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Diplom, Schon seit 1806 kommen mehrere Offiziere dieses Na-mens im preuß. Heere vor. sv. Zedlitz. — v- Ledebur ll. t5l. —v, Firks, Ursprung des Adels in den Ostsccprovinzcn 148-1
Nonne, Gottfried, sachsen-weimar'scher geh. Rath, wurde1759 geadelt. sR- T. A- N.)
-s Nonsens. Witruvins meldet von dieser Familie, sie sei eineursprünglich in England heimische, unter dem Militär und derGeistlichkeit zalrcich bcdienstcte, von welcher nach v. Mvritz's Nach-richten auch einige Ableger nach Deutschland kamen, aber mitder Zeit herabgckommen und sich in bürgerliche Dienste verloren.Möchten wol noch blühen.
Nonligny, s. Tilli.
Noot, v. der N., eine aus den span. Niederlanden entspros-sene Familie, die mit den v. der Natt (Dernath) Eines Stam-mes ist, und wurde die brüssel'sche Branche unter die siebenillust. Familien gerechnet; auch ist eine Linie freiherrlich, sv. LedeburII. 151. III. 316.) Frhr. v. Kisephom 1674; Graf v. K. 1739;Frhr. v. Carlov 1678. Graf 1716.
sL'erection de toutes lcs terres du Brabant 79 — 33. — Gauhe I.S. 1106 u. f. — Zedier XXIV. 1261. — v. Zedlitz. — v. H.)
Nopping, salzburg'sche Vasallen, welche zwischen 1165 und1550 vorkommen. sW- Hund I. 275. — v. HZ
Noptsa de Fclsö-Izilvas. Der Freiherrnstand des siebenbürg.Hofkanzlerö u. geh. Rathes A. Frhrn. v. N. de F.-S. wurde 1856von Kaiser Franz Josef von Oesterreich auf seinen Bruder L. v. N.de F.-S. und seine Nachkommen übertragen. sA. A- Zeit. v. 1856.)
1. Nordcck zu Nordcck. Diese jezt am Rhein auf der BurgHemm er ich seßhafte Familie führt ein von denen v. Nor deckzur Rabenau ganz verschiedenes Wappen. Ob dieselbe gleichder Meinung ist, daß sie einerlei Ursprung mit den v. N. z. R.haben möchte, so scheint solches doch nicht der Fall zu sein, we-nigstens ist solches auf keinerlei Art nachzuweisen. Die v. N. zuN. befanden sich übrigens in der Mitte des 17. Jahrhunderts(1662) zu St. Goar in Hess. Diensten, wie ein in dortigerKirche befindliches Epitafium nachweist. Das Geschlecht war da-selbst begütert und Mitglieder der Familie hielten sich dort schonim Anfange des 15. Jahrhunderts auf. In den 1760er Jahrenvermählte sich Johann Theodor v. N. zu N. mit Anna TheresiaPhilippine v. Rödting Hansen aus der Mark, und verlegtedarauf seinen Wohnsiz in jene Gegend. Sein Enkel Karl Wil-helm Gisbert Theodor Friedrich, geb. 1793, ließ sich ans der BurgHemm er ich nieder. Eine 16 Anentafel für dessen Sohn RudolfEmil Friedrich Wilhelm enthält in der obersten Reihe folgendeGeschlechter: Samuel Mathias v. N., Burgherr zu St. Goarund Melsungen, Gcrichtsherr zu Liersschied; Maria Mag-dalena v. Freys; Bernhard Hermann v. Köbbinghausen;Sofie Henriette Pauline Regina v. PlöniaS; Ferdinand KristofAlbrecht v. Plettenberg zum Schwarzenberg; Amalie Wil-hclmine v. Bodelschwing zu Bodelschwing; Kristof Fried-rich Stefan v. Plettenberg zu Stockum; Charlotte SibilleHendrine Adolfine v. Edelkirchen zu Edelkirchen; FerdinandKristos Albrccht v. Plettenberg; Amalie Wilhelmine v. Bodel-schwing; Friedrich Heinrich Georg v. Wulf zu Füchtelen;Henriette Johanne v. Mönstcr (Münster); Gisbert KristofDietrich v. Bodelschwing zu Velmede; Anna Elisabeth»Henriette v. u. zu Bodelschwing; Gisbert Wilhelm v. u. zu
- Nor
Bodelschwingh; Katharina Sofia Luise Theodore v. Voigtv. Elspe.
sAus Familienüberseudnugeu. — Wappenbuch der preuß. Rheinprovinz
I. Wappen 179. — v. Ledebur II. I5>. n. II. im Art. — v- Hefner,preuß. Adel S. 56. T 72; nassauer Adel S. 12, wo die Beschreibungunrichtig ist; Hess. Adel S. 20. T. 22.)
2. Nordcck von und zur Nalicnau, eine alte ober hessische
und darmstadt'sche Familie, die das londorfer Gericht mit
vielen Dorfschaften besizt, und deren Stammsiz Rabenau heißt,
Nordcck aber in den ältesten Zeiten ein Hess, festes Schloß und
Burg gewesen und schon im 13. Jahrh. vorkommt. (Gauhe 1.1107.
— Knochenbcckcr, Analecta Hass. Coli. IV. 409. — Zedier XXIV. >273.
— v. Hefner, Hess. Adel S. 21. Taf. 22; bayer. Adel S- 49. T- 49. —v. dem Knesebeck. — v. Zedlitz, Ad. Ler., unter dem Namen Rabenau.
— Dr. Steiner, Gesch. des Patrimonialgerichts Londorf und der v. N.zur N. 1846. Darmstadt. 8. — Zedier XXX. 458.) Walther N.v. N. wurde im I. 1275 unter die Heermeistcr des Schwertordcnsin Liefland gezält. jGauhe I. 1294. — Nachtr. z. neuen genealog.Handb. I. >780. S. 80 —64. — Taschenb. der frhrl. Häuser 1853. —v. Ledebur II. 151. n. I. im Art. — Kneschkc, Wappen I. 312. —v. Hattstcin, III. Supplcm. Ill — 17. — Siebmachcr I. 137. n. 8. —v. Meding I. n. 58>. — Neues genealog. Handb. 1778. Nachtr. 8.
II. Nachtr. 17. - v. H.) Siehe Trillitz.'
Nordenau, s. Beck v. N-
1 Nordcndcrg, Nortenberg, ein ausgestorbenes fränkischesGeschlecht, daS die Reichserbküchenmeisterwürdc hatte und beson-ders im 14. Jahrh. in Urkunden vorkommt.
jC. Fr. Colland, histor. u. durch Wappen erläuterte Nachrichten vondem altfräuk. Gcschlcchte der Herren v. N., des hl. röm. Reichs ehemaligeErbküchenmeister und ihrer Blutsfreunde rc. Ellwangen, 1777. 4. —Biedermann, Rhön u. Werra Tab. 436 u. f. — v. H.)
Nordcudorf, s. Sauer.
Nordcnftld, s. Böhnlich v. N.
Nordenftls. Der braunschweig. Major Fleischer wurdevon König Gustav IV. Adolf von Schweden um 1810 unterdem Namen v. N. geadelt. sM. S.)
Nordenftls, s. Böhnlich; Franz.
Nordcnpsticht, ein ursprünglich schweb. Geschlecht, das sichspäter nach Kurhessen und ein Theil desselben nachher in dasPreußische wendete. Andreas N. wurde am 3. Aug. 1727von Schweden geadelt. Preuß. Freiherren am 9. Juni 1856.
jv. Hefner, preuß. Adel S. 56. T. 72. — v. Ledebur II. 152. III. 316.
— Frhrl. Taschenbuch für 1859.)
Nordcnskjöld, wol schweb. Adel; 1845 befand sich ein v. N.in k. preuß. Civildiensten. sv. Ledebur II. 152.)
Nordcnstci», s. Stein.
Nordcnstcr», s. Huber.
Nordftlden, s. Hietzgern.
Nordhcini, s. Zueber; Stein.
-s Nordltirchcn, eine zum Stamme der v. Vittinghof gehö-rige, in Westfalen begüterte Familie, sv. Ledebur II. 152.)Nordland, s. Seiche.
Nordmaml. Gustav Adolf v. N. wurde am 7. Juli 1728 inden böhm. Ritterstand erhoben. sM. v. M., Erg. 182. — v. H.)
's Nordstetten, ein längst ausgestorbenes schwäb. Rittergeschlechtmit gleichnamigem Schloß im O.A. Horb; dermalen gehört solchesden Freiherren v. Linden. (Griesinger 972.)
Nordwall, s. Po latsch ek.
Nordwcnde, s. Koffler.
1- Norman», Nahrmann, Narmann, ein sehr altes wol-