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3 (1865) M - Spaun : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 8680 Adels-Geschlechter
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Rho — Rib

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(Bayer. Wppb. VIII. — v. Hefner, baycr. Adel S. 137. T. 123. —v. Lanc, 532. — Tyroff I. 123. — v. H.)

Rhoden, Roden, s. Rheden; Nohde.

Uhodis, s. Tnnderfeld.

Modus, s- Rhode.

Rhoden, ein Pommeresches Geschlecht. Die Familie kamdurch August Friedrich v. R. in die hannöver'schen Lande,sv. dem Knesebeck. — Grote, hannöv. Wappb. 9. 27. — v. LedeburII. 283. III. 331. — Siebmacher V. 162.) W.: In S. drei mit gr.Wciuranken belegte r. Querbalken. sv. H. — Kneschke, Wappen I.n. IV. 475. — Micrälius 521. - v. Meding I. n. 688.s

Uhönlierg, s. Seifert.

Uhönliurg, s. Brenn fleck-

Mör, ii. d., auch v. d. Ruhr, ein eidliches Geschlecht inWestfalen, welches am 39. Okt. 1783 in den preust Freihcrrn-stand erhoben wurde.

so. Zedlitz. — Diplom. Jahrb. für den prenß. Staat 1841. Abth. 2.S. K3. — v. Ledebur II. 288. — v. Hcfner, preuß. Adel S. 63. T. 77.s

st Most v. Eiseuhord, eine frankfurter Familie, die am21. Febr. 1777 ausgestorben ist. fNeues gcueal. Hdb. 1776. S. 11.1777. S. 313. 1778. S. 365; Nachtr. I59.s Joh. Kristian N., EdlerHerr v. E-, wurde im I. 1729 in den Reichsritterstand erhoben.fM. v. M. 14v.f Der Wechsler zu Frankfurt und kais. Reichs -OperationSkasseeinnchmer Kristian R. wurde im Jahre 1714 mit„Edler v. E.» in den Neichsritterstand erhoben. fM. v. M., Erg.S. >36. - v. H.s

st Mot. Die v. R. wohnten zu Hall in Württemberg, sindaber längst abgestorben. Sie führten das gleiche Wappen, wie diev. Voh enstein, nämlich einen r. Schild, worin drei g. Fläsch-lein; auf dem Helme zwei r. Flügel, in deren jedem drei gold.Fläschlein. Sie waren verschieden von denen v. Rhot auf Hohen -rhot u. Oberrhot am Flusse Rhot, welche mit denen v. Lcwen-stein einerlei Wappen hatten. Friedrich v. R. beschloß 1542 dasGeschlecht. Seine Herrschaft fiel den Freiherren v. Limburg alsein Lehen heim. sCrusius, schwäb. Chronik I. 458. 833. — SiebmacherII. 37,s

Moy», Roy, Nohn, eine sch lesische, zu Anfang dcö lötenJahrhunderts bekannte Familie, die wahrscheinlich den Namen vonihrem im Li cgnitz'scheu gelegenen Stammhausc Rohe angenom-men, sich aber nachher aus dem Hause Dir schwitz geschrieben.Es führte dieses Geschlecht einen getheilten Schild, oben in S. einr. Löwe, unten wieder in 9t. und S. gctheilt. Ein anderes Ge-schlecht dieses Namens in Schlesien führte in Schw. einen obenabgehauenen s. Baumstamm mit Wurzeln und schrieb sich „aufHundorf», fv. Ledebur II. 288. - Sinap I. 767. II. 313. —Zedier XXXI. 1181. — v. H.s

st Muit, eine erloschene Familie, deren Stammort das DorfRuith bei Stuttgart ist.

Minnlnirg, s. Przepisky.

Mipiach, s. Rein ach.

Mynsbcrg, s. Neinsberg.

st Nioucaurt. Der Baron v. N. war Bankier in Warschauund starb am 5. Jan. 1768- Sein Sohn Andreas Baron v. R.auf Putzkau wurde am 1- Okt. 1754 in den Grafenstand er-hoben und war — nach der ReichstaramtSrechnung — kais. Ge-sandter am kurpfälz. Hofe, nach v. Wolframitz, Kollekt-, aber

— geh. Rath am kursächs. Hofe. (Beides ist vereinbar, wenndie Zeitrechnung zu Hilfe genommen wird.)

sv. Ledebur II. 289. — Sachs. Wppb. IV. 3.s

Mbeck, Rebbeck, märk. Adel, dessen Stammhaus gleichenNamens in der Mittclmark unweit Spandau liegt. Es istauch im Mccklenburg'schen seßhaft gewesen.

fBeehr 1687. — Diencmaun, Nachr. >66. 169. u. 1. — Gauhe I.S. 1361 u. f., welcher — und ihm nach das zedler'sche Lerikon XXXI.S. 1206 u. f. — vermuthet, daß sie von dem nicdersächs. Geschlcchte derv. Rebock abstammen. — Siebmacher I. >83. — v- Ledebur II. 283.

— v. Meding I. n. 689. — v. Zedlitz. — v. H.s

1. Mlicntrop, Friedrich Wilhelm Kristian, Generalintendant,wurde 1823 in den Prenß. Adclstand erhoben.

(Preuß. Wppb. IV. 33. — v. Ledebur II. 289. — v. Zedlitz.)

2. Uiblientrop , Georg August Sigismund, geh. Kricgsrath,

erlangte 1326 den preuß. Adel. (v. Zedlitz.) Er war ein

Bruder des Friedrich Wilhelm Kristian v. R.

(v. Ledebur II. 289. — Preuß. Wppb. IV. 33. - v. Hcfner, Hess.Adel S. 23. Taf. 35, unter Nippentrop.

st Mbcsliüttci, eine ausgestorbene braun schweig. Familie,von der v. Meding das Wappen nach einem Schilde von 1521,der sich zu Essenrodc befindet, beschrieben hat.

(v. Meding I. n. 693. — Lüdersen's Samml. — v. H s

1. Mcniipicrrc, eine baycr. Familie. Nach v. Hcfner, bayer.Adel S. 197. T. 129, sind die R. daselbst ein französ. ausge-wandertes und in der bayer. Adelsklasse eingetragenes Geschlecht.Es ist dasselbe nicht zu verwechseln mit den 1673 ausgestorbenenalten Grafen u. Freiherren v. Rap polt st ein (französisch Nibeau-pierre), welche drei r. Schilde in S. führten. Das Geschlecht inBayern hat einen bl. Schild mit s. u. bl. geschachtctem Fuß; obendrei Ohrtropfen, mit herabhängendem langem Diamant; auf demmittleren Ohrtropfen sizt ein Kranich.

2. Ribeaupierre. Eine Schwester des kais. russ. GeneralsBibikoff brachte einen Schweizer, mit Namen Pierre, alsihren Friseur nach Petersburg. Günstig von der Natur aus-gezeichnet, verliebte sich seine Herrin in ihn, und die KaiserinKatharina II. gestattete ihr, diesen Friseur zu hcuratcn. Er tratunter dem Namen „Ribeaupierre" in den Militärdienst, und starbals Generalmajor (wodurch er den Erbadel erlangt hatte) bei derBelagerung von Ismail, (v. Crusenstolpe, der russ. Hof III.S. 49 ) Um 1835 war ein Herr v. R. kais. russ- geh. Rathund Großkrcuz des k. k. österr. Leopoldordcns.

3. Nibcaupicrrc. Sicbmacher, Suppl. I. 18, führt das Wap-pen einer Familie v. N. an, welches gcvicrtet ist mit einem Herz-Schild; in lezterem befinden sich die drei r. Schildchen in S. des1673 erloschenen Hcrrengcschlcchts v. Rappoltstcin (Ribeaupierreauf französisch); im 1. u. 4. F. drei schw. Vogelsköpfe mit halbemHalse in S. (2. 1); im 2. u. 3. F. ein r. Löwe in mit r. Steinenbestreutem s. Felde.

Merl. Dieser Name kommt nur bei einem preuß. Lieutenantund seinem Sohne um 1777 vor. Wappen?sv. Ledebur II. 289.s

Mics, ungarisch. Anton v. R- war 1835 Hofkanzlist beider ungarischen Hofrathskanzlei in Wien. Sigmund v. R.war 1857 Rechnungsaccessist bei dem österr. Centralmilitärrcch-nungSdcpartement.

Mikovc, s. Rebau.