Lor — Lost
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3. Lorticr v. Störchen. Wann und von wem der bekannte, imI. 1797 verstorbene Publicist und Feudist, chemal. RechtSlehrer,zulezt wirkt, geh. Rath, Jgnaz Kristof L. v. S. zu Bamberggeadelt worden, ist nicht bekannt. sv. HstFordern», s. Gasteiger; Lorber.
Lorberftld, s. Zamboni v. L.
Lorch. Die v. L. stammen aus Galizien und befindensich in prcuß. Kriegsdiensten, sv. Zedlitz. - v. Ledebur II. 5istLorch, s. Born gast; Hertwig; Hertwig - Heyden;Hertwig-Leyen; Hilch; Schetzel.
Lorck, C. E., Sekondlieutenant im Garde-Hus. Reg., wurde1862 in den preuß. Adelstand erhoben.sA. A. Zeit., April 1862.j
Lorcngo v- Sulzbcrg. Der Kanonikus Dominik L. wurde mitseinem Bruder Franz Anton und seinen Vettern Johann Baptistund Hieronimus im I. 1715 mit dem Beinamen v. S. geadelt,und der knr Pfalz. Hofrath Joh. Baptist L. v. S. wurde im I.1729 in den Ritterstand erhoben.sM. v. M., Erg. 173. 365. — v. Hst
Lorcntz, Richard, 1826 kurhess. Gesandter in Berlin,wurde am 13. Mai 1816 vom Kurf, von Hessen in den Adcl-stand erhoben. Von zwei Söhnen befindet sich der eine als groß-britann. Major in der Kapstadt,sv. Hcfner, Hess. Adel S. 18. T. Igst
1. Lorcist. Die v. L. stammen aus der sächs. Stadt Mitt-weida, sind gegenwärtig in Schlesien seßhaft und 1796 vomsächs. Reichsvikariat in den Freiherrnstand erhoben worden, undzwar in der Person des Joh. Gottfried L. Der Adel war 1648in die Familie gekommen; siehe deshalb den Art. Adlershelm.
sv. Zedlitz. — v. Ledebur II. 51. III. 304. — v- Hefner, sächs. AdelS. 13. T. l'2; preuß. Adel S. 53. T. 68. — Kneschke, Wappen I. 280.— Sächs. Wappcnb. I. 58. — Tyroff I. 224. — Dorst, schles. Wppb.n. IS2st
2. Lore»), I., k. k. östcrr. Oberwerkführcr, Ritter der eis.Krone, wurde 1861 in den rittermäßigen Adelstand erhoben.
sA. A. Zeit., April 1861st
Forcisto, vielleicht Italien entsprossen. Christian Chevalierde L. war 1835 Nmtsingcnieur bei der k. k. niederösterr. Bau-Direktion.
Fori, ursprünglich de Loro genannt, aus Italien stam-mend. Aus dieser Familie erhielt der k. bayer. wirkt, geh. Se-kretär L. vom Kurf. Karl Theodor am 6. Juli 1792 ein Adels-und Ritterdiplom, sv. Lang S. 435st (Schon 1645 wurde einlothring. Edelmann und Stallmeister v. Lory in den Neichs-Freiherrnstand erhoben. sR. T. A. Nst Ob derselbe mit vorstehen-dem Lori Eines Stammes ist, kann nicht angegeben werden.)sv. Hcfner, bayer. Adel S. 94. T. III st Die Familie hat bis jeztvom Adel keinen Gebrauch gemacht, sv. Hst
Lorinski v. Schwerdtrc». Der östcrr. Major M. L. wurde1853 geadelt.
sA. A. Zeit. v. 1853. — Oesterr. Miüt. Schemat. v. I854stLos, s- Duras; Viczay.
Losa. Johann Kristian L. wurde im I. 1726 in den böhm.Ritterstand erhoben. Die Familie gehörte dem Kaufmannsstandean und ist in der Oberlausitz begütert,sv. Ledebur II. 53. — Kneschke, Wappen IV. — v. Hst
Losch, Los, eine adl. Familie in der Provinz Preußen. Adal-
bert L. war 1648 Landfändrich von Culm und sein Sohn Wla-dislaus Wojwodc von Marienburg. Moriz v. L. wurde 1733in den galiz. Grafcnstand erhoben. Ebenfalls die Grafenwürdeerhielten 1789 Josef v. L>, Kastellan von Biecz, und dessen dreiBrüder Michael, Franz und Felir.sv. Ledebur II. 51. III. 304. — v. Zedlitz.)
Loschi, ein österr.-italien. gräfl. Geschlecht, aus welchemAlois Graf v. L. 1835 Dcputirter bei der k. k. österr. Delegationzu Viceuza war.
Losenstcin. Dieses gräfliche Geschlecht stammt von den altenMarkgrafen oder Grafen von Steher ab; es ist im I. 1692ausgestorben, und war Erblandmarschall in Oesterreich unterder Enns. Nach Vehse, Gesch. des österr. Hofes ü. Adels IV.S. 245, waren die v. L. nicht Grafen, ob sie gleich diesen Titel
gebrauchten. sSpcncr, hist. insign Tab. g. — Sinap II. 739. — Sieb-machcr I. 22. n. 10. — Brandis, tiroler Ehrenkr. — Hartmann, Samml.— v. Meding II. u. 511. — Hübncr III. T. 734—36. — v. Wurmbrand,Cap. S. 227 in addendis. — v. HstLoshmiscn, s. Lüder.
Lost v. Lostuthol, s. Losy v. Losyuthal.
Losunii. Der Hofageut Otto Ludwig L. wurde im I. 1744geade lt, und nachdem er k. k. Rath und Assessor bei der ob derenns'scheu Deputation wurde, im I. 1748 mit „Edler von" inden Rittcrstand erhoben. sM. v. M. 128; Erg. 365. — v. Hst
Losoilsty, wahrscheinlich ungarisch. Anton v. L. stand 1857als liuterlieutenant im 8. österr. Hus. Regiment und Karl v. L.als Unterlieutenant im 3. Kür. Regiment.
Lospichi. Am 8. Mai 1729 wurde die hochfürstlich salz-burg'sche Adelsvcrleihung des Johann Adam Loßpichl bekanntgemacht. Fräulein Anna v. L., Pflegerstochter zu Golliug,tz zu Hallein 16. Mai 1816 (geb. 1767). Susanna v. L., derenSchwester, tz ebendaselbst 1825. sv. Schallhammernst
Lospichl, österreichisch. Franz v. L. stand 1857 als Unter-Lieutenant im 59. k. k. Inf. Reg. Vielleicht Lospichl.
Lossow, Lvssau, schles- u. märk. Adel, seit dem 14. Jahrh.im Brieg'scheu bekannt. Durch Adoption des Johann KristofKöhler im bosniak'schen Regiment durch den General Friedrichv. Lossow entstand die Familie der Köhler v. Lossow, des-gleichen die Kopka v. Lossow. Sie erhielten das Wappen derv. L.; doch wurde hinter den Luchs eine Lanze gestellt. DieLossow sind begütert im Brandenburg'schen, Magdeburg'-scheu, in den sächsischen Fürstenthümern und in Preußen,sv. Ledebur II. 53. III. 304. — Preuß. Wppb. III. 89. — v. Hefner,sächs. Adel S. 38. T. 42. — Sächs. Wppb. V. 66. — Siebm. I. 174.n. >0. — v. Meding II. n. 512. — Sinap I. 618. II. 791. — GauheI. 943 u. f. — Zedier XVIII. 481. — v. Zedlitz. — G. G. Küster,über die Familie der Herren v. Lossow, in den braunschwcig. gel. Anz.1752. n. 4. 1751. St. I03st Johann v. L. war 1666 Laudkomthurdes deutschen Ordens zu Lucklum, sv. Hst
Lojseiiboch. v. Ledebur, Ii. 53, führt an, daß 1746 ein Herrv. L. zwei Häuser in Berlin besessen habe. Ein Wappen istnicht angegeben.
Lostanges. Die Grafen v. L. gehören zu den französischenFlüchtlingen, welche im 18. Jahrh. der Religion wegen ihr Vater-land verließen und sich in die brandenburg. Staaten begaben.Kurfürst Friedrich III. von Brandenburg stellte den Karl v. L.als Obersten bei seinem Heere an. Er sezte sein Geschlecht inPreußen fort und starb 1763.