390
Lup — Lut
ch Fuptits, ein in der Gegend von Halle seßhaftes Geschlecht,welches noch 1555 blühte. ES scheint bald nachher erloschen zusein. fv> Ledebur II, 63, ohne Wappen-Angabc. s
Lupullo. Michael v. L. stand 1857 als Unterlieutenant im41, i^tcrr. Inf. Regiment.
Lureubuig. Comes Gcrhardus de L. testis in einem MainzerBrief 1148. sUrk. Buch für Nicders- II. 15.s
Lurs. Der großherzoglich würzburg. Hvfrath und Direktordes Univcrsitätsrezcptorats, I. B. L., erhielt vom König vonBayern am 2V. Aug. 1898 das Freiherrndiplom,sv. Hcfncr, baycr. Adel S. 46. T, 45. — v. Lang 182. — v, H ,sLurzer u. Zchenthal, ans Rad statt stammend, erhielten imI. 1596 einen Wappenbrief und am 1. Juli 1671 von KaiserLeopold ein Adclsdiplom. sv. Lang 436. — v. H.s
Luschuu, Dr. L., österr, Oberlandgcrichtsrath in Gr atz,erlangte 1856 den rittermäßigcn Adelstand, sA. A Zeit. v. 1856.sLuscck, s. Lau secker v. L,
Lusck, österreichisch, Karl v, L. war 1736 Gubernial-Sekretär beim Landesgubernium in Böhmen.sWicncr Adreßbuch 1796.s
Lusi. Der König von Preußen hat im I, 1319 der vcrwitt-weten Oberjägerin Enke gestattet, den Namen v. L. zu führen.Die L. sind ein schon im 13. Jahrh, in Griechenland blühendesGeschlecht, wovon sich ein Zweig in Cephalonien und ein an-derer auf den j o n, Inseln niederließ und daselbst das feste SchloßLusi baute. Von dem lezteren kam Spiridivn Graf v- L- im I.1772 nach Berlin, wurde als Offizier angestellt, erhielt Bestäti-gung der Grafenwürde im nämlichen Jahre, und pflanzte seinenStamm daselbst fort. sv. Zedlitz, — Genealog. Jahrb. des deutschenAdels 1846 u. f.s Ein natürlicher Sohn des Friedrich W, LudwigAug. Grafen v. L. ist mit seiner Mutter, einer geb. Wichmann,von König Friedrich Wilhelm III. von Preußen geadelt worden.
sv. Zedlitz. — Taschenb. der gräfl. Hänser 1838 u. f. — Vehse, Gesch.des preuß. Hofes n. Adels. — v. Ledebur II. 63. — Preuß. Wappenb.III. 92. — v. Hcfner, preuß. Adel S. 13. T- 19. — Kneschke, deutscheGrafenhäusers
Lusian, L.-Lissonicki, Lisicken, in Ostpreußen seßhaft. OhneWappen-Angabe, sv. Ledebur III. 395.sLiijfq, eine schweizer Familie.sBucelini stemmat. IV. — Gauhe I. 957. — v. H.sLustcucgg, s. Schmidtgräbner,
4 Lustcnom, ein schwäb. altes Nittergcschlccht, welches schon1165 erscheint, und dessen Burg zu Lüsten an im O.A. Tübingensich befand. Das Geschlecht hatte den Beinamen „der Todten".Im 15. Jahrh. ist die Familie ausgestorben.sGricsinger 852 am Ende.s
's Lustnau, ein altes, schwäbisches, schon 1199 erschienenesRittergeschlecht, dessen Burg im jezigcn Oberamt Crailsheim zuMarktlustenan lag. Das Geschlecht ist 1455 erloschen.sGricsinger 852. — v. Hefner, s schwäb. Adel S. 13.s
Lliszczeivski, ein poscn'scheS Geschlecht. W.: Korczak.sv. Ledebur II. 63.s
LllSgcMSki, galizisch. Erasmus v. L- stand 1857 alsUnterlieutenant im 41. österr. Inf. Reg.
Lusscnskg, ungarisch. Heinrich Frhr. v. L. war 1857Un terlieut. im 11. österr. Ul.Neg. Gustav Frhr. L. v. Luznau. Reglitze war Rittmeister beim 3. Kür. Reg.
Lusgkowslii, in Wcstprcußen seßhaft. W.i TrzaSka.sv. Ledebur III. 395.s
Luth. Der österr. Oberstlieutcnant Kaöpar L. wurde im I.1765 geadelt. sM, v. M., Erg, 366. — v. H.sLuthwits, s. Litwitz; Lütticz.
Lutinbuch, genannt Duchcn, fulda'sche Vasallen, die im 15tcnJahrh. bekannt waren.sSchannat, fuld. Lchnhof. — v. Mcding III. n. 592. — v. H.sLutomski. Zwei Familien dieses Namens führen zwei ver-schiedene Wappen; beide gehören dem Großhcrzogthnm Posen an.sv. Ledebur II. 64. III. 395, s
1. 's Lnitcr, ein ausgestorbenes Hess, Geschlecht; vielleicht einund dasselbe, von welchem Biedermann, Rhön u. Wcrra Tab. 295
— 297, nachzusehen, sv. H,s
2. Lntter. Der mähr. Repräsentations- und KammcrrathAnton L. wurde im I. 1749 mit „Edler von" in den böhm.Nittcrstand erhoben. sM. v. M., Erg. 173. — v H.s
1. f Lutterberg, Luterberg, Lanterberg, Grafen, welche unterandern Osteroda von den alten Herzogen zu Sachsen zu Lehenempfingen, die aber mit Gr. K. im Jahre 1143 ausstarben.Burchardus comes de L. testis in einem Brief des r ö m. KönigsOtto IV. 1298. Hcnricus comes de Luterberc im GefolgeK. Friedrich's II. 1215. Burchardus Albus et BurchardnS Crispusfratres comites de Lnthcrberg 1242 in einem walkenried er
Brief. sUrk. Buch für Nicders. II. 59. 75. 172. — Zedier XVIII. >351.
— v- H.s
2. -s Lutterberg, ein adlicheS Geschlecht, das im I. 1397 er-loschen ist. sBehrcns hist. Beschr. der Herren v. Steinbcrg. Nr. 89. —v- H.s
Futterotti v. Laugthull, Der Pfleger und GerichtsvcrwalterJoh. Andreas L. zu Salurn wurde im I. 1737 mit dem Bei-namen v. Langthall geadelt. sM. v. M., Erg. 366.— v. Hefner,tiroler Adel S. II. T. 12; Erg. Bd. S. 24. — v. H.s
Lulti, Benedetto, erlangte um 1713 den Adelstand.sR. T. A. R.s
Luttich v. Luttichhcim. Der kais. österr. Oberlicut. WenzelL. wurde 1845 mit dem Beinamen v. Luttichhcim in den Adcl-stand erhoben. sE. S. — Ocsterr- Milit. Schcmat. von 1857,sLuttits, s. Hei uze v. L.; Lottitz.
1. Lutz, Valerius Michael, kais. Hof- und Feldkricgssekretär,erlangte 1684 den rittermäßigcn Adclstand. sR. T, A. R.s
2. Lutz, Emerich Josef, wurde 1791 geadelt. sR. T. A. R.s
3. Lutz v. Lucius. Der NittcrgutSbesizer zu Knppitz, Joh.Lutz, wurde 1896 vom Kaiser mit v. LuciuS in den Adelstanderhoben, sv. Ledebur II. 65. III. 395.s S. auch Lucius v. Lutz.
4. Lüh v. Lütseuau. Der kais. Hof- und GerichtsadvokatJohann L- erlangte 1827 den Adclstand. sE. S.s
5. Lutz u. Stahlcnbcrg. Der böhm. Gntsbesizer Georg FelixL- wurde im I. 1773 mit dem Beinamen v. S. geadelt und indemselben Jahre in den Ritterstand erhoben.
sM. v, M. , Erg. 173. 366. — v. H. — Kneschke, Wappen Ill.sLutscrode, Litzenraide, Lutzenrode, Lutzenrath, Lutzenrodt, einnicderrhein. Geschlecht, das als ein aufgcschworneö imJülich'-schen, Köln'schen, Berg'schen und Cleve'schen gefunden wird.Adolf Kristof, Johann Franz, Joh. Reinhard, Brüder, wurdenum's I. 1651 in den Frciherrnstand erhoben. Die Familie führtin N. drei rechtöschräg aneinanderstoßende s. Rauten. Sie erscheint1284 und blüht in Sachsen.