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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Lüt Luk

in Schlesien und in der Oberlansitz begütert ist, und dievon Kaiser Josef am 5. Aug. 1769 in den Grafenstand erhobenwurde. Diese Linie ist erloschen; eine andere Linie in Preußenerhielt am 23. Nov. 1791 vom König von Preußen den Grafen-stand. sBucclin, W. l. <54. Sinap 1. 623 n. f. II. 736. König,sächs. Adelshist. I. 623 33. Pcckcnstein, theatr. Sar. P. I. C. II).139. Allgem. hist. Ler. Forts, snd It.. Gauhe I. 351. v. Krohne

II. 23593. 441. Kuauth, Orig- Beichl. 42. v. Ucchtritz I. Th.89.1.54. Sicbmachcr I. 154. n. 3. Dan. Ad. Lexikon 347.v. Meding III. n 593 n. f. Sächs. Wppb. I. 42. v. Ledebur II. 64.

III. 395. v. Zedlitz. v. Hefncr, preuß. Adel S. 18. T. >3; sächs.Adel S. 38. T. 42. v. H. Kneschke, deutsche Grafenh. II. 63.Allgem. gcncal. Hdb. I. 674. Zedlcr XVIII, ,239-32-1

Lütticz, Luttwitz, Lottitz, eine schlcs. Familie, die neuererZeit mehr in der Oberlausitz angesessen ist. Sie soll von densorb. Lutitinis abstammen.

sv. Hefncr, preuß. Adel S. 54. T. 63. v. H. Grosser, lausitz.Merkwürdigk. III. 48. 55. n. 6. Gauhe l. 344. Siebm. I. 79.n. 14. Sinap !. 624. II. 736. v. Zedlitz. v. Ledebur II. 64.III. 305. - Dorst, schles. Wppb. n. 429-1

Lüttwitz, Litwitz, ein sehr altes mähr. Geschlecht, das auchin Schlesien blühte. sSinap, schles. Curieus. I. 691.622.624. II.784. Gauhe I. 952. - v. Krohne II. 238-391. Zedier XVIII.S. 1713. - Sicbmachcr I. 602. II. 79. Dorst, schles. Wppb. n. 75.

v. Hcfuer, preuß. Adel S. 54. T. 63.s Balthasar v. L., schles.Vasall, wurde am 6. Okt. 1741 bei der Huldigung in Breslauin den preuß. Freiherrnstand erhoben, welcher am 2<1- Februar1788 ans den Landschaftsrcpräsentantcn Hanns Wolf L- ausge-dehnt wurde, so. Zedlitz. Siebmacher I. 56. Preuß. Wappenb.II. 47. v. Ledebur Ii. 64. III. 395. Taschenb. der frhrl. Häuser1869. v. H.s

Lützuu, Lützow, ein mecklenbnrg'sches, mit dem Erbland-Marschallamte des HcrzogthumS Schwerin begabtes, 1399 er-scheinendes Geschlecht, das zum Theil frciherrlich und gräflich istund sich auch in Obcrsachsen, in der Mark Brandenburg,in Bayern und Dänemark ausgebreitet hat. Des österr.Kämmerers n. k. bayer. Generalmajors L. Großvater erhob KaiserLeopold am 13. Febr. 1692 zum Reichsgrafen und am 23. Dez.1695 zum böhm. Grafen, so. Hcfner, preuß. Adel S. 54. T-63;bayer. Adel S. 15. T. 9. S. 46. T. 45; Mecklenburg. Adel S. 14; T- >2;württ. Adel S- 19. T. 11; Hess. Adel S. 13. T. 29. Mecklenburg.Wppb. v. Ledebur II. 65. III. 395. v. Wcstphalcn, monum. med.T. IV. tab. 19. n. 57. 61. v. Meding I. n. 499. Buccliui stcmmat.P. I. Zedier XVIII. 1,31 u. f. Gauhe I. 95254. v. LangS. 48. Dän. Wppb. 347. s Gottfried Freiherr v. L- wurde am23. Dez. 1695 in den Reichsgrafenstand erhoben. Der FreiherrGottfried Julius v. L. wurde im I. 1733 böhm. Graf. Derösterr. Oberstwachtmeister Sigmund v. L. wurde im I. 1786 inden Freiherrnstand erhoben. sM. v. M., Erg. 76. v. Zedlitz.Cast, Ndelsb. v. Württemberg. v. Schönfeld, Ad. Scheinst. II. 213.

Taschenb. der gräsl. Häuser 1837 u. f. Dorst, württ. Wppb.Tyroff, Wappcub. v. Württemberg. v. dem Knesebeck. v. H.Taschenb. der frhrl. Häuser l669.s

1 Lützel, märk. Adel. fGrnndmann 46-1Lützclburg, Litzeiburg, Lizelburg, ein altes rittermäßiges Ge-schlecht, welches bei allen Hochstiftern u. Ritterorden aufgeschworenist. ES stammt dasselbe aus Lothringen, hat sich aber nach-her in verschiedene Linien nach Elsaß, Breisgan, Sachsenund in der Lausitz verbreitet. Schon 1299 kommt Heinr. v. L.auf dem Turnier zu Wormbs vor. Die sichere Stammreihefängt mit Eginolf v. L. an, welcher 1359 zu Jarlingen in

Lothringen saß. Anton v. L. war knrsächs. Statthalter zuWeimar. Von ihm entstanden viele Linien, die aber alle wiedererloschen sind, bis auf jene des Friedrich Wilhelm Franz v. L.,Obersten. Joh. Wilhelm v. L. erwarb Snnzing, Jmolkamund Nameting; er war kurbaycr. Kämmerer und Oberst.Der kais. Oberst Weigand v. L. und sein Vetter Friedrich Wilhelmwurden 1665 in den Freiherrnstand erhoben.

so. Hatlstcin II. 297 u. f. Zedier XVIII, 1135. Angeli, ann.Brandend, lib. II. u. 11. Grosser, lausitz. Merkwürdig?, III. 43.Gauhe I. 954 -57. Tyrofs I. 35. Seifert, Genealogie adl. Elt.u. Kinder. v. Lang 132. Taschenb, der frhrl. Häuser 1848 u. 56. Sicbmachcr I. 126- Kneschke, deutsche Grafenh. II. 65. v. HlLützellnirg, s. Lureuburg.

Lützelow, ein uckermärk. Geschlecht.sGrundmaun, Vers, uckermärk. Adelshist v. H.s

7 Lühclstcin, eine gräfliche Familie im Elsaß, deren gleich-namiges Stammschloß auf einem hohen Berge, 6 Meilen vonStraßburg, liegt, wovon der Leztc im I. 1393 gestorben und dieGüter an die Pfalzgrafcn am Rhein gekommen sind.

fGauhe II. 663 n. f. G. Ch. Groll's westricher Abhandl. I. St.von den Grafen v. Lützelsiein. Zweibr. 1771. 8. v. H.fLutzeulnirg, s. Schenk.

Lühcndorf, s. Schenk v. Lützcnbnrg.

LütMwick, s. Lynker.

Lütsignad, s. Laichardinger.

Lugano. Adolf v. L. war 1857 österr. Marincverwalter.si Luge, eine alte, wahrscheinlich schon lange erloschene Fa-milie in den Marken, aus welcher Albrecht v. L. 1227 vondem Markgrafen Johann die Erlaubniß erhielt, Landsberg ander Warte zu erbauen,sv. Zedlitz. Beckmann, Gesch. von Frankfurts

Ltigiiaui, wahrscheinlich italienisch. Peter de L. war 1357Hauptmann im II. österr. Jägerbataillon. Anton und Josefv. L. waren 1835 Professoren an der nautischen Schule zu Trieft.Lugowski aus Tschccrcii, in Westpreußen,sv. Ledebur III. 395, ohne Wappen-Aug. s

Lutzrenstldcr, Kristian, erlangte 1627 den Adelstand.

HR. T. A. R-1

Luidl, kamen aus Bayern nach Steyermark, und wur-den von Kaiser Karl VI., namentlich der Hofrath und geh. Re-ferendar in Inn er österr eich, Joh. Josef L. und sein BruderSebastian, kur mainz. Hofrath, im I. 1716 in den erbländi-schcn und Reichsritterstand erhoben.sSchmutz II. 467. M. v. M., Erg. 173. v. H.f

si Luisch, ein erloschenes kölner Stadtgeschlccht, das noch1591 mit Hans und Hof Luisch belehnt wurde.sFahne I. 262. v. Ledebur II. 62, ohne W.-Ang.s

Luitjcns. Hieronimus L., Gntsbestzer auf Fremmersbergim Baden'schen, gebürtig aus dem Herzogthum Braun schweig,vermählt mit einer Fürstentochtcr aus Rußland, erlangte 1856den brauuschweig'schen Adel.sA. A. Zeit, von 1856. Kneschke, Wappen IV.jLuk. Wappenbeschreibung bei v. Ledebur II. 62.

7 Lukncsich. Der mit Majorskaraktcr aus österr. Dienstengetretene und sich in Frankfurt a/M. niedergelassene MichaelL. wurde im I. 1818 vom Kaiser von Oesterreich geadelt. Ervermählte sich mit der reichen Fräulein v. Grote, mit welcherer jedoch nur Töchter hatte, sv. Hefner, frankf. Adel S. 8. T. 7.Kneschke, Wappen III. E. S.s