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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Lost — Lou

sv. Zedlitz, — Ihre Genealogie bei Zedier XVIII. 486. — v. LedeburII. 54. III. 304.^

Losthi». Die v. L. gehören zum Adel in Pommern,sv. Zedlitz. — Siebmacher V. 170. — Bagmihl IV. 23. — v. LedeburII. 54.1 Kommen auch als Lostin, ehemals Loske, Lotöke,Lastkc geschrieben vor. Wappen: Lcliwa.

Fofjbcrg, ans dem Herzogthnme Krain, wo die ältere Linieunter dem Namen Phaendlcr v. L. noch ansässig, die andereaber im Lippischen wohnt. sZwciter Nachtrag zum neuen geneal.Hdb. 1778. S. 15 u. f.s Joh. Anton Frhr. v. L. wurde am 8. Okt.1655 in den böhm. Grafcnstand erhoben, sv. H.fj

-s Lojjuihcr v. Löbnitz MM Steg. (Ein Schrägbalken, belegt miteinem zweite» eckig gezogenen Schrägbalkcn.) Steffan L. z. S.steht in der bayer. Landtafcl 1496.

LoszinsM v. Jorinuilmic), gali zisch. Porfirins L. v. I.stand 1857 als Oberlicut. im 33. österr. Inf. Reg.

1. Losq li. Loscnan, eine böhmische adliche Familie mit demBeinamen v. Losenau. Der böhm. Kammerrath Sebastian L.wurde im I. 1728 in den böhm. alten Ritterstand erhoben.

sGauhe Ii. 661. - M. v. M., Erg. 173. — v. H.s

2. Loch v. Lochiithal, ein böhm. gräfliches Geschlecht, mitdem Beinamen V. Losynthal. Joh. Anton L. wurde 1648 inden Freiherrn- und 1654 in den Grafenstand erhoben-

fR. T. A. R. — v. H. — Gaube II. 661.s

Loth. Der Direktor der kloster-neuburg er Zuckerfabrik,Johann Jakob L., wurde im I. 1793 geadelt.

(M. v. M. 222. - v. H-1

Lothoringi dclla Stuch, ein italienisches Marchcsengeschlecht.Andreas Marquis L- della S. stand 1857 als Unterlientenantim 2. österr. Huf.Regiment und Egid Marquis L. della S.war Kadet im 58- Inf. Regiment.

Lothe, f. Borni.

Lotter v. Konsto»). Der österr. Unterlientenant Adrian L.wurde im I. 1861 mit dem Beinamen v. K. geadelt.sM. v. M., Erg. 365. - v. H.f

Lottcrbcck. Die v. L. kommen in der früheren Geschichte vonBrandenburg vor; das Geschlecht schrieb sich auch Loterpeck,Luterbach, Lutcrbeck, Luterpcck; der Stammvater war der reiche,mit Markgraf Ludwig dem älteren um 1346 in die Mark ge-kommene bayer. Ritter Marquard v. L. Im I. 1346 wurde erVogt zu Spandan und 1352 markgräflicher Marschall, undwurde mit Kremmen beliehen. Derselbe wird als Ritter M. L.1346 unter Zeugen urkundlich aufgeführt.

(Cod. Brandenburg. XIII. 252. 258. — v. Zcdlitz.js

Lottrrsbcrg, Karl, Obcrlientenant zu Würzburg, welchereine v. Stauffenberg ehelichte, wurde 1826 in den bayer.Adelstand mit der Freiherrnwürde erhoben,sv. Hefner, bayer. Adel S. 46. T. 45. — Kneschkc, Wappen lV.ssLotticri v. Lotticrsdorff. Die Brüder Karl, Sartorius undRoman L. wurden im I. 1726 in den Freiherrnstand erhoben.sM. v. M., Erg. 76. - v. H.jj

Lottiiiski, f. Droschke. — Lottih, f. Luttitz.

Lottner, Johann Michael, Johanniterbeamter, ward nebstseinem Neffen, dem KreiSrath Johann Baptist L., am 26. Nov.1823 vom König von Bayern geadelt.sNeggs. Bl. v. 1823. Nr. 25. — v. Hefner, bayer. Adel S. 95. T- I l2.sLotto, österr.-italien. Adel, aus welchem Titian v. L.

1835 Adjunkt bei der k. k. österr. Direktion für Münzgegcnständein Venedig war.

Lottlim, Wytich v. Diese im Herzogthum Cleve begüterteadliche, jezt frcihcrrliche und zum Theil gräfliche Familie, die sichneuerlich Freiherren Wylich zu Bozclaer, zu Dirsfort w.schrieb, blüht besonders in den prcuß. Staaten. Das Reichs-Grafendiplom dieser Familie ist vom 26. Januar 1761 und diek. prcuß. Bestätigung vom 14. Juni desselben JahrcS. DerName L. ist durch Vermählung einer Erbtochtcr dieses HanscS demv. Wylich beigefügt worden. Einige der v. L. waren Erbhof-meister, Andere Erbkämmerer des Hcrzoglhnms Cleve,

sv. Steinen, wcstfäl. Gesch. 691. 696. — Dienemann, vom Joh.Ord.S. 338. 376. n. 28. - v. Mcding III. n. 976. - Hübncr II. T. 403.Anz. z. 386. Iii. T. 955 n. f. - Zedier XVIII. 574. I.X. 535. -Taschenb. d. gräfl. Häuser 1842 u. f. — Rodens II. 292— 309. SieheWylich. — Diplom. Jahrb. für den prenß, Staat >843- S. 262. —v. Zedlitz, - v. Ledebur II. 54. III. 147, — v. Hcfncr, prcuß. AdelS >7. T. 19. — v. H. — Kneschkc, deutsche Grafcnhäuscr. — Herzog,elsass. Chronik. — Ganhe I. 945. — Allg. gen. Handb. 1, 672 n. s.s

Loh v. Stmiblnn». Der Bankalwasscrmautheinnehmer FranzL. zu Laibach wurde im I. 1794 mit dem Beinamen v. S.geadelt. sM. v. M. 222. — v. HI

Lotzbcck, eine aus Weisscnbnrg am Nordgau stammendeBürger- und Rathsfamilic, welcher der Kaiser 1559 einen mitden Weishaupt gemeinschaftlichen Wappcnbrief gab. Sie kamin das Baden'schc und legte den Grund zu dem großen Handcls-Hause in Lahr, wcßhalb sie vom König von Bayern am3. Juni 1815 das Freiherrndiplom erhielt. Geadelt war die Fa-milie am 13. Nov. 1866 worden.

sCast, Adclsb. v- Baden. — Jahrb. des deutschen Adels v. 1346 u. f.— Bayer. Wppb. — v. Hefncr, bayer. Adel S. 46. T- 48. — Frhrl-Taschenb. v. 1856. — Kneschkc, Wappen I. 281. II. 487. — v. LangS. 181. - v. H.s

Foulieccc, o., Heinrich (Laubeck bei Somatingcn, B.A.Rod ach), bedrängt das Kloster Krentzlingen, dem hieraufGraf Nud, v. Habesbnrc Schuz leistet. Walther v. Loubeggf 1254.

Loucey. Die Grafen v. L. traten 1784 in die Dienste KönigFriedrich's II. von Preußen; sie kamen aus Frankreich;später nahmen sie den Abschied und begaben sich nach Schlesien,sv. Zedlitz. — v. Ledebur II. 54.j

Loucha, f. Laucha.

London. Der F. M.L. Gideon Ernst v. L., sein Bruder undseines Vaters-Bruders-Söhne Joh. Reiuhold, Karl Gideon undOtto Johann v. L. wurden im I. 1759 in den Freiherrnstanderhoben. Der Name wird übrigens auch Laudon, Landohn ge-schrieben gefunden, sTyroff II- 74. — Siebmacher, Suppl. VI, 24.fjEs ist ursprünglich eine schottische, dann licfländ. adlicheFamilie, woselbst sie an 366 Jahre seßhaft war. sHupcl, Mis-zelanicnsj Im Juli 1761 erhielt der kais. GencralfeldzcngmcisterGideon Ernst Frhr. v. London auf sein Ansuchen einen offenenBrief aus England, vermöge dessen seine Abstammung von einerjüngeren Linie des uralten schott, Geschlechts Laudon in derGrafschaft Ahr für richtig anerkannt wurde.

jFortges. neue gen. hist. Nachr. 23ster Theil. S. 911. — Hyrtl, diefürstl., gräfl. u. frhrl. Familien Oesterreichs 1851. — v. Firks, Urspr.des Adels in den Ostseeprvvinzen S. 163. — Jahrb. des deutschen Adels1848. — Taschenb. der frhrl. Häuser 1848 n.s, n. 1855. — v. Hefner,krainer Adel S. 14. T. 13. — Kneschkc, Wappen I. 252. — M. v. M.S. 68. - v. H.s