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Schad — Schäs
führt diese Familie einen Löwen im Schilde und ist daher von denandern Geschlechtern dieses Namens verschieden,
sv. Lang 517, — v, Hcfncr, bayer, Adel S. 109. T, 133, — v, H.
— Bayer, Wappb. VIII. 32.j
-s Ichadcnosski), eine ursprünglich polnische, nachher schlcsischeFamilie, deren Stammhaus Savorsitz in Schlesien war.sv. Meding III, n. 711. — v. H.j
-s Schadcnwcilcr, ein altes schwäb. Geschlecht mit Schloß imO.A. Rottend nrg, welches noch 1437 blühte.sGricsingcr I183.j
-s Zchadcrih, auch Zschadcritz, eine bei Pegau in Meißenbegütert gewesene Familie, Der Ritter Dietrich v, S. oder Z.kommt im I. 1371 in einer Urkunde vor, nach dem I. 1587 aberkeiner mehr. Georg v. S. kommt im I. 1517 als kursächsischerAmtshauptmann zu Beltzig vor.
sGauhe l, 1188, - Zedier XXXIV. 727. — Kuauth, prodr, Misn,p, 313, — Siebmacher I, 152, — v. Ledebur II, 315, — v. H. —Kncschke, deutsche Grafenhäuscr.s
1 Schadcwacht, eine erloschene märkische Familie,sAngeli, Annales 37, — v, H.j
Schadncr, Wenzel Franz, aus Oesterreich, wurde 1664geadelt. fR. T, A. R.jj
Schalmm v, Vodcnhaus. Friedrich Wilhelm S., Direktor derKunstakademie zu Düsseldorf, wurde mit dem Namen S, v. G.am 2V. Jan. 1343 von Preußen geadelt,sv, Ledebur II. 315.j
Schlidyk, Gerhard, kais. Hauptmann, erhielt 1621 die Reichs-Adelswürde. sR. T. A. R.j
Schädel, Stefan, wurde 1662 geadelt. sN. T. A. R.jjSchilde, ein adliches Geschlecht in Preußen, dem das GutSkatnicken bei Sehrsten gehört, sv. Zedlitz.^
Schädel, Schede!, v. Schcdlin - Cgarliiiski (s. Czarlinski),ein in Preußen beträchtlich begütertes Geschlecht, welches inR- eine Eule auf gr. Boden führt, sv. Ledebur II, 345,s
1. Schäfer, ein in Sachsen vorkommendes adliches Geschlechtmit einem g, Schäferstabe im bl. Schilde. sSächs. Wppb, V. 75.jjVerschieden von den Schäffcr auf Hornburg.
2. Schäfer, Ferdinand, kais. österr. Major, wurde 1856vom Herzog von Braun schweig in den Adelstand erhoben,
sKneschke, Wappen IV.j
Ichäscrsscld, Diese wurden von der Kaiserin Maria Theresiaam 6- Juli 1767 geadelt. sSchmutz III, 462. — v. H.jjSchässclmair, Kristof, wurde 1627 geadelt. sN. T, A. N.s
1. Schäffcr, ein in Sachsen mit Hornburg, Lössen undZöllschen ansässiges Geschlecht, dessen AnHerr der um die Buch-druckerkuust verdiente Peter Scheffcr sein soll. Sein Urenkelerhielt am 1. Aug. 1569 einen Wappcnbricf. Ein Nachkommedesselben ließ sich, als Edelmann anerkannt, 1753 im Halber-stadt'schen nieder, sv. Ledebur II. 347,j>
2. Schäffcr, Der geh. Neichshofkanzlist Friedrich v. S. erhieltim I. 1757 die Bestätigung des Reichsritterstandes.
sM, v, M,, Erg, 201. — v, H. — Kneschke, Wappen IV.j
3. Schäffcr v, Dcnistcin. Georg Joh. S., General in fürstlichhessen-darmstädt. Diensten, wurde 1787 mit dem Beinamenv. B. in den Adelstand erhoben. Im I, 1817 erlangte die Fa- !milie den Hess. Freiherrnstand. jDipl. Jahrb. für den preuß. Staat ^1813. S. 300. — v. Hefner, Hess. Adel S. 21. T. 26. — N. T. A. R. !
— Frhrl. Taschenb. v. 1S63.j ' !
4. Schäffcr v. dcr Mulda. Der Generalmajor und BrigadierJosef S. wurde im I. 1818 mit obigem Beinamen geadelt.
jM. v. M. 256. - v. H.j
5. Schäffcr v. Schäffcrsscld. Der Hofrichter Joh. Anton S. zuGöß in Steyermark wurde im I. 1767 mit „Edler von" inden Ritterstand erhoben. sKneschke, Wappen IV. — M. v- M. 112,- v. H.j
Ichäfflcr, Hanns Kristof, erlangte 1629 die N. Adelswürde.jR. T. A. N.j
Schält. Der preuß. Kapitän Georg Ernst S. wurde am6. Juni 1713 in den böhm. rittermäßigen Adelstand erhoben.Seine Voreltern waren Leinwandhändlcr zu Lau des Hut undSchmied cberg in Schlesien. Bei Sicbmacher, I. 187, ist irrigder Name Schäl gcsczt; muß Stacl-Holstein heißen. Das ^Wappen dcr S. zeigt in S. einen r. Querbalken, darüber unddarunter je drei bl. Kugeln. fDorsch, allgcm. Wappcnb. I. 166. —v. Ledebur II. 319 u. 355, unter Scheelen; III. 337. — Bl. v. M.Erg. 201. — v. H.j
Ichärdiiigdurg, s. Dietherich.
-s Schärdingen, eine bayer. gräfl. Familie, auö der Einer imJahre 1648 Bischof zu Würzburg gewesen ist.
jZedler XXXIV. 771. — W. Hund I. 125-30. — v. H. - Sieb-macher II. 8.j
Ichärffcndcrg, s. Scherffenberg.
Schäriiig v. Kötljcil. Die Geschwister S. wurden 1846 mitv. K. vom König von Preußen geadelt. Die Veranlassung war,daß ein Hr. v. Köthen dieselben an KindeSstatt annahm.
sv. Zedlitz. — Diplom. Jahrb. für den preuß. Staat 1811. Abth. 2.S. 116. - v. Ledebur II. 352.j
-s Schärtingcr, ein görlitzer, jedoch nicht adliches Patrizier-Geschlecht, welches 1667 einen Wappenbrief erhielt,sv. Ledebur II. 352.j
Ichäsbcrg, Schafisberg, Schäfbcrch, eine ursprünglich valken-burg'sche Familie, die ihren Namen nach dem Schlosse und dcrspätern Herrlichkeit Schäsberg im Lande Balken bürg trägt.1273 kommt vor Gerard v- S. als Ritter und Vasall des Herrnvon Balken bürg. Konrad v. S. kämpfte 1371 in dcr Schlachtvon BäSweiler auf Seiten des Herzogs von Brabant. Diebeiden Söhne von Georg v. S- und Anna v. Streithagengründeten zwei Linien: Johann die zu Schäsberg, Wilhelm diezu Strcithagen. Leztcre starb Ende deö 17. Jahrhunderts mitMichael Frhrn. v. Sch- aus. Die Linie zu S., welche noch imRheinlande und in Württemberg fortblüht, gelaugte zugroßem Auschen und Rcichthum. Johann's Sohn Friedrich kaufte1619 vom Herzog von Brabant die Herrlichkeit Schäsberg. DessenSohn Joh. Friedrich hcurathete Ferdinand« v- Wachtendonk underwirbt dadurch das Schloß Krikenbcck im Oberguarticr Gel-derns. Johann Friedrich's gleichnamiger Enkel war pfälz. geh.Rath, Oberkammerpräsidcnt, Marschall des Herzogthums Berg,Obcrstallmcister, StaatSminister, Amtmann von Blankenburg,Kommandeur des St. HubertordenS. Für seine treuen Diensteübertrug ihm der Kurfürst von dcr Pfalz die Herrschaft Kerpenu- Lommersum, welche dcr Kaiser 1712 zu einer Ncichsgrafschafterhob, wobei die Freiherren v. S. die R-Grafenwürde empfingen.Zur frauzös. Zeit gingen Kerpen u. Lommersum an Frank-reich über; die Grafen v. S. wurden durch Thann heim inWürttemberg entschädigt. Der Urenkel des genannten Johann