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3 (1865) M - Spaun : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 8680 Adels-Geschlechter
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nehmcr Johann Georg N. zu Teschen wurde im I. 1742 mitobigem Beinamen geadelt. sM. v. M,, Erg. 388. v- H.)

4 Ncupaur v. Tauipach. Franz Wolf. N. v. T-, kurbayer.Rath und Pflegsverwaltcr zu Tölz, starb daselbst am 22. Dez.1703. sv. Hefner. -s bayer. Adel S. 22. T. 18.)

Ncupcrg, Ncnberg, Neippcrg, Neupurg, Neypperg, s. Neip-pcrg.

Neurath, Johann Friedrich Albrccht Konstantin, aus Hessengebürtig, Rcichskammergerichtsbcistzer, wurde 1791 in den Adel-stand erhoben. Sein Sohn Franz Fürchtegott v. N., gleichfallsNcichSkammergerichtSbeisizer, starb als Württemberg. Justiz-Minister. Der Sohn des Lcztcrcn, k. Württemberg, geh. Leg.-Nath, Vorstand des k. geh. Raths, Minister der auswärtigen An-gelegenheiten und zulezt des geh. Raths Präsident, wurde 1851von König Wilhelm von Württemberg in den Frciherrnstand er-hoben. sCast, Adelsbuch v. Württemberg. K. Dorst n. I. A. Tyroff,Wappenbücher. v. Hefner, württ. Adel S. lt). T. 12. Kneschke,Wappen I. 310. II. 488.)

Ncusorgc, ein kölnisches, um 1725 vorkommendes Stadt-Geschlecht. Wappen? sv. Ledebur II. 146.)

Neustadt, Neysztad. Johann N. erlangte am 20. April 1673den poln. Adel. Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburghat schon am 6. März 1660 ihm seine adliche Abkunft bezeugt,sv- Ledebur II. 146. III. 316.)

s- Ncustädtcr, Neustedtcr. Diese uralte adliche u. freiherrlicheFamilie stammt aus Franken, wo sie zu den ältesten Geschlech-tern der unmittelbaren reichsfrcien Ritterschaft Orts Gebürg ge-hörte und ihren Stammnamcn von Neustadt a. d. Aisch erhaltenhat. Im Bayreuth'scheu besaßen sie in den frühesten Zeitendas im 15. Jahrhundert an die v. Libichau (Lichau) überge-gangene Rittergut Neustädtlein am Forst. Im 12. Jahrh.erhielten sie von einer tapfern Bestürmung einer Stadt den Bei-namen Stürmer, den sie bis in das 17. Jahrh. beibehielten.Dieses Geschlecht ist am 9. Nov. 1638 erloschen.

sFrhrl. Taschenb. v. 1856. Biedermann, Geb. Taf. 34346.Salver 426. 428. 492. Zedier XXIV. 328. Siebmacher I. 193.n. 13. v. Meding III. n. 564. v. H.)

Neustem, s. Nouak; Novak.

Neuster», s. Harasiewicz.

Neustcttcr, Johann Kristof, wurde 1616 in den Adclstand er-hoben. Johann Theofil v. N-, auch Neustädter, kais. österr.Fcldmarschalllieutenant, gest. 1822 zu Eperies in Ungarn, undseines älteren Bruders Sohn, Michael v. N-, Chef der kais. Hof-KriegSrathsbuchhaltung, wurden 1819 in den Freiherrnstand er-hoben. sM. v. M. 73- R. T. A. R.)

Ncuthul, s- Mardschleger.

Ncuuiall, s. Leid es dorfer.

Ncuweillcr. Der Artillerielieut. Josef N. wurde im I. 1805mitEdler von" geadelt. sM. v. M. 234. v. H.)

1. Ncuwirlh. Den Oberkriegskommissär Josef N. zu Prag hatder Kaiser im September des Jahres 1824 in den österr. Adel-stand erhoben, sv. H.s

2- Ncmvirth und Aichclfcls. Leonhard N. wurde im I. 1703mit N. u- A. in den böhm. alten Nittcrstand erhoben.sM. v. M.. Erg. 182. v. H.)

Neue, Johann Philipp, auö Flandern, wurde 1715 in denAdelstand erhoben. sR. T. A. R.)

Ney

s- Neucnur, alte Grafen, welche aus dem Geschlechte der Grafenv. Aar hervorgegangen, auö welchem auch die Grafen v. Hoch-staden stammen. Sie führten einen schw. rechtssehenden Adlerin G-; die Grafschaft lag im Jülich'scheu, auch hatten sie Be-stzungen in Köln. Adolf, gest. 1589, war der Lezte des Ge-schlechts. (Fahne I. 302. II. 106.) S. Nuenar.

Noveril v. Gisllla-Narsaud, ungarisch. Karl N. v. G.-V.war 1835 wirkt. Hofsekretär beim ungar. Hofrath und Hofrathin Wien. Wahrscheinlich ein Nachkomme des 1789 geadeltenJosef N., k. k. Raths und Hofsekretärs.

Ncvcu v. Windschläg. Diese im Großhcrzogthum Badengrundherrlich begüterte Familie stammt aus Anjou in Frankreich.Karl N. de la Folie verließ sein Vaterland im Anfange des30jährigen Krieges, ward Oberst in österr. Diensten und dannLandvogt in der Orten au, und mit der daselbst gelegenen Herr-schaft Windschläg von K. Leopold I. beschenkt. Im I. 1669(nach dem Taschenbuche der frhrl. Häuser auf 1848 im I. 1700)wurde er in den Freiherrnstand erhoben. Franz Xaver Frhr. v. N.starb 1828 als der lezte Fürstbischof zu Basel. Josef WilhelmN. v. W-, geb. 1782, war kais. österr. Kämmerer u. Gesandteram kais. brasilian. Hofe. Die Familie besizt noch jezt Wind-schläg und He SP eng rund bei Offenburg als Majorat.

sCast, Adelsb. von Baden. Taschenb. der frhrl. Häuser auf 1848und >856. Kneschke, Wappen II. 319. 494.)

Ncwcu v. Ncwciistcin. Der k. k. Hofpoet Joh. Karl N. in Wienwurde 1733 mit obigem Beinamen in den R. Adelstand erhoben.sM. v. M., Erg. 388. v. HI

s- Acwcustcin. Die v. N. waren ein edles Geschlecht zuHall in Schwaben. Bei den im Jahre 1340 daselbst wegen denKcllerhälsen ausgekrochenen Händeln verließen sie die Stadt undmögen seitdem längst erloschen sein. Wappen: Im w. Schild einr. Steinbock, auf dem Helme zwei w. Flügel.sCrusius, schwäb. Chronik I. 799. Siebmacher V. 256.)

Ncwcschinski, ein westpreuß. Geschlecht. W.:? sv. LedeburII. 146. III. 316.) Gleichbedeutend mit Niewieszczynski,Niewies cinski.

1. s- Ncqdcck, Neideck, Neudeck, eine österrr. und steyer-

Familie, die schon im I. 1250 mit ihrem gleichnamigen Stamm-

Schlosse in Krain vorkommt, wovon das lezte Familienglied

gegen das Ende des 17. Jahrhunderts ausgestorben ist.

sWurmbrand, Collect- gen. Bucclini stemmst. III. 4. Spcner,Hist. infigu. p. 501. Taf- 19. Brandis, tiroler Ehrcnkr. Gauhc1. 1098. II. 78185. Zcdler XXIV. 422. XXVI. ,632. v. Me-ding III. 565. v. H. Siebmacher I. 39. n. 5.)

2. st Ncqdcck, Neideck, eine fränk. Familie, die im ehema-ligen Ritterkanton Gebürg seßhaft war und erloschen ist.

sSiebmacher II. 26- v. H. Biedermann, Geb. Tab. 34! u. f.Salver 229. 230. 238. 245.)

3. Ncydcck, Ncideck, eine schles. Familie, die im I. 1383auf Penkeudorf in Schweidnitz lebte.

sSinap II. 835. Gauhe II. 786. v. H.)

Von den Schenken v. N-, einer schweizer Familie, derenWappen Siebmacher, II. 138, gibt, s. Schenken.

Neqdccker auf MhrcnlM. Der vormalige k. bayer. Haupt-mann Johann Josef Philipp N. wieö durch seine koburg. Lchn-Briefe seinen Adel bis auf's Jahr 1683 nach. sv. Lang S. 127. -v. Hefner, bayer. Adel S. >00. Taf. >20.) Kaiser Ferdinand nahm