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Rhe — Rho
in der Schweiz fast ganz übereinstimmend. Als Freiherren sindsie zu Würzburg anfgcschworen. In neuerer Zeit kommen sieunter dem Namen Zu-Rhein, Zur-R. vor. sv. Lang, Suppl.S. 84. — Bayer. Wppb. — v. Mcding II. m »gg. - v. Hefncr, bayer.Adel S. 65. T. 79. Ein Löwe im Schilde; Erg.Bd. S. 2l. — Sieb-macher I. 197. — Taschenb. der frhrl. Häuser für 1859. — Gauhe I.4379, der ihn nur „v. Rhein" nennt. — Salver 708. 739. — v. HZRhein»-Wolbeck, s. Lannoy.
Rheinau, s- Zechmelfter.
Nhcinbach. Der östcrr. Major Thomas N. wurde im Jahre4804 mit „Edler von" geadelt. sM. v. M. 249. — v. HZ
si Rheinberg, ein altes rhcinländischeS, vom I. 1165 —1615 bekanntes Geschlecht, welches am 24. Juli des zulezt gedachtenJahres ausstarb. Bis 1660 lebte zwar noch ein wirkliches Familien-Glied, das mit Reinhard v. Buseck vermählt war, allein auchdieses starb in dem bemcldetcn Jahre.
sHumbracht, Tab. 472. — v. Hattstcin I. 436 u. f. — Gauhe I. 4380.— Zcdler XXXI. 4 4 4 3. — Siebmacher I. 127. n. 9. — v. MedingII. n. 740. — Salver 636. 646. 679. — v. H.sRheinberg, s. Reinisch.
-s Rhcinboth, verschieden von dem auch abgestorbeneu Geschlechteder v. Reinbott. Am 10. Febr. 1769 wurde der anhalt-zcrbst'sche geh. Rath Ehrenfried N. vom Kaiser geadelt. Erstarbohne Hinterlassung von Söhnen. Sein Vater war Arzt bei demkais. General Grafen v. Seckendorf. W-: Ein gcviertetcs Schild,1. u. 4. F. r., 2. u. 3. F. g. Im 1. F. ein g., zum Streit ge-rüsteter Löwe. sSiebmachcr, Suppl- IX. 25Z Nach Andern be-findet sich der Löwe in einem Hcrzschildchen.
si Rhcindors, ein ausgestorbenes Rittcrgeschlecht, dessen Burggleichen NamenS bei Bonn lag. Im Jahre 1630 blühte dasselbenoch. Wappen? sv. Ledebur II. 288ZRhcindors, s. Schwenk v. R.
si Rheine, Rene. I. Ein abgestorb- Geschlecht iin Münster-lande, dessen Schild quergctheilt ist, oben ein Schwan, unten indrei Reihen Wolkcnschnitte. II. Ein anderes Geschlecht dieses Na-mens, welches noch im 15. Jahrh. zur münster'scheu Ritterschaftzältc und einen Schweinökopf im Schilde führte,sv. Ledebur II. 238ZNhcineck, s. Schenk.
Rheinfcld, s. Myrbach.
si Rhcinseldcii, Reinseiden. Das Stammschloß dieser längstausgestorbenen gräfl. Familie lag mitten im Rhein, welches manden „Stein Rhcinfelden", nahe bei der schwäb. Stadt Nhcinfelden,nannte. Von ihnen kommt Einer schon iin Jahre 935 ans demTurniere zu Magdeburg vor, sowie ein Adalbert v. R. bereitsim I. 1070 als Bischof zu Worms gestorben ist.sLucä, Grafensaal 435. — Zedier XXXI. 4 4 46. — v. HZRhcinfcldeii. s- Eggs v. R.; Truchseß v. R.
Rhcingrascn. Ihre Stammreihe geht mit Adelheim an, derum das Jahr 670 gelebt hat. (??) Von seinen Nachkommen ver-mählte sich Johann III. mit der Wildgräsin und Erbin vonKyrburg. Dieses Johann's III. ältester Ur-Ur-Enkel Philippwurde Wild- und. Rhcingraf in Daun, der jüngste aberWild- und Rheingraf in Kyrburg. Des Lezteren Linie starbmit Johann Posthumo im I. 1669 aus. M. s. auch Solmsund Wild grasen.sJmhof, notit. proc. Jmp. Lib. V. c. 3. p. 397. — Hübner I. Tab. 251.
II. Tab. 458 —62. — Spener, op. herald. I. 306. — Zedier UVI. 927—44.— Nllg. gencal. Hdb. I. 903—6. — Hartmann's Samml. — v. .HZ
Nhcilihartsteiii, s. Kolbcnschlag.
Rhcinhauscn, s. Süß.
Rhcint v. Großhansc». Sie erhielten im I. 1751 einen mitdem großhansen'schen Wappen vermehrten Wappeubrief und am17. Juli 1790 vom Kurf. Karl Theodor ein Edelndiplom.
sv. Hefner, bayer. Adel S. 406. Taf. 428. — v. Lang 504 u. f. —v. HZ
Rhein/lein, s. Rein st ein.
Rheinthal, s. Christ; Reinthal.
Rheinmald, s. Niep er. — Rhcinwalt, s. Steinbüchel.
Rhcinwart, s. Zulehn er.
1. Rheinen, führen in R. einen s. Querbalken, darüber dreig. hintereinander schreitende Vögel; 1585 wurde in Düsseldorfdamit aufgeschworen. sFahne II. 118Z
2. Rheinen v. Darcnsscld, österreichisch. Eberhard FreiherrR. v. B. stand 1857 als Oberlicutcnant im 28. k. k. Jus. Reg.Peter Frhr. R. v. B. befand sich unter den unangcstellten General-Majors. Möchten mit den vorstehenden rheiu. Rheinen wolEines Stammes sein.
Rhciicck, s. Nein eck.
Rhctnn v. Rntenstld, Stefan, aus den kais. Erblanden, erhielt1630 Adelsbestätigung. sR. T. A. RZ
st Rheten, ein pommer'scheö Geschlecht im Wolgast'sche»,das nach 1475, wo ein Domherr zu Verden gelebt, nicht weiterbekannt ist. Es ist in der ersten Hälfte des 17. Jahrhundertserloschen. sSiebmachcr V. 462. — v. Ledebur II. 288. III. 334. -Bagmihl V. 68. — v. H. — Gauhe I. 4376. — MicräliuS, Antiq.Pom. VI. 370. - Zedier XXXI. 4 435Z
Rheims, s. Rheiu; Rhctz; Voigt.
1. Rhctz, Rheims, Nheez. Der berühmte Staatsmann Joh.Friedrich R., der erst auf der Universität Frankfurt au derOder die Rechte lehrte, nachher aber im I. 1682 wirkt. Ministerin Berlin wurde, war 1685 geadelt worden.
sv. Ledebur II. 238. — Preuß. Wppb. IV. 33. - R. T. A. R. —Zedier XXXI. 4 436. — Jugler's Beitr. zur jurist. Literatur, in dessenV. Thcil S. II u. sf. seine Biographic steht. — Siebenkces, neues jurist.Magazin I. 522-24. — v. HZ
2. f Rhctz. Der herzoglich braun schweig. Kammerrath und
geh. Sekretär Levin August R. wurde am 1. Sept. 1726 in den
Reichöadelstand erhoben. Mit dem braunschweig'schen General-
Lieutenant August Will), v. R., Bestzer des Rittergutes Halchter
im Wolfenbüttel'schcn, starb diese Familie 1796 wieder aus. Die
adlichc Familie v. Voigts, gen. V .König, zu Braunschweig
nahm den rhctz'scheu Namen und das Wappen au und nannte
sich Voigts v. R., gen. v. König.
sv. Wolframitz, Verz. Abth. 5. u. 67, Mspt. in der wolfcnbüttel'schenBibliothek.)
Rhene, Hanns Philipp, wurde am 29. April 1654 in denböhm. Adelstand erhoben. sM. SZ
Rhod, Arnold Georg, wurde vom Kaiser geadelt und solchesam 9. Dez. 1700 vom Kurfürsten von Brandenburg bestätigt,sv. Ledebur III. 334Z
Rhode, gen. Rhodos auf Gnadcncgg, aus Pommern stam-mend, erhielten vom Kurf. Karl Theodor am 24. Sept. 1790 einRittcrdiplom. Der Urgroßvater lebte in Merg entHeim, wo erzur kathol. Religion überging. W.: Ein gr. Baum in S.