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3 (1865) M - Spaun : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 8680 Adels-Geschlechter
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Neuh Neun:

Oesterreich, wo das Geschlecht 1634 erloschen ist. Wappen:Zwei Rechen geschrägt, fv. Hefner, 4 bahcr. Adel S. 2i. T. 18-4

2. Ncuhanscr. Der Oberstlieut. Franz N. wurde im I. 1820mitEdler von" geadelt. fM. v. M., Erg. 388. v- H.fNcuhansscld, s. Viviani.

1. Ncnhoff, gen. Ley, ein fnld. n. westfäl. Geschlecht, welchesKaiser Mar. I- im I. 1494 adelte und worüber der Adelsbriefbei v. Steinen steht, an dessen Richtigkeit aber der Herausgeberselbst zweifelt, sv- Haustein, III. Supplem. 110. v. Steinen II.Tab. 30. n. 3. S. 215. v. Meding I. n. 573. - v. H.f W.: Einepfahlweis gezogene gebrochene Kette in B.

2. 4 Ncnhoffg» Ncnhoff, ein westfäl. u. cleve'sches Geschlecht.Ihm gehörte Theodor Frhr. v. N. an, welcher sich 1736 zumKönig von Korsika aufwarf. Die Krönung geschah mit einer Kronevon wildem Lorbeer. Der König Theodor ließ silberne u. kupferneMünzen schlagen, stiftete am 16. Sept. dcss. Jahres den Ritterordender Erlösung; erst von Frankreich, dann von England nnterstüzt,hielt sich Theodor bis 1743 im Kampfe gegen Venedig. Als eraber von dieser Insel wieder nach London reiste, ging sein König-reich, das er nicht wieder sah, verloren, und er beendete seinLeben inLondon als Privatmann. Die Familie ist 1811 erloschen.Wappen: In Schw. eine hängende gebrochene s. Kette.

lv. Zedlitz. Abel, preuß. Ritter in II. L. XVII, 709. Sieb-macher II. >17. n. II- IV. 1l7. v. Ledebur II. 144. Bernd TXXIl, Fahne 1.303. II. 106. ^ v. Steinen II. Tab. 30. n. 1. Geneal.Archiv. VI. 313. v. Hattstein III. 110. v. Meding I. n. 574.Gauhe I. 1095 u. f. II. 735. Zedler XXIV. 195 n. f., wo auch einekleine Stammtafel steht. v. H.f

Ncnhold. Der Landwchrhauptmann Andreas N. in Böhmenwurde im I. 1818 mitEdler von" geadelt.fM. v. M. 233. v. H.1

1. 4 Ncukirch, eine ausgestorbene Familie, die im Dorfegleichen NamenS im O.A. Tettnang angesessen war. IhreGüter kamen an die Grafen v. Montfort.

2. Neukirch, Bnrkard, fürstlich o sn ab rück'scher Hof- undKammerrath, wurde 1716 in den Adelstand erhoben.

fR. T. A. R.s

Ncukirch, f. Kirchner.

1. 4 Ncukirchcn, Nieukirchen, Nienkerken, in Pommern;in dortiger Mundart Nienkerke ausgesprochen. Sie stammenaus der Altmark, wo Neuenkirchen der Stammsiz ist. Vonda wandten sie sich nach Pommern und Mecklenburg, wosie ansehnlich begütert waren. Am 9. Juni 1641 ist das Geschlechterloschen. Wappen: In S. drei bl. oder schw. Sparren. DießGeschlecht möchte wol ganz gleichen Ursprung mit N., gen. Niven-heim haben. Das Erlöschen mag sich nur auf Pommern be-ziehen. Rodolfus de Nigenkerke, miles, in einem Brief derHerzoge von Pommern 1289. Henning Nyenkerken in einemBrief des Klosters Himmelpforten in der Uckermark vom Jahre1381. In derselben Urkunde wird Clauß v. Helpede als zu

Nienkerken gesessen aufgeführt.

sCod. Brand. XIII. 36. 487. Siebmacher V. 165. v- LedeburII. 145. III. 315. Kneschke, Wappen II. Gauhe I. 1102.Zedler XXIV. 770. v. Hcfner, preuß. Adel S. 56. T. 72. Micrälius,Pommerl. I. 6. v. H.f

2. -f Ncukirchcn, in Böhmen, eine längst ausgestorb. Familie.sGauhe II. 806. v. Zedlitz. v. H.s

3. Ncukirchcn, im Gotha'schen und Eiseuach'schen, eineFamilie, welche zwischen 1337 u. 1356 unter dem Namen Nuwen-

kirchen vorkommt und wahrscheinlich das Dorf Neukirch imGotha'schen an der eisenach'schen Grenze besessen haben mag.

sBrückner II. Th. 1. St. 53. 5. St. 28. v. H.s

4. Ncukirchcn, in Schlesien. Hiermit ist wahrscheinlich eineLinie der v. Zedlitz gemeint, welche sich v. Z.-Neukirch schreibt.

fSinap I. 662. Gauhe I. 1102. v. H.4

5. Ncukirchcn, gen. Nivcnhcini, ein rheinländ. Geschlecht,welches in S. einen schw. Querbalken und im rechten Obereckeinen schw. Schlägel führt. Später kam das nivenheimerWappen dazu, welche Vereinigung der beiden Wappen 1648 vomKurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg anerkanntwurde. Die Familie befindet sich im Freiherrnstaud und ist vor-züglich am Niederrhein begütert. fSiebmachcr II. 118. Fahnc

I. 304. - Bernd, Tab. I.XXXIX. 178. v. Ledebur II. 145.v. Zedlitz.^ Sie führte die Namen Neuenkirchcu, Nienkerken,Nienkerke, Nhkerke, auch Bagewitz als Besizuame. fFahne I.304, wo ein Stammbaum; II. 106. Taschenb. der frhrl. Häuser von>854 u. 1855.4 Auch erhielt die seit dem 13. Jahrh. bekannteFamilie am 21. Aug. 1852 ein preuß. Anerkennungsdiplom.

Ncnkum, Gebrüder, wurden 1623 in den Adelstand erhoben.

fR. T. A. R.4

Neulinger v. Zaalvöld. Der österr. Archivdirektor M. N.in Ungarn wurde 1852 mit v. S. geadelt.

fA. A. Zeit, von 1852.4

4 Neunuiir v. Namsla, ein in Sachsen um 1636 blühendes,jezt ausgestorbenes Geschlecht, von dem v. Ledebur, II. 145, dasWappen angibt.

1. Ncuniann, Moses, Magister, Abraham Paulus u. Andreas,Gebrüder, zu Görlitz, erhielten von Kaiser Maximilian II. am5. Mai 1574 einen Wappenbrief.

fDorst, allg. Wappb. I. 72. v. Ledebur II. 146.s

2. Ncumunil, ein tiroler Geschlecht, welches auch in Schle-sien seßhaft gewesen zu sein scheint. fBrandis, tiroler Ehrenkr.

II. 123-4 1632 immatrikulirt.

lv. Hefner, tiroler Adel S- 13. Taf. 15; Erg. Bd. S. 25. SinapII. 835. Gauhe I. 1096. v. H4

3. Ncnmauii, Kristof Magnus, kurmainz. Kapellmeister,erlangte 1641 die Reichsadelswürde. fR. T.A. R.ss

4. Ncuina»», Andreas, wurde 1654 geadelt. fN. T-A. N.4

5. Neununui, eine alte adliche Familie in Schlesien, auswelcher verschiedene Mitglieder zu hohen Würden gelaugt sind.Franz v. N. war sogar 1664 Hecrmeister des Johaunitcrordcus.

fv. Zedlitz, Ad. Ler-4

6. Ncumuiin, David, Lieut. im Inf. Regimentv. Rothkirch",wurde am 16. Juni 1779 in den preuß. Adelstaud erhoben. Erhinterließ einen Sohn, David v. N.

sv. Ledebur II. 145. Preuß. Wppb. IV. 12. v. Zedlitz.4

7. Ncnmann, Johann und Kristian, erlangten am 11. Nov.1796 den poln. Adel. Wappen: Nadwicz, in B. eine rotheMauer, auf welcher ein Rabe sizt. Die Nachkommen befindensich im k. preuß. Dienste, fv. Ledebur II. 146.f

8. Ncumann, Bernhard Jakob Daniel, herzoglich mecklenburg-schwer in'scher Legatiousrath, wurde 1797 in den Adelstaud er-hoben. fR. T. A. R-4

9. Ncumann. Der Kammerfourier Karl N. wurde im Jahre1816 mitEdler von" geadelt. fM. v. M., Erg. 388-4 Sein