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3 (1865) M - Spaun : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 8680 Adels-Geschlechter
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Schacht Schad

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aufgenommen worden ist. Auch in Preußen und Polen (wosie Szachmann heißt) ist sie schon seit dem 16. Jahrh. begütert.Die Familie ist mit C. A. G. v. S. auf KönigShain in derOberlausitz 1789 ausgestorben. Er war mit Antoinctte SofieEmilie v. Damnitz vermählt. Die Ehe blieb ohne Kinder.

jv. Zedlitz. Aufsätze zur Gesch. u. Beschr. der Ober - u. Niederlansitz-l. Königshain. Görlitz, 1797. 4. Mit Kupfern. v. Ledebur II. 344.

Gauhe I. l483 u. f. Sinap l. 808. II. 951. S- Nothii Sche-diaSma in honorem familiae Schachmannianac. Siebmacher II. 51.Ii. l. Lucä, schlcs. Chronik 352. Estor, Ahncnprobe 404.v. Meding III- n. 713. Zedlcr XXXIV. 682 u. f. v. H.)

1. st Ichacht, eine braun schweig. Patrizierfamilie.sLüderscn's Sammlung)

2. st Ichacht, eine Württemberg. Familie.

(Neues gencalog. Handb. v. 1778. S. 372. v. H.)

3- Ichncht. Friedrich Eilhard S. wurde 1682 geadelt. InBayern als Freiherr aufgeführt, sv. Hefner, baycr. Adel S. 55.Taf.57; Erg.Bd. S. 18. N.T.A.N. v. H)

Zchachtcn, eine alte unterHess. Familie, die das Erbkämmerer-Amt des Stifts Heese besaß und aus Kurland nach Westfalen,von da aber nach Hessen gekommen ist. Ihre Stammreihc beginntim I- 1365 mit Dietrich v. S. Sie ist auch in Braunschwcigseßhaft, sv. Zedlitz. v. Ledebur II. 345. v. Hefner, Hess. AdelS. 24. T. 26. v. H. Zedier XXXIV. 693. Gauhe I. 1484 u. f.

Lüdersens Sammlung)

Zchachtmcicr. Ein Major v. S., geb. 1756 in Preußen,stand in preuß. Diensten, wo sich seine Nachkömmlinge noch be-finden. sv. Zedlitz. v. Ledebur II. 345)

1. Schuck, eine alte, zu Anfang des 14. Jahrhunderts vor-kommende adliche Familie in Nicdersachsen, die sich in Hol-stein, Pommern, Mecklenburg, Brandenburg, in derLausitz, in Dänemark u. a. m. Orten verbreitet hat. EinigeLinien führten den Grafentitcl; sind erloschen. Ihr StammherrJacque soll mit Karl d. Gr. aus Frankreich gekommen, auchmit denen v. Estorp Eines Stammes gewesen sein.

(Gauhe I. 1485 u- s. Spangenberg'S mannsfeld. Chronik 213.

- Zedier XXXIV. 696-700. Ludersen'ö Sammlung, wo sie unterdie a usgestorbenen gerechnet sind. v. Westphalen, monum. inedit. IV.Tab. 20. n. 80. v. Vehr, rer. Mecklenburg. Lib. 8. p. 1662.v. Hefner, sächs. Adel S. 45. T. 51; Mecklenburg. Adel S. 18. T- 16.v. Ledebur II. 345. III. 336. - Mecklenburg. Wappenb. Xllll. 164.v. Zedlitz. Kncschkc, deutsche Grascnhäuser. Siebmacher III. 154.n. 12. X". 153. n. 7. 161. MicräliuS 523. v. Meding I. n. 720.

- v. H)

2. Schuck v. Nadobeq, Johann Wenzel Karl, kais. Grenzzoll-Kommissär in Böhmen, erlangte unterm 22. Mai 1698 einReichSritterdiplom. (R- T. A. N)

3. Schuck v. Wittenau, eine alte preuß. Familie, die nochjezt blüht. Die S- (Schach) v. W. sind mit dem Orden nachPreuße» gekommen u. haben daselbst ansehnliche Güter erworben.Ein Zweig hat in Dänemark die Grafeuwürde erlangt und sichin Schlesien seßhaft gemacht. Magnus Ludwig v. S. wurde1759 in den Neichsgrafenstand erhoben. sR. T. A. R.) Die Fa-milie ist verschieden von denen v. Schall ohne Beinamen.

(v. Ledebur II. 344. - ».Zedlitz. - v. Hcsncr, Crg.Bd S. 48.T. 29. - Zedier XXXIV. 701. Gauhe l. 1485 n. s. v. H.)

Schlicken, Anton, wurde 1746 geadelt. (R. T. A. R.)

Schuckis. Der vcnetianischc Kaufmann Sacco erhielt im

Jahre 1677, als er sich in Schärding niedergelassen hatte, von

Kaiser Leopold ein Adels- und der baycr. geh. Rath u. Kanzler

zu Burghausen, Andreas v. S., am 11. Juni 1690 ein Frei-herrndiplom. sFrhrl. Taschcnb. v. 1861. v. Lang 226. - v. Hefner,bayer. Adel S. 55. T. 57. v. H. Kncschke, Wappen II)

1. st Schad v. Ncllmoiit. (Gevicrtct mit einem Adler undSparren.) Hartmann S. v. B. st zu Salzburg 1602 oder1622; war k. k. Hauptmann.

2. Schud n. Mittclbilicruch, ein altes, ehedem zur Reichsritter-schaft gehörendes adliches Geschlecht, dessen zusammenhängendeStammreihc niit Jakob S. beginnt, der bereits ulmer Pa-trizier 1446 die Herrschaft Mittelbiber ach erkaufte u. vonwo an sich das Geschlecht S. v. M. schrieb. Mittclbiberach warein kais. Reichslehen. Der Adel der Familie wurde öfters bestätigtund Joh. Jakob v. S. im I. 1635 in den Freiherrnstand erhoben.Mehrere aus dem Geschlcchte bekleideten ansehnliche Stellen, undnamentlich war Joh. Philipp v. S. im I. 1552 kais. Oberstsilber-Kämmcrcr u. erster Landvogt von Burg au. (Cast, Adclsbuch vonWürttemberg. Crusius, schwäb. Chronik. Sattler, Geschichte vonWürttemberg. Die württ. Wappenbüchcr von K. Dorst u. I. A. Tyroff.)

Man gibt an, daß Hanns Jakob S., ein nlmer Patrizier, imJahre 1365 von K. Wenzel den Adel erlangt habe. (GriesingerS. 1182. - v. Hefner, württ. Adel S. 17. T. 23; bayer. Adel S. 109.T- 133. Bucelini stcmmat. I. Bürgermeister, vom schwäb. R-Adcl. Zedier XXXIV. 729. v. Lang 517. v. H. Kneschkc,Wappen I.)

1. Schade. In Westfalen gibt es zwei verschiedene Ge-schlechter v. S.:

I. Ein Geschlecht, welches in G. ein r. Müleisen führt. Esist solches auch in den Nheinlanden begütert. In Westfalengehört zu seinen Besizungen Ahausen, Grevensten 1534,Husten 1377, Kobbcnrod, Olpe, Westerkotten u. a.

(v. Steinen, wcstfäl. Gesch. I. Taf. V. 2. Grote, hannöv. Wppb.6.64. v. Hefner, schwarzburg. Adel S. 60. Taf. 5; hannöv. AdelS. 25. Taf. 28.)

II. Ein anderes Geschlecht, in den nördl. Theilen Westfalens,

führt in B. einen Helm, der mit drei Fähnlein besteckt ist, rechts

R., in der Mitte S., linkö G. Besizungen in Westfalen, im

Oldenburg'schen, im Bremen'schen: Buddenburg, Horst,

Hundlosen, Nutzhorn, Ritterhude u. a. Die Familie

gehört zum Uradel. (Sicbmachcr I. 188. v. Ledebur II. 345.Frhrl. Taschenbuch für 1856)

III. Ein elsass. Geschlecht v. Schaden soll schon 1466 er-loschen sein.

IV. Ein weiteres Geschlecht, dessen Glieder im preuß. Heerestehen, führt ein ganz zusammcngcscztes Wappen.

(v. Ledebur III. 337)

V. Ein Hanns Jakob Schaden erhielt am 6. Mai 1623die bayer. Edclmannschaft.

2- Schade v. Lcibolh, eine Hess. Familie, die schon im Jahre1331 vorkommt. (Schannat, Client. Fuld. >32. Sicbmachcr I. 143.n. 9. v. Meding I. n. 721. v. H)

st Ichadcbac. Herr Peter S., Ritter, bei der Huldigung derStadt Jagow für den Herzog von Pommern 1349.

(Cod- Brandenburg. XIII. 328.)

st Schadcdcrg. Hermannus de Scadeberg testis in einemwalkenriedcr Brief 1311.

(Ilrk. Buch für Nieder). III. 84)

Schade». Der ObcrappellationSrath S. in München erhieltauf Grund eines von K. Ferdinand II. am 22. Mai 1649 crtheil-tcn AdclSdiplomS am 31. Aug. 1866 eine k. Adelsbestätigung. Es