Sach — San
3- Sachsen, nürnberger Patrizier.sSicbmacher II. 156. n. 13. — v. H.f4. ch Sachsen, v. der, ein thüring. altes Geschlecht, dasseine Güter in der Grafschaft Gleichen, zuMolßdorf, Döll-städt :c. gehabt hat. Jakob v. d. S., der Blinde, der 19 Kindergehabt, lebte im 15. Jahrhundert.
fGleichenstein n. 72. — Siebmacher, I. 145. n. 12. V. 299. n. 3, rechnetsie unter die ersten Patrizier. — Brückner I. Th. 4. St. 63. II. Th.3. St. 19. 29. 27. — Sagittar, gleichen'sche Hist au vielen Orten. —(Weinrich'ö) Nachr. von Erfurt. 1713. 220 u. f. - Zedier XXXIII. 254.
- v. Zedlitz. — v. Ledebur II. 330. — v. H.f
ch Sachstnbnrg. Trabodo de Sarenborg testis in einemwalkenried er Brief 1255. sUrk. B- f. Niedcrs. II. 213.fSachstnftld, f. Spizer v. S.
Sachsengriin, f. Kfeil er.
ch Sachscichanscn, Sasscuhausen, ein rheiuländ. Geschlecht,das mit dem v. Praunheim Eines Stammes ist und seit demAnfange des 12. Jahrhunderts vorkommt. Es scheint im 15tcnJahrh. erloschen zu sein. sHumbracht, Tab. 261. — Gauhe I. 1459.II. 1750. — Zedier XXXIII. 257. — v. H.f Die Frankensteinführen das Wappen, sv. Hfr.f
Sachsticheim, sicbcubürgisch. Michael Soterius v. S. war1835 k. k. östcrr. Generalstcuereinuchmer zu Hermaunstadt.Adalbert Soterius v. S. war 1857 Rittmeister im 8. k. k. Ul. -Regiment.
ch Jachflenheim, ein schwäb. Geschlecht, das in der Mittedes 19. Jahrhunderts vorkommt. fSiebmacher II. 100- n. 10. —v. Meding III. n. 705. — Bucelin III. — Bürgermeister, Cod. dipl.equestr. I. 864. - Zedier XXXIII. 258. — Gauhe II. 1751. —Griesinger unter dem Art. Grvßsachsenheim.f Das Geschlecht er-scheint 1199 und starb aus 1561. fv. Hefner, ch schwäb. Adel S. 14.
- v. H.f
ch Jachstnkai», kommen 1232 vor. Joachim v. S.,-1599noch unmündig, soll der Leztc des Geschlechts gewesen sein,sv. Hefncr, st bayer. Adel S. 6f
Sacillc, s. Marziani.
1. Zack, eine in Meißen und Schlesien begüterte, schonim 13. Jahrh. in großem Ansehen stehende Familie, die auch inder Mark, in Mähren, Preußen und Polen blüht. Sieführt im Schilde vier, ein Andreaskreuz bildende Säcke; aus ihrerlangte Joh. Gabriel v. S. am 7. Sept. 1719 den schwedi-schen Frcihcrrnstaud und der Kammerherr u. ViceoberjägermeistcrAlbert v. S. in Berlin am 24. Juli 1821 den preuß. Grafcn-stand. sPauli, Leben großer Helden IX. 164. — v. H.f Sie beschworvor der Ritterbank in Licgnitz im Beisein des Herzogs ihr an-gcborneS Wappen im I. 1528 und kommt zuerst im I. 1212 vor.Sie mag sich von Mähren aus wol auch nach Böhmen ver-breitet haben und kommt unter dem Name» S. v. B. vor.
sSinap I. 788-94. II. 943. — Siebmacher I. 166. n. 4. II. 50. n. 7.
- Gaube I. 1460 u. f. II. 999. - Zedier XXXIII. 272-74. — Hart-knoch's Preußen 450. — v. Zedlitz. — v. FirkS, Urspr. des Adels indm Ostseeprovinzcn 146.f
2. Sack, vom, eine lüneburg. Patrizierfamilie.sLüdcrsen'S Sammlung. — v. H.f
3. Sack v. Dohnniowitz. Sigmund Leopold S. wurde am29. Juni 1648 in den ältern böhm. Herrcnstaud erhoben und derKreishauptmann Leopold Anton Frhr. v. B. zu Ol mutz wurdeam 14. Okt. 1721 böhm. Graf. sM. v. M., Erg. 28. — v. H.f
Stammbuch des Adels in Deutschland. Iii.
Die Familie ist in Schlesien, Preußen, Sachsen, Böh-men beträchtlich begütert. Die Brüder Johann Oswald GeorgHeinrich und Kristof Sigmund v. S. wurden 1724 in den böh-m ischen Freiherrnstaud erhoben, fv. Ledebur II. 330. — SiebmachcrI. 166. II. 5V. — Prcuß. Wppb. I. 84. — M. v. M., Erg. 95. —Oesterr. Wappenb. V. 50.f Stammwappcn: Vier ein Andreaskreuzbildende s. Säcke in N. sv. H.f S. Sack 1.
Sacken. Der östcrr. Hauptmann Benedikt S. wurde im 1.1895in den Freiherrnstaud erhoben, nachdem er 1782 Ritter gewordenwar. Die Familie ist in Oesterreich grundhcrrlich begütert.Sie stammt aus Kurland, wohin sie in früheren Zeiten ausDeutschland gekommen ist. Friedrich v. Saackhen begab sichzuerst 1659 in österr. Kriegsdienste. Mit seinem Sohne gingsein Stamm in Oesterreich aus; durch Adoption dreier Schwester-Kinder v. Fischer um 1719 blüht der Name fort. Wappen:Geviertet; 1. und 4. drei r. Balken in S.; 2. u. 3. in B. eingestürztes Dreieck, worin drei s. Sterne.
fJahrb. des deutschen Adels für 1848. — Frhrl. Taschenb. für 1855.- M. v. M. 81. - v. H.f
Sacken, s. Osten.
ch Sackcrsdors, gleichen Ursprungs mit denen v. Sackerowsk,ein preuß. Geschlecht, sv. Ledebur II. 331.fSackerowski, in Preußen seßhaft,sv. Ledebur 11.331. III. 335, wo das Wappen angegeben ist.fch Zackest! oder Garten, eine abgegangene lüneburg. Familie,deren Wappen v. Meding, II. n. 746, aus einem Fenstergemäldedes Klosters Lüne bei Lüneburg vom Jahre 1412 beschreibt,sv. H .f
Jackhcim, in Preußen. Wappen? sv- Ledebur II. 331.fJackich v. Dlunienftld. Der Rittmeister Lazarus S. wurde imJahre 1772 mit v. B. geadelt. fM. v. M., Erg. 431. — v. H.fSadlcr, auf Ko sacken in Preußen. Wappen?fv. Ledebur II. 33l.f
SMinski, kommen in Westpreußcn vor. Wappen?fv. Ledebur II. 331. f
Sadlo v. WraziUf, ein adlichcs Geschlecht in Böhmen, vondem nur im I. 1737 zwei Brüder bekannt sind, aus dem Cat.S. Adalb. sZedler XXXIII. 329. — v. H.f
Jadowski, in Posen u. Westpreußen seßhaft. Wappen:Nalencz. sv. Ledebur II. 331.f
ch Siilnsch, Sebisch, eine Patrizierfamilie zu Breslau, diezuerst in Urkunden von 1571 vorkommt. fZedler XXXVI. 832. —Gauhe I. 1462 u. f. — v. Ledebur II. 329. — v. H.f
Sache» v. Cronthal. Die Brüder Joh. Georg, Franz Josefund Jgnaz Fortunat S. wurden im I. 1729 mit dem Prädikatev. C. in den Ritlerstaud erhoben. fM. v. M., Erg. 200. — v- H.fZägemih, s. Voigt.
Sämmcr. Der Pfleger und Landrichter Maximilian S. zuDobia ch wurde im I. 1729 geadelt.sM. v. M., Erg. 432. — v. H.fSänfftel, s. Sauffiel.
1. Sänger, Karl, beider Rechte Doktor, wurde 1789 geadelt.sR- T. A. R.f
2. Sänger auf Grabow, Ernst Friedrich David, Amtsrath,wurde am 19. Sept. 1849 mit Beschränkung in den preußischenAdelstand erhoben. Im Posen'schen angesessen.
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