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Reine — Reuth
Reine, eine alte, in den Herzogthümern Stettin u. Pom-mern begüterte Familie, aus welcher Einer, Heinrich, schon imJahre 1291 Herzog BogiölauS' IV. Küchenmeister war.
fMicrälius I, 6. — Zedier XXXI. 270. - Gauhe I. 1358. — v. H.s
1. si Reincck, Rhcincck, Nhcneck, ausgestorbene Grafen, derenGrafschaft an das mainz'sche, fulda'sche u. hanan'schc Gebiet grenzt.Nach ihrem im I. 1559 erfolgten Absterben kamen ihre Bcsiznngenan Knrmainz, Würzbnrg und an die Grafen v. Erbachund Isenburg. iJmhof, not. proc. Jmp. I. in Prolcg. — PastoriiFrancon. rediviv. 421. — Zedier XXXI. 275. — r>. H.s
2. si Reincck, eine adliche Familie in Thüringen, welchein Mühlbcrg, zwischen Arnstadt und Gotha, ein kleines Guthatte, das an die V .Vogel kam, nach deren Aussterben aber demKurfürsten von Mainz als Lehnhcrrn Heimsiel. Die Familie sollvon KaSpar Reinacker, Bürger zu Eisenach, seit 1399 ab-stammen. so. Hcfner, sächs. Adel S. 43. T. 49. — v. Ledebur II- 277.III. 330.) — Siebmacher I. 170. - v. H .s Wappen: In B. ein !s. Fuchs, der einen Knochen im Maule hat.
3- Reincck, eine adliche fränk. Familie, von der im neuengenealog. Handb. von 1777, S. 318, und von 1778, S. 365.Nachtr. 159, eine kleine genealog. Nachricht steht.
sv. H. — Kneschke, Wappen IV.s
4- Reincck, ein frankfurter Stadtgeschlecht, welches auseiner adlichcn wcstfäl. Familie stammen soll und am 17. März1729 ein AdelScrucruugsdiplom erhielt. Sie ist erloschen inFrankfurt, so. Hefncr, franks. Adel; Nassauer Adel S. 9. Taf. 9;prcuß. Adel S. 00. Taf. 76; Hess. Adel S. 22. T. 24.s W.: In Gr.ein s. Fuchs.
Rcinccke aus Langenstcin, wurde am 15. Oktober 1849 mit Be-schränkung in den preuß. Adclstaud erhoben.
sv. Zedlitz. — Diplom. Jahrb. für den preuß. Staat 1841. Abth. 2.S. 114. - v. Ledebur II. 277. III. 330.s
si Rciucgg. Wappen: Ein Löwe. Stammhaus das StädtchenRheinegg unfern der Mündung des Rheins in den Bodensce.Die Herren v. Rheinegg waren Ministerialen des staufen'schenHauses; als solcher wird Burchard de Rinegge, ein SohnKuno's v. R., in einer Urkunde Friedrich'S II. 1223 aufgeführt.Noch im 14. Jahrh. baut ein Utto v. Ninegg, Domherr zuKonstanz, einen dort noch mit dem Wappen (springender Löwe)des Geschlechts gezierten Domherrenhof.
Reiner v. Hoheurain. Der inneröstcrr. Negierungsrath Jo-hann Karl Josef R. wurde im I. 1728 mit „Edler v. H." inden ReichSritterstand erhoben. sM. v. M., Erg. 195. — v. H.)
Reinersdorf. Der Obcramtsrath Fischer zu Brieg wurdeam 16. Oktober 1786 unter dem Namen v. R-, nach seinem beiKreuzburg gelegenen Gute benannt, von Preußen geadelt. Jeztv. N--Pa czinsky.
sv. Ledebur II. 277. III. 330. - Preuß. Wappenbuch IV. 30. -v. Zedlitz. — Dorst, schlcs. Wppb. II. 152.)
Reinertshofcn, s. Lämblc. — Reiner), s. Zimburg.
Rcinscld, österreichisch. Jgnaz Franz v. R. war 1796Praktikant bei dem k. k. Obersthof- und Landjägcrmeisteramte.(Wiener Adreßbuch v. I796.s
Reinseiden, s. Popp.
Ncingcr, Simon, kais. Resident an der ottomau. Pforte,wurde 1656 geadelt. (R.T.A.R.)
1. Reinhard, Karl Friedrich August, Souslicutenant, wurde
von K. Franz II. 1893 in den Adelstand erhoben. sR. T- A. R.)(Wahrscheinlich in Sachsen.) (Sachs. Wppb. VI. 77.)
2. Reinhard, Karl Albrecht, Oberst und Kommandeur desKavallerieregiments Nr. 4, und dessen Brüder, Georg WilhelmFriedrich N., Premierlicuteuant beim Inf. Reg. Nr. 2, und KristianKarl, Prcmicrlieuteuant beim Inf. Reg. Nr. 5, wurden am 12. Juni1314 vom König von Württemberg geadelt. Rggsbl. v. 1814.Nr. 28. Die württemb. Wappeubücher v. K. Dorst u. I. A. Tyroff.)Es ist wahrscheinlich, daß das Diplom erst am 9. Februar 1819ausgefertigt worden, da in demselben der drei Brüder Karl Albrecht,Georg Wilhelm Friedrich und Kristian Karl R. gedacht wird, wovoneiner als bei der Reiterei, die beiden andern als bei der Infan-terie stehend angeführt werden.
sv. Hefner, württ. Adel S. 17. T. 23. ^ Cast, Adelsb. v. Württemberg.)
3. Reinhard v. Hcrzogstcin, Joh. Daniel, beider Rechte Doktor,RathSkonsulcnt zu Frankfurt a/M., wurde 1756 in den Adcl-staud erhoben. sSiebmacher X. 25. — N. T- A. R.)
4. Reinhard nnd Ringcncro». Der kais. österr. Kapitänlieut.Hanns v. R. u. R. auf Schmerbach im Liegnitz'scheu erhieltvon Kaiser Leopold I. den Adel. sSinap II. 916. — Zedier XXXI,
5. 292. — v. Ledebur II. 277. — v. H.)
Rcinhardstöttncr. Der Inhaber von Lircnried, Ferd. R.,wurde vom König von Bayern am 18. Febr. 1329 geadelt.
>v. Lang, Suppl. 136. — v. Hefner, bayer. Adel S. 106. Taf. 129.— v. H.)
1. Reinhardt. Diesem Geschlechte crtheilten Wappen u. Adels-Briefe Kaiser Friedrich III. im I. 1468 und K. Rudolf II. am
6. Febr. 1598. Bestätigung und Erneuerung erhielt die Familiedurch König Friedrich Wilhelm I. am 25. Nov. 1732. Begütertist die Familie in Sachsen u. in der Obcrlausitz. (PreußischesWappenbuch IV. 31. — v. Dreyhaupt, Taf. 28. — v. Ledebur II. 277.n. I. des Art. — Fortges. neue gcneal.hist. Nachr. Th. 167. S- 773. —V .Zedlitz.) Joachim v. R., gest. 1731, war ein berühmter preuß.Offizier.
2. Reinhardt, Johann Georg, kais. Oberstwachtmeister, wurde1651 in den Ritterstand erhoben und erhielt Wappcubesserung.sR. T. A. N.) Hiernach möchte er von Adel gewesen sein undein Wappen rechtmäßig geführt haben.
3. Reinhardt, Hanns Konrad, kais. Kammerfourier, wurde1653 geadelt. sR. T. A. R.)
4. Reinhardt, Karl Franz, geh. Finanz- und Domänenrath,wurde am 13. Dez. 1739 von Preußen geadelt. (Preuß. Wppb.IV. 31. — v. Ledebur II. 277. n. III.) Dle Familie befiztT e m p e I h o f.
5- Reinhardt, Professor der Rechte, wurde 176* R.Kammer-Gerichtsbcisizer und darauf in den Reichsadclstaud erhoben.
sWetzlarer Kammcrgerichtökal. von ? — Mensel, Ler. der verstarb,deutschen Schriftsteller Th. ? S. ?. — Siebmacher V. 215.)
6. Reinhardt, Kristian Friedrich, Accisrath, wurde 1788 mit„Edler von" geadelt.
sR. T. A. R- — Siebmachcr, Suppl. XI. 5. — v. Ledebur II- 277.u. IV. — Sächs. Wappenb. IV. 69. — v. Hcfner, sächs. Adel S-43.Taf. 50; Hess. Adel S. 22. T. 24. — Kneschke, Wappen II.)
's Rcinhart v. Thurnfcls und Fcrkichli. Der ob er österr. Ne-gierungsrath w. Josef Franz Anton R. wurde im I. 1797 in denFrciherrnstand erhoben. Kristian R., ein Bürgersmann zu Ster-ziug in Tirol, erlangte am 7. Juni 1699 einen ihm und seinem