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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Lök — Lös

Friedrich Werner L., wurden im J> 1723 in den RcichSadelstanderhoben. (Tyroff, Wappcnwerk. — Hyrtl, die fürstl., gräfl. u. frhrl.Familien Oesterreichs 185(1, — Frhrl. Taschenb. v, 1855, — R.T.N. R.(Wollen schon 1521 den Adel erhalten haben (? !). (v. Hefner, Hess.Adel S, 18. T. 13. — Kneschke, Wappen I. 273. — v. H.f

Lökhcr ,,v. Sroneickreiiz". Am 5. Dez. 17(1» wurde die kais.Adelsverleihung für Löckhcr mit dem Beinamen „v. K-" bekanntgemacht von Salzburg, (v. Schallhammcrn.^

Löldcnseid, s. Vitali.

Löllhöfcl v. Löwciisprniig. George Friedrich L., Hofrath undEnvoyö ertravrdinaire in Warschau, wurde nebst seineu Brüdcruund Vettern am 1. Jan. 1713 vom König von Preußen mitdem Beinamen v. Löwensprung in den Adelstand erhoben,(v. Zedlitz. — v. Ledebur II. 53. III. 333. — v. H l

Lömlunbcrg > s. Vaunetti-

Loöu. Dieses Namens gab es mehrere Geschlechter in West-falen und in den Niederlanden, die in keiner Verbindungmit einander stehen und verschiedene Wappen führten. Siebmacher,XII. 25, bringt an 12 solcher Wappen bei. Man weiß nur vonfolgenden einige geschichtliche Bemerkungen anzuführen:

I. Locn, angesessen am Niederrheiu mit Lohn, Pfau-mühl, Iking, und in S. einen schw. Querbalken mit 2 oder 3,auch 1 Raben oben. Sie sollen aus dem Stamme des im 14tenJahrh. erloschenen Dinastengeschlechts v. Loen ihren Ursprunghaben, (v. Steinen, wcstfäl. Gesch. I. 133l. — Siebmacher, Suppl.XII. 25. n. 13. 11.12. - v. Ledebur II. 48.)

II. Loen in Westfalen u. am Niederrhein; sie führtenin G. ein schw. Einhorn und blühten noch 1702.

(Siebmacher, Suppl. XII. 25. n. 8. — v. Steinen l. 243. — v- LedeburII. 48. n. II.)

III. Loen, kamen aus Geldern nach den preuß. Staatenund nach Frankfurt a/M. gelegentlich einer Vcrheurathung.Sie führen ein gevicrtctes Schild: 1. F. Hermelin; 2. F. in R.drei g. Nehren; 3- F. in R. eine w. Rose; 4. F. in G. drei r.Kugeln. Aus diesem Geschlechte stammt der OberhofmarschallFrhr. v. L- zu Dessau. (Taschenbuch der frhrl. Häuser v. >855. —v. Ledebur II. 48. n- III. — Neues geneal. Handb. v. 1777 u. 1778. —Fahne I. 253. n. 4. — v. Zedlitz.) Hiernach war ihr AnHerr Dietrich».Heinsberg, welcher die 1336 ausgestorbenen Grafen v. Loßoder Loen durch seine Gemahlin theilweis erbte und Namen nndWappen annahm. Das Wappen war ein Löwe. Dasjenige,welches die Familie seit 25» Jahren führt, ist aber ganz ver-schieden. (v. Ledebur III. 333. — v. Hefner, preuß. Adel S. 53. T. 38 .1

Lönbcckc, s. Vorst.

Löncr i>. Laurcnlmrg, eine rheinländische, seit dem 15teuJahrh. bekannte Familie. f Gauhe I. 329. — v. Humbracht 57. —v. Meding II. n. 513. — v. H .j

Löper. Joh. Georg L., Ncgierungsassessor, Bcsizer mehrererGüter in Pommern, wurde am 2. Sept. 1786 vom König vonPreußen geadelt. Die Familie war bereits vor der Staudes-Erhöhung in Pommern begütert, jv. Ledebur II. 51. III. 334. —Bagmihl III. T. XVIII. — v. Zedlitz. - Kneschke, Wappen I. 283.j

Für v. Herne. Jakob Thomas L. v. H., der ReichsstadtLöwen Konsul und kurköln. Rath, erlangte 1697 die Neichs-Ritterwürde. fR. T. A. R.)

Lös. Am 7. April 1777 verlieh Erzbischof Hieronimus GrafColloredo den salz bürg. Adel für Benedikt und Josef L-fv. Schallhammern.s

1. Lösch v. HitjMtslMse», eine bah er. alte Familie, die seitder Mitte des 15. Jahrhunderts bekannt gewesen ist. Das Ge-schlecht stammt aus Rottenburg au der Tauber uud wurde vomHochstiftc Würzburg mit unterschicdlicheu Mannlehen begnadigt.AuS diesem Gcschlechte wurde der kurbayer. Rath, Kämmereruud Pfleger zu Kr a iburg, Wolf Wilhelm v. L., und sein VetterHanns Adolf v. L. im I. 1653 in den Frcihcrrn - und die Familie179» in den Grafenstand erhoben. (Zedier XVIII. >7l. — Taschenb.d. gräfl. Häuser 1844 u. f. — v. Hefncr, bayer. Adel S- 15. T- 3; Erg- Bd.S. 7. — Kneschke, deutsche Grafeuhäuser. — Bncelini stemmat. I. 237.— Gauhe I. 323. v. H.j lieber einen silbernen Becher uudeinige andere Fideikomniißstücke im Besize der Lösch finde ichFolgendes: Will). Lesch v. Hilkerzhausen 1579 hat sie vonseinem Vater Wilhelm Lösch, geweßtcn Pfleger zu Fridbergund fürstl. Hofmaistcr. Die Brüder des Wilhelm Lösch d- I.:Albrecht, Adolf, Otto nnd Balthasar. „Ein güldene Ketten inForm aincr Parfuesscr gürtl, welche weiland Kaiser Carl V obge-mclten vnsern geliebten Herrn Vattern selig, nach dem Vcldtzugvor Algicra, als er in HiSpania zu Ritter geschlagen ward, indie Ritterschaft allergnädigst verehrt hat, vnd 398 Ducaten schwerist — Mehr 24 silberne Teller mit Bayrisch, östcrr., Bathischcmvnd Göggcrizischen Wappen, — Mehr ain silberne Gicßkannten,steht auf dem Luck ein Leo, vnd hellt ain bayrisch geschmelztenvnd österr. Wappen, sammt dazu gehöriger Schüssel, — Mehr3 silberne Leuchter — leztlich ain verdckhteu Silberneu Pechcr inForm eines Taufstcins Oben auf dem Luck das Bayrisch vudOesterreichisch (? — soll heißen Badisch) Inwendig SebastianJordans gcwcsten Pflegers zu Crontsperg seligen vnd seinerHausfrauen Wappen geschmelzzt. Außen aber hcrumb allcrlaj, vndviler Grauen, Herrn, vom Adl, vnd anderer Schilt gestochen,wigt 4 Mark, 11 Lot." Adolf Lösch erhält sie nach AbsterbenWilhclm's, seines Bruders. Balthasar Lesch erhält diese Stückeals Stammältester nach Absterben seines Bruders Adolf Lesch.

Anno 1617. (Aus Graf Ldsch'schen Orig.Urkund. 11. Juli 1851, inwelchem Jahre der bewußte Becher in einem Pfandhaus zu Münchensich befand, v. Hfr.)

2. Lösch (Lesch) v. Mülleichcii», eine ob erHess. Familie.(Gauhe I. 929. — v. H.)

3. Lösch zu Item, ein ursprünglich östcrr. Geschlecht, dassich im I- 147» nach Bayern wendete. Als es freiherrlichwurde, ward ihm auch das alte Wappen der v. Göyeritz ver-liehen. Kurfürst Karl Theodor von Bayern erhob es am16. Sept. 179» in den Grafcustand. (v. Lang 47. — Allg. histor.Bibl. III. 174. — Zedier XVIII. 171. — Siebm., Suppl. VII. 5. -Tyroff l. 93. — Bayer. Wppb. I. 72. — v. Woltern I. 147. — v. H.f

Löschliraiid, ein adl. Geschlecht in den Marken, welches im18. Jahrh. ansehnliche Güter besaß und noch blüht.

(v. Zedlitz. — v. Ledebur II. 5l.j

Löschcnlwhl. Der österr. Hosrath und Kanzleidirektor beimArtillcricwesen, Johann Kristof v. L., wurde im I. 1758 in denFrciherrnstand erhoben. (M. v. M. 67. — v. H.)

-f Löscher, eine adlichc Familie, welche im Merseburg'scheuvorkommt, wo Anton Günther v. L., der wahrscheinlich 1666 denAdel erwarb, Konsistorialrath war. Er hinterließ keine Söhne,(v. Ledebur II. 51. — v. Zedlitz. — Griesinger 836.)