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Lindo — Linn
Findorff, eine adliche Familie, deren Wappen Siebmachcr, IV.S. 114, nnd Zedier, XVII. 1407, geben.
7 Lindow, Gr. zu. Die Grafen von Ruppin haben ihre Ab-kunft von Lindow bei Zcrbst, nnd waren ihre AnHerren die Gr.von Arnstein. Nach Aussterben der Grafen zu L. und HerrenzuMnppin, was im I. 1525 geschah, siel ihre Herrschaft anBrandenburg. sZedler XVI. 1312 u. ff. — M. Dietrich, histor.Nachr. von den Gr. zu Lindow n. Rnppin. Berlin, 1725. 8. 221 S.— v. Zedlitz. — Garthe It. 639. — Beckmann, anhalt. Hist. — v. H.sLindow, f. Brand v. Lindau.
Lindowski, ein im Osterode'scheu und Gilgenbnrg'scheuangesessenes adlicheS Geschlecht, sv- Ledebur II. 40.sLindsoy, s. Greifs.
1. -s Lindstödt, Lindstettcn, Linstcten, eine sehr alte pom-ni er'sche Familie, die auS der Mittelmark, wo ihr Stamm-Schloß dieses Namens gelegen, stammt, und welche auch in derUckermark geblüht hat. sMicrälins. — Grundmann 45 — GauheI. 9ll. — Vanselo 285. — Angeli, Annal. — Enzel, Chrvn. —Klüver 123. — v. Zedlitz. — Sieinnachcr III. 166. — Zedier XVII.S. tili). — v- Ledebur II. 46. III. 362. — v. H s
2. Lindstödt, ein schwäb- adlicheS Geschlecht.sZedler XVII. I4I2.fs
Lindl, Anton Franz, kursächs. Oberst, wurde am 10. Okt.1777 in den Adelstand erhoben, sv. Hefncr, sächs. Adel S. 37. T. 41.Sächs. Wppb. V. 65. — Kneschke, Wappen II. 279. 494. — v. Wolfrainitz,Collect. Mspt-s
Lindum, s. Ruedt.
Lingoucr v. Lindcnthai. Der österr. Oberstwachtmeister G.L. wurde im I. 1810 mit dem Beinamen v. Lindenthal geadelt.sM. v. M. 221. - v. H.s
ff Lingclsheiui. Die v. L. stammen aus dem Elsaß; ihrSchloß daselbst wurde schon 1262 zerstört. Mehrere Mitgliederdieses Geschlechts standen in Holland, n. prenß. Kriegsdiensten,sv. Zedlitz. — v. Ledebur II. 41.^ Erloschen 1835-
Lingcnhogcn. Comes GodefriduS de L. testiS 1155 in einemBrief des Klosters Walkcnricd.sllrk. Buch für Nieders. II. 16.sLingenthnl, s. Zachariä v. L-
Finger, ein brandenburg. Geschlecht. sZedler XVII. 1426.^jKristian L., Kapitän der Artillerie vom Reg. König von Preußen,wurde am 12. März 1705 geadelt, welcher Adelstand dem Oberst-Lieutenant der Artillerie, Peter Salomen L., am 3. Dez. 1787erneuert wurde, sv. Zedlitz. — v. Ledebur II. 41. — Prenß. Wppb.III. 86. 87. — v. H. — Kneschke, Wappen I. 275.fi
Lingg v- LinggenM. Der Generallieutenant Joh. Baptist L.wurde vom Kurf, von Hessen mit v. Linggenfeld in denAdelstand erhoben und solcher vom Großhcrzog von Baden 1827anerkannt. sM.S.s
Linglj. Die Freiherren v. L. stammen aus der ProvinzPreußen, sv. Ledebur II. 41-sj Am 23. März 1573 wurdeder Familie ein Wappenbrief erthcilt. Sie ist vorzüglich in Ermc-land begütert, sv. Zedlitz.js
Linghcn v. Ehrcnstreit. Der österr. Fändrich Franz Josef L.wurde im I. 1763 mit dem Beinamen v. E. geadelt.sM. v. M. 221. — v. H-!
Linhar, auch sonst Fintclar, ein köln. Geschlecht, das Einigevon dem Samnitischcn herleiten.sSpcner, op. her. P. gen. p. 146. — v. H.s
1. Linhnrd, eine frank. Familie, die wahrscheinlich mit derleonhard'scheu eine nnd dieselbe ist. sv. H.s
2. Linhnrd, Fr., österr. Gencralanditor, erlangte 1854 denrittcrmäßigcn Adelstand.
sA. A. Zeil. v. 1854. — Oesterr. Milit. Schcmat. v. t855.s
Finhnrt. Der erste Kreiskommissär zu Tesche», Franz AntonL., wurde im I. 1811 in den Ritterstand erhoben.
sM v. M. 123. — v. H.sLinicnstrcit, s. Pacher-Linicnsturni, s- Gärtner.
Link, k. bayer. geh. Referendar des Ministerialdepartcmentsder Finanzen, wurde am 10. Dez. 1809 zum Ritter des Civil -Verdienstordens der bayer. Krone ernannt nnd am 14. Juli 1813immatrikulirt. sv. Lang 432.s Derselbe wurde 1824 als Vice-Präsident der Obcrdonaukreisregicrnng in den erblichen Adelstanderhoben. Sein Vorname ist Arnold, sv. Hefncr, bayer- Adel S. 93.Taf. 116. — v. H.s
Linken, s. Vincke, Linken.
1. Linker, Ludwig Jakob Friedrich, Oberst im Generalstabzu Darmstadt, wurde am 30. Mai 1835 vom Großherzog vonHessen in den Adelstand erhoben.
sv. Hefncr, Hess. Adel S. 19. Taf. 26.s
2. Linker u. Lnhenwick, Lynker, Freiherren auS Hessen,hatten vor 300 Jahren das in der Grafschaft Holzapfel gele-gene Schloß nnd Rittergut Däbcrthausen und sind neuerlichim Weimar'scheu und auch am Rhein :c. begütert. DerMaltheserritter u. Adjutant der böhm. Leibgarde, Klemens Frei-herr v. L., wurde 1816 in den Grafenstand erhoben. jM.v.M. 24.
— Sachs. Wppb. III. 34. — Kneschke, deutsche Grafenhäuser II. 46. —Hörschclmann's Sammlung, I. 48, nach welchem sie u. die Lynker vonEinem Stammvater abstammen, ob sie gleich verschiedene Wappen hätten.sDaS Wappen der v. L. n. L. besteht in qucrgetheiltcm Schilde,oben in B. ein w. Lamm auf r. Sparren, unten ein Granatapfelmit 2 gr. Blättern. Jenes der v. Lynker in einem W .Lamm aufschiefem, halbrundem schw. Balken stehend; unten eine Perle ineiner offenen Muschel. Die v. Linker wurden 1658 mit v. Lützcn-wick in den Frciherrnstand erhoben, zur Erinnerung an die be-standene Freundschaft mit einem Deutschordensritter aus leztcremGeschlechte. Sie standen häufig in hessen-darmstädt'schen u.kurtrier'schen Diensten und erwarben Nomsberg in Bayern.Im I. 1763 wurde die Familie in die Neichsrittcrschaft aufge-nommen. Wann sie geadelt worden ist, vermag man nicht anzu-geben. Siehe auch Weg euer.
sHörschelmann, gcnealog. Adclshist. I. 11 — 15, mit Wappen u. Ge-schlcchtstafcln. — N. geneal. Hdb. 1777. S. 286 u. f. 1778. S. 137 n. f.
— Siebenkecs l. B. i. Abschn. 2s Heft S. 49 u. f. — Tyroff 96. —Sinap II. 374. — Gauhe, Anh. 1672—74. — Siebmacher, Suppl. II.S. >4. — v. Zedlitz. — Tasch. der gräfl. Hänser 1844 n. f. — S. auchLynker. — v. Hefner, sächs. Adel S. 13. 59. — v. H.s
Linkcrsdors, Linckcrsdorf. Ein v. L. soll 1766 aus Würt-temberg gekommen und in preuß. Kriegsdienste getreten sein,wo seine Nachkommen sich noch in neuester Zeit — 1843 — be-fanden. sv. Ledebur II. 4l. III. 362. — v. Zedlitz.s
Linncnfcid. Die v. L. gehören der Oberlausitz an undbestzen Verna bei Lauban. Der Gntsbcsizer David Kristof L.war am 12. Dez. 1792 geadelt worden,sv. Ledebur II. 41. III. 362- — v. Hefncr, sächs. Adel S. 37. T. 42.
— Sächs. Wppb. VI. 66. — v. Zedlitz. — Dorst, schles. Wppb. I. 37.
— Kneschke, Wappen Il.s