Neuff — Neuh
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und Lungenleiden wegen begeben wollte. In seinem Testamenteverordnete er, daß sich seine Erben adeln lassen sollten.sHofzeitung von 1806. Nr. 2.s
Neuffvistc. Der Bankier N. zu Frankfurt a/M. wurde imJahre 1753 in den Reichsadelstand erhoben, sv. Hefner, preuß. AdelS. 5ö. T- 72; srankf. Adel S. 4.s Die N. sind ein Zweig derv- Ma lästert. Siehe Malapert. sch. Ledebur II. 144JJohann Kristian v. N. in den Freiherrnstand erhoben.sKneschke, Wappen III. — M. v. M-, Erg. 337. — v. H.s
Ncugardcn. Graf Albrecht v. Nowgarde u. der pommer' scheAdel haben am 27- Juli 1469 dem Herzog von Pommern ge-I huldigt, „aber nicht gcsworen vnd berumcn sich freiheit, haben sydy nicht, so soll» sie noch sweren".sCod. Brandenburg. XIII. 38t.s
Ncugartcn u. Gartculicrg. Der k. poln. u. kursächs. General-Bergkommissär Peter Nikolaus N- wurde mit dem Beinamen v. G-im I. 1753 in den rittermäßigen Adelstand erhoben. Er scheintspäter in Polen naturalisirt worden zu sein. Am 19. Januar1753 erlangte er die Freihcrrnwürde. sR. T. A. R.jj
1. Neugebauer. Der Oberstwachtmeister Franz Ludwig N.wurde im I. 1764 geadelt und in den Freiherrnstand erhoben.Die Familie stammt aus Schweden und kam durch Jürgen N.im 39jährigen Kriege nach Deutschland. Einer seiner Söhne,Franz Johann, kam nach Schlesien, ward katholisch und er-langte 1649 vom Kaiser die Bestätigung seiner adlichen Herkunftoder wurde vielmehr geadelt. Sein Enkel war Franz Ludwig.Diese Angaben theilt das Taschenbuch der frhrl. Hauser auf 1849mit. Die aus dem Neichsarchiv zu Wien gezogenen Nachrichtenbesagen aber ausdrücklich, daß Franz Ludwig N. im I. 1764 ge-adelt und in demselben Jahre auch in den Freiherrnstand erhobenworden sei. sTaschenb. der frhrl. Häuser 1853 u. 1855. — Kneschkc,Wappen III. - M. v. M. 233; Erg. 82. - v. H.s
2. Ncugcbaucr v. Izndaua. Salomen N. wurde im I. 1618mit dem Beinamen v. S. geadelt. sN. T. A.R.jj
Neugradiska, s. Milljevich.
Ncuhauscl, s. Schmiedel-
Ncuhäuscr »uf Holzmühlen, ein adliches Geschlecht des Fürsten-thums Schweidnitz u. Jauer. jMnap II. 834. — v- LedeburII. 144.^j Wappen?
1. st Neichens, Neuhauscn, ein sehr altes adliches Geschlecht,welches seit 1153 in Schwaben blühte. Es führte solches einenr. Löwen — einen gebogenen Ast in den Tazen haltend — ims. Schilde. Bucelini bringt Stamm- und Anentafeln von dieserFamilie bei; er nennt sie N. v. Runting; sie blühte noch um1619, erlosch aber bald. sGauhe I. 1092. — Griesinger 958. —v. Hefncr, st schwäb. Adel S. ll.s
2. f Rcuhlius. Das Geschlecht der N. zu Frankfurt a/M.gehörte zu den ältesten Patrizicrfamilien daselbst, dessen Ursprungsich im grauestcn Alterthume verliert. Früher schrieben sie sichzum Neuhauß, später nur N>, ohne sich des „von" zu bedienen.Im Jahre 1366 kommt Jakob N. in Urkunden vor; 1369 starbJoh. N., Stifter der jezt wieder eingegangenen Allerheiligenkirchein Frankfurt a/M. Im I. 1666 erlosch dieses Geschlecht mitKristof Hicronimus N. Seine einzige Tochter Maria Sofia waran Hanns Hektar v. Fischbach vcrheurathet. Seine beidenSchwestern, Anna Katharina mit Nikolaus Frhru. v. Hünefeld,
kaiserl. Reichshofrath, und Anna Maria mit Jakob Junkerv. Iunkeroth.
3. st Ncuhaus, eine adliche Familie in Tirol u. Kärnthensie scheinen beide Eines Stammes zu sein; ihre Wappen gleichensich; siehe Siebmacher I. 46. 99. IV. 11; Supplem. II. 14. DasGeschlecht führte zum Theil den Beinamen zu Greifenfels.Seit 1587 wendeten sich diese v. N. zu G. nach Bayern, wosie ansehnliche Besizungen und große Ehrenstetten erlangten. DasGeschlecht ist jedoch erloschen.
sSeisert, Ahnent- II. 41. Ders., Bcschr. der v. Neuhaus. Negcnsburg,1708. 12. Ders., Beschr. von 24 adl. Familien. Regensburg, >703. 12.S. 148. — Ganhe I. 1092. — Spener II. 500. — Brandis II. 78.s
4. st Nenhoiis. Ein Geschlecht dieses Namens blühte ehedemin Böhmen; es ist aber erloschen und stammte von den jezigcnFürsten v. Rosenberg ab, deren Wappen es auch führte. Wahr-scheinlich ist es also ein Besizname gewesen.
5. Neuhaus, Hauptmann zu Berlin, wurde 1815 geadelt.Er sizt bei Wohlau und hat eine Gräfin v. Burghaus zurGemahlin, jv. Zedlitz. — Dorst, allg. Wppb. I. III. - v. LedeburII. 144. — Kneschke, Wappen I. 3I0.s
6. st Ncuhmis in Grciffcnbcrg, eine ausgestorbene Familie inKärnthen. sZedler XXIV. 184. — v. H.jj
7. st Ncuhlins zu Hartenstein. Die v. N. zu H. u. Rietingstammen aus Bayern und wendeten sich nach Oesterreich.Das Wappen bringt Sicbmacher I. 34; sie gehörten zur östcrr.Ritterschaft. Die Familie ist abgestorben. Manche behaupten, daßdieses Geschlecht von denen v. Neuhausen in Schwaben ab-gestammt habe, wie Lünnig im Reichsarchiv, pars Spec. cont. III.p. 418, bei Gelegenheit der offengewordenen v. neuhaus'schcn Lehenangibt. Jedenfalls waren die Wappen ganz verschieden.
sGauhe I. 1092.s
8. Ncuhaus am Karst in Krain und Cormans in Schlesien.Dieses Geschlecht leitet seinen Ursprung von denen v. Tschcrnembloder von den Borsa di Argento in Italien her. Es istdieselbe Familie, welche in Schlesien unter dem Namen N.v. Cormons vorkommt, schon an 399 Jahre daselbst blüht undbereits 1698 in den Grafenstand erhoben worden ist. Sie stammenaus der Grafschaft Görz, hießen ehedem Castelnuovo, besaßendie Herrschaft Cormons, wovon der Beiname herkommt, underlangten 1624 den Freiherrnstand.
sSiebmachcr I. 21. IV. 9. — Seifert. 24 adl. Familien. Regensburg,1703. 8. — v. Zedlitz, Ad. Lex. II. 450. — Taschcnb. der gräsl- Häuser1844 u. f. — Dorst, schles. Wppb. II. 99. — Jahrb. des deutschen Adelsfür 1848 S. 440. — Spener, op. herald. Gauhe I. 1092. —Kneschke, Grafenhäuser. — v. Ledebur II. 138. — v. Hefner, preuß.Adel S. 20. T. 22; krainer Adel S. 15. T. 29; sächs. Adel S. 3. T- 3.s
9. Ncuhaus v. Zt. Mauro. Julius Graf N. v. St. M. stand1857 als Unterlieutenant im 2. k. k. österr. Inf. Reg., FranzGraf N. v. St. M. als Unterlieutenant im 14. Inf. Reg. undLudwig Graf N. v. St. M. als Unterlieutenant im 31. Inf. Reg.Ob und zu welcher der blühenden Familie diese Grafen v. N.gehören, ist dießorts unbekannt.
Neuhaus, s. Poda.
1. ch Ncuhäuscr, stammten von Neuhausen an der Vils.D r. Joh. N., Kanzler Herzog Albrccht'S IV. von Bayern, warein natürlicher Sohn Herzog Albrecht's III. und einer Patriziers-Tochter Ligsalz in München; er war geboren zu Neuhauscnbei München, daher der Name. Kaspar N. zog um 1559 nach