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Rät — Rai
— Hobbeliug, Beschr. des Stiftes Münster. — Gauhe II. 935. — Sieb-macher I. 191. — v. Mediug I. n. 660. — Fahne II. 113. — v. LedeburII. 252. III. 328. — Bernd, Taf. 199. — Frhrl. Taschenb. v. 1857. —v. Heiner, preuh. Adel S. 59. Taf. 75; bayer. Adel S. 52. Taf. 53. —Zedier XXX. 577. — v. H.s Nach der R. T- A. R. erhielt einCäsar Ich. v. Naßfeld 1653 die Freiherrnwürdc. Ob hierhergehörig? Widerspricht der von König Friedrich I. von Preußender Familie v. Näßfcld 1729 ertheilten Adclsbestätigung. sPreuß.Waschenbach IV. 27.)
Rät u. Woort, Arnold Johann Philipp, des kais. HofkanzlersGrafen v. Strattmann Schwager, erhielt 1696 Bestätigungdes seinen Voreltern 1416 ertheilten Frcihcrrnstandes. fR. T. A. R.
— v. Ledebur II. 253, wo Rät-Bögelskamp stcht.f Ein sehr altesGeschlecht am Niederrhein, verschieden von Rath. sTaschenb.der frhrl. Häuser auf 1853 u. 1860.s
Nätcwits, Karl Leopold, sächs. Kapitän und Architekt, wurde1799 vom sächs. Neichsvikariat geadelt. sM. S.)
Nättingcr v. Nntingcrsbors, auch Naittinger v. Raittings-dorf. Die Brüder Kristof u. Leopold N., in kais. Kriegsdiensten,erlangten 1612 die Adelswürde mit obigem Beinamen.sR. T. A. R.j
Naffcnstain, Nassenstein, ein altes tiroler Adelsgeschlecht,welches früher Weltin, oder Woltin, oder Wettin v. R.hieß; 1651 wurde dasselbe mit Weglassung des Namens W. inden Rcichsritterstaud erhoben. sR. T. A. R.s
Nasstus v. Kleefeld, österreichisch. Josef R. v. K. stand1857 als Oberlieutenant im 49. k. k. österr. Inf. Reg.
-s Nagel v. Schönstein, eine adliche, nachher freiherrl. Familieim Breisgau, welche im I. 1729 ausgestorben, und zwar mitder Lezten ihres Geschlechts, die 117 Jahre alt geworden sein soll.sGauhe II. 985, aus Manuskripten. — v. H.sNagcrsborf, ein böhm. Geschlecht, das in der ersten Hälftedes 18. Jahrhunderts in D. vorkommt.sZedlcr XXX. 631. - v. H.s
ch Nagcuiitg, eine meißnische Familie, die nach dem Jahre1629 erloschen zu sein scheint. fZcdler XXX. 632. — Gauhe I. 1302.
— Hartmann's Sammlung. — v. H.s
Nagiovich gm» Nofenhof. Aus der Grafschaft Görz abstam-mend, wurde diese Familie von Kaiser Leopold I. unterm 29. Okt.1671 geadelt, sv. Lang, Supplem. 134. — v. H.s Franz Freiherrv. Naglevich, geb. 1722, 's zu Dillingen am 25. Nov. 1768.
Rogowski, ein in Schlesien seßhaftes Geschlecht, 1729.Wappen: Ab dank. sv. Ledebur II. 253.)
-s Nohlcckcn; Ralecken, eine sehr alte pommer'sche Familieauf der Insel Rügen, sv. Ledebur II. 253. III. 328.s HeinrichRalcck, der noch 1625 lebte, hinterließ nur eine Tochter, welchesich mit dem Stallmeister des schwed. Feldmarschalls Torstenson,Swcn Jakobson, vermählte; er wurde hierauf von Schwedenmittels Erthcilung eines Gutes mit adl- Rechten in den Adelstanderhoben, was 1672 bestätigt wurde, und seine Söhne nannten sichmit schwed. Genehmigung Raleken.sAlt. u. N. Rügen 227. - Zedier XXX. 670. - Gauhe I. >303.
— v. H.s
Nähmet, eine adl. Familie zn Schmicdeberg in Schlesien;im preuß. Staatsdienste kommen Etliche vor. sv. Zedlitz.)
Nahmen, August, Ludwig Otto, Gottlieb und Ernst, Brüder,
wurden 1795 geadelt. sR. T. A. R.) Es möchten solche wol zurFamilie der Namen gehören.
Nah»», wie es scheint, ein thüring. Geschlecht, dessenStammst; Rahna bei Merseburg liegen soll. Es wird um 1794bekannt. Wappen? sv- Ledebur II. 252.)
Nasacsich v. Drinski. Der Patriarch zu Carlo witz, I. R.,Ritter des Ordens der eis. Krone erster Klasse, nebst den Nach-kommen seines Bruders, des Major-Auditors Alexander, danndes Advokaten Daniel u. dcö Hauptmanns K. R., wurden 1861in den österr. Frcihcrrnstaud erhoben.sA. A. Zelt., Mai 1861.)
Najakavich, aus dem Banat. Leopold Edler v. R. war1835 k. k. österr. Oberst des 12. deutsch-banat. Grenz-Inf. -Regiments. Emil Edler v. R. stand 1857 als Oberlieutenant im7. k. k. österr. Inf. Regiment.
Na.jky de Najk, wahrscheinlich ungarisch. Stefan R. v. R.stand 1857 als Oberlieuteuant im 5. Grenz - Inf. Regiment.
Najowa, s. Pachta.
Naichcrsdors, s. Schwab.
Naibenpückrr, eine bayer. Familie, welche im I. 1489 zuerstauf Turnieren zu Augsburg vorkommt, von der Wilhelm v. R.ein Verzcichniß seiner Voreltern gegeben, wozu Wigul. Hund imII. Theil seines bayer. Stammbuchs, S. 261 — 64, Marginal-Bcmerkungen gemacht, sv. H.)
Naidtcnstcin (wahrscheinlich irrige Schreibart), Wilhelm Peter,kur bayer. Truchseß, wurde 1742 geadelt. sR. T. A. R.j
Naigccourt, eine gräfliche, wahrscheinlich aus den ehemaligenösterr. Niederlanden stammende Familie. Graf Karl v. R. be-fand sich 1835 unter den uuangestellten k. k. österr. Feldmarschall-Lieutcnants.
f Naigcrsftld. Der Repräsentationsrath Franz Heinrich Josesv. R. zu Laibach wurde im I. 1747 in den Freiherrnstand er-hoben. sv. Hefner, kramer Adel S. 16. T. 15. — M. v. M., Erg. 36.— v. H.s
Naikomch v. Nikfich. Der Hauptmann Georg R. wurde imJahre 1778 mit v. N. geadelt. (M. v. M.. Erg. 414. — v. H.s
Naimann, Johann, Direktor des Krankenhauses in Wien,wurde 1826 geadelt. sM. S.)
Naimbaczq v. Ncichcnbach, Joh. Kristian Anton, Hofsekretär:c.,wurde im I. 1719 in den Reichsritterstand erhoben.sM. v. M., Erg. 194. — v. H .s
Naimsseld, s. Fruhbauer.
Nain, ein adliches und zum Theil freiherrliches Geschlecht imHcrzogthume Krain, das von denen v. Rhein in Schweidnitzabstammen soll. sZedler XXX. 687. — Gauhe I. 1303. — Seifert,hochadl. Stammtaf. II. n. 13. — v- H.s
1. Naincr g» Harbach. Der Doktor Franz Anton R. wurdeim I. 1755 mit dem Beinamen zu H. geadelt. sM. v. M. 246.)Alois R. zu H. in Klageufurth wurde im I. 1799 in denRitterstand erhoben. Die Uebertragung des Adels und Wappensdes k. k. österr. Landgerichtsrathes S. Ritter v. R. zu H. aufdessen Adoptivsohn A. Naredi-R., Hauptmann im Geniestab,wurde 1862 gestattet.
sA. A. Zeit., Febr. 1862. - M. v. M., Erg. 194. — v. H.s
2. Naincr v. Hochcnrain, ein steyermärk. Geschlecht.(Schmutz III. 259. — v. H.s