Lüh — Lüt
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ein Adler über zwei Stäben). Joh. Georg v. L. eins H., knr-
bayer. Rath und Kanzler, starb, 79 Jahre alt, zu München
am 22. März 1719. Er war auch bayer. Gesandter beim
rastattcr Friedensschluß 1714.
Lühe, von der, eine alte Mecklenburg'sehe adlichc Familie,
welche bedeutende Güter besessen. Sie breitete sich auch im Braun-
schwcig'schen und in neuester Zeit im Württcmberg'schen und
in Dänemark aus. sv. Zedlitz. — Mecklenburg. Wappenbuch. —v. Ledebur II, 6!?. III. 305. — v. Hcsuer, sächs. Adel S. 33. T. 42;Mecklenburg. Adel S. 14. T. l I; Erg. Bd. S. 32. 43. T. 29. — v. H.
— Jo. Caselii Luhiadcs s. laudatio Joachim! et Henrici Luhior. eguitnmMegapolitanorum, beide in Pistorii Amocnitat. histor. jnrid. Th. 87.n. 5. ti. — Siebmacher I. 169. n. 7. V. >53. — v. Mcding I. n. 496. —Gauhe I. 949. — Inder nobil. Megapol. — Dan. Ad. Lex. 344. —Zcdler XVIII.) Dieses Geschlecht ist von den Schulten v. d. L.wol zu unterscheiden, sowie auch beide ganz verschiedene Wappenführen. Siehe Schulten.
Lühe, s. Schulten v. d. Lühe.
Litis. Der k. k. Postmeister zu Heidelberg u. kurpfälz.Regimentsrath Abraham L- wurde im I. 1717 geadelt.sM. v. M., Erg. 365. — v. H.s
-s Lülsdorf, ein Rittergcschlecht, welches im HerzogthumeJülich seßhaft war, einen rothen, oben und unten gezinntenQuerbalken in S. führte und 1625 noch blühte; erschienen wares in Urkunden 1214. sFahne I. 262. — v. Ledebur II. 62.)
Lündc». Der österr. Oberstlieut. Josef Heinrich L. wurdevon K. Josef II. im I. 1781 zum Freiherrn erhoben. sM. v. M.,Erg. 76. — v. H.) Weder im österr. Civilschcmatismns v. 1835,noch im MilitärschcmatismuS v. 1857 kommt der Name weiter vor.
-s Lüncbcrge, die sich auch Bicker, Eime, Wedels undBockhorst schrieben, besaßen bis 1566 das Erbkämmereramt imBremen'schen, sind aber in der ersten Hälfte des 17. Jahrhun-derts ausgestorben. sMußhard 374. — Köhler, von Erblaudhofämt.S- 65 u. f. — v. Meding II. n. 523. — v. H.)
1. Lüneburg. Dieses im Lüneburg'schcn im Herzogth. Zelleüber 159 Jahre begüterte Geschlecht stammt aus der zu Ende des16. Jahrhunderts vollzogenen ungleichen Ehe des Herzogs Augustvon Zelle mit der Jlsa Schmicdichen, eines Amtmanns zuEbsdorf Tochter, die ihm 12 Kinder gebar, welche am 9- Juli1625 von Kaiser Ferdinand II. in den Adelstand erhoben wurden.Wappen: Gethcilt von S- u. N.; oben mit r. Herzen besäet undeinem wachsenden bl. Löwen, unten leer.
sv. den: Knesebeck. — Siebmacher, Suppl. II. 28. — Grote, hannöv.Wppb. — Vehse. Gesch. des Hauses Braunschweig l. 8. — v. H. —v. Hesncr, Hess. Adel S- 18. T. 20. — Gauhe I. 949. — Tyroff I. B.
I. Th. 35. Ausg. — Zcdler XVIII. 1100. — v- Meding I. n. 497.
II. Zusaz. S. 730.1
2. Lüneburg. Die v. L. zu Lübeck, die aus Licflandstammen und im I. 1269 von da dorthin kamen. sSiebmachcr
III. 195.ff W.: In B. drei kleine g. thurmartige Figuren, 2. 1.sKncschke, Wappen II. — v. Praun, eidliches Europa 57. — Gauhe
I. 950. — Lairitz, Palmenwald 622. — Zcdler XVIIl. 1101.— v. H.)Lüne», s. Lünen, gen. Mohr.
Lüncfchtoß. Dem Heidelberger Professor Johann L. wurdeder angecrbte Adel von K. Leopold I. nntcrm 4. Mai 1696 bestätigt,sv. Hesncr, bayer. Adel S. 95. T. 112. — v. Lang, Snpplem. 121.
- v. H.)
Lüninck. Die Freiherren v. L. gehören zum westfäl. Adel.Ferdinand Frhr. V.L. war Fürstbischof zu Münster u. Corveyund starb 1825. Er war der 65ste und lezte Bischof daselbst-
Die Familie führt einen Vogel im Schilde und erscheint 1315.Der Frciherrnstand wurde am 6. Febr. 1845 von Preußen an-erkannt. sTaschcnb. der frhrl. Hänser 1858. — v. Hesncr, prcuß- AdelS. 54. T. 68. - v. Zedlitz. — v. Ledebur II. 63. III. 305. - Sieb-machcr I. 189 unter Leu ick. — Fahne I. 263.s
Die bei v. Hesncr, waldcckcr Adel, angeführten v. Lüningscheinen ein anderes Geschlecht zu sein, da deren Wappen verschie-den ist, nämlich in G. ein schw. Sparren, zu jeder Seite einschw. Vogel und unter dem Sparren wieder einer auf gr. Drei-Berge.
Lüning, Dr. Johann, Holstein. Kanzler, erlangte 1621 denR.Adelstand. sN.T. A.R.) Vielleicht das waldccker Geschlecht.
Lüpkc, eine adliche hannöv. Familie, von welcher Grote,hannöv. Wappenbuch, das Wappen angibt.
-s Lürnialb, eine in Westfalen seßhaft gewesene Familie,welche zwischen 1366 und 1681 vorkommt, sv. Ledebur II. 63.
— v. Steinen, westfäl. Gesch. Taf. X9VI.) Ferdinand Ritterv. Lu erwald stand 1857 als Hauptmann im 9. k. k. österr.Inf. Regiment.
Lucrwnldt. Der Hofrath und geh. tun er österr. ReferendarJobst Kaspar L. wurde im I. 1738 mit „Edler Herr" in denRitterstaud erhoben. sM. v. M., Erg. 173. — v. H.)
-s Lucrzer v. Zcchcnthalt. 1695 wurde Balthasar L. mit „v. Z."vom Kaiser geadelt. (Im Schild eine Krone, daraus ein Einhornwachsend.) Ferdinand v. L., k. k. Rcgierungsrath zu Salzburg,geb. 1758, -s 1314 daselbst als der Lezte seines Stammes.
's Lüfchwih, Lübschwitz, Lvbschytz, Luccwitz :c., eine sachsen-altcnburg. Familie. sSeisert's Genealogie 346. — König III.S- 740—47. — Glcichenstcin n. 53. — Gauhe I. 950. — Zedier XVIII.S. 1103- 1106.) Die Familie ist im I. 1728 erloschen, sv. H.)
-s LüsKow, ein pommer'sches Geschlecht, welches noch inder Mitte des 18. Jahrhunderts blühte. Es erlosch um 1779.
sv. Zedlitz. — v. Ledebur II. 63. III. 305. — Bagmihl II. Taf. XIV.u. XVII.s
Lüfowski, ursprünglich Pommer'scher, dann polnischer,zulezt schlesischer Adel. sSinaP II. 796. — v. H.)
Lüstcnow, s. Linstow.
Lützendorf, österreichisch. Michael Frhr. v. L. stand 1857als Major beim 4. k. k. Jägerbataillon.
Lütke. Markus v. d. L. wurde von Kaiser Ferdinand III. ge-adelt. Wappen: Ein Kranich. Die Familie ist in der ProvinzBrandenburg begütert und besaß 1689 Cremmen im KreiseOst-Havell. sv- Ledebur II. 63. n. I )
Lütke», eine der brem. Familien, die auf der „Gerste"wohnen und welche auch im Po mm er'scheu seßhaft ist. Sie er-scheint 1459. sv. dem Knesebeck.) Wappen: Gespaltenes Schild,zwei gegeneinander gestellte Hähne.
sGrote, hannöv. Wppb. 9. 34. — v. Ledebur II. 63. — Kneschke,Wappen I. 283. - Mußhard. — Ganhe I. 952. — Zedier XVIII.S. 1113 — 18, wo auch eine Ahnentafel und Stammbaum befindlich ist.
- v. H.s
-s Lktolstorsf, ein altes basler Geschlecht, hat einen Sparren,darüber einen Stern, im Schild geführt. fWurstisen 13.)
Lütter, von u. zu, mit und ohne den Beinamen: u. Loßhnusen.S. Lüder.
Lüttich, eine in Pommern mit Groß-Nossin ansässige Fa-milie, um 1734 und 1766. sv. Ledebur II. 64, ohne W. -Ang.sLüttichau, Litichaw, eine alte meißnische Familie, die auch
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