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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Lös -

Löschwitz, s. Lcschwitz.

Löscckc. Stammen nach v. Krohne nicht allein ans demHannoverschen, sondern auch, nach einem alten Stammbaume,von den sächs. Löser ab, haben aber ein anderes Wappen. Imallgem. Anzeiger der Deutschen v. 1823, Nr. 172. S. 1377, wirdgefragt, ob Krohne Recht habe? Die bejahende Antwort daraufsteht in Nr. 283 desselben Jahrgangs des Anzeigers, sowie inNr. 3t7 des Jahrg. 1824 noch eine andere Frage über diese unddie v. Loser-Rehfeld. In diesem Stammbaum steht, daß, daJoh. v. Löser das Glück gehabt habe, den Kurfürsten Friedrichden Weisen um das I. 1521 aus der Gefangenschaft zu befreien,so habe dieser seinen Rettern und dessen Nachkommen den NamenLöser in Lös ecke verwandelt und der Familie das Schwert imWappen zu führen erlaubt. Die Familie soll gegen Ende des17. Jahrhunderts geadelt worden sein,sv. dem Knesebeck. — Grote, hannöv. Wppb. — v. Ledebur II. 52.

— Kncschke, Wappen II. — v. HZ

Löscr v. Uchfcid. Dieses Geschlecht kam von Nieder- nachOber-Sachsen und ist seit 1745 reichsgräflich. Es ist einesvon den Geschlechtern, die sich meist ohne das Wort von schrieben.

lJ- G. Horn's Handbibliothek von O. S. I. 89. — v. Peckcnstcin,thcatr. Saron. I. 175—88. — B. Kindermann's löscr'schcr Ehrcntcmpel,Mspt. — Allgem. genealog. Hdb. I. 667 u. f. — König II. 577—622.

— Gauhe I. 929—34. Dessen genealog. Tabellen der 64 Ahnen ThomasLöser's. Chemnitz, 1715. fol. l Bg. —" Nachr. vom Urspr. und tapfer»Thaten des adl. Geschlechts der v. Löser; in Cur. Sar. 1734. n. 97. 338.

— v. Krohne II. 231—84. 438 n. f. — v. Uechtritz, dipl. Nachr. von1665—77, aus dem rcinharzer Kirchenb. V. 166—169. — v. >schönberg,II. 60 n. f. - Zedier XVIII. 263-269. — Seifert, Ahnentafeln. -Siebmacher I. 155. — v. Ledebur II. 52. — Sächs. Wppb. I. 46. —v. H.s

Lößl. Erhielten am 17. Sept. 1793 vom Kurf. Karl Theodorein Adels- und Ritterdiplom, sv. Hefner, baycr. Adel S. 94. T. III.

— v. H. — v. Lang 433 s

f Löthcn, ein ostpreuß. Geschlecht. Wappen?sv. Ledebur III. 364.s

Lötz v. Trcuenhort, österreichisch. Friedrich L. v. T. war1857 Hauptmann bei der k. k. technischen Artillerie und Josef L.v. T. Unterlieutcnant im 26. Inf. Reg.

s Lötzcn, in Ostpreußen begütert. Wappen?sv. Ledebur III. 364.s

Lötzcn, s- Seutter.

Lövenich. Nach einem Dorfe dieses Namens nannte sich einadlichcs Geschlecht, welches drei g. Balken in R. führte; dasGeschlecht, welches 1232 erscheint, blühte noch 1633 sBncelin I.S. 262. — Fahne I. 262s, ist aber von der bah er. Familiedieses Namens ganz verschieden, die sich übrigens Löwen ichschreibt.

1. Löw, Michael, wurde 1617 geadelt. sR. T. A. R.s

2. Löw v. Erlsftld. Der Direktor der Arzncikunde zu Prag,Joh. Franz L., wurde am 13. März 1685 in den Reichsadclstanderhoben u. 1698 Reichsrittcr; er war zulezt kais. Rath u. Hofarzt.

sGauhe II. 647. - R. T. A. R.s

3. Löw li. Gilcnlierg. Der Arzt und PhisikuS Anton RudolfL. zu Grätz wurde im I. 1765 mit dem Beinamen v. G. geadelt.

sM. v. M., Erg. 363. - v. H.s

4. Löw v. Löwcncgg, Konstantin Fortunat, ans den vorder-östcrr. Landen der Herrschaft Sonnenberg, erhielt 1639 einRcichörittcrdiplom. sR. T. A. R.s

5. Löw v. Löwenstcrn. Matth. Apelles L. v. L., ein Schlesier,

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hob sich durch die Musik so empor, daß er znlezt des Herzogs zuOels Kammerdirektor u. Staatsrath wurde, und von Kaiser Fer-dinand III. den Adel erhielt. sZedlcr XVIII. 215. — v. H.s

6. Löw v. Lvo. Marquardus de Loo, mileS, testis in einemBrief Herrn Heinrich's von Mecklenburg 1332. Ob hierhergehörig, ist zweifelhaft. sCod- Brandenburg. XIII. 132.s Bogusl.Ferdinand v. Loo wurde am 7. Sept. 1683 Ritter, sv. H.s

7. Löw, Lewe, vvn ». f» Itcüisiirt, eiu rheinländ. freiherr-liches Geschlecht in der Wetter an, dessen Stammhaus Stein-furth, und seit 1311 bekannt ist. Die Familie erscheint schon 1265in Urkunden, sv. dem Knesebeck. — v. Hcfner, nass. Adel S. 7. T. 8;Hess. Adel S. 18. T. 19. — Frhrl. Taschcnb. v. 1856. — Humbracht 58.

— v. Hattstein I. 364—69. — Neues genealog. Handb. 1777. S. 125.1778. S. 145. — Estor's Ahncnprobe Tab. 16. — Siebmacher V. 126.n. 6. — Schannat, fuld. Lehnhof 22. — v. Meding I. n. 496. — Gauhe

I. 935. — Zedier XVIII. 232. — v. Ledebur II. 55. — v. H.s

1. Löwe. I. Im Fürstenthume Oppeln in Schlesien. Siebesaßen oder befizen Kunzendorf, Wiednitz im Kr. Hoyers-werda , Zacharzowitz um 1723. sv. Ledebur II. 54. — Sinap

II. 791. — Gauhe II. 647.s II. In Mecklenburg, Freiherren.1736. sGauhe II. 647.s Ob diese beiden hier angeführten Fa-milien eigene Geschlechter sind oder nur Zweige anderer, kann nichtangegeben werden, sv. H.s

2. Löwe (wahrscheinlich schwed. Adel), Grafen in Schwedisch-Pommern, 1777. Wappen? sv. Ledebur III. 334.s

3. Löwe. Samuel L., Lieutenant im giller'schen Grenadier-Bataillon, wurde am 9. Sept. 1783 vom König von Preußengeadelt, sv. Zedlitz- — v- Ledebur II. 55. — v. H .s

4. Löwe, A., kais. Artillerichauptmann, wurde 1844 mit„Edler von" in den österr. Adclstand erhoben. sM. S.s

5. Löwe v. Uozmitlil, eine aus Böhmen nach Mähren sichwendende Familie, die von denen v. Hasenburg in Böhmenabstammen und Biwoym, einen böhm. Ritter, zum AnHerrnhaben soll. sBalbini Tab. stemmat. Il.s Die Familie ist, wenig-stens in den preuß. Staaten, erloschen. Im I. 1495 besaß die-selbe in Schlesien die Herrschaft Militsch; in Böhmen Rozmitalund andere Güter, fv. Ledebur II. 54. — v. H. — Gauhe I. 934 u. f.

— Zedler XVIII. 2I4.s

Löwcl, Johann Georg, Landrichter in Kulmbach, wurdeam 25. April 1817 in den bah er. Adelstand erhoben,sv. Hcfner, baycr. Adel S. 94. T- III. — v. Lang, Suppl. I2I.s

1. Löwen, Assner, wurde 1677 geadelt. sR. T. A. R.s

2. Löwen, Johann Georg, Johann, Johann Nikolaus undJohann Kristof, Gebrüder, wurden 1684 geadelt und der alteJoh. Georg L. erhielt ein Palatinat. sR. T. A. R.s

Löwcnart, s. Mizka. — Löwcnöach, s. Allasy.

1. Löwenlicrg, Wolf Leopold, kais. Rittmeister bei dem monte-cuculli'scheu Regiment, wurde 1667 geadelt. sR. T. A. R.s

2. Löwcnberg. Der kais. Obcrsthofpostamtsverwalter FranzLeopold v. L. u. sein Bruder Karl erhielten 1732 die Ritterwürde.

sR. T- A. R.s

3. s Löwcnberg, ein altes Dinastengeschlecht aus dem Sieben -Gebirg; es führte einen gcschachteten Schild.

sKrcmer, akad. Beiträge I. — Rhein. Provinzialblätter II. 3. S. 4.

— v. Mering, Ritterburgen II. 32. — Fahne I. 26t. II. 89.j

4. Löwcnberg ans Doickc, kommen 1663 in Stettin vor,wo Georg v. L. Stadtmajor war. Er stammte aus Tirol,sv. Zedlitz, Ad. Lex. Supplem. 314.s v. Ledebur, II. 55, führt