Münch
Griesinger. — v. Heiner, württ. Ade! S- 10. T. II; bayer. Adel S. 43.T. 48. ^ Knesckke, Wavpeu I- 302. — Frhrl. Tasckcnb. v. 1802.s
7. Münch v. Münchcnlicin, genannt Löwrnlmrg. Diese hatten
wechselsweisc mit den Neichen v. Reichenstein das Erbkäm-
mereramt deS Stifts Basel.
sv. Hattstein III. 104 n. f. — Büsching's Erdbeschreibung III. Th.I.B 1157. 5. Aufl. — v. Meding I. n. 559. — v. H.sj
8. Münch zu Münchhausen, Hanns, 1532 uror Regina Hoferinhat 6 Kinder.
9. Münch v. lioscnbcrg, ein ehemaliges fränkisches, imKanton Odenwald befindliches Geschlecht.
IBiedcrmann, Odenw. Tab. 392. 393. — De Gudcnus, Cod. dipl-I. 732. II. 477. — v. Meding III. n. 550. — v. H.s
Außer den vorgenannten kommen noch Münche oder Mönche
v. Atzberg, Bebenberg, Beust, Büren (s. Zedier IV. 2919),
Dcpoucher, Elting, Erlach, GeyerSbnrg, Heppen,
Landscron, M ü n ch h o f c n, RamSPancr, Ringeli,
Schafpach, Schlegel, Windsbcrg und Zwinger vor,
wovon mau noch keine Nachricht geben kann.
sMan sehe Gauhe I. 1059; Zedier XXI. 789. XXII. 315; Siebenkees
I. 115—23 und vergl. die Wappen in Sicbmacher 1.84. 197. II. 49. 08.97. 133. III. 171. IV. ,27. V.84. 139. V.Suppl. 129. Tyroff, Taf. 94.)
Müiichaii, s. Münchow.
Münchhausen, ein ober- und nieder sächsisch es, thürin-gcu'sches, auch in Brannschweig, Westfalen, in der Ucker-mark und im Hessischen begütertes altes Geschlecht. sGleichen-stcin n. 58. — v. dem Knesebecks In Urkunden erscheint das Ge-schlecht schon 4209. Henricus de Monekhuscn, miles, 1394zu Minden, sv. Zedlitz. — Grote, Hanno». Wppb. — v. Ledebur
II. 128. III. 314. - v. Hcfner, sächs. Adel S. 14. 39; preuß. Adel S. 50.T. 7l; Hess. Adel S. 20. T. 22. - Throfs 21. - v. U-chtritz, Geschlechts-Erzähl. I. T. 17.59. — Treuer's Geschl. Hist. des hochadl. Hauses derHerren v. Münchhausen. Göttingcu, 1740. f. 7. Alph. mit K. u. Stammt.
— Alb. Lomeieri Carmen de Monichusiac cl Buschiac gcntis insignibus.Lemgo, 1592. 4. — Stammtafel in Behrens Beil. zur Beschreibung derv. Steinberg n. 12. 83 — 92. — Beitrag zur Gesch. der alten Panner-Herren v. Münchhausen in K. L. N. Frhrn. v. Münchhausen; aus Trauer-u. Familienarchiveu in K. W. Iusti Hess. Denkwürdigk. III. (Marburg,1802. 8. n. XI.) — Das geistl. Magazin II. 1. 2. — Woltcreck'swolfenbüttcl'schc Chronik 580. 589. — Grundmann 24. — ZedierXXII. 311 — 15. — v. Hattstein III. Suppl. 106. — Estor's Ahucnpr.S. 293. Tab. 3. - Siebmackcr I. 183. u. 4. — Piderit 234. — ». Ale-ding I. n. 560. — Gauhe I. 1060-02. — Tyross I. B. 21. Ausg. n. 3.
— Lüdersens Samml. — v. H.)
Münchhoscii, s. Lauer.
-s Münchingen, eiu schwäb. Geschlecht, daS schon 1259 vor-kommt. Ist 1853 erloschen. sBuceliui stemmat. III. — Burger-meister, vom schwäb. Rcichsadel. — v. Hattstein III. Suppl. 107—109.
— Siebmacher I. 118. n. 14. — Gauhe I. 1003. — Zedier XXII. 315.
— Cast, Adelsb. von Württemberg. — Genealog. Jahrb. des deutschenAdels 1844 u. f. — Dorst u. Tyroff, württ. Wappcnbücher. — GriesingerS. 914. — v. Hefner, württ. Adel S. >0. T. 11. — Kneschke, WappenII. — v. H.)
Münchs», Münchow, Meirnechow, Mönchow, Münchau, einstettin'schcs Geschlecht, das zwischen 1233 —1723 vorkommt.Am 6. Nov. 1741 wurden die Brüder Ludwig Wilhelm ErnstPhilipp und Karl Gustav in den preuß. Grafenstand erhoben.Ihre Nachkommenschaft beruht nur auf einem männl. Sprossen.
sv. Ledebur II. 130. III. 314. — Bagmihl I. 9. 12. — Preuß. Wppb.I. 72. — v. Zedlitz. — v. Hcfner, preuß. Adel S. 19. Taf. 21- —Kneschke, deutsche Grafenh. — Dithmar, Nachr. v-d- Herrenmeistern 83.
— Dienemann 250. n. 3. 203. — Genealogie u. Wappen. — Relationender Realschulen 1753. n. 130. — Micräliuö 507. — Sicbmacher V. >06.n. 7. — v. Ateding III. n. 551. — Gauhe I. 1063. — Zedier XXII.S. 316 — 19 aus erhaltenen Fam. Nachr. — v. H.s
— MülUl 77
Münchrode, Minnigerode, Münchroda, ein thüringen'schesGeschlecht, dessen Stammst; gleiches Namens unweit Jena liegt,aber längst nicht mehr bei demselben ist. sBeycr, Geograph. Jenens.p. 390. — Zedier XXII. 319. — v. H.s S. Minnigerodc.
Münchweil, ein rheinländ. Geschlecht.sWappcnbuch deS Costnitzcr Concilii. — Siebmacherl. >26. n. 7. —v- Meding III. n. 552. — v. H.s
st Münck, Munckcn, auch Zchissloy oder Ichcssach genannt, einschwäbisches erloschenes Geschlecht, welches anfänglich zu HansScheffach gewohnt und davon den Namen geführt, nachmalsaber in den Flecken Münck gezogen und mit dem Wohnort anchden Namen verändert. An dieses Hans Münck kam später durchVermählung die Geiersburg; uach Absterben des Leztcn v. M.,Namens Ulrich, fielen die Güter des Geschlechts an die Grafenv. Hohenlohe und an das Kapitel zu Chomburg, als vonwelchen sie zu Lehen gingen. DaS Wappen zeigte 2 gelbe Löwenin einem r. Schiff, einander de» Rücken kehrend, und mitten daraneiu Ruder im w. Schild. sCrusius, schwäb. Chronik I. 801. — Sicb-macher II. 97. V. 256. 257. — v. Hefner, st schwäb. Adel S- 13.s
st München zu Münchhrim, im jezigen Württemberg. O.A. Hall,gehörten zu den Geschlechtern zu Hall u. waren hohen!ohe'scheVasallen; sie sind 1597 ausgestorben. S. Münck.
1. Mündel, eine nieder sächsische Familie, die ehedem auchv. den Küsten genannt wurde. Sie kommen im Brcmen'schenvom 11. bis 15. Jahrh. vor. sMußhard, Nobilitat. Bremens. 341.- Zedier XX!!. 397 u. f. — v. H.s
2. Mündel v. Feldüerg. Der Sektionschef im österr. Finanz-Ministerium, I. M., wurde 1869 als Ritter der eis. Kroue inden rittcrmäßigen Adclstand erhoben. sA. A. Zeit., März 1869.)
Mündenhausen v. Schröders, KaSpar Wilhelm, wurde 1766 inden Adelstand erhoben. sR. TA. R)
Müncnbcrg. Der Premierlieutcnant im Seebataillon, W. F.W. Müller in Danzig, erlangte 1861 unter dem NamenM üncnberg den prcu ß. Adel. sA. A. Zeit., Okt. 1861.)
Münich, Johann Kristof, in kais. Hofdiensten, wurde 1654geadelt. sR.T. A. R.)
1- st Münnich, genannt von der Hellen, eigentlich Mönnich ». d. H.,ein altes, im Brcmen'schen auf Stuckenborstel angesessenes Ge-schlecht, welches in S. einen schw. Adler führte. Diese M. warenBurgmänner zu OttcrS berge und sind gegen Ende des lötenJahrhunderts ausgestorben, sv. Ledebur II. I3l. n. Ill.s
2. st Münnich, eiu westfäl. Geschlecht, welches in S. zweir. Flügel führte. Es ist solches 1773 mit Philipp v. M. ausge-storben. Klamor v. dem Bnssche-Jppcnburg wurde vondemselben zum Erben eingesezt, woraus er mit kais. Genehmigungvom 14. Dez. 1773 Namen und Wappen mit den seinigen ver-einigte und sich v. dem Bussche-Münch schrieb. Das Geschlechtbesaß Benkhausen, Blaßheim, Stockhausen, Werburgu. s. w. und daS Erbjägermeisteramt im Osnabrück'schen, auchWimmcr schon 1359.
3- Münnich, eine oldenburg'sche frhrl. u. gräfl. Familie,die sich sonst Grypen und M. v. G. genannt. sGauhe I. I063u.f.II. 752—71. — Lebensgesch. des verstarb, russ. Feldmarschalls BurkardKristos Grafen v. Münnich in den sortges. neuen histor. Nachr. Th. 88.S. 228— 4l. Th. 89. S. 301—24.) Nach eben genannter Lebens-