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3 (1865) M - Spaun : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 8680 Adels-Geschlechter
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Reiche Neichen

das Diplom in Abschrift befindlich ist. Dessen Zusäze zu v. Meding'sNachr. von adl. Wappen, III. n. 155. Siebmachcr, Suppl. Xl. 25. v. Ledebur II. 273. n. II. des Art. III. 330. Grote, hannöv.Wappenbuch ?. 2.s

v. Ledebur führt noch drei Familien v. R. an, nämlich v. R.auf Leubingen, die v. N. in Pommern und die v. R. imPosen'schen, von denen aber weiter nichts bekannt ist.

5. Reiche v. Thucrecht. Der k. k. Oberstlieut. N- wurde 1849mit v. T- in den östcrr- Adelstand erhoben. fE. S.)

1. -f Reichel, ein jezt frhrl. Geschlecht in Schlesien, dasschon im I. 1383 mit in dem Nathe zu Breslau gesessen. DieFamilie hat am 9. Sept. 1554 von K. Ferdinand II. ein Adels-Diplom erhalten und ist 1799 erloschen. Am 13. Mai 1838 er-hielt der Rittmeister v. Tschirschky, der die lezte Tochter ge-heurathet hatte, vom König von Preußen die Erlaubniß, sichv. T.-R. schreiben zu dürfen.

sv. Ledebur II. 273. Zedier XXXI. 26. v. Zedlitz. Sieb-machcr II. 47. Sinap II. 405. v. H.s

2. Reichel. Der Bürgermeister zu Eger, Joh. Josef Maxi-milian R., wurde im I. 1736 in den böhm. Adelstand erhoben.

sM. v. M., Erg. 4l8. - v. H.s

3. Reichel, RittergutSbestzcr auf Teppen in der ProvinzPreußen und Kreisdcputirtcr, erlangte 1361 den preuß. Adel-

sA. A. Zeit.. Okt. l86I.s

4. Reichel, Rittergutsbcsizer auf Mal deuten in der Pro-vinz Preußen, erlangte 1861 den preuß. Adel.

sA. A. Zeit., Okt. 186l.s

5. Reichel auf Knodorf. Der k. Rath Joh. Sebastian R. inMünchen, Besizer der Hofmark Knodorf, erhielt von KaiserKarl VII. im I. 1743 ein Adels- und Ritterdiplom.

» Hefncr, bayer. Adel S. 106. T. 128. v. Lang 493. v. H .s

6. Reichel v. Münstcrshcim. Der Rittmeister Joh. Georg R.wurde im I. 1751 mit dem Beinamen v. M. geadelt.

IM. v. M., Erg. 418. - v. H .s

Reichel, s. Reichl.

Ncichclsbors, s. Waldstromcr.

Rcichclt, österreichisch. Johann Michael v. R. war 1796Kanzelist bei dem k. k. Direktorium. fWiener Adreßbuch 1796.)

1. Reichenau, eine fränk. Familie, die zwischen 1464 und1796 vorkommt.

sGauhe I. 1349. Zedier XXXI. 31 u. s. - v. H .s

2. Reichenau. Valentin R., auch Reichenauer genannt,wurde wegen seiner Metallurg. Kenntnisse am 28. Dez. 1656 vonK. Ferdinand III. in den Adelstand erhoben, starb aber, ehe derAdelsbricf ausgefertigt wurde; denn dieses geschah erst am 26. Juni1657. Er steht im Auszug, sowie das Wappen, in Leupold, l.3. B. S. 567-69. fv. H .s

3- Reichenau. Franz v. R. wurde wegen sehr alten Adels imJahre 1773 in den Freiherrnstand erhoben. Vielleicht ein Nach-komme von Reichenau 1.

sKneschke, Wapp. IV. M. v. M. 79. Leupold IV. 567. v. H.s

4. Reichenau, eine adlichc Familie im Nassau'schen, wo siedas Gutin den Heistern" besizt. Sie soll um 1799 geadeltworden sein. In den R. T. A. R. wurde sie nicht gefunden.

sv. Hefner, nassauer Adel S. 13. T. 14.s

Reichenau, s. Casper; Rötel.

1. -ß Rcichcnbach, Grafen in Hessen, die aber im I. 1225

ausgestorben und deren Güter an die Grafen v. Ziegen Hayngefallen sind. sGauhe I. 1349. v. H.s

2. s- Ncichenbach, ein ganz altes schwäb. Nittergeschlccht,dessen Stammburg im O.A. Waldsee lag. Der Lezte kommtum 1393 vor. fGricfinger 1982.s

3. Rcichcnbach oder N.-Goschüh, eine sehr alte frciherrliche u.gräfliche Familie in der Lausitz und in Schlesien, die vonihrem gleichnamigen, in der Lausitz zwischen Görlitz und Bautzengelegenen Stammhause benannt wird, und die auch von einemandern Stammhause Becle, Viele, Vielau, daS im Reichen-bach-Schweidnitz'schcn liegt, thcils die Biler, Pieler, theilsR.-Bicler genannt wird. Bogdan's v. R. Brief von 1169 anden Herzog Boleslaus IV. in Polen, worin er meldet, daß er beiBeuthen, wo sein Gut gelegen, zu Ehren des hl. Grabes eineKapelle erbaut habe, soll noch vorhanden sein. Kristian Heinrichwurde um 1665 erster Freiherr v. R. Eine Linie wurde vomKaiser im Jahre 1729 in den Grafcnstand erhoben, und zwar dieBrüder Heinrich Leopold und Kristof Heinrich Freiherren v. R.Standeshcrr zu Go schütz 1741. Eine Linie ist in Gl atz imJahre 1659 ausgestorben. Stammwappen: In B. ein s. Mühl-Stein, an drei Ecken mit drei Strcitkolben oder Morgensternenbesteckt. sChrist. Gottl. Jachmann, Vers, einer Gesch. der Gr. v- R. I. Th.Oels, 1781. 8. v. Zedlitz. Genealog. Jahrb. des deutschen Adelsfür 1845 u. f. Taschenb. der gräfl. Häuser auf 1839 u. f. v. Ledebur11.274. Sinap I. 20612. II. 407-II. Abr. Hosemann,Genealogie der reichenbach. Manuskripte. Gauhe I. 1350. ZedierXXXI. 35 u. f. Siebmachcr I. 60. n. 2; Supplcm. VI. 9. >4.Tyroff, Wappenw. II. 123. Allgcm. gcnealog. Hdb. I. 73942.v. Hefner, preuß. Adel S. 23. T. 26; sächs. Adel S. 4. T. 3. M.v. M., Erg. 28. Kneschke, Grafenhäuser. v. H.s

4. Ncichenbach. In Holstein sind Freiherren bekannt, welchevon den gleichnamigen Familien verschieden sind. Ihr Stamm-Vater Kristian Ernst v. R. (nach Einiger Angaben ein Predigers-Sohn ans dem thüring. Orte Seebach) wurde Reichshofrath, sowiesein Bruder Georg Andreas, der preußischer, kursächsischerund bayrcuth'schcr geh. Rath war. Beide erhielten von KaiserLeopold in zwei verschiedenen Diplomen um 1698 den Frei- undEdlen Pannerhcrrcnstand, und jener wurde zulczt herzoglich got-torp'scher Staatsminister. sGauhe I. 1352. - Juglcr V. 46. -v. Ledebur II. 275. n. II. im Art. R. T. A. R. v. H.s

5. Rcichcnbach. Der fürstlich badcn-durlach'schc Rath undOberamtmann der Herrschaft Röttcln, Wilhelm Bernhard v. N.,erhielt 1689 seinen Adel bestätigt und ward mitEdler Herr" inden Ritterstand erhoben. sN. T. A. R.) Es möchte nicht wol an-zunehmen sein, daß derselbe zur schles. Familie dieses Namens ge-hörte, vielleicht eher zur schweizer. Familie v. R., wovon Stumpfiusin der schweizer Kronik spricht, oder zu den bayer. v. R., derenSpangenbcrg in seinem Adelsspiegel erwähnt, die jedoch nicht mehrzu blühen scheint.

6. Rcichcnbach, ein pommer'sches Geschlecht. Nikolaus undRudolf N. wurden am 27. Nov. 1717 in den schwed. Adclstanderhoben. (Bagmihl II. 174. - Suea Nikes Vapenbok Taf. 51. -v. Ledebur II. 275. III. 330. Kneschke, Wappen I.)

7. Rcichcnbach, Johann David, nebst seinem Bruder FranzHeinrich, wurden 1759 geadelt. sR.T.A.R.) Wahrscheinlich ge-hierher v. Ledebur II. 275. n. I.

8. Rcichcnbach-Lcjsonitz. Die mit dem Kurfürsten von Hessenin morganat. Ehe lebende Gemahlin, Tochter des Schlossermeisters