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Linda — Linde
Manier, eine schlesischc, im Fürstenthume OclS begüterteFamilie. sSiuap I-699 ». f. II. 781» — Gauhc I. 997. — ZedierXVII. 1319) Wappein Ein von N. u. S. gethcilter Schild, obenein springendes s. Roß, unten auf gr. Dreibcrge ein gr. Linden-Baum. so. Zedlitz. — v. H)
Lindaro, s. Lazarich.
Lindau, eine rhcinländischc, seit dem 13. Jahrh. bckauuteFamilie. — In N. ein s. Schrägbalken, am Obercndc mit einemLindcnblatt oder Lilie belegt. — Ihr Stammhaus war Lindau,jczt Lindeu thal bei Wiesbaden. Sie wohnten auch zu Eltvilleund Armada bei Fraucnstcin, waren Burgmäuner zu Wies-baden, Vasallen der Grafen v. Dich und trugen von Mainzdas sog. Lindaucrgericht zu Lehen und bekleideten in diesem Erz-BiSthum die ansehnlichsten Stellen, bis sie in Folge ihrer Neigungzum Lutherthume von dort weg und in Abnahme kamen. Siesollen noch 1736 geblüht haben. Ein Zweig waren die Mönchenv. L. (s. diese). sO- S. ^ Vogl 532. — v. Ledebur II- 38. —v. Zedlitz. v. — v. Humbracht, Tab. 286. — Siebmacher I. 125.n. 4. — v. Meding ll l. n. 493. — Gauhe I. 997. — Zedier XVII.S. 1353)
Lindau, s- Annich; Brand v. L.; Lindow.
L Linduuer, L. v. Freyham, ein Münchner Patrizier-Geschlecht, welches 1589 einen Wappenbricf erhielt und 1795 ge-adelt wurde. Zu Ende des 18. Jahrhunderts erloschen.
sv. Hefner, -s bayer. Adel S. 19. T. 16.)
1. Linde, v. d., ein altes preuß. Nittergcschlecht, welches inN. einen schrägrechts gestellten g. Liudenast, an der oberen Seitemit 3, an der unteren Seite mit 2 Blättern, führt. Gottfriedv. d. L. war 1374 Obcrmarschall beim Deutschorden, und Nikolausv. d. L. 1577 Bnrghauptmann von Danzig. Im I. 1849 blühtedas Geschlecht noch in dem Obristlicut. a- D. v. d. L. zn El bing.Schwedische Freiherren 1653. Die Familie kommt auch inSchlesien bei Breslau vor.
sSicbmacher III. 167. V. 332. — Sinap II. 781. ^ v. Zedlitz. —Zedier X VII. 1364. — v. Ledebur II. 38. III. 39I.s
2. Linde, gen. Fricdcnrcich. Ein in dän. Diensten stehenderLieutenant dieses Namens erhielt 1813 vom König von Däne-mark die Bestätigung seines alten Adels. Vielleicht ein Abkömm-ling der v. d. Linde.
3. Liudc. Der Doktor b. Rechte, Justinus Timotheus Bal-thasar L., geh. Staatsrath und Kauzler der Universität Gießen,wurde 1839 vom Großherzog von Hessen geadelt.
sv. Ledebur II. 38. - v- H. - v. Hcfner, Hess. Adel S. 18. T. 19)
4. Linde, von der L. Dieses im Kurfürstenthnm Hessenbedicnstete Geschlecht soll aus Schweden stammen; es führt einvon S. u. B. getheiltcS Schild, oben nebeneinander zwei gr. Lin- ,den, unten liegend ein n. Nebzweig mit einer Traube und einemBlatt. Es unterscheidet sich durch dieses Wappen von dem preuß.Nittcrgeschlcchte v. der Linde.
sv. Hcfner, Hess. Adel S. 18. T. 19.)
5. Linde, Lynde, eine im Stifte Gandersheim begüterteFamilie. sHarenbcrg, Diss. III. 883. Diss. X. 1469. 1568. — ZcdlerXVII. 1363 u. f. - v. H.)
6. Linde v. Linde». Der österr. Oberst Chevalier Josef L.wurde im I. 1791 mit dem Beinamen v. Linden in den Frei-hcrrnstand erhoben. Joh. Gottlicb L. war 1788 geadelt worden.Wahrscheinlich der Vater des Chev. Josef L.
fTyrofs II. 74. — Ocsterr. Wappenb. XIV. 76. — M. v. M. 66:Linder v. Linden; Erg. 75. R. T. A. R. — v. H)
Lindcck, Lindcgg, ein österr. Rittcrgcschlecht. sLazü, wienerChronik IV. 29. — Zedier XVII. 1365.) Eines st ehcrmärki -schen und eines krainer Geschlechts gedenkt Valvasor XV. 345.Zedier a. a. O. sv. H.)
Lindcck, s. Lindau.
Lindcl, Joh. Josef, kais. inner österr. Regierungskanzler znGratz, und sein zu Augsburg wohnender Bruder, kurmainz.geh. Rath, wurden 1716 in den rcichsrittermäßigcn Adelstand er-hoben. sN. T. A. N.)
)- Lindcllinch, ein im Kanton Steigcrwald sonst ansässiges,aber um 1429 erloschenes Geschlecht. Ihr Stammschloß lag beiSpeckfcld; der erste Lehnbrief kommt 1399 vor.
sBicdcrurann, Stcigerwald Tab. 228. — v. H.)
Lindclo, s. Lintels-
Lindetof. Der Großherzog von Hessen erkannte unterm7. Okt. 1825 den dem Professor Dr. Friedrich v. L. zustehendenAdel nach beigebrachter Nachweisuug der Abstammung von demalten adlichcn Geschlcchte der Lindelöff in Schweden ansv. Hefner, Hess. Adel S. 18. T- 19.) Vergl. Lintelo. Im I.1862 erhob der Großhcrzog von Hessen seinen JustizministcrDr. Friedrich v. L. in den Frcihcrrnstand.
)A- A. Zeit., Okt. 1862)
1. Liiidcmann, eine sächs. Familie, die von dem berühmtenRechtSgclehrtcn und kursächs. Premierminister Lorenz L., vondem in Müllcr's sächs. Annalen von 1563—1577 vielerlei zu lesenist, abstammt. Der Minister Dr. Lorenz L- soll den Adel schon1563 erhalten, aber nicht gebraucht haben. Dr. Gottfr. Fcrd- L-,sächs. Hofrath, und sein Vetter August L., Kommissionsrath, er-hielten am 24. April 1783 und 11. Juli 1784 von K. Josef II.Adelscrneuerung; die jüngeren Brüder des Elfteren, FriedrichFerdinand und Friedrich Adolf, erhielten eine solche am 31. Juli1799, und an demselben Tage wurde auch Gottfried Ferdinand L-vom sächs. Neichsvikariat in den Frcihcrrnstand erhoben. Dersächs. Oberstlieut. Wilhelm Fcrd. Frhr. v. L-, Universalerbe dessächs. geh. Raths v. Just, erlangte am 29. Mai 1824 die Er-laubnis), Namen und Wappen der v. Just mit den seinigcn zuverbinden, vcrerblich nach Erstgeburtsrecht.
sv. Hefncr, sächs. Adel S- 12. T. II. — Taschenb. der frhrl. Häuserv- 1854. — v. Bcust, sächs. Staatsanz. Is Hcft. — Nekrolog d. DeutschenIII. 1219. — Sacks. Wppb. IV. 14. — v. Ledebur III. 391. — v. H.— Kncschkc, Wapp. III. — Gauhc, Anh. 1656. — Tyrofs, Tab. 178.235)
2. Lindenau»!, Philipp KaSpar, k. schwed. Postdircktor inPommern, wurde sammt seinem Brndcr Nikolaus Wilhelm L.von Kaiser Franz I. im I. 1769 geadelt. sR- T. A. R.)
3. Lindcnuinn. Der jubilirtc Militärvcrpflegsverwalter JohannL. wurde im I. 1795 mit „Edler von" geadelt.
sM. v. M. 221. — v. H.)
4. Mcinann v. Lindcshcinib. Der österr. Oberstlicnt. GeorgAnton v. L. wurde im I. 1723 in den N.Freiherrnstand erhoben.
sM. v. M., Erg. 75. — v. H.)
Li»deniai>cr ». Lindcnthal. Der österr. Hauptmann LudwigL. wurde im I. 1772 mit dem Beinamen v. Lindcnthal geadelt.
sM. v. M., Erg. 362. — v. H)
1. Linde», eine ehemalige rcichsrittcrschaftliche, beim KantonNeckar-Schwarzwald in Schwaben immatrikulirte Familie,