Ros — Rose
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Peter ließ sich in Krain, Niklas, der Bruder (Söhne von Franz,geb. 1524) in Kroatien nieder, von wo aus sie vergeblich diean das Haus Lichten stein gekommenen Erbgüter zu erlangensuchten. Niklas nahm östcrr. Dienste, zeugte einen Sohn Hanns,geb. 1608 zu Weingrab bei Oedenburg in Ungarn, welcherspäter Nichter in Kürt in gen wurde. Ein Nachkomme desselbenist der k. Württemberg. Oberamtsrichtcr N. zu Marbach.Die Nachkommen des Peter leben zu Priebns in Schlesien.
sv. Zedlitz. — Diplom. Jahrb. für den prcuß. Staat 1841. Abth. 2.S. 70. — Frhrl- Taschcnb. v. 1857. — v. Hcfncr, prcuß Adel S. 61.Tas. 7S.)
Roscisccwsbi, ein in Preußen u. im Posen'schen seßhaftesGeschlecht. W.: JunoSza. sv. Ledebur II. 399.jj
1. Rose, Rosen, eigentlich ein lieflän bischer, aus Böh-men entsprossener Adel. Kristian v. R., Ritter des deutschenOrdens, kam im I. 1239 mit andern Rittern nach Liefland.Der Baron Gustav v. R. wurde im Jahre 1561 vom König vonSchweden in den Grafcnstand erhoben. Später wurden Mehrereaus dieser Familie ihrer Tapferkeit halber berühmt. Der kaiserlichruss. Major Andreas Ludwig v. Rosen, Erbhcrr auf Wein-jerben und Nammcr in Esthland, erhielt am 2. März 1892den Rcichsfrciherrnstand. Die Familie ist sehr weit verbreitet.
)v. Firks, Urspr. dcS Adels in den Ostseeprovinzcn 130. — v. LedeburII. 3lt). — v. Hefncr, preuß. Adel S. 61. T. 79. — Gauhe I. >425
— 1427. II. 973—88. — Thcatr. curop. IV. — Pufsendorf, schweb.Kriegsgeschichte. — L'Stat de la France III. — OkolSki, orb. polon.II. 634. III. 145. - Act. boruss. Vol. III. P. V. p. 734. - Anselme,hist. gencal. VII. 657 — 61. — Sinap, schles. Curios. II. 414—16. —Pufsendorf, de rebus succicis. — v. Zedlitz. — v. Mcding III. n. 683.
— Zedier XXXII. 875-81. — v. H.s
2. Rose, Rosen; in Pommern 1579, 1697 vorkommend,sv. Ledebur II. 309. III. 333.) Wappen: Grhf.
3. Rose, de la Rose. Im Posen'schen 1829 ein Steuerrathde la Rose. sv. Ledebur II. 399.)
Im I. 1852 erhielt der prcuß. Major v. Rosen, Plaz-Major zu Köln, von seinem König die Erlaubniß, den Frciherrn-Titel fortführen zu dürfen. )A. A. Zeit, von 1852. — Taschcnb. derfrhrl. Häuser v. 1849 n. >858, wo eine kritische Beleuchtung der vielenLinien dieses alten Hauses zu finden ist.)
4. Rose v. Roscnig, ein schles. Geschlecht, dessen AnHerr derzu Leipzig geborne R. v. R- gewesen und dessen Sohn im Jahre1669 im Duell erstochen worden, auch wahrscheinlich der LezteseincS Stammes sein mag. jGauhe I. 1424. — Zedier XXXII. 944.
— Sinap II. 414— 16. — v- Ledebur II. 309.)
1. Rosen, Rösler v. d. N. Jakob und sein Bruder, Söhnedes Georg Rößler, wurden am 28. April 1546 unter demNamen v. der Rosen von K. Karl V. in den Adclstand erhoben.Die Familie ist in der Oberlausitz n. in Schlesien seßhaft.
jDorst, allgcm. Wppb. I. 270. — v. Ledebur Ii. 310.)
2. Rosen, Valentin, kais. Lcibtrabant, wurde 1693 geadelt.
IN. T. A. R.)
3- Rosen, Johann, Konsul zu Löwen, erhielt 1679 einReichsrittcrdiplom. sN- T. A. N.) Vielleicht ein Nachkomme vonValentin v. Rosen.
1- 7 Rosenau, eine fränkische und thüringcn'sche, beson-ders im Gotha'scheu begüterte Familie, aus der schon im Jahre1374 Einige dem Turniere zu Eßlingen beigewohnt haben. Siewaren ehedem der Stadt Koburg Münzmcistcr, und besaßen das
dem ehemaligen fränk. Nitterkanton Baun ach einverleibte Ritter-Gnt Oßlau, welches Koburg eingezogen hatte. Das jezt soschöne herzoglich koburg. Lustschloß dieses NamcnS war der Stamm-Siz dieses Geschlechts gewesen, das im I. 1325 mit dem Lczten,der auf einem kleinen Gütchen zu Sulzcnbrück im Gotha'schenwohnte, ausgestorben ist. sHonn's koburg. Chronik. — Gauhe I. 1427.
— Pastorii Francon. rcdiv. — Salver 146. Tab. 14. n. 42. 393. 462.
— Zedier XXXII. 886 u. f. — Gruner, Beschr. v. Koburg I. 162. 84.
— Siebmacher I. 104. u. 13. — v. Meding III. n. 689. — Glcichcusteinn. 67. — Koburg. Almanach von 1821, wo auch eine Stammtafel derv. Rosenau befindlich ist. — v. H- — v. Ledebur II. 310. III. 333.)
2. Rosenau, braun seh w ei g'sche Patrizier.sLllderscn's Sammlung.)
Rosenau, s. Lizi; Rossy; Noßhirth; Scholzius.
Rotenbach, ein altes rheinländ. u. fränk. Geschlecht, dasschon im I. 1369 in der Grafschaft Erbach vorkommt.
sBiedcrmann, Baunach Tab. 128—31; Rh. u. Weira I. Vcrz.; Odcuw.Vorrede. — Humbrackt, Tab. 67. — v. Hattstein I. 473—76. — Sieb-macher 1. 140. u. 6. V. 101. n. 2. 126. n. 2. — Salver 146. Tab. 16.u.57. 571. 579. 601. 623. 638. 680. 684. 704. — Schannat, Client.Fuld. 141. — v. Mcding III. » 690. — Gauhe I. 1423. — ZedierXXXII. 386. — v. H.)
Roscnbach, s. Benaglie; Rechthaber; Roß.
Roscnbanm. Der Hammcrwerksdircktor der gräflich wrbna'-schen Eisenwerke, Wenzel R., wurde im I. 1812 mit „Edler von"geadelt und im I. 1813 in den Nittcrstand erhoben.sM. v. M., Erg. 426. 198. — v. H. — Kncschke, Wappen IV.)
1. PRoscnbcrg, ein im I. 1632 ausgestorbenes fränkisches,
ehedem im Nitterkanton Odenwald begüterte« Geschlecht.
sBiedcrmann, Odenwald Tab. 401 — 12. — Zedler XXXII. 889. —Schannat 141. — Salvcr 527. 146. T. 19. n. 71. — v. Hattstein III.425. — v. Meding III. 691. — Siebmacher I. 100. — v. H.)
Wappen; Qucrgethcilt, sechs Balken mit S. u. R. wechseln-den Farben; auf dem Helm Büffclhörner.
2. Rotenberg, eine längst erloschene Familie im Dorfe R.,Oberamts Ellwangen. Sie waren LehcnSleutc von Ell-wang c n.
3. Rotenberg, ein gräfliches u. zum Theil fürstliches Geschlechtin Kärnthen nnd Steyermark, das am 14. Mai 1634 inden Freiherr» stand, 1648 in den Rcichsgrafen-, eine Linie aberim I. 1799 in den Rcichsfürstenstand erhoben wurde, welcher nachAbgang der älteren Linie auf die noch in Wien blühende jüngereüberging. DaS Geschlecht ist kärnthner. Ursprungs, kommtnoch in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts im einfachen Adelals Rosenberger vor und steht in keiner Geschlechtsverbiudungmit den ch böhm. Fürsten v. Rosenberg aus dem Italien.Hause Orsini, obgleich viele Schriftsteller anderer Meinung sind.S. Ursini.
sSiebmacher II. 26. n. 7. V. 9. 32. — v. Hcfner, hoher Adel S. 23.Taf. 50.)
Bemerkenswert!) ist, daß Bucclini im III. Th. 196. 376 undim IV. Th. 232. 421, sodann im IV. Th. 239 zwei Familienv. N. mit zwei verschiedenen Wappen anführt: als 1. mit einerRose im Schilde, 2. ein getheiltcs Schild mit drei r. Balken inS. oben u. desgleichen unten; Num. 1 rechnet er zum kärnthnerAdel, was richtig ist; Num. 2 zum böhm. Adel, was unbekanntist; Beiden gibt er aber ganz gleiche Stammtafeln. Die böhm.Familie läßt er in der Ucberschrift von den Ursini abstammen,welche ausgestorben sind.sSchmutz III. 391. — Geneal. stallst. Hdb. 65. Jahrg. t827 u. f. —
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