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Schaf — Schal
rechr anfeinandcrfolg, Ahnentaf. n, 33, — Gauhe I, 1489—92, — ZcdlcrXXXIV, 785-800, — Allgcm. gcncal, Hdb. I, 763-63, - v, H.)
Ichnffhaufeii, cin allritterliches Geschlecht in Westfalen, vonwo sich ein Zweig nach Kurland gewendet hat. Der in West-falen verbliebene Stamm ist 1625 erloschen. Der knrländ.Zweig blüht. W.: In G. eine schw. Lilie. Uebrigcns findet mandaS Geschlecht auch Schaafhausen, Schaphusen geschrieben,sv. Ledebur II, 348.j
Schaffhütcl. Der Oberlicut. Josef R. wurde im I. 1795 ge-adelt. (M. v, M., Erg. 434. — v, H.)
1. st Schoffiiioim, cin stcyermärk. sGeschlecht, das in denkaiserl. Erblanden seßhaft war, wovon Einige sich S. Freiherrenv. Hemmcrlcs schrieben, deren Anentafcl bis 1728 zurückgeht.Im I. 1769, nach Andern 1699, wurde Johann Franz Schaf-mann v- H ci m e r l c s in den N.Freiherrnstand erhoben, (v. Schall-hammern.j 1693 war salzbnrgcr Landmann geworden JosefFrhr. S. v. H. st als der Lezte seines Stammes am 26. März1793. sv. Hattstein, III. Suppl. 132 u, f. — Schmutz III. 462, -Zedier XXXIV. 811. — Siebinacher V. 64. n. 10. — v, Mediug III.n. 718. - v. H.)
2. Schassmann, Jobst, kais. Zimmerwärter des Schlosses zuPrag, erlangte 1629 den Adelstand. (R. T. A. R.j
Schaffner v. Schasftnstci». Der österr. Generalmajor A. S.wurde 1866 mit obigem Beinamen geadelt.sA. A. Zeit., April I860,s
st Schosfoltiiigrr, ein altes österr. Geschlecht, aus welchemSigmund S. im I. 1455 Stadtrichtcr zu Steher war. Alt-baherisch. Magdalena S. zu Kirchötting. Georg undWilh. S. zu Eschelbach (Erding), ihre Söhne, in der bayer.Laudtafel 1496. (Im Schild drei Spieße schräg gelegt unterein-ander.) (Preveuhuber 's Annal. Styrens. 108. — Zcdlcr XXXIV. 801.- Gauhe II. 1763. — v. H.s
st Ichasfrath. Die Brüder Joh. Gottlieb und Joh. Basti S.wurden im I. 1726 in den Reichsritterstand erhoben.
(M. v. M., Erg. 201. - v. Ledebur II. 348. - v. H.)
st SchaMädt, Schafstädt, Schaafstcdt, ein aus Sachsenstammendes Geschlecht, welches im 16. Jahrh. erloschen ist. Esbesaß, 1414, Salzunger zu Halle. In Preußen blühte das-selbe noch im 18. Jahrh.; es hatte ansehnliche Bcfizungen in leztererProvinz. Karl Otto v. S. war 1794 k. prenß. Oberstlieutenant,sv. Ledebur II. 348.)
Schafhoufcn, Nikolaus, in Sachsen, wurde 1654 in denAdelstand erhoben. (N.T. A.N.)
Schashudt, Schafhuedt, Kristof und Michael, wurden 1631geadelt. (N.T. A.N.)
st Schagen, eine alte oldcnburg'sche Familie, die im erstenJahrzehend des 18. Jahrhunderts mit Otto Reinhard v. S. aus-gestorben ist. (Zedier XXXIV. 313. - Gauhe I. 1492. - v. deburII. 349. — v. H.)
Schagncti v. Thouiagnini. Die Brüder Franz Josef, Mathiasund Josef S. wurden im I. 1761 mit dem Beinamen v. T. inden böh m. Adelstand erhoben. sM. v. M., Erg. 434. — v. LedeburII. 349. - v. H.)
Schaguna, A., griechischer nichtunirter Bischof in Sieben-bürgen, erlangte 1852 den Freiherrnstand. sA. A. Zeit, v- 1852.s>st Schaidt v. Ehiirnstcin und Postmünstcr. (Wappen: Ein Ring,darin cin halber Hirsch.) Franz Jgnaz S., kurfürstl. Hofkammer-
Sckrctär w. zu München, st 1721. Anna Maria, eine geborneS. v. T. u. P., war des kurbaher. Hofraths Nigl v. Affter-hauscn Wittwe, starb zu München am 8. Juni 1686. Diebeiden Güter T. und P., in Niederbahcrn gelegen, kamendurch Erbschaft an die Freiherren v. Goder.
Schajota, Johann, ReichShofrathskanzlist, erlangte 1623 einAdelsdiplom. sR. T. A. R.j
Schakmin, österreichisch. Franz Frhr. v. S. war 1796k. k. Rath bei den vorderöstcrr. Landrechten.
(Wiener Adreßbuch 1796.)
Schalcnosskq, cin schlcsischcs Geschlecht, dessen StammhausSavorsitz gewesen ist. (v. Mcding III, n, 714. — v. H.)
Ichatcttari o. Ichönwald. Anton Paul S. wurde im Jahre1754 mit obigem Beinamen geadelt.
sM. v. M,, Erg. 434. — v. H.)
st IchMsdurg, alte schwäb. Ritter, welche von 1252 bis1368 auf der gleichnamigen Burg im Württemberg. O.A. Ba-lingen hausten und in Urkunden bis dahin vorkommen.
(Griesinger 1187. — v. Hefncr, st schwäb. Adel S, 14.)
1. Schall, Georg, kais, Hauptmann, wurde im I. 1624 inden Adelstand erhoben. sR. T. A. R.^j
2. Schall v. Dell und Schall-liiancourt, eine adliche, nun frei-herrliche Familie in den Rheinlanden, von der eine Linie sichim 16. Jahrh. in Liefland niederließ und daselbst das Erbland-Marschallamt erlangte. Eine Linie dieses Geschlechts hat am1. Okt. 1754 die Grafenwürde erhalten und schreibt sich S.-R.Sie ist in Sachsen mit verschiedenen Gütern angesessen.
(Taschenb, der gräfl. Häuser auf 1848 u, f, — Siebmacher, Suppl.VII, 6, — Fahne I, 377, wo eine Stammtafel; II. 126. — v- Hesner,sächs- Adel S. 5. T, 4. — v. Ledebur II. 349. — Sachs. Wppb. II. 5.
— Kneschke, deutsche Grafenhäuser. — Moskowit. Gesch. Kalender 24.
— Zedier XXXIV. 832. — Gauhe I, 1492. - v. H.)
3. Schall v. Falkcnsorff Der Generalmajor Georg S. wurdeim I. 1815 mit dem Beinamen v. F. geadelt.
(M. v. M. 256. - v. H.)
st Ichallart v. Mendorf, eine ursprünglich niederländischeFamilie, welche mit Joh. Georg S. v. O. gegen das Ende des17. Jahrhunderts erloschen ist. sM. S.^j
st Ichalldorf (Zaldors). Antonius v. S., kurbaher. Offizier,st 1764 zu Rosenheim (?). sO. S.j
Schallck. Diese besaßen die gleichnamige Herrschaft im 14tenund 15ten Jahrh. in Stehermark.
(Schmutz III. 464. — v- H.)
Schallcnlicrg, Schallenburg, Herren, Freiherren und Grafenin Oberösterreich, deren Stammhaus gleichen Namens imMühlviertel unweit Bieberstein in Ruinen liegt. Thomasv. S. hat schon im I. 1165 den Turnieren beigewohnt. KristofDietrich v. S. war der erste Freiherr und Kristof Georg v. S.wurde nebst seinem ganzen Hause im I. 1666 von Kaiser Leopoldin den Grafenstand erhoben, (v. Hoheneck II. 261—89. — ZedierXXXIV. 332. — Hübner III. T. 835-37. — Bucelin, Germ. III,p. 22. — Brandis, tiroler Ehrenkr. n. 49. — Gauhe I, 1493, — Sieb-macher I. 37. n. 4. V. 10. n. 8; lezteres unter dem verstümmelten NamenSaleburg. — Spener, hist. insign. 521, Tab. 21. — Taschenb. dergräfl. Häuser auf 1844 u. f. — Hyrtl, die fürstl., gräfl. u. frhrl. Fa-milien Oesterreichs 1850. — Fahne I. 379. — v- H. — Kneschke,deutsche Grafenhäuser.)
Schallcnlicrgcr, steyermärkische Ritter. Kaspar Ritter v. S.wurde im I. 1519 zum Laudrath vom Nitterstande erwählt.