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Saa — Sach
wurde. DaS Geschlecht soll um 1271 mit Rudolf v. Habsburg,als er gegeu die heidnischen Preußen zog, ans der Schweiz nachPreußen gekommen sein und sich früher Sahme geschriebenhaben. Die Familie hatte ansehnliches Besizthum, welches durchdie poln. Einfälle um Nastcburg verwüstet und verloren wurden.Um 167V hob sich die Familie wieder. Nach v. Ledebur wurdeReinhold Friedrich Sahme am 11. Aug. 1731 in den preuß.Adelstand erhoben. Die Familie will zwei Linien gebildet haben,eine österreichische und eine preußische. Die österr. Liniesoll um 1740 Sahme in Sa amen verändert haben.
so. Ledebur ll. 332. — Preuß. Wppb. IV. 4l. — Frhrl. Taschenb.von 1857.ff
Saar- Der Postwagenkontrolor Johann Adam S. und seinBruder Joh. Adalbert wurden im I. 1793 geadelt.M. v. M., Erg. 431. — v. H.s
Saba. Der Postmeister Jgnaz S. zu Burkersdorf wurdeim I. 1796 mit „Edler von" geadelt.sM. v. M., Erg. 433. - v. H.s
Sabatha v. Thoumbrc. Der FeldkriegSkommissär Franz JakobS. wurde im I. 1730 geadelt. sM. v. M. 234. — v. H.s
Sabathi» v. Sabona. Der Advokat Georg S. in Mährenwurde im Oktober 1705 mit obigem Beinamen in den böhmi-schen Ritterstand erhoben. sM. v- M., Erg. 200. — v. H.s
Sabatowih «. Kroncistreu. Der österr. Oberlieut. Johann S.wurde 1839 mit v. K. geadelt. sE. S.j
Sabbati, österr. - italienisch. Anton Frhr. v. S. war1835 Vicepräsidcnt des Athenäums in Brescia.
Jabbcnscn, ein niedersächs. Geschlecht, von dem blos einSiegel beschrieben bei GrUpen, in orig. et antiq. Hannover.,p. 130, und bei v. Meding, III- n. 702. sv. H.sj
Sabclfcld, s. Borojevich. — Jabinski, s- Zabinski.Sabionctta, s. Qua stall«.
IM, v. Tanbciispcrg. Matthias S., aus Fiume, wurde imJahre 1725 mit dem Beinamen v. T. geadelt.sM. v. M., Erg. 43t. - v. H.sSabona, s. Sabathin.
Saborctti v. Mannsburg. Der Buchhalter der Montanist. Hof-Buchhaltung, Franz Jgnaz S., wurde im I. 1813 mit „Edlerv. M. geadelt. sM. v. M. 254. — v. H.sZaborowski, s. Zaborowski.
Sabranski, v. Thalbrück. Dem österr. Hauptmann K. S.wurde 1841 der Adel mit v. T. ertheilt. sM- S.j
Jaccto, Dupuis de S., Sanbouvillc Dnpnis de S. Karl Aug.v. S. war 1755 preuß. Kammcrhcrr und Obcrhofmeister derKönigin Sofia Dorothea. Die Familie war in der Nenmarkund im Vogtlande angesessen und möchte wol ans Frankreichstammen, sv. Ledebur II. 330-s
7 Sachcnkirchc, Sachenkirchen, ein schles. Geschlecht. Hannsv. S. lebte noch 1590. Nachgehends ist die Familie erloschen.
sv. Ledebur It. 330. — Sinap l. 783. — Sicbmacher II. 53. n. lv.— v. Meding I. n. 715. — v. H.s
1. Jacher. Der Staatsgüter- und Salineuadministrator Joh.Nepomuk S. in Galizicn wurde im I. 1818 in den Nitterstanderhoben. sM. v. M. 141. — v. H. — v. Hefncr, galiz. Adel S. 25.Taf. 28 .s
2. Sacher v. Tronstid. Franz Josef S. wurde im I. 1724mit v. C. geadelt. sM. v. M,, Erg. 431. — v. H.s
Sachctto, Kamills, erhielt 1572 ein AdclSdiplom.
sR. T. A. R.s
1- Sachs, Esajas, kaiserl. Rath und Leibarzt, erhielt 1641Adelsbestätigung. sN- T. A- R.s
2. Sachs. Der Reichskammergcrichtsprotonotar zu Wezlar,Georg Mathias Rudolf S., dessen Großvater Kristof MelchiorS. vom Frhrn v. Ingelheim, als Besizcr der großen Komitive,im I. 1701 ein Adelsdiplom erhalten, erlangte 1766 ein Ncichs-Adelsdiplom vom Kaiser. sR. T. A. R.s Angeblich soll schon derUr-Urgroßvater vom Kaiser geadelt worden sein (das wol EsajasS. — siehe den Art. — gewesen sein könnte), welchen Adel derFrhr. v. I. wieder erneuerte und bestätigte. Die Familie soll ausNürnberg stammen; sie ist jczt in Nassau bcdieustct. sv. Hcfner,nassauer Adel S. 13. T. 14.s Aus den Originaldokumenten ent-nehme ich folgende Daten: Joh. Konrad S. war der protestanti-schen Stände von Ob er öfter reich Anwalt und kam von dortwieder nach Nürnberg zurück und starb daselbst circa 1650.Sein Sohn Johann Melchior war Prof. Juris in Straß bnrg.Dessen Sohn Kristof Melchior war auch in straßburg. Diensten,ging aber nach dem ryswicker Frieden nach Nürnberg u. späterals Agent dieser Stadt zum Neichskammergericht nach Wezlar.Am 18. Mai 1699 wurde er comes palatinus minor. Am 26. Febr.1701 erhielt er ein pfalzgräflich ingelheim'schcs Adelsdiplom, inwelchem steht, daß schon der Großvater Joh. Konrad vom Kaisergeadelt worden sei nebst der erblichen Pfalzgrafenwürde fürseine direkten Nachkommen. Johann Rudolf, des Vorigen Sohn,geb. 1686, war ebenfalls Neichskammergerichtsagcnt; dessen SohnGeorg Mathias, geb. 1713, wurde Protonotar am selben Gerichteund erhielt d.d. Wien, 11. Dez. 1766, von Kaiser Josef II. dieBestätigung des Adels und Erhebung in den Reichsrittcrstand.Franz Karl Anton, des Vorigen Sohn, war am Reichskammer-Gericht bis zu dessen Aufhebung. Von dessen Sohn Arnold (geb.1780) stammen die jezt blühenden drei Linien in Nassau,Frankreich (Rheims) und in Amerika (Neuhork). Die Liniein Frankreich führt das frhrl. Prädikat, sv. Hfr.j
3. Sachs. Der k- k. österr. Oberst I. S., Ritter des Leo-poldordens, erlangte 1861 den Ritterstand mit Vererbung ansseinen Neffen Fr. Sindelarz, Unterlient. im 70. Lin.Jnf. Reg.
sA. A. Zeit. , Jan. I86I.s
4. ch Sachs oder Jachst» v. Lcmciihcii», eine schles. Familie,die von K. Maximilian II. u. Rudolf II. im 16. Jahrh. Wappen-Briefe erhielt u. aus welcher Erasmus v. S. in österr. Dienstenunter Maximilian zu Wien im I. 1573 gestorben ist. Wol magvielleicht Esajas S., welcher als kaiserl. Rath und Leibarzt 1641Adelsbestätigung erhielt, dieser Familie AnHerr sein.
sv. Ledebur II. 330. — R. T. A. R. - Sinap II. 943. — ZedierXXXIII. 263. — Gauhe, Anh. 1749. " Seiferts hochadl. Stammtest.IV. n. 19. - v. H.j
Jachst v. Rothenberg. Der Hauptmann Johann S. wurde imJahre 1772 mit v. R. geadelt. fM. v. M., Erg. 431. — v. H.s
1. Jachst», eine hessische und fulda'sche Familie, die im
14. Jahrh. vorkommt. fSchannat, fuld. Lehnhof 152. — SicbmacherI. 134. n. 15. — v. Meding II. n. 745. — v. H.f
2. Sachse», eine schles. Familie. fSinap I. 308. — Gauhe,Anhang >749.f Die Familie erscheint unter dem Namen Saxen,Säxen, und soll vor Alters in Schlesien geblüht haben.
sSiebmachcr I. 7V. — v. Ledebur II. 330. — v. H.f