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3 (1865) M - Spaun : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 8680 Adels-Geschlechter
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Pan Pap

Panki, s> PankowSki.

Pankowski v. Panki. Paul Stanislaus P. wurde im Jahre1787 mit dem Beinamen v> Pancki in den galiz. Adelstand er-hoben. sM. v. M-, Erg. 397. v. H .s

Pannasch, Georg, Nittcrgntsbesizer zu Orsno in der Ober-Lausitz, wurde 1806 von K. Franz II- in den Adelstand erhoben,sv. Hellbach, Samml.s

Panncr, Martin, kais. Leibtrabant, erlangte 1630 den Adel.sR. T. A. R.z

1. Pannosch «. Crcnzinftld. Anton Josef P. wurde im Jahre1779 mitEdler v. C." geadelt. IM. v. M., Erg. 397. - v. H.s

2. Pannosch v. Kreuzinstld- Die drei Brüder P. wurden 1840mit v. K. in den österr. Adelstand erhoben. sE. SJ

Pannwih, eine mark. Familie, die auch in Schlesien, inder Lausitz, wo ihr gleichnamiges Stammhaus im buddissin.

Bezirk liegt, ansässig ist. sSinap I. 689. 11.854. Vehr 1659.Grosser, lansitz. Merkwürdig!- II- 12. Diencmann, Gcncal. u. Wappen252-272.359.388. n. 38. Zedier XXVI. 605 f. Gauhe I.S. I156u s. v. Zedlitz. v. Ledebur II. 179. v. H. Sieb-macher I. 155. n 5. v. Mcding II. n. 526-s

Pausa, Kaspar, ober österr. Regierungsrath, erhielt 1633Adelsbcstätigung. sN. T. A. Rsj

Panschniann, eine in Meißen und vorher in Oesterreich imLande ob der Enns seßhafte Familie. Wappen?

lKnauth, prodr. Misn. Buchholz, Inder p. 897. Gauhe I.S- 1157 u. f. v. Ledebur II. 189. v. H.s

Pansdorf, s. Schütz.

Pantclich v. Mcrkcnrcich. Der Obcrlicut. Stefan P. wurdeim I. 1775 mit v. M. geadelt. sM. v. M., Erg. 397. - v. H.s

Panthicr, Gebrüder, wovon Einer kais. Kricgszalamtsverwaltcrwar, wurden 1605 geadelt. sR.T.A.R.ss

Panh, österreichis ch. Karl Ritter v. P. war 1835 Accessistbei der k. k. Hofbuchhaltung zu Wien. Ludwig Ritter v- P. war1357 Oberlientenant im 45. Inf. Regiment.

Panzer. ' Vermöge allerh. Bestimmung des Königs von Bayernvom 22. April 1828 geht der Adel der v. P. nur auf die erstge-bornen Söhne über. sE. SJ Johann Kristof P. war 1788 ge-adelt worden. sR. T. A. R.ss

Panzern. Joh. Anton P. wurde im I. 1705 geadelt.sM. v. M., Erg. 397. v. H.s

Panzoldi, Banzoldi, ein 1675 in die tiroler Landschaft ein-getragenes adlichcs Geschlecht.

«sv. Hcsner, tiroler Adel S. t3. Taf. 153

Paolncci v. Callwli, ein italien. Marquisengeschlecht. LudwigMarquis P. v. C. wurde 1817 unter die k. k. österr. Kämmereraufgenommen.

Pap n. Sz-lldobos und Marko, wahrscheinlich siebenbürgisch.Emanuel P. v. S. u. M. war 1835 Jngrossist bei der k. k. österr.Hofkriegsbuchhaltung in Wien.

Pap v- Szatzal, siebenbürgisch. Aaron P. v. S. war1796 Registrant bei der k. k. siebenbürg. Hofkanzlei. Vielleichtgleichbedeutend mit vorstehendem Pckp. sWiener Adreßb. 1796J

Papa. Der Nektifikationsdirektor Johann Kristof P. und derSekretär Samuel Kristof P. wurden im I. 1751 in den Ritter-stand erhoben. sM. v. M., Erg. 185. v. H.s

Papadopoli, G., italien. Nobile, erhielt 1857 die österr.Erlaubniß zur Fortführung des TitelsConte".sA. A. Zeit. v. 1857.s

Papay, ungarisch. Alexander v. P. stand 1857 als Unter-Lieutenant im 34. k. k. österr. Inf. Regiment.

Papasava, österr.-italienisch. Alexander v. P. war 1835Deputirter zur Provinzialkvngregation in Padua. Eine Liniedes Gelchlcchts befindet sich im Grafenstande.

1. Pape, genannt Papius, ein im Würzburg'schen seßhaftesGeschlecht, aus dem August Franz P., Rcichskammergerichtsassessor,von Kaiser Franz am 18. Aug. 1763 ei» Frciherrndiplom erhielt,welche Linie erloschen ist. Den P. gehörte Westrich, Koningenund Wielbriegen. Angeblich gehörte die Familie zu den siebenErbsälzern in Werl, welchen Karl d. Gr. besondere Privilegienerthciltc. Kristof P., auf Scheidingen und Westrich, Erb-Sälzer, wurde Professor in Würzburg, st 1610. Sein Sohnlatinisirtc den Namen. Im I. 1664 erlangten diese P. den Adeloder Bestätigung und verbreiteten sich nach Bamberg, Aschaf-fend» rg und Wczlar. sTaschcnbuch der frhrl. Häuser für 1854,1855 u. 1856. Sicbmacher III. 127. IV. >42; Suppl. I. 31. IV. 1 > ^XI. 4. v. Ledebur II. 189. n. I. des Art. III. 329. v. Hcsner, bayer<^bAdel S. 49. Taf. 50; preuß, Adel S. 57. T. 73st sWappen: In S.ein mit drei w. Rosen belegter r. Querbalken. sKneschke, Wapp. I.

v. Lang 195 u. f. Lüdersen'« Samml. v. H3

2. Pape, eine im Kalcnberg'schen seßhafte adliche Familie.Wappen; In G. ein von zwei r. Rosen begleiteter gr. Baum.Dieselbe bcsizt Hevensee, Mandelsloh, Nienstedt u. a.Wann geadelt?

sGrote, hannöv. Wppb. 15. 9. v. Ledebur II. 189. n. III. im Art.

v. Hefncr, sächs. Adel S. 41. T. 46; Erg. Bd. S. 48. - Kneschke,Wappen II Ist

3. Pape, Adolf Friedrich Sigismund, Lieutenant im RegimentOerzen", wurde am 19. Juli 1755 von Preußen geadelt.Wappen: Quergetheilt, oben in B. ein s. Pelikan, unten in R.zwei über'S Kreuz gelegte Schwerter. In der Neumark besizt dieFamilie Brauns felde, in Pommern Friedrichsdorf, nWestprcußen Dzikowo.

fPreuß. Wppb. IV. 16. v. Ledebur II. 180. n. IV. im Art.s

4. Pape. Der haunöv. Oberpostkommissär P. wurde am21. Januar 1779 und der Postkommissär Gerhard Ludwig P.am 3. Januar 1789 durch den Kaiser in den Adelstand erhoben.Die Familie besizt Boye» und Nienburg, sv. d. Knesebeck.

Siebmacher, Suppl. XI. 253 Wappen: In B. auf einemStamm mit gr. Blättern ein Dompfaff.

fGrotc, hannöv. Wppb. 15.8. o. Ledebur II. 189. n. II. im Art

Kneschke, Wappen Ill.z

Papelter, Johann David, Pfalz-zweibrückeu'scher Kanzler,wurde 1762 geadelt. sR.T. A. R.ss

Pape», Pape, eines der westfäl. Erbsälzergeschlechtcr, die inden ältesten Urkundenad liberos homincs salinarios" bezeichnet,mit dem Auffinden der Salzquellen und Entwicklung der StadtWerl im Regierungsbezirke Arnsberg im innigsten Verbändestanden. Die Sälzerkorporation hatte schon seit Kaiser Karl d. Gr.,weil sie sich zunächst durch den hl. Suibert im Anfange des 8tenJahrhunderts zum Kristcnthum bekannte, nebst besondern Privi-legien, die ihr im I. 1246 Erzbischof Konrad von Köln verlieh,eine exzeptionelle Stellung, bis durch K- Karl's IV. gold. Bulledie Salinen als Regale im I. 1378 den Territorialherren über-lassen oder zchntpflichtig wurden, womit sich deren Rcichsunmittel-barkcit änderte. Im Jahre 1382 erhielten die Sälzerfamilien von