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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
Entstehung
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Luv

(Rodens II. 351 u. f. v> Hefner, preuß. Adel S. 54. T. 63; sächs.Adel S. <3. T. 12 Siebmacher II. 121). III. 32. V. l28. v. LedeburII. 65. III. 305. Vergl. Gevertzhageu. Sachs. Wppb. V. ,7.R. T. A. N. Fahne I. 264, wo ein Stammbaum, II. 90. Frhrl.Taschcnb. von 1863. v. H.)

Luve. s. Marschall.

Kirburg. Der zweibrückcn'sche Geheimerath (?), ein na-türlicher Sohn des Herzogs in Bayern, der von einer Herrschaftam Bodcnsce den Namen L. angenommen hatte, wurde von KaiserJosef II. im I. 1769 in den Freiherrnstand, und dessen Sohn,auch zweibrückcn'scher u. Hessen-darmstädt'scher geh. Rath,vom Kurf. Karl Theodor am 24. Sept. 1799 in den Grafcnstand

erhoben, sv. Lang 48. Bayer. Wppb. I. 74. v. Woltern, l. Abth.S. 152. Gcneal. Jahrb. des deutschen Adels 1844 n. f. v. Hesner,bayer. Adel S. >5. T. 9; Erg.Bd. S. 7. Kncschke deutsche Grafen-Häuser. v. H.s

Lurcu, ein schlesisches, mit den v. Luck, Lucken undLücken, wie abgedacht, nicht zu verwechselndes Geschlecht.

(Sinap I. 624. Siebmacher I. 60. n. 4. v. Meding II. n. 524.- v. H.)

1 Lurenburg oder Lutgciburg, in den Niederlanden, wovonder Erste dieser Herren von 963993 lebte. Sein Urenkel Her-mann wurde im I. 1981 Kaiser, und später einer seiner Ab-kömmlinge (Heinrich) 1398 zum röm. Kaiser gewählt. Karl IV.erhob im I. 1354 diese Grafschaft zu einem Hcrzogthum und isteine von den 17 niederländ. Provinzen, zwischen der Maasund Mosel gelegen. Dieses Herzogthum darf nicht mit dem her-zoglichen Hause Montmcrancy v. L. in Frankreich verwech-selt werden. Nikol. Vignier hat eine Geschichte dieses Hauses infranzös. Sprache herausgegeben.sHnbner II. 448 n. f. Gauhe, Anh. 16687t. v. H.s

Lureuslcin. Kajetan und Josef L., k. k. Sattelknccht, Ge-brüder, wurden im I. 1749 in den böhm. Rittcrstand erhoben.(M. v. M., Erg. 173. v. H.)

Fnrcr v. Mörstlb. Der kais. Oberst Peter L. erlangte 1842den österr. Adelstand. (E-S. Ocstcrr. Milit. Scheinst, v. 1857.)

Furetich v. Lichtcuscld. Der Doktor der Rechte Franz AntonL. zu Mittclburg in Krain wurde im I. 1762 mit dem Bei-namen v. Lichten seid in den Ritterstand erhoben.sM. v. M. 129. v. H- Kncschke, Wappen III.)

Luyk. Josef v. L. stand 1857 als Kadet im 13. österr.Inf. Regiment.

1. Lug, Marx Hanns und Michael, wurden 1617 geadelt.sN. T. A. N.)

2. Lug v. Gliitlch. Hanns L., kais. Hauptmann, wurde vonKaiser Karl V. am 14. Aug. 1544 in den Adelstand erhoben,welche Standcscrhöhnng auch auf seine Brüder Michael, KaSparund Ambrosius ausgedehnt wurde. Michael kaufte den SizGlätsch und Hanns 1598 den Siz Camp.

sv. Hefner, tiroler Adel S. 23- T. 26.)

3. Lu) von, z» Gwctffciistcin. Der fürstlich briren'sche Hof-Rath Johann Baptist L. wurde im I. 1738 mit dem Beinamenv. G. geadelt, sv. Lang 437. v. H.)

4. Lug v. Liitgcnkirchc» zu Grub. Der Gerichtsschrciber zuKitzbichl in Tirol, Balthasar L., wurde im I. 1742 mit demgenannten Beinamen geadelt. sM. v. M., Erg. 366. v. H.s

Lnzc. Jean Jag. de L., aus einer der alten Familien inNeufchatel, ward am 7. Nov. 1777 in den preuß. Adelstanderhoben, sv. Zedlitz. v. Ledebur II- 65. v. H.s

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Lll)cincn-Kl)nniski, ein polnisch-posen'schcs Geschlecht, aus

welchem Johann, gest. 1559, Wojwode von Kulm und dessen

Bruder Bischof von Ermland war. sv. Ledebur II. 66, ohneWappen-Angabe; III. 306.) Vergl. Merkichenrade.

1. Liizenbcrgcr. Der gräflich thierheim'sche, darauf kai-sersheim'sche Pflegbeamtc zu Bieberachzcll, Mathias EustachL., erhielt am 8. Juli 1792 das AdclSdiplom.

sv. Hesner, bayer. Adel S- 95. T- 112. v. H. v. Lang 437.)

2. LuMbcrgcr v. Mülicrshm». Dem Josef L. v. M. bestätigteKaiser Franz I. im I. 1751 den Adel.

sM. v. M., Erg. 366. v. H.s

Luzo'nsky, nngar. Geschlecht, ans welchem 1792 JohannFrhr. v. L., 1894 Anton Frhr. v. L., und 1817 Frhr. Panl L.v. Rcglicze unter die k. k. österr. Kämmerer aufgenommenwurden.

Liistnski, v. Waiden-L., eine in Pomcrcllcn ansässigeFamilie, sv. Ledebur II. 66.)

Lyboskcs, s. Lubowsky.

Lydci v. Schwamm, Mar, kais. Feldkricgssekretär, erlangte1679 Wappcnbesserung. sR. T. A. R.)

LyderM', s. Odersky.

Lisinbcck, ein im 12. Jahrh. in Deutschland sehr bekanntesGeschlecht, daS besonders um Corvey vorkommt.

sZedler XVIII. I5'2.s

Ksiiar, Linar, Linari, Licnar. Dieses alte reiche, ursprüng-lich italienische gräfliche, zum Thcil fürstliche Geschlecht, welchesdas Schloß Lynar im Großherzogthum Toskana, zwischen Mo-digliano und Maradia, erbaute, nannte sich Guerini. DiesesSchloß wurde aber schon im I. 1369 verwüstet. Die Familien-Glieder wendeten sich nach Deutschland und waren in Branden-bnrg'schen, Knrsächsischen und Gotha'schen Diensten, auchin der Nieder lausitz verbreitet. Nach anderer Sage stammtdie Familie ans Spanien, wo ihr Stammschloß Linhares imKatalanischen liegt. (Siehe Denkwürdigkeiten des Fürstenv. LichnowSky ans Spanien rc.) Grafen waren sie schon 1525.Die zwei neuen Aeste des Hauses L. sind der ältere oder gräflichezu Lübbenau, und der jüngere, seit dem I. 1896 rücksichtlichdes Erstgebornen, fürstliche zu Brehna (Drchnau). Ihre Be-siznngcn sind in Böhmen und in der Nicdcrlausitz. 1564erhielt die Familie vom Herzog CoSmuS v. Medieis Bestätigungihres alten Adels und ein Zweig erlangte im I. 1897 von KaiserFranz I. von Oesterreich die fürstliche Würde nach dem Rechteder Erstgeburt. jHistor. gcncalog. Nachr. von diesem Gcschlechte imlausitz. Magazin v. 1768. S. 327. 340. 359. Ahnentafel nebst Wappenbei Dithmar II. 39. Taschenb. der gräfl. Häuser 1844 u. f. Gcneal.u. stachst. Handb. 65ster Jahrg. S. 488. v. Schonfeld, Ad. Schema!.II. 3032. Gesch. des preuß. Hofes u. Adels. Vorrede S. XXIII.

v. Zedlitz. Vehsc, Gesch. des preuß. Hofes n. Adels I. 57.v. Ledebur Ii. 66. v. Hesner, preuß. Adel S- 18. T. 19. Sächs.Wappenb. I. 43. III. I. Kncschke, deutsche Grafenhäuser II. 71.Seifert's Ahnentafeln dieser Familie. Allgcm. genealog. Hdb. I. 342344. 675 u. f. Masch 94. Gauhe I. 95760. Gotha'schcrgenealog. Hoskal. 1825. S. llv u. f. Angeli, Annalcs 392. Leukerbeim Menke» 1986. Dan. Wppb. 345. M. v. M., Erg. 4.Zedier XVIII. 1521-23. - Hübner III. T. 983. v. H.)

Lyndcii v. Aspermont ». Lynden, s. Aspermont.

Listikcr. Die Lynker und Linker sollen einerlei Ursprunghaben und zwar aus Oberhessen stammen. Schon 1286 sollHcinze Linker Stadtschultheiö zu Wezlar gewesen sein. DavidLinker erwarb im 15. Jahrh. Däbertshausen in der Graf-