenBerge ein w. hervorspringender Bock mit g. Hörnern, darüber dreig. Sterne.
3- Icharstciiberg, Scharpcnberg, eine Mecklenburg. Familie,die in diesen Landen abgegangen, soll aber in Norwegen nochblühen. Wappen: Eine Pfeilspize.
sv. Ledebur II. 351. — v. Wcstphalcn, monnrn. inedit. 26. Tab. IV.n. 86. — Siebmacker II. 41. n. 6. — v. Meding I. n. 726. — Gauhe
I. 526. — Ind. nobil. Bremens, p. 58, wo sie mit denen v. Scherffen-berq für ein u. dasselbe Geschlecht gehalten werden. — Zedier XXXIV.SJ937. — v. H.)
4. Scharstcnticrg, eine sa chscn-lauen bürg'sche Familie.sZedler XXXIV. 937. - v. H.)
1 Icharstkiicck. I. Ein ehemaliges freiherrl. Geschlecht, auswelchem Einer Namens Konrad von 1262 — 1294 Bischof zuSpei er gewesen ist. sZedler XXXIV. 338. — v. H.)
II. v. Ledebur, II. 351, führt ein 170? ausgestorbenes böh-misches, nachher oberlausitz. Geschlecht an, welches sich abereigentlich Klug v. S. nannte. Es war im lauban'schen Kreiseangesessen. Wappen?
Schlirstciiorth, auf Scharffe north und Wen dehnen inPreußen, sv. Ledebur II. 352. III. 337.) W.: Nalencz.
Scharsfenstein, gen. Pfeil. Diese Familie S. gehört ursprüng-lich zum Patriziat von Köln. Daem Pfeil, Goldschmied, ge-storben 1533, ehelichte die Lezte v. S. (?) nnd erbte Namen undWappen. Am 29. Aug. 1616 erlangte Johann v. S., gen. P.,Bestätigung seines alten Adels nnd Vereinigung des v. benesiß'-schen Wappens mit den seinigen. Sehr häufig versahen Mitgliederdieses Geschlechts das Bürgermeisteramt in Köln. Am 13. Juli1743 erhielt die Familie die Reichsfreiherrnwürdc. Sie ist nunauch in Böhmen seßhaft. Maria Franziska v. Scharfenstein,genannt v. Pfeil, präsentirte um 1760 ihre 16 Auen. DasKapitel des Stifts Maria in Kipitol bestritt die adliche Eigenschaftder Bittstellerin. Der Kaiser entschied zu derselben Gunsten. DerProzeß wurde durch den Druck veröffentlicht. ITaschenb. der frhrl.Häuser auf 1848 u. f. — Genealog. Staatshandb. v. 1748. S. 327. —v. Lang 64. — Bayer. Wppb. XVI. 45. — Fahne I. 38. II. 127. —v. Hefner, bayerischer Adel S. 56. Taf- 51. — v. Ledebur II. 351.fW.: In G. 8 schw. Steine. sKncschke, Wappen I. 397. — v. H.)
Scharfssted, Schartsed, ein bayer. frhrl. Geschlecht, aus demim I. 1725 w. ein bayer. Hofkammerrathsdirektor bekannt ist,welcher (Felir Franz) im I. 1730 Kammerpräsident u. geh. Rathwurde. sBucelini stcmmat. IV.) Schon 1407 war Stefan v. S.bekannt. sZedler XXXIV. 953. — Gauhe I. 1495.) KurfürstMar Emanuel bewilligte am 23. Aug. 1681 dem Rentmcister desOberlandes und Hofkammerrath Franz Felir Scharffsedt dasPrädikat „von" und erhob ihn unterm 12. Juni 1690 in denFrciherrnstand. sDekretenbuch. — Zedier XXXIV. 939. — Gauhe
II. 1764. - v. H-I
1 Scharsssöd, ein altes oberlausitz'sches Geschlecht, das imJahre 1614 mit Heinrich v. S., der wegen eines Mordes ent-hauptet wurde, ausstarb. sCarpzov, Analect. Fastor. Zistaviens. V.