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Lcllis, ein steyermärk. adliches Geschlecht, aus Neapelstammend, wurde im I. 1788 (nach Andern 1787) in den Ritter-stand erheben, nnd zwar der Pens, Hauptmann Simon Beruh. L-(Schwarz II. 398. — M. v. M. 127. — v. H.s
Leios, Ernst, aus Flandern, wurde 1713 geadelt.(R. T. A. Ns
Lembach, s. Lcimbach, Limbach.
Lcmbcch, Lehmbeck, Limbeck, s. Limbeck.
1. ch Lemberg, eine böhm. sreiherrl. Familie, welche schon inder zweiten Hälfte des 13- Jahrhunderts ausgestorben zu sein scheint.(Czechorod in Marl. Morav. p. 361. 367. 372. — Gauhe I. 881 u. f.
- v. .H.(
2- Lemberg, Limberg, eine westfälische Familie, die auchLimberg geschrieben wird.
so. H. — v. Steinen, westfäl. Gesch. IV. 419. Tab. 69. n. 12- —v. Meding III. n. 474.s
3. Lemberg v. Kunzendorf, eine schlesische, im FürstcnthumeBreslau ansässige adliche Familie, die den Beinamen K. führte.
(Sinap I. 582 u. f. II. 775. — Gauhe I. 881. II. 615. — Siebmacher1.62. n. 7. — v. Meding III. 473. — Lucä, schles. Curios. V. 1815.
— Spener, op. her. P. gen. p. 227. — v. Zedlitz. — v. Ledebur II.S. 23. - v. H.s
st Lcmblc zu Ncmicrhhoseii (Wappen bei Siebmacher l. 116),auch Liimlciii. Wolf Heinrich v. L. zu R- 1603 und 1609 beider Landschaft in der jungen Pfalz. Ludwig Andreas ebenso1614. sv. Reisach 26.)
Lcmblcin, Lämblein, Lemblin, Lemblen, Lemlin, eine imGraickgau und im Worms'schen ansässige Familie, wovonEinige den Beinamen v. Dalheim in Horke führen.
(Siebmachcr II. 158. — Zedier XVII. 57.s
st Lcmbsih, Lembschitz, Lämschitz, ein ausgestorbenes st eher-märk- Rittcrgeschlecht, welches zwischen 1343 ü. 1510 vorkommt.
(Schmutz II. 491. — Wisgrill V. 452 u. f. — Bucelini ftemmat.Germ. III. 129. — Siebm. III. 77. — Zedier XVII. 59. — v. H .s
's Lcmburg, ein gräfl. Geschlecht. (Siebmacher, wo Limburgsteht, III. 29. 21. — Zedier xvii. 59.s Die Burg stand bei Weil-heim in Württemberg. (Griesinger 1529.)
Lcmcckc, Lieutenant im 12. k. prenß. Hus. Reg., wurde vonseinem König am 13. Juni 1826 in den Adelstaud erhoben,so. Ledebur II. 23. n. II. des Art.s
Lcmcicr, ein adl- Geschlecht in Hamburg, dessen WappenSiebmachcr, V. 295, und Zedier, XVII. 59, geben.
-s Lcmgaw, Lemmcgko, eine alte, wahrscheinlich erloschene Fa-milie, welche ihren Namen von der Stadt Lemgow haben soll.(Zedier XVII. 61. — v. Ledebur !I. 23 .s
Lemmeckcii, ein pommer'sches, im Stettin'scheu begütertesGeschlecht. sMicrälius, Pommer!. VI. 48. S. 356. — Zedier XVII.S. 63. — v. Zedlitz. — v. Ledebur II. 23 Lemcke, Lemke. — Sieb-macher III. 163. n. 19. — v. Meding III. n. 475. — v. H.s
1. Fcmmcii. Der knrköln. geh. Rath L- zu Paderbornerhielt von Kaiser Josef am 31. März 1777 das Frciherrndiplom,und dessen Sohn in Bayern wurde am 17. November 1787 alsFreiherr ausgeschrieben. Das Geschlecht scheint aus Köln undzunächst aus Hildesheim zu stammen. MatheuS v. L. war1663 Sekretär des Bischofs zu HildeSheim. Wilh. Sebastianv. L-, 's 1700, war kurpfälz. geh. Rath u. 1757 Kreisgesandterzu Köln Namens der Stadt Dortmund. Er starb am 30. Dez.1765- In der Reichstaramtsrechnung von 1766 steht, daß derjülich-berg'sche geh. Rath Wilhelm Sebastian L- (ohne Zweifel
der vorstehende) in den Adelstand erhoben worden sei; wahrschein-lich als kölner Stadtadel für adlich nach früheren Grundsäzennicht anerkannt. Tyroff, II. 166, führt die nur unwesentlich unter-schiedenen Wappen zweier Linien des Geschlechts an, nämlich derFreiherren v. L.-Heylsberg nnd der Freiherren v. L.-Ton-grinna n. Valnegra. Stammwappcn: Ein rechtsschräger rotherQuerbalken im Schilde, unter demselben drei s. Wolfsangeln inBlau, über ihm einen hervorschauenden durchschnittenen bl. Adlerin G- (v. Hefner, bayer. Adel S. 44. Taf. 43; Erg. Bd. S. >6. —v- Ledebur II. 23. — Fahne l. 244. II. 85. — Siebmacher, Suppl.IX. 29. — v. Lang 173. — v. H.s
2. Lemiittii ». Liiisiiispurg. Der innsbrucker HofapothekerJoh. Balth. L. wurde im I. 1740 mit obigem Beinamen geadelt.(M. v. M., Erg. 357. — v. Hefner, tiroler Adel S. 19. Taf. I2.sGanz dasselbe Stammschild, wie die vorstehenden kölner L., nureinige Farben sind verschiede»; daher wol Eines Stammes mitdenselben, (v. H.s
Lcmmermair, ein deutsches Geschlecht, dessen Wappen Sieb-machcr, IV. 118, und Zedier, XVII. 64, geben.
Lemmcrs-Danforth. Dieser Name erscheint nur in einem prenß.Lieutenant v. L. -D. 1856. v. Ledebur, II. 23, gibt das Wappen.Lcmming. Heinrich Ludwig v. L. 's 1725.
(Nekrolog von Niederdeutschlaud.s
Lemmiiigcit. Kristof Karl L., baye r. Hauptmann, erhielt vomKurf. Karl Theodor ein Adelsprädikat unterm 20. Okt. 1792.
(v. H. — v. Lang, Suppl. 119. — v. Hcsner, baycr. Adel S. 93.Taf. 199s
1- Lemp, Joh. Kristof, wurde 1688 geadelt. (N. T. A. R.s2. Lemp v- Lcmpeiilmch. Joh. Wratislaw L., Oberamtmannzu Uebcrlingen, wurde 1694 mit v. Lem Penbach geadelt.
(R T. A. R.s
-s Lcmpach, ein im Oesterreichischen mehrere Jahrhundertehindurch seßhaft gewesenes, gegen Ende des 16. Jahrhunderts aberganz erloschenes Geschlecht. ES kommt zwischen 1373—1591 vor,wo der Lczte des Mannöstammcs, Georg Bernhard v. L-, starb.
(Wisgrill V. 453 — 56. — v. H.(
Lcmpilkcil, ein prenß. Geschlecht. (Siebmachcr III. 167. —Zedier XVII. 7I.( Wahrscheinlich Lempicki mit dem WappenJunosza. (v. Ledebur II. 23.s
Lcmpnich. Der Landcsvcrordnete in Wien, Joh. Adolf v. L.,wurde im I. 1703 in den Reichsfreiherrnstand erhoben. (M. v. M.S. 66.s Von ihm wird in den Neichstaramtsrcchnungen gesagt,daß er altadl. Herkommens sei. Die Familie stammt aus Ost-Fries lau d. Otto v. L. kommt 1450 als Domherr in Halber-stadt und ostfriesländ. Vogt zu Kloppenburg vor. Adolfv. L. war erzherzoglich österr. Gouverneur der Niederlandeund znlezt des Kaisers Trnchseß, Vorschneider und Mundschenk.Er erlangte 1649 das österr. Jnkolat und machte sich daselbstansässig. (Taschenb. der frhrl. Häuser 1848. — Siebmacher IV. 118.- Zedier XVII. 72. — v. H.s
st Lcinvcdcn, ein adliches, längst erloschenes Geschlecht.
(Zedier XVII. 75.s
Lclttird v. Lcmirdcs. Der landschaftliche Steuereinnehmer inTirol, Franz Acgid L., und sein Bruder Joachim Niklas L.,Raitoffizicr der obersten Hofbuchhaltung, wurden im I. 1739 mitdem Beinamen v. Lenardes geadelt.
(M. v. M., Erg. 357. - v. H.s