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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Linp — Linp

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Linprinicr, Job. Daniel, knrbaycr. Münz- und Bergrath,wurde 1753 in den rittcrmäßigcn Adclstand erhoben.iSicbmachcr V. 373. — M. S.s

Lins, auch Linß v. Dorndorff, Linsen, ein oder zwei verschiedeneschwäb. Geschlechter. ConraduS dictns Linse, filius HenriciLinsen tcstis in einem walkcnricder Brief 1303. sUrk. B.für Niedcrs. III. 17. — Zedier XVII. 1450. 1454.ss Die v. Linsenwaren hcuneberg. Vasallen (wahrscheinlich einerlei mit Liuß).sv. HO

Li»schotte», s. Strick v. L.

Linsee. Der LandschaftSsekretär Franz Anton L. zu Teschcnwurde im I. 1311 in den Ritterstand erhoben.sM. v. M. 128. — v. HO

1. Linsnig, Lynsingcn, Lhnsnngcn, ein altes adlicheS, seit 1784frhrl. Geschlecht, das in der Weiterau, im Lüttich'schcn, aufdem Eichsfeldc, im Hessischen, Thüringen'schcn undBraunschweig'schcn seßhaft war, auch auf seinem gleichnamigenStammsize noch die Schlösser Gesberg und DcnSburg besaß.Die Hanptlinic in Hessen starb im I. 1721 aus, jedoch stammtdie cichSfeld'sche von ihr ab. Sie waren Erbtruchsessen derGrafen v. Ziegeuhayn. (Sächs Wppb. III. 35. — v. d. Knesebeck.— v. Zedlitz. — Grote, hanuöv. WppbO Die Adoptivtochter desverstorbenen Frhrn. A. L. v. Linsingen, AgneS Erdmuthe Wil-helmine Rosalie Linsinger, wurde 1847 vom K. von Preußenin den Adelstand erhoben. sE. S. — v. Ledebur II. 4t. — Gräfl.Taschenb. von 1856. — Frhrl. Taschenb. v. 1856. — v. Hefner, preuß.Adel S. 17- T. 18. S. 53. T. 67; sächs. Adel S. 13. T. 12. S. 37. T. 42;Hess. Adel S. 18. T. 19. — v. 5zattstein III. Suppl. 98. — v. Krohnc,II. 253—78 u. 112. §§. und im 110. wird Biedermann aufgefordert, allenoch etwa von diesem Gcschlcchte aufzufindende Nachrichten an die v. lin-sing'schen Gerichte zu Agnesdorf gefälligst einzuschicken. — F. L. A. Hör-sckelmann's Geschlcchtsfolge der Herren v. Linsingcn; ein Anh. zu seinenStamm- n. Ahnentafeln. Kodnrg. >785. f. 5. gl. — A. E. v. Linsingen,Geschlechtssolgc der uralten ritterl. n. stistSmäßigen Familie v. Linsingen.Erfurt, 1774. sol. — Seifert, Genealogie adl. Elt. n. Kinder. — Neuesgcnealog. Hdb. 1777. S. 282—88. 1778. S. 139—45. — Rommel, Hess.Gesch. II. 201. — Siebmacherl. 135. n. 3. hessisch; I. 182. n. 8- braun-fchweigisch, aber fast einerlei Wappen. — Zedier XVII. >457 u. f.sjEin Stammrcgister von diesem Geschlechte hat auch Theodorv. Steinmetz, Ursprung des adl. Römers Mar w. sLüderscn'sSammlJ Der hanuöv. General der Kavallerie, Karl Freiherrv. L., Großkreuz des Guelfenordens, Kommandeur des Bathordcns,erhielt den preuß. Grafenstand snb dato Berlin, 17. Jan. 1816.

sv. HO

2. Finsing v. Linsinglnirg. Der Arzt und Professor Peter L.zu Innsbruck und dessen Bruder Franz wurden im I. 1709mit dem Beinamen v. Linsingbnrg geadelt.

fM. v. M., Erg. 362. — v. H.s

Linsingspurg, f- Lemmen.

Linjlaw, ehemals Lustcnow, eine m ccklenburg. Familie,die von den Wenden abstammen soll. Sic war auch im Bre-men'scheu ansässig. Diese uralte, theils adliche, theils freihcrrlicheFamilie ließ sich unter dem König Antirus in Mecklenburgnieder, besaß, das gleichnamige Stammhaus viele hundert Jahrehindurch und thciltc sich in die pommer'sche u. in die mccklen-burg'sche Linie, wovon diese sich Linstow, jene Lustenow solauge schrieb, bis sie im I. 1259 ausstarb. Eginhard, nachherKarl's des Großen Schwiegersohn, und anS demselben der berühmteAlbert Cranz erwähnen schon eines vornehmen Kriegsoberstcn Na-mens L., der sich mit seiner Legion nach England begeben

mußte. Im I. 1189 wurde Heinrich L. von Kaiser Friedrich I.wegen der bei der Einnahme von Jerusalem bewiesenen Tapferkeitauf dem hl. Grabe zum Ritter geschlagen. Georg L. wurde 1017Dechant zu Havclberg und Hermann L. 1203 Dcchant zuRatzcburg. Die vormaligen engl. u. schott. Lords Li vingstonstammen aus dieser Familie. Eine Linie dieses Geschlechts hattesich zu Thedinghausen im Brcmen'schen niedergelassen. DieNachkommen davon leben jezt im Auslände. Der Kapitän Voll-rath Levin wurde 1727, der Generalmajor Levin 1757, der geh.Rath Egert Kristof 1779 und der Kammcrhcrr Kristof Hartwichv. L. mit seiner Gemahlin, geb. v. d. Lühe, in Dänemarknaturalisirt und unter den dän. Adel aufgenommen.

(Zedier XVII. 1461. — v. Zedlitz. — Mecklenburg. Wappcnbuch. —v. Ledebur II. 41. — v. Hefncr, Mecklenburg. Adel S. 13. Taf. 11. —Ganhe I. 912. — v. Krohnc II. 278 — 81. 438. — v. Westphalcn,monnm- med. III. Tab. 6. ^ Sicbmachcr V. 154. n. II. — v. MedingIII. n. 499. — Dän. Wppb. 334. — v. HO

Lintlierg, ein osnabrück'sches Geschlecht, welches im leitenJahrh. vorkommt. (Hammclmann, Epist. chron. Osn. II. und Op.geneal. hist. p. 610. — Zedier XVII. 14610

Linteln, eine fricsländ. adliche, jezt freihcrrliche Familie.Im I. 1664 erlangte ein Zweig der Familie die gräfl. Würde;schon 1627 hatte der kais. Oberst v. Liudlo, einerlei mit Lintels,den Freiherrnstand erhalten. Siehe Liudelof u. Lindlo.(R. T. A. R. — Fahne I. 249. II. 88. — v. Ledebur II. 42. III. 302.

— Bucclini stemmat. I. 206. — Gauhe I. 912. — Zedier XVII. 1462.

— Siebinacher II. III. — v. HO

Linien. Die v. L. gehören dem Adel in Kurland an. ImI. 1806 stand ein Oberst v. L. im preuß. Heere, welcher ausKurland gebürtig war; eine Tochter desselben wurde Stiftsdamevom hl. Grabe, ch. Der Sohn steht wieder in preuß. Kricgö-Diensten. sv. Zedlitz. — v. Ledebur II. 42.jLintcnluirg, s. Satterer-Linthnt, s. Gramm out.

Finthen», s- Lindl)eim.

Linttnr, ein adliches Patriziergeschlccht in Köln.

(Sicbmachcr V. .305. — Zedier XVII. 1465. — Fahne I. 249 u. 379,wo eine StammtafelO

Linlncrn. Der bah er. Artillcricobcrst Thomas L. erhielt vomKurf. Mar. Emmanuel am 12. Febr. 1722 den Adel.

(v. Lang 433. — v. Hcfner, baycr. Adel S. 94. T. 110. — v. HOLintorff. Diese Familie blühte um 1430 bei Havelburg,sv. ZedlitzO Wahrscheinlich einerlei mit Vindorfs.

Finh, ein Rittcrgeschlccht in Kärnthcn.

(Sicbmachcr III. 88. — Zedier XVII. 14700

Linhcnich, ein adl. Geschlecht, welches am Niederachen!, inKöln, angesessen war. (v. Ledebur II. 42. — Fahne I. 2500

Linungen. Heinricus de L. tcstis in einem walken riebe rBrief 1231. sllrk.Buch f. Niedcrs. II. 1360

1. Lnirwcilcr- Der KriegSkommissär Johann Ernst L. inBöhmen wurde im I. 1740 mit seinem Bruderssohne geadelt.

(M. v. M., Erg. 362. — v. H.s

2. fi Lnirwcilcr 11. Vttwcitcr, ein altes, aus dem Tri er'scheusich auch nach Schlesien verbreitendes Geschlecht. Hcnel, 773,hat durch einen Druckfehler LcngSwcil.

(Sinap II. 784. — Zedier XVII. 1474. — v. Ledebur II. 42. —v. HO