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3 (1865) M - Spaun : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 8680 Adels-Geschlechter
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Nor Nost

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gast'sches und rügen'schcs Geschlechts das auch in Dänemarkseßhaft ist; im 13. Jahrh. war es schon auf der Insel Rügenansässig. AuS diesem Geschlechte wurde Philipp Kristian v. N-,welcher in die damalige Karlsschule zu Stuttgart eintrat undzulezt dirigirendcr Staatöminister daselbst war, im I. 1806 mitdem Beinamen v. Ehrenfels in den Grafenstand erhoben. Erwurde gleichzeitig mit Ehrenfels und Maßhalderbuch be-liehen. Einer seiner Söhne, Karl Graf v. N.-E-, starb 1822 zuMissolunghi im Kampfe für die Freiheit der Griechen.

sDie Wappenbücher von K. Dorst u. I. A. Throsf. Taschenb. derqräfl. Häuser >841 u. f. Jahrb. des deutschen Adels 1844. Archivsür Gesch., Gcncal. u. Dipl. 83. Mecklenburg. Wppb. GriesingerS. 973. v. Hefncr, nassauer Adel S. 8. Taf. 9; niecklenburg. AdelS. tZ. Taf. lZ; Hess. Adel S. 21. Taf. 22; württ. Adel S. 3. Taf. 3;daher. Adel S. 199. v. Ledebur II. 152. III. 317. Taschenb. dersrhrl. Häuser >860. Kneschkc, Grafenh. Siebmacher V. 165. n. 2;Suppl. IV. 19. XI. 25. - v. Zedlitz. Diethmar 7. n. l5. Tab. 17. v-Meding Ii. n. til)1. Gauhe I. 1972; Anh. 1654. MicräliusVI. 363.' Sinap, II. 845, verwechselt sie mit den v. Nordmann.Zedier XXIV. 13291323, ans besonders übersendeten Fam. Nachrichten845. - v. HZ

2. Norman». Josef Florentins le N. v. Mericrcs, k. französ.Rath und Kriegskommisfär, erhielt 1760 von Kaiser Franz I. einAdelsdiplom. fR. T. A. RZ

3. Norman», Johann August Ferdinand und Karl FriedrichWilhelm, wurden 1794 in den Neichsadelstand erhoben.

sR. T. A. R.s

4. Norman» ». Audcnhovc, ein österreichisches, wahrschein-lich aus den Niederlanden stammendes, seit 1754 freiherrlichesGeschlecht, welches 1787 in den Grafenstand erhoben wurde.

sTaschenb. der gräfl. Häuser 1844 n. fZ

5. Normann de Drettciiilie, wahrscheinlich aus den vormaligenöstcrr. Niederlanden stammend. Heinrich N- v. B- stand 1857als Oberlieutenant im 59- k. k. österr. Inf. Regiment.

f Norprath, früher Espcrode, ein rhcinländ. adlichesund frhrl. Geschlecht, dessen Mitglieder öfters in preuß. Dienstenstanden, und das 1722 erloschen ist.sv. Ledebur II. 152. Fahne I. 396ZNorthanscn, meißnischer Adel, der auf dem RittersizeCallenberg im Stift Merseburg blühte, sv. Dreyhaupt, Be-schreibung des Saalkrciscs I. 63. Tab. I. It. t93. Beil. B. Taf. 28.Siebmacherl. 157. n. 12. v. Meding I. 582. Gauhe I. ll97.sv. Zedlitz, Ad.Lex., erwähnt auch eines erloschenen adl. erfurterPatriziergeschlechts dieses Namens, welches unzweifelhaft mit vor-stehendem von gleichem Stamme ist. Nudbertus advocatusde Nordhausen, tcstis in walkenricder Briefen 1178 84.Sisrid 1206. s Diplomat. Jahrb. sür den preuß. Staat 1843. S. 324.^ v. Ledebur II. 152. v. HZ

Northeim. Im I. 1063 erhielt, als Henricus Claudus ge-storben war, der Graf Otto v. N. das H. Bayern, das ihmaber Heinrich IV. wieder nahm, und hat K. Lothar dessen Enkelinzur Gemahlin gehabt. ssHoppenrodt 63 u. f. v. HZ

h Northoss, eine alte adliche, aber längst ausgestorbene Fa-milie in Westfalen,sv. Ledebur II. 152. Gauhe II. 899. v. H.s

f Northnsc», eine in Preußen, Erfurt, Halle u. a. O.im 13., 14. und 15. Jahrh. vorkommende Familie.sZedler XXIV. 1359. v. HZ

f Nortmann, ein im 15. Jahrh. ausgestorbenes mecklcn-burg'sches, von den v. Normann wol zu unterscheidendes Ge-

schlecht. Auch im Erzstift Mainz kamen im 13. u. 14. Jahrh.aus ihrem Geschlecht? mehrere vor.sv. Meding II. n. 692. Zedler XXIV. ,351. v. HZ

1 Nortringcn, Grafen, die 937 vorkommen, deren Grafschaftin Sachsen, wo die Bode in die Saale fließt, und die nachihrem Aussterben im I. 1039 das Stift Halberstadt an sichgebracht hat. sHoppenrodt 64. v. HZ

Nosa v. Zchwnrhcnftld. Der Postverwaltcr und Bürgermeisterzu Grotgau in Schlesien, Franz Karl N., wurde im I. 1731mit v. S. in den böhm. Adelstand erhoben. sM. v. M., Erg.S. 390Z In einer andern Sammlung steht, daß Franz KarlNoha v. Schwarzenfeld am 13. Jan. 1752 in den böhm.Adelstaud erhoben worden sei. Sollte dieses ein Schreibfehler odereine andere Familie sein?' sv. HZ

Nosnrcwski. Es findet sich nur ein Sprößling dieses Namensals Landrath im Pose n' schen. sv. ZedlitzZ W.: Dolenaasv. Ledebur II. I52Z

Noskowbki, kommen im Anfange des 18. Jahrhunderts inSchlesien vor. W.: Zaremba. sv. Ledebur II. 152Z

Nossen, Russin, Nuzzin, eine alte adl. Familie in Meißenderen Stammsiz das Schloß und Städtlein Nossen, 4 Meilenvon Dresden gelegen, gewesen, die aber in der Mitte des 14tenJahrhunderts ausgestorben sind. Knauth, prodr. Misn. p. 441,verwechselt es irrig mit Ossa.

sGauhe II. 899 u. f. Zedler XXIV. 1716. Siebmachcr I. 165II. 47. - v. HZ

Nossig, s. Rabenpreiß.

1. Nostih, eine der ältesten und größten Familien, die sich inUngarn, Böhmen, Schlesien, in der Lausitz und inSachsen verbreitete, und wovon eine Linie im I. 1674 in denReichsgrafenstand erhoben wurde. Sie sind van dal. Abkunft,und im I. 1026 ist Dietmar II. schon Erzbischof von Salzburggewesen. sSeifcrt, geneal. Beschr. aller jezt lebend. Reichsgrafen u. Herren.Regensburg, 1722. 8. S. 256. Ders. Tab. 33 -36. Dessen AhnentafelnI. III. Sinap I. 68. II. 15865. Carpzov, Ehrentempel II. 56

83. Hermann! Prax. herald, myst. III. El. Cuihleri Carmenin insignia Nostic. familiae. Goerl 1696. 4. Genealog. Beschreib.Regensburg, 1722. S-25662. Hübner, geneal. Tab. II. 6929.

Jmhos, notit- proc. Jmp. cd. Köhler II. 34 37. v. Uechtritz,diplomat. Nachr. I. 123 71. Jngl. dessen Geschl. Erz. I. Taf. 21.Knauth, von dem Ursprünge, Herkommen, Alterthum und Ausbreitungdes Geschlechts der Herren v. Nostitz u. deren erstem Stammhaus in derObcrlausitz. Görlitz, >764. 4. 7 Bg. Probatio gencalog. chronolog.er hist. et archivis derivata Nositizios nobili gencre Poloniae esse oriundos.1767. 4., auch in poln. Sprache. Otto, im Lexikon der oberlausitz'schenSchriftsteller I. B. 2. Abth. 52l, führt wol eben diese Schrift unter Ch.L. v. Grießheim also an: Genealogie und Historie des berühmten altenadl. Geschlechts derer v. Nostitz; handschriftlich in's Polnische Abersezt.1767. 4. Mcusel, im IV. Bd. des Lexikons S. 366, sagt: Wegen desetwas undeutlichen Titels ist zu vermuthen, daß v. Gricßheim dieseSchrift deutsch aufgesezt, daß sie aber nicht gedruckt, sondern von einemUngenannten in'S Polnische übcrsezt wurde. Hcnel 382. Durchl.Welt 1713. S. 699. Kasp. Cunrad, Silesia togata 292. Meißner.Eguit. Siles. Dcc. 2. n. 6. Grosser lausitz. Merkwürd. III. 49.Hosemann, Christoph- Coleri Panegyr. n. 12. Gauhe I. 1191 17.Zedler XXIV. 136584. Diencmann 349439. n. 48. Allgcm.genealog. u. stallst. Handb. I. 99498. Genealog. Hdb. der Grafen1825. S. 33 u. f. Siebmacher I. 7l. n. 4. v. Hefner, preuß. AdelS. 29. T. 22; sächs. Adel S. 49. T. 45. - Sachs. Wappcnb. IV. 64. sDas Diplom der v. N.-Wallwitz ist vom 31. Juli 1834.sKneschke, Grafenhäuser; ders. Wappen IV. v. Meding II. n. 693-5,wo die Wappen der adlichen, srhrl. und gräfl. Familien beschrieben findZ